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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 11.09.2017 14:07    Titel: Antworten mit Zitat
Für einen Drehstrommotor oder einen Wechselstrommotor wäre das so.
Welcher Typ Motor verbaut ist wurde aber nicht angegeben, es kann sich somit auch durchaus um einen Universalmotor handeln.

Ein Drehstrom oder Wechselstrommotor ließe sich auch schwerlich über was anderes als die Netzfrequenz regeln, gerade bei so Dingen wie Zentrifugen die wenig Belastung mitbringen.
1978 hat man sicher keinen FU in eine Tischzentrifuge eingebaut.
Selbst bei großen Antrieben hat man da Dahlandermotoren, Schleifringläufer, Getriebe und ähnliches verwendet um Drehzahlen zu ändern.
_________________
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Newbie
Hallo!

Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Antworten!


patois
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7970

BeitragVerfasst am: 11.09.2017 15:12    Titel: Antworten mit Zitat
Laughing

Erst vor kurzem habe ich einen Motor für eine Honigschleuder begutachten müssen (auch Bj.1978), der hatte, obwöhl etwa nur 100W, -man höre und staune -, eine Drehzahlsteuerung über Bürstenverstellung!

Welch ein Aufwand ... !
.
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Nordwester
Newbie
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Anmeldungsdatum: 11.09.2017
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 11.09.2017 15:48    Titel: Antworten mit Zitat
Es handelt sich um einen vertikalen Direktantrieb; der Rotor ist unmittelbar mit der Motorwelle verbunden. Die Drehzahl von knapp 3400upm habe ich bei wiederholten Messungen mit einem Laser-Drehzahlmesser festgestellt.

@ patois
"Zulässig ist auf die mechanische Festigkeit bezogen und mit 99% Sicherheit nicht auf die elektrisch mögliche Drehzahl."

Also du meinst, die max. 5000upm beziehen sich auf die Belastung, die auf den (1,7mm starkwandigen) Korpus, bzw. dessen Haltebohrungen wirkt? Eigentlich wird ja kaum etwas durch die Rotation belastet, es ist alles ausgewuchtet bis hin zu den Zentrifugenbechern. Deren Befüllung geschieht gleichmäßig zu zweit oder zu viert, mit max. 50g je Zentrifugenglas. - Andererseits bleibt ja wohl nur diese Erklärung übrig.

Die Drehzahlregulierung wird mit einem Drahtpoti gestellt; man kann den Abnehmer über die Wicklungen bewegen, ist so ähnlich wie auf diesem Foto:

https://www.picclickimg.com/00/s/MTA2NlgxNjAw/z/Kn0AAOSwV0RXuXDM/$/Draht-Potentiometer-Rheostat-v-CRL-Typ-P4-8-_57.jpg

-------

Naja, ich muss mich dann wohl mit den 3400 upm zufrieden geben, auch wenn ich ... Smile
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patois
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7970

BeitragVerfasst am: 11.09.2017 16:23    Titel: ~ Alternative ~ Antworten mit Zitat
Idea

Es kommt natürlich darauf an, wieviel eine Drehzahlerhöhung kosten darf.

Momentan sehe ich die Situation so, dass im vorliegenden Fall eine Drehzahlerhöhung nur durch eine Spannungserhöhung zu bewirken ist.

Billigste Lösung wäre das Vorschalten eines Spartrafos mit einer Aufwärts-Übersetzung, am besten mit mehreren Anzapfungen, damit man die Spannung variieren könnte.

Derartige Spartrafos gibt es auch mit Stromabnahme über einen Schleifkontakt, aber das wird zu teuer sein.

In den 70-er Jahren steuerte man die Drehzahl von Schleifmaschinen über "magnetische Verstärker", die auch Transduktoren ( steuerbare Drosseln ) genannt wurden.



Das wäre dann die LUXUS-Klasse Wink

Nur für Leute, die an Theorie interessiert sind, folgender LINK:

http://www.ismet.de/sites/default/files/Technik%20Kapitel%206.pdf
.
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schick josef
Inventar
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Anmeldungsdatum: 20.02.2012
Beiträge: 1139

BeitragVerfasst am: 11.09.2017 20:36    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo ich habe in einer Sammlung einen Kollektormotor von einer kleinen Milchzentrifuge entdeckt welcher für deine Anwendung geeignet sein.dürfte/ könnte
Erzeuger EMW /großschop
Drehzahl 9000 Umdrehungen
220 Volt
0,44 A
Leistung 44 Watt
Der Motor hat ein gefedertes Halslager wie sie bei Milchzentrifugen zur Aufnahme der Schleudertrommel nötig ist. Der Motor ist auch als solcher ohne das genannte Lager verwendbar Ich würde diesen günstig verkaufen Österreich.bi Interesse melden,
mfg Sepp
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patois
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7970

BeitragVerfasst am: 12.09.2017 08:13    Titel: ~ Laborzentrifuge ~ Antworten mit Zitat
~ Laborzentrifuge ~

Da man vermuten kann, dass es sich bei einer Laborzentrifuge um ein hochwertiges Gerät handeln könnte, wäre es in diesem Falle auch möglich, dass eine etwas aufwendigere Schaltung zur Drehzahlvorgabe eingebaut wurde.

Eine solche "etwas hochwertigere Schaltung" wäre die Barkhausen-Schaltung, die auch von einem einstellbaren Drahtwiderstand Gebrauch machen würde.

Hier nun ein Bild der Barkhausen-Schaltung:



Um feststellen zu können, ob für die Laborzentrifuge eventuell eine Barkhausen-Schaltung installiert wurde, müsste man die Verdrahtung akribisch untersuchen und ein dem Befund entsprechendes Schaltbild skizzieren.

Bei einer Barkhausen-Schaltung läßt sich durch eine Änderung des Drahtwiderstandes tatsächlich die vom Fragesteller ursprünglich angedachte Drehzahländerung herbeiführen.

Aber erst einmal muss der IST-Zustand penibelst ermittelt werden ...
.
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patois
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7970

BeitragVerfasst am: 12.09.2017 10:13    Titel: Nachtrag: Kennlinien Antworten mit Zitat
Nachtrag: Kennlinien zur Barkhausen-Schaltung


.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 12.09.2017 12:29    Titel: Antworten mit Zitat
Kann jetzt vielleicht endlich mal der Fragesteller verraten um was für einen Motor es sich handelt?

Eine Erhöhung der Spannung ist keine Gute Idee, da die Isolationen des Motors nur für die Aufgedruckte Spannung zulässig sind
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patois
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7970

BeitragVerfasst am: 12.09.2017 12:53    Titel: ~ kostengünstige Alternative ~ Antworten mit Zitat
Idea

Kehren wir zum Ausgangspunkt des Threads zurück ...

Wir haben "vermutlich" einen Universalmotor vor uns, und dieser wird zur Zeit mit Wechselspannung betrieben.
Gemessen wurde eine Drehzahl von 3400 U/min bei Poti voll am Anschlag.

Gewünscht wird eine höhere Drehzahl.

Über die Möglichkeiten, die eine Veränderung des Potis bieten würde, bzw. eher nicht, haben wir lang genug geredet.

Leider wurde im Eifer der Diskussion eine kostengünstige und gleichzeitig sehr profane Alternative völlig übersehen:

Die Kennlinie des mit Gleichspannung betriebenen Universalmotors.

Diese Kennlinie verläuft im Kennlinienfeld einiges oberhalb der Kennlinie für den Wechselstrom-Betrieb und würde somit eine höhere Drehzahl im Arbeitspunkt erbringen.

Aufwand: ein Graetz-Brückengleichrichter und ein oder zwei Kondensatoren, aber aufgepasst, die Bauteile müssten für die Netzspannung, bzw. deren Scheitelwerte ausgelegt werden.

Den Umbau sollte ein guter Elektriker aus dem Ärmel schütteln können, oder ?
.
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Nordwester
Newbie
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Anmeldungsdatum: 11.09.2017
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 13.09.2017 01:59    Titel: Antworten mit Zitat
Sorry Leute,

ich kann -beruflich bedingt- gerade nicht auf die letzten Beiträge eingehen; melde mich in einigen Tagen.
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