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Ein Fall für die Erdungsfetischisten

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Off-Topic & Sonstige Tipps und Probleme
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Leprechaun
Master Member
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Anmeldungsdatum: 03.09.2015
Beiträge: 199

BeitragVerfasst am: 12.09.2017 22:23    Titel: Antworten mit Zitat
Nach 3 Klicks bei google:

http://images.comunidades.net/val/valecovo/Fonte_104_A10052B00V_E_COMPLETA_JBL_ES250PW_230.PNG

Die senkrechte gestrichelte Linie zeigt die Trennung zwischen Netz und DC- Kleinspannungsversorgung. Einzig Cy4 muss demnach ein Y- Kondensator sein.

Leprechaun
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Newbie
Hallo!

Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Antworten!


Sparky
Inventar
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Anmeldungsdatum: 03.02.2013
Beiträge: 1060

BeitragVerfasst am: 13.09.2017 06:24    Titel: Antworten mit Zitat
wow, @Leprechaun,
Vielen, vielen Dank für den Schaltplan.
Das erleichtert mir die Arbeit ungemein.

Mein grösstes Problem ist jetzt den Kleber von den Bauelementen zu bekommen. Werde es mal ganz vorsichtig mit Heissluft versuchen.

Was die Erde anbetrifft habe ich ein sehr ungutes Gefühl, denn alle im Plan mit Massekennzeichnung versehenen Bauelemente haben Kontakt mit der Frontplatte. Es gibt keine galvanische Trennung zwischen Netzspannung und dieser Masse.

Leprechaun hat folgendes geschrieben:

Die senkrechte gestrichelte Linie zeigt die Trennung zwischen Netz und DC- Kleinspannungsversorgung.

Das ändert garnichts.
L und N gehen direkt auf den Brückengleichrichter welcher mit einem Bein eben auf dieser Masse liegt.
Alle anderen Bauteile beziehen sich ebenfalls auf diese Masse. Diese Tennung der Kleinspannung zur primären Stromversorgung hat überhauptnichts mit dem Erdungsthema zu tun.

Nungut, ich habe das Ding nicht konstruiert, soll nicht meine Sorge sein. Konzentriere mich jetzt auf die Fehlersuche.
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http://sparky.hat-gar-keine-homepage.de/
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6701

BeitragVerfasst am: 13.09.2017 07:41    Titel: Antworten mit Zitat
Das sind 2 verschiedene Massen und garantiert ist nur die der Kleinspannungsseite auf der Frontplatte
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Sparky
Inventar
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Anmeldungsdatum: 03.02.2013
Beiträge: 1060

BeitragVerfasst am: 13.09.2017 08:17    Titel: Antworten mit Zitat
bigdie hat folgendes geschrieben:
Das sind 2 verschiedene Massen und garantiert ist nur die der Kleinspannungsseite auf der Frontplatte

sappalot, bigdie, du hast recht.

Ich habe mir die Unterseite jetzt nochmal genauer angeschaut. Da gibt es einen einzelnen Terminal der aus Plastik besteht. Die anderen drei aus Metall.
Auf der Platinenunterseite gibt es genau dort wo der Plastikterminal sitzt, überhaupt keine Leiterbahnen, auch keine Massefläche. Insofern macht der Plastikterminal dort überhaupt keinen Sinn.

Aber auf der gegenüber liegenden Seite, da führen die Beine dreier Kondensatoren, das ist der Sternpunkt der drei CY1-CY3, auf eine Insel welche über den Abstandsterminal mit der Platte verbunden ist.
Ich hätte jetzt salopp mal gesagt, da hat jemand die beiden Terminal vertauscht, denn der Sternpunkt ist im Plan mit nichts verbunden, hier aber über den Terminal mit der Platte.
Ich werde auf jeden Fall diese beiden Abstandsbolzen vertauschen.
Alle anderen Massepunkte sind tatsächlich nur mit dem Nierderspannungsbereich verbunden.

Letztendlich hat damit Leprechaun ebenfalls recht.

Danke euch beiden, das hat mir jetzt sehr geholfen.
Ich werde weiter über den Reparaturverlauf berichten.
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Sparky
Inventar
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Anmeldungsdatum: 03.02.2013
Beiträge: 1060

BeitragVerfasst am: 13.09.2017 09:32    Titel: Antworten mit Zitat
Ich muss jetzt doch nochmal nachsetzen:
Habe hier ja noch ein zweites defektes, identisches Gerät.
Auch bei diesem ist der Plastikabstandshalter auf der "falchen" Seite und ist auch mit dem Kleber versiegelt, siehe Bild:

[img]https://s26.postimg.org/923omie6d/Kupper5.jpg[/img]

Ich gehe davon aus, dass das ab Werk so gemacht ist und nicht von jemanden ausgetauscht wurde.

Damit ist aber der Sternpunkt der drei Kondensatoren, CY1-CY3 die auf das Lötauge führen, mit Masse/Frontplatte verbunden, ganz rechts im Bild.
Somit ist dadurch doch keine galvanische Trennung erfolgt. Macht überhaupt keinen Sinn.

Anyway, ich werde die Abstandshalter tauschen.
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patois
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7969

BeitragVerfasst am: 13.09.2017 09:37    Titel: Antworten mit Zitat
Arrow

Man beachte auch den Kondensator CY4 . . . Wink
.
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patois
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7969

BeitragVerfasst am: 13.09.2017 09:53    Titel: Re: Ein Fall für die Erdungsfetischisten Antworten mit Zitat
Sparky hat folgendes geschrieben:
Hallo Leute,
heute habe ich zwei identische Geräte zur Reparatur bekommen. Beide mit dem gleichen Fehler:
Kurzschluss beim Einschalten.


Arrow Mein Tipp: TH1 wurde überlastet und begrenzt deshalb den Einschaltstromstoß nicht mehr.

Leider wurde nicht beschrieben, wie die Diagnose "Kurzschluß" erstellt wurde. - Sind die Feinsicherungen "geflogen" oder wie wurde der Kurzschluß festgestellt?

Dass gleich zwei Geräte denselben Fehler aufweisen, ist schon merkwürdig, oder?

EDIT: es könnte natürlich auch der ZNR1 fehlerhaft sein ...
.
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6701

BeitragVerfasst am: 13.09.2017 10:31    Titel: Antworten mit Zitat
Macht schon Sinn. aber wie gesagt müssen dann alle 3 Stück Y Kondensatoren sein. Im Schaltplan steht auch CY bei allen 3 Kondensatoren, nur die Masseverbindung ist nicht eingezeichnet.
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Sparky
Inventar
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Anmeldungsdatum: 03.02.2013
Beiträge: 1060

BeitragVerfasst am: 13.09.2017 10:47    Titel: Antworten mit Zitat
bigdie hat folgendes geschrieben:
Macht schon Sinn.


Nö, eben nicht. Einmal würde dadurch der CY3 kurzgeschlossen, also überflüssig und wie schon gesagt, keine galvanische Trennung mehr.

Aber ich bin mittlerweile schon ein Stück weiter.
Den Kleber bekommt man nicht weg, that´s a pita (a pain in the arse).

Auf der Unterseite der Platine kommt man aber auch weiter.
Um nichts auslöten zu müssen, was ja eh nicht geht, habe ich direkt am Plus des Brückengleichrichters mit einem feinen Fräser, ganz nah am Lötauge, die Leiterbahn durchtrennt. Ebenso direkt am Drain des Mosfets Q6. Nah am Lötauge, weil es dadurch recht einfach ist die Verbindung wieder herzustellen.
Bisschen Lack abkratzen und das Lötauge etwas erweitern.
Damit konnte ich die Strecke bis Ladeelkos messen, bis hinter den Gleichrichter ist alles ok. Die beiden Ladeelkos sind ebenfalls ok. Also bis zum Drain von Q6 alles in Ordnung.
Q6 und Q7 sind durch. Widerstandswert <1Ω.
Zur Messung habe ich das Gate nach Source gelegt um sicher zu gehen, dass der Mosfet nicht aufgesteuert ist. Ist aber egal, nach allen Richtungen Kurzschluss, beide Mosfets.

Jetzt muss ich sie doch auslöten.

Problem, die Bezeichnung ITA 15N50A ist eine Industriebezeichnung und taucht bei Alldatasheet nicht auf.
Nungut, habe noch einige fette Mosfets hier, dürfte bei einem Netzteil nicht so kritisch sein.

will be continued....
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bigdie
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6701

BeitragVerfasst am: 13.09.2017 11:09    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Nö, eben nicht. Einmal würde dadurch der CY3 kurzgeschlossen, also überflüssig und wie schon gesagt, keine galvanische Trennung mehr.

Du vergisst, das die Masse der 3 Kondesatoren die im Plan fehlt, die Kleinspannungsmasse ist. Der CY3 geht also von der Kleinspannungs(Gerätemasse) zum Minus der Netzelkos. Und die beiden anderen von der Wechselspannung zur Gerätemasse.
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