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Vorgehensweise Steckdosen im Holzrahmenbau unbeplankte Wand

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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worlde
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Anmeldungsdatum: 30.03.2016
Beiträge: 123

BeitragVerfasst am: 21.09.2017 06:12    Titel: Vorgehensweise Steckdosen im Holzrahmenbau unbeplankte Wand Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,

ich habe Fragen an erfahrene Elektriker im Bereich Holzständerhaus/Holzrahmenbau:
Wie bereitet ihr Steckdosen/Schalter an Wänden vor, die noch nicht beplankt und noch nicht gedämmt sind, also Innenwände, die auf einer Seite noch offen sind bzw. die Installationsebene an Außenwänden.
Hier am Bsp. Installationsebene die später gedämmt wird: Leitungen an der Außenwand befestigen und an der Stelle, an der eine Steckdose kommt, Richtung Raum ragen lassen. Beim späteren Dämmen mit Holzwolle, die Leitung durch die Holzwolle stoßen und den Bereich für die Hohlwanddose in der Holzwolle aussparen. Oder wie wird es sonst gemacht?
Über Erfahrungen oder Bilder würde ich mich freuen.
Vielen Dank
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Hallo!

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fuchsi
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Anmeldungsdatum: 15.05.2008
Beiträge: 2177

BeitragVerfasst am: 21.09.2017 08:00    Titel: Antworten mit Zitat
Im Prinzip genauso wie Du schreibst.

Der Platz für die Dose muss nicht unbedingt ausgelassen werden, da sich die Dämmung normalerweise leicht komprimieren lässt.

Die Leitungen nicht genau hinter der zukünftigen Dose anstehen lassen, sondern leicht versetzt. Ansonsten läuft man Gefahr, dass man die Leitung beim nachträglichen Dosenbohren verletzt.

AM Besten ist es immer noch, wenn Elektriker und Beplanker gleichzeitig arbeiten. Steckdosenlöcher können noch auf der liegenden Platte gesetzt werden, und beim Anschrauben die Leitung durch das Loch ziehen.
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worlde
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Anmeldungsdatum: 30.03.2016
Beiträge: 123

BeitragVerfasst am: 21.09.2017 08:08    Titel: Antworten mit Zitat
fuchsi hat folgendes geschrieben:

Die Leitungen nicht genau hinter der zukünftigen Dose anstehen lassen, sondern leicht versetzt. Ansonsten läuft man Gefahr, dass man die Leitung beim nachträglichen Dosenbohren verletzt.

Bei Leerrohren die später in Hohlwanddosen gehen, sollte die Position wohl vor dem Dämmen schon exakt feststehen, da sich das Leerrohr nicht so leicht nachziehen lässt. Und Holzwolle lässt sich auch nich so leicht drücken, wenn das Gefache ziemlich mit Dämmung voll ist

fuchsi hat folgendes geschrieben:

AM Besten ist es immer noch, wenn Elektriker und Beplanker gleichzeitig arbeiten. Steckdosenlöcher können noch auf der liegenden Platte gesetzt werden, und beim Anschrauben die Leitung durch das Loch ziehen.

ich werde sowieso beide Arbeiten selbst durchführen, sodass ich die Löcher eh in der liegenden Platte bohren werde
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 21.09.2017 08:19    Titel: Antworten mit Zitat
Auf keinen Fall dort wo die Dose sitzen soll Dämmung aussparen. Die Schalldämmung zwischen den Räumen wird sonst maßgeblich beeinträchtigt.
Wenn die Dämmung auch eine Wärmeisolierung sein soll würde man damit eine Kältebrücke erzeugen.
Bei Brandwänden würde die Funktion der Brandwand aufgehoben werden.

Bei Leitungsdimensionierung beachten, daß die Verlegeart nicht mehr B sondern A ist.
_________________
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worlde
Master Member
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Anmeldungsdatum: 30.03.2016
Beiträge: 123

BeitragVerfasst am: 21.09.2017 08:46    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Auf keinen Fall dort wo die Dose sitzen soll Dämmung aussparen. Die Schalldämmung zwischen den Räumen wird sonst maßgeblich beeinträchtigt.

Das ist eine gute Anmerkung. Da müssen vermutlich an mancher Stelle "normale" Hohlwanddosen verwendet werden, sonst sind eigentlich überall tiefe eingeplant.
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Wenn die Dämmung auch eine Wärmeisolierung sein soll würde man damit eine Kältebrücke erzeugen.

In der Installationsebene wird das nicht einfach. Die Installationsebene hat 60mm, tiefe Hohlwanddosen 61mm +12,5mm Gipsfaserplatte. Da bleibt nicht mehr viel übrig. Aber die restliche Wand ist sehr gut gedämmt.

______________________________________________________________

passt zwar nur teilweise zum Thema. Könnt ihr gute 68mm Lochsägen mit Randversenkung empfehlen? Was ich so gelesen habe, sind viele davon nicht gut und viel zu teuer, für das was sie leisten. Selbst das von Kaiser sei nicht so toll und zu teuer. Danke
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fuchsi
Inventar
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Anmeldungsdatum: 15.05.2008
Beiträge: 2177

BeitragVerfasst am: 21.09.2017 08:50    Titel: Antworten mit Zitat
Dort, wo man die Dose eindrücken muss, macht man in die Isolierung auf halbe Tiefe einen Kreuzschnitt.

Das sollte ausreichen, um auch die härteste Isolierung bei Seite zu drücken.


Randversenkung? Wozu?
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worlde
Master Member
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Anmeldungsdatum: 30.03.2016
Beiträge: 123

BeitragVerfasst am: 21.09.2017 09:07    Titel: Antworten mit Zitat
fuchsi hat folgendes geschrieben:
Randversenkung? Wozu?

Damit der Halterand der Hohlwanddose versenkt ist später die Steckdosenabdeckungen etc. nicht überstehen. Oder wird das als unnötig angesehen?
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fuchsi
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 15.05.2008
Beiträge: 2177

BeitragVerfasst am: 21.09.2017 09:38    Titel: Antworten mit Zitat
unnötig.

Und Du wirst merken, dass Du froh sein musst, dass der Dosenrand nicht sowieso ins Loch rutscht, wenn Du die Haltepratzerl anziehst.
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 21.09.2017 10:36    Titel: Antworten mit Zitat
Hast Du so einen schlechten Senker?

Für den Notfall gibt es auch von Kaiser kleine Ringe zum Ausgleichen ungerader Löcher.
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fuchsi
Inventar
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Anmeldungsdatum: 15.05.2008
Beiträge: 2177

BeitragVerfasst am: 21.09.2017 10:42    Titel: Antworten mit Zitat
Nö, eigentlich nicht. Aber eventuell schlechtes Hilfshacklerpersonal, die es immer wieder schaffen, die Bohrlöcher auszueiern. Vor allem, wenn man 15mm OSB und 15mm Rigips durchbohrt.
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