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Neubau Einfamilienhaus - worauf achten?

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation
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ElektroGrym
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Anmeldungsdatum: 11.09.2016
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 21.09.2017 19:55    Titel: Neubau Einfamilienhaus - worauf achten? Antworten mit Zitat
Wir haben bald die Gewerkdurchsprache mit unserem Elektriker bezüglich unseres Hausbaus. Wir haben uns vorher schon viele Gedanken gemacht bezüglich LAN-Verkabelung, SAT, Lautsprecherkanäle, elektrischer Rollläden, Schalterserien, welche Schalter genau und wo usw.

Trotzdem hat der Elektriker jetzt mal ca. 3 Stunden angesetzt in etwa für ein Erstgespräch. Sicherlich wird es schon um viele Details gehen.

Ich würde einfach mal gerne wissen, auf was es zu achten gilt und worüber wir mit unserem Elektriker sprechen sollten. Es geht mir da um solche Details wie z.B. dass die Kabel generell in Schutzrohre gelegt werden. Ist das üblich und Vorschrift oder etwas, was man vereinbaren muss? Diese Schutzrohre dienen aber alleine dem Schutz, späterer Kabeltausch ausgeschlossen, oder? Das Schutzrohr geht dann hoch bis in die Dose? Fixierung Schutzrohr möglichst mit Lochband oder so und nicht mit Hakennägeln?

Ein Elektriker aus dem Bekanntenkreis hat mir empfohlen, nicht den üblichen 1,5mm2 Querschnitt zu nehmen, sondern größer. Er meinte damit wohl 2,5mm2, oder? Ist das sinnvoll oder schaut mich der Elektriker dann komisch an, wenn ich ihm das erzähle? Hat das Vorteile z.B. bezüglich Langlebigkeit? Für Herd usw. bleibt es aber bei 2,5mm2 oder dann dort ebenfalls etwas größer?

Kann mir mal jemand das mit dem Durchschleifen oder der Verteilerdose erklären? Oder sollte man gar jede Steckdose (wir planen ca. 100 Stück über 3 Etagen; bzw. ca. 40-50 Mehrfachdosen, weil wir eigentlich überall gleich Doppeldosen setzen möchten oder mehr) einzeln mit einem Kabel verbinden? Aber dann müsste jede auch einzeln abgesichert sein?

Kann ich zumindest in der Küche jede Steckdose einzeln absichern oder ist das ein wahnsinniger und unsinniger Aufwand? Die großen Geräte sowieso, ich meine auch die Steckdosen auf der Arbeitsfläche.

Dann lese ich z.B. Steckdosen absichern mit 10A, 13A, 16A.. anscheinend alles möglich!?

Was hat es mit normalen und tiefen UP-Dosen auf sich?

Wie unterscheidet sich das Schutzrohr für elektrische Kabel von einem Leerrohr für Medienkabel wie SAT oder LAN? Das Leerrohr muss ja so dimensioniert sein, dass dort Kabel durchgezogen werden können oder ersetzt werden können usw... - warum geht es bei einem Elektrokabel nicht?

Welche typischen Fehler sollte man auf jeden Fall vermeiden?
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ferrymenn
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Anmeldungsdatum: 12.09.2005
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 21.09.2017 20:19    Titel: Was für ein Gebäude ? Antworten mit Zitat
Alles selbstgenutzt oder teilvermietet oder Einlieger

für eine so umfangreiche Anfrage zu wenig Informationen über das Bauwerk
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ElektroGrym
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 11.09.2016
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 21.09.2017 20:34    Titel: Antworten mit Zitat
Komplett selbst genutzt, in wie fern ist das relevant? Bauwerk ist normales Einfamilienhaus ohne Keller. Massivbauweise mit Stahlbetondecken.
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1578

BeitragVerfasst am: 21.09.2017 20:38    Titel: Antworten mit Zitat
Bedenke bitte das ein Schutzrohr einen höheren Eingriff in die Statik bedeutet. Wer heutzutage noch 1,5mm² für Steckdosen verwendet ist schlicht und einfach nur dumm! Tiefe Schalterabzweigdosen ermöglichen den Verzicht auf Abzweigdosen und damit ist jederzeit durch Ausbau der Steckdose oder des Schalters der Zugang zu den Klemmstellen möglich! Zu den Leuchten besser 5 *1,5mm² legen . 2 ungenutzte Adern sind immer noch besser als wenn später eine Ader fehlt! Zu den Steckdosen sage ich nur besser mehr als das später 3 fach oder 5 Fachverlängerungen benutzt werden. Küche für Arbeitsteckdosen mindestens 3 Stromkreise vorsehen und genügend Steckdosen an der Arbeitsfläche! Bedenke auch es gibt Feste wo zb die Fenster mit Dreckfängern zugestellt werden auch die benötigen Steckdosen am Fenster! Bei falsch verlegten Schutzrohren kannst du Später keine Leitungen austauschen. Und Einzeladern erlauben nur einen Stromkreis im Rohr . In den Schlitz für ein Rohr kannst du locker 3 NYM verlegen ! bei Mehrstöckigem Bau besser Etagenverteiler verwenden und nicht alles zur Hauptverteilung ziehen. Das Spart Leitungen und erhöht die Verfügbarkeit der Anlage!
In heutiger Zeit denke über FI/LS nach. Sind zwar Teurer als getrennte FI und LS aber jeder Stromkreis hat bei einem Fehler seinen eigenen FI und so ist nur dieser Stromkreis betroffen!
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ElektroGrym
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 11.09.2016
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 21.09.2017 20:54    Titel: Antworten mit Zitat
Das Schutzrohr bedeutet einen höheren Eingriff in die Statik wegen der größeren Ausfräsung in der Wand? Verlegt wird ja auf dem Fußboden, dort sollte es keine Rolle spielen?

Steckdosen also alle mit 3x2,5mm² und Leuchten mit 5x1,5mm²?

Bei falsch verlegten Schutzrohren kann man später keine Leitungen mehr austauschen? Bei richtig verlegten schon? Woran erkennt man richtig oder falsch?

Die Aussage in den Schlitz für ein Rohr kannst du locker 3 NYM legen verstehe ich jetzt nicht, was meinst du damit? Man sollte lieber auf Schutzrohre verzichten und dafür mehr Leitungen legen?

Wie funktioniert das jetzt genau mit den tiefen Steckdosen, es kommt dann z.B. das Kabel vom Verteilerschrank zur Steckdose A, dann von A zu Steckdose B, dann von B zu Steckdose C usw.? und jedes mal wird dann ein Schutzrohr dahin und ein Schutzrohr von dort weg gelegt? Wenn ich jetzt z.B. das Kabel von Verteilerschrank zu Steckdose A anbohre oder es anderweitig kaputt geht z.B. durch Überlastung, dann mach ich Steckdose A auf und kann durch das Schutzrohr von Steckdose A zum Hauptverteiler ein neues Kabel einziehen? Natürlich nicht ich, sondern der Elektriker. Und wenn das Kabel zwischen B und C kaputt geht, dann kann man das dort in den Schutzrohren tauschen?
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1578

BeitragVerfasst am: 21.09.2017 21:02    Titel: Antworten mit Zitat
Das ist der Gedanke dahinter aber wie gesagt falsch verlegt und die Physik macht dir da einen Strich durch die Rechnung!
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karo28
Inventar
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Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1212

BeitragVerfasst am: 21.09.2017 21:44    Titel: Re: Neubau Einfamilienhaus - worauf achten? Antworten mit Zitat
ElektroGrym hat folgendes geschrieben:

Welche typischen Fehler sollte man auf jeden Fall vermeiden?


a) die Planung einer Anlage in diesem Umfang als Laie mit noch nichtmal Halbwissen anzugehen.

b) darauf zu hoffen, das man einen motivierten und faehigen Elektriker findet, der Bedarf, Budget und technische Anforderungen unter einen Hut bekommt.

c) zu glauben, das man alle diese Anforderungen fuer kleines Geld bekommen kann.
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ElektroGrym
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 11.09.2016
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 21.09.2017 22:23    Titel: Antworten mit Zitat
Puh, naja planen werden wir nichts. Unser Elektriker ist ein Familienbetrieb seit vielen Jahrzehnten, macht vor allem Einfamilienhäuser und kann von A über KNX bis Z alles. Und ich gehe auch davon aus, dass er faire Preise macht, also spielt das Budget jetzt keine zentrale Rolle. Da muss ich nicht um ein paar Euro feilschen, wenn er ordentliche Arbeit macht. Werde ich auch nicht machen. Ich verzichte auch auf so einen Unsinn wie LAN-Kabel in Eigenleistung usw.

Mir geht es hier darum, die typischen Sachen zu verstehen wie etwa Querschnitte, Rohre, typische Fehler, usw.

Damit wir dann auch unsere Wünsche zielgerichtet formulieren können. Planung und Ausführung natürlich durch den Fachbetrieb.
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elo22
Inventar
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Anmeldungsdatum: 17.03.2005
Beiträge: 4659
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 22.09.2017 03:11    Titel: Antworten mit Zitat
Es muss schon viel früher gegonnen werden beim Fundamenterder nach aktueller DIN 18014. Das ist Aufgabe des Elektrofachmanns und nicht des Rohbauers und muss dokumentiert werden. Auch sollten Ableitungen für einen möglichen Antennenstandort vorgesehen werden.

Lutz
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ElektroGrym
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Anmeldungsdatum: 11.09.2016
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 22.09.2017 03:20    Titel: Antworten mit Zitat
Das ist ja sowieso klar. Unsere Bodenplatte ist noch nicht gegossen, ich kann das Thema gerne auch noch mal ansprechen mit dem Elektriker. Ich gehe aber davon aus, dass unser Bauleiter dort eine normgerechte Ausführung veranlassen wird. Der ist dort sehr hinterher und befolgt stets die neusten DINs.

Mir ging es eher um die Sache, wo nach DIN oder VDE vielleicht Spielraum da ist, aber erfahrene Elektriker sagen, da ist in der Praxis keiner.

Wie gesagt, z.B. diese Hakennägel sind wohl lt. DIN/VDE ok, aber in der Praxis eher als schlechte Ausführung angesehen, oder?

Auch sind 1,5 mm² für Steckdosen nach Norm ok, aber wie hier auch gelesen, eher verpönt.

Um solche Sachen geht es mir. Dass unser Elektriker oder Bauleiter gegen DINs oder VDEs verstoßen, glaube ich nicht.
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