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Neuer Zählerschrank Privathaushalt Elektriker Murks

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deathangel1479
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Anmeldungsdatum: 16.09.2017
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 16.09.2017 19:10    Titel: Antworten mit Zitat
Hier die versprochenen Bilder:
https://www.dropbox.com/sh/we1hxc8hlry6uih/AACrd5TQg4vHxzaQSa0y6Woha?dl=0
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Strippe-HH
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Anmeldungsdatum: 04.04.2016
Beiträge: 1388
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 16.09.2017 19:31    Titel: Antworten mit Zitat
deathangel1479 hat folgendes geschrieben:
Ah, das mit der 10mm² Verdrahtung geht schon in Ordnung.
Der SLS Schalter ist 63A, die HAK Sicherungen haben aber eh nur 35A.
Ob da die Selektivität wohl noch gegeben ist? XD

Umgekehrt würde das besser sein, denn das größere kommt zuerst.
35A im HAK?, da wäre ein 63A SLS schon mal witzlos.
Bei einer Abgangsleitung von 5x10mm² zum unteren Anschlussraum des Zählerschrankes sind 63A- NH-Sicherungen mit der Gleichwertigkeit eines SLS machbar, da im Kurzschlussfall der SLS schneller auslöst als die NH-Sicherung.
Ohnedem besagt die TAB. dass am Zählerbereich 63A pro Drehstromphase anliegen soll, bei Wechselstromanlagen bis 50A.
_________________
Immer das Beste draus machen
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ego1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.11.2006
Beiträge: 4666
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 16.09.2017 20:29    Titel: Antworten mit Zitat
Ist halt lieblos hingerotzter Murks.

Zu bemängeln:

PEN-Auftrennung hat im HAK zu erfolgen.(Erst recht wenn wie hier problemlos möglich!)

Adeckung der Gehäusebefestigungschrauben fehlen (Schutzisolierung aufgehoben)

Mangelhafte, nicht fachgerechte Leitungsführung

Verlegung der IYSTY Leitung direkt an den NYM-Adern so nicht zulässig.

PE-Schiene hat im oberen Anschlußraum des Zählerfeldes nichts verloren

Selektivität HA-Sicherung zu SLS nicht gegeben.

Was klemmt da noch für ein Kartung über dem Zählerplatz?
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H&O
Master Member
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Anmeldungsdatum: 16.11.2013
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 16.09.2017 20:47    Titel: Antworten mit Zitat
Du könntest zudem auf einen gerätetechnischen Mangel hinweisen.

Die verbauten Eaton Fehlerstromschutzschalter PXF40/4/003 der Baureihe Xpole sind nach Herstellerdatenblatt mit max. 25A Gg/gL vorzusichern. (Katalog: "Installationsgeräte 2010/2011", S.148)

Dies ist insbesondere dann relevant, wenn wie im Bild der Bemessungsstrom nach dem FI nicht begrenzt, sondern die gesammte Phasenschiene mit 8 LS B16A zugepflastert wird. Zumindest für 2 Phasen mit 3xB16 kann dabei die Gesamtbelastung auf 48A ansteigen.

Gruß H&O
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1578

BeitragVerfasst am: 16.09.2017 22:31    Titel: Antworten mit Zitat
Einen 40 A FI mit 25 A vor sichern ist Schwachfug und deshalb kommt mir EATON auch nicht mehr in die Verteilung! Trauen die sich nicht Diese RCD als 25 A RCD zu verkaufen? 40 A ist der Nennstrom und diesen muss der RCD dauernd führen können.
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H&O
Master Member
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Anmeldungsdatum: 16.11.2013
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 17.09.2017 00:04    Titel: Antworten mit Zitat
Pumukel hat folgendes geschrieben:
Einen 40 A FI mit 25 A vor sichern ist Schwachfug und deshalb kommt mir EATON auch nicht mehr in die Verteilung! Trauen die sich nicht Diese RCD als 25 A RCD zu verkaufen? 40 A ist der Nennstrom und diesen muss der RCD dauernd führen können.


Das tut er ja auch.

Allerdings ist Eaton der Meinung, dass die möglichen max. 40Ax1,45=58A bis zur sicheren Abschaltung zu viel sind; deshalb díe Begrenzung auf max. Gg25Ax1,6=40A.

Zu Sinn und Unsinn dieser Vorgabe gabs schon seitenlange Diskussionen mit offenem Ausgang. Die Einen erkennen sie nicht an, so wie du, Andere halten sich aus Haftungsgründen daran, nach dem Motto "der Hersteller gibt den Einsatz" vor. Punkt!
Manche sind sogar der Meinung die Vorgabe gilt nur für Österreich. Im Grunde totales Chaos?

Vielleicht soll man auch einfach nur mehr FI63 verkaufen mit geforderter Vorsicherung 40AGg/gL.
Dann gilt auf der Schiene:

FI63/4/003 > max.3LS-B16/Phase > 48Ax1,45=69A

Damit hält sich eine mögliche temporäre Überlast in Grenzen.

Gruß H&O
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1578

BeitragVerfasst am: 17.09.2017 06:15    Titel: Antworten mit Zitat
Nöö wenn eine Leitung durch eine Sicherung gegen Überlast gesichert wird, warum erledigt dann dieselbe Sicherung nicht den Überlastschutz für den FI. Oder anders gesagt ein 16A FI/LS müsste dann ja auch nur mit 10 A vor gesichert werden! Ist das so schwer einfach mal Nennstrom Nennstrom sein zu lassen? Dann können die Östereicher auch 25 A Fi verbauen oder diese in meinen Augen sinnlose Begrenzung auf 25A*1,45 unter den Tisch fallen lassen!
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deathangel1479
Newbie
Newbie


Anmeldungsdatum: 16.09.2017
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 17.09.2017 08:30    Titel: Antworten mit Zitat
ego1 hat folgendes geschrieben:
Ist halt lieblos hingerotzter Murks.

Zu bemängeln:

PEN-Auftrennung hat im HAK zu erfolgen.(Erst recht wenn wie hier problemlos möglich!)

Adeckung der Gehäusebefestigungschrauben fehlen (Schutzisolierung aufgehoben)

Mangelhafte, nicht fachgerechte Leitungsführung

Verlegung der IYSTY Leitung direkt an den NYM-Adern so nicht zulässig.

PE-Schiene hat im oberen Anschlußraum des Zählerfeldes nichts verloren

Selektivität HA-Sicherung zu SLS nicht gegeben.

Was klemmt da noch für ein Karton über dem Zählerplatz?


Ah ja, der Karton...
Hab vergessen rein zu gucken, aber hab ihn raus genommen.

Die Abdeckung der Befestigung hab ich auch runter geklappt.

Der Rest, naja, ich darf privat ja eigentlich nicht dran, müsste man dann Bemängeln.

-----------------

Der Kunde hat sich dazu entschieden klein bei zu geben.
Also kann ich nichts weiter tun.


Zuletzt bearbeitet von deathangel1479 am 17.09.2017 08:44, insgesamt einmal bearbeitet
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T.Paul
[Moderator]
[Moderator]


Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11196

BeitragVerfasst am: 17.09.2017 08:43    Titel: Antworten mit Zitat
Ich zitiere mich einmal selbst aus einem von mehreren längeren Themen dazu ...

T.Paul hat folgendes geschrieben:
Wir hatten das Thema schon mal, mit der resultierenden Erkenntnis, dass man sich umsonst darüber aufregt und aus mangelnder Überlegung nicht zu dem Schluss kommt, dass eine Schmelzsicherung anders zu bewerten ist als ein SLS oder LSS.

Ein RCD muss vor Überlast geschützt werden. Für den Überlastschutz gilt wie für andere nicht sich selbst schützende Betriebsmittel, dass der Nennstrom In gleich der Strombelastbarkeit Iz sein darf, wenn Überstromschutzeinrichtungen zum Einsatz kommen, für die I2 <= 1,45 In gilt. Dies kann eine Schmelzsicherung nicht leisten! Schaut doch mal bitte jemand in die Auslösekennlinien einer gG/gL-Sicherung, welchen Faktor der Betriebsstrom zum Nennstrom erreichen muss, um eine Auslösung in 60 Minuten zu garantieren ...


Ein FI/LS ist übrigens wie ein SPD mit integrierter Sicherung ein sich selbst schützendes Betriebsmittel, dass nur noch einen Kurzschlusschutz benötigt ...

Quelle: http://www.elektrikforum.de/viewtopic.php?t=26156
_________________
Hindernisse sind das was du siehst, wenn du den Blick von der Ziellinie nimmst (vince Lombardi).
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