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Neubau Einfamilienhaus - worauf achten?

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation
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Pumukel
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1602

BeitragVerfasst am: 22.09.2017 06:20    Titel: Antworten mit Zitat
Eine Norm stellt nur die Mindestanforderung dar . Die Elektroanlage wirst du die nächsten 20 bis 30 Jahre nicht mehr anfassen. Deshalb sollte man da schon etwas vorausdenkender Handeln. Beispiel an Oberwellen dachte vor 30 bis 40 Jahren noch keiner. Heute in der Praxis sieht das schon anders aus, immer mehr Schaltnetzteile versauen das Netz und belasten es deutlich höher! Licht dimmen statt nur das benötigte Licht einzuschalten. USW
Denk auch mal daran das sich Elektrofahrzeuge durchsetzen werden. Dann benötigst du auch einen Leistungsfähigen Elektroanschluß am Stellplatz des Autos. 32A CEE Steckdose ist da nicht untertrieben. Lan +Telefon + TV in jedem Raum ist jetzt leichter zu realisieren als in etwa 10 Jahren.
innerer und Äuserere Blitzschutz sowie Brandmeldeanlage sind weitere Punkte die berücksichtigt werden müssen! Die Batteriebetriebenen Brandmelder oder Funkmelder sind nicht gerade Zuverlässig! Fluchtwegebeleuchtung und Fluchtwege solltest du auch im Auge behalten.
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Newbie
Hallo!

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Der Gutachter
Master Member
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Anmeldungsdatum: 08.05.2016
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: 22.09.2017 07:12    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo,

als für dein Vorhaben solltest du je nach Umfang einen Fachplaner einschalten, der die Installation evtl. begleitet, damit alles seine Ordnung hat.

Und beim Bauen sollte man sich immer einen baubegleiteden Sachverständigen hinzuholen - das ist sehr gut investiertes Geld, um nicht einen Pfuschbau zu erhalten.
Rund 1/4 aller Handwerker sind nicht in der Lage ein annähend normgerechtes Werk zu erstellen. Das zieht sich durch sämtliche Gewerke. Egal ob nur Gesellenbrief oder mit Meistertitel.

Letztens durfte ein Maurermeister die Fassade 2x abreißen, weil einfach grundlegende Dinge nicht beachtet wurden. Ob der das Überlebt hat, keine Ahnung - er arbeitet nicht mehr für uns.
Es gibt genug Elektrofirmen, die legen NYM nackt auf den Betonboden - ohne Schutzrohr - und tackern das evtl nur mit Nageschellen fest. Die nächsten Gewerke laufen drüber, bleiben dran hängen oder schieben ihren Gerüstbock drüber. Wenn da keiner was sagt, wird es so vom Estrichbauer kaschiert

Ob man überall 2,5 nimmt ist eine Glaubensfrage. M.E. reicht 1,5 in den meisten Fällen, da weder die Leitungslängen, noch die Verbraucher dahinterhängen. Man kann auch geringer absichern.
Eins muss man auch Bedenken: Mehr Stromkreise oder eine aufwändigere Installation und dickere Leitung bedeutet auch tiefere und breitere Schlitze in den Wänden. Und dass ist selten zulässig, da es die Statik zu sehr beeinträgtigt.
Letztens hatte ich einen Elektriker, der hat einen 5x5-Schlitz in eine 11,5er Wand im Türbereich eingearbeitet und wir beide anschliessend einen Termin mit dem Statiker. Folge: Die Wand im Türbereich musste abgetragen und war als Betonstütze aufzubauen. Die Elektroinstallation mit entsprechenden Material eingeschüttet. Bezahlt alles vom Elektrofachbetrieb. Der Gewinn für diesen Bau dürfte hin gewesen sein.

Wenn der Betrieb schlau ist, weißt er dich darauf hin und fordert vorab eine neue Statik. Dann bezahlt der Bauherr den Mehraufwand.

mfG
Jörg
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werner_1
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8405
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 22.09.2017 10:01    Titel: Antworten mit Zitat
ElektroGrym hat folgendes geschrieben:
Auch sind 1,5 mm² für Steckdosen nach Norm ok, aber wie hier auch gelesen, eher verpönt.

Das ist Blödsinn. Leitungen werden nach Anforderung ausgelegt (Länge, Verlegeart, Absicherung, ...). In 90% aller Fälle reicht für Steckdosen 1,5mm².

Leitungen gehen nicht durch Überlastung kaputt, sondern werden durch einen LSS (Leitungsschutzschalter) vor Überlastung geschützt.
_________________
Gruß Werner
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Moorkate
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 06.07.2014
Beiträge: 1887

BeitragVerfasst am: 22.09.2017 13:36    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:

- Lan +Telefon + TV in jedem Raum - Glasfaser und Sprinkleranlage nicht vergessen.
- innerer und Äuserere Blitzschutz sowie Brandmeldeanlage sind weitere Punkte die berücksichtigt werden müssen! - wie z.B. eigene Feuerwehrzufahr und Laufwegskarten an der Brandmeldezentrale
-Fluchtwegebeleuchtung und Fluchtwege solltest du auch im Auge behalten. Und ganz wichtig Notlicht, fallst die Lampe im Keller ausfallen sollte.
- Fachplaner beauftragen - Das reicht nicht und sollte lieber in die Hände eines auf EFH spezalisiertes Ingenieurbüro gegeben werden

Ihr habt noch den strahlungssicheren netzunabhängigen Kellerbunker mit ausreichend Trockenration für zwei Jahre vergessen, fallst der dicke Kim doch auf den Knopf drückt.

Ich glaube ihr habt den Schuß nicht gehört.

mfG
_________________
Normen haben kraft Entstehung, Trägerschaft, Inhalt und Anwendungsbereich den Charakter von Empfehlungen, deren Beachtung und Anwendung jedermann freisteht. Normen an sich haben keine rechtliche Verbindlichkeit.
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Strippe-HH
Inventar
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Anmeldungsdatum: 04.04.2016
Beiträge: 1393
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 22.09.2017 18:12    Titel: Antworten mit Zitat
Es ist in vielen Bundesländern auch üblich dass Leitungen in den Betondecken eingeschüttet werden.
Hier wird NYY-Erdkabel für die Deckenleuchten, den Zu-und Verbindungsleitungen verwendet.
Also im Hamburger Raum wird es fast nur gemacht, da Neubauten mit Tafeldecken gebaut werden wo noch eine Betonschicht darüber geschüttet wird. (Filigrandecken).

Die dadurch Senkrecht angeordneten Leitungsschlitze beeinflussen die überwiegend aus großformatigen Kalksandsteintafeln (KS-Quadro) gebauten Wände kaum da die Druckfestigkeit von der Statik weitaus besser ist wie eine 2DF Steinwand mit Mörtelfugen von 11,5 cm Stärke.

Was jedenfalls der Gutachter mit seinem Wandabbruch und Stabilisierung auf Kosten der Elektrofirma hier schrieb, halte ich für Angstmache.
Wenn ein senkrechter Mauerschlitz nach DIN 18015 sich 15 cm davon befindet und der Sturz wird nicht dadurch geschwächt, dann passiert auch nichts Und ein Sturz hat in der Regel 15 cm Auflage beidseitig egal ob ein normaler Grenadier oder Beton.
_________________
Immer das Beste draus machen
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ElektroGrym
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Anmeldungsdatum: 11.09.2016
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 23.09.2017 12:18    Titel: Antworten mit Zitat
Nein, nicht in die Betondecke, sondern in 19cm Fußbodenaufbau. Dort müssen natürlich noch Leitungen für Sanitär und Lüftung hin.

Tragende Wände sind bei uns natürlich 17,5 und nicht 11,5. Auch die nichttragenden Wände, wenn möglich, in 17,5. Hier und da auch mal eine Trockenbauwand, weil es sich wegen Verstecken der Sanitärinstallation ergeben hat, um eine zusätzliche Vorwand zu vermeiden.

Moorkate, ist das jetzt Ernst oder Ironie? Ich habe es leider nicht ganz verstanden...
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T.Paul
[Moderator]
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 23.09.2017 12:36    Titel: Antworten mit Zitat
ElektroGrym hat folgendes geschrieben:
Mir ging es eher um die Sache, wo nach DIN oder VDE vielleicht Spielraum da ist, aber erfahrene Elektriker sagen, da ist in der Praxis keiner.


Die Liste wäre viel zu lang ... Da musst Du, wenn Du selbst keine Ahnung hast, auf deine Elektrofachkraft vertrauen.

- Einhaltung der DIN 18015 und Festlegung eines Ausstattungsgrad nach RAL RG 678 nicht im Vertrag

- zulässige Ausnahmen und ignorieren von Empfehlungen der Normen nutzen, um Kosten zu sparen (Fehlerstromschutz, Überspannungsschutz, Fehlerlichtbogenschutz, ...)

- zu wenig Installationsraum (in allen Belangen - Leitungsanlage, Leerrohre, Stromkreisverteiler, ...) - auch für Erweiterungen

- fehlende Vorrüstungen für zukünftige Anwendungen (E-Kfz, Stromerzeugungsanlage, Medienversorgung)

- Elektroinstallation auf Steckdosen und Lichtanschlüsse begrenzt betrachten - Gebäudetechnik, Kommunikationstechnik, Sicherheitstechnik, Steuer- und Regeltechnik, Multimedia, Netzwerktechnik, Zutrittssysteme, ... vielen ist nicht klar, was das Elektrohandwerk alles leisten kann.

- ...
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ElektroGrym
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Anmeldungsdatum: 11.09.2016
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 27.09.2017 20:37    Titel: Antworten mit Zitat
Der Ausstattungsgrad im Vertrag ist doch egal, oder? Wir legen ja noch jede einzelne Steckdose und je LAN-Dose und SAT-Dose fest und am Ende kommt sicherlich eine Ausstattung im eher höheren Sterne-Bereich heraus.

An eine potentielle E-Tankstelle neben dem Haus haben wir gedacht. PV möchten wir im Moment nicht und in Zukunft eigentlich auch nicht. Medienversorgung? Also, wir bekommen Glasfaser FTTH und dann eben fast überall LAN inkl. Nebenräume wie Küche und fast überall SAT inkl. Räume welche später mal eine Nutzänderung erfahren können (SAT z.B. in Schlafzimmer/Ankleide, obwohl wir es dort definitiv nicht brauchen).

Sicherheitstechnik setzten wir eher darauf, dass gar nicht erst jemand reinkommt (8-12 Pilzköpfe, VSG-Glas, in der Nachbarschaft kennt jeder jeden, im Prinzip auch alles einsehbar von anderen Häusern/Obergeschoss).

Rollläden/Raffstores elektrisch und nicht nur die Standardvariante, RTRs haben wir uns auch Gedanken gemacht, Zutrittssystem mit Absicht nur mechanischer Schlüssel, Lichtkonzept auch bisschen Gedanken gemacht mit Spots in diversen Bereichen und auch an Lautsprecherkabel ist gedacht.

Fraglich für uns wirklich eher die technischen Themen wie Schutzrohre für alles? Stern-Verkabelung? 2,5 mm2? Stromkreise? FI?...
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T.Paul
[Moderator]
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 27.09.2017 21:02    Titel: Antworten mit Zitat
Also einmal Standard, bis auf den Umstand, dass Du dem ausführenden diktieren möchtest, wie er zu diesem Standard-Ergebnis kommen soll ...

Was soll das Fragezeichen hinter dem FI ... ?

Und warum glaubst Du, Sicherheitstechnik beschränke sich auf Einbruchmeldung?

Für das Thema RTR fehlt mir das Kotz-Smiley ...
_________________
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karo28
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1212

BeitragVerfasst am: 27.09.2017 22:00    Titel: Antworten mit Zitat
T.Paul hat folgendes geschrieben:
Also einmal Standard, bis auf den Umstand, dass Du dem ausführenden diktieren möchtest, wie er zu diesem Standard-Ergebnis kommen soll ...


Naja, den Ausfuehrenden "einfach mal machen lassen" ist im EFH-Bereich auch mit gewissen Risiken verbunden.

T.Paul hat folgendes geschrieben:

Und warum glaubst Du, Sicherheitstechnik beschränke sich auf Einbruchmeldung?


Im EFH-Bereich mit den o.g. Anforderungsprofil ist fuer weiterfuehrende Sicherheitstechnik a la ZuKo, Videoueberwachung, GMA... weder die Einsicht, noch die Notwendigkeit und schon gar nicht das Geld vorhanden.
(Und die baurechtlich geforderten Rauchwarnmelder in die Sicherheitstechnik reinzupressen, ist bei Stueckpreisen um die 20.- ja auch nicht wirklich ein realistisches Szenario...)

T.Paul hat folgendes geschrieben:

Für das Thema RTR fehlt mir das Kotz-Smiley ...


RTR mit schoenen bunten Display und App sind zwar nutzlos aber eben gerade mal en vogue... oder wie ueberlebt man eine Woche Mallorca a.i. ohne 3x taeglich die Raumtemperatur mit dem Handy zu checken?

Heb dir den Smiley lieber fuer sowas auf...

BauGrym hat folgendes geschrieben:

Lichtkonzept auch bisschen Gedanken gemacht mit Spots in diversen Bereichen
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