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Anschluss zusätzlicher Fundamenterder

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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EBC41
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Anmeldungsdatum: 12.04.2017
Beiträge: 104

BeitragVerfasst am: 30.11.2017 22:41    Titel: Antworten mit Zitat
@Pumukel:

Ja, das ist richtig, vor die Leitung zu einer neuen Unterverteilung gehört in der Hauptverteilung ein selektiver FI z.B. 300mA gesetzt.

Aber dann schreibst Du, dass es dann mit einem TN-S Netz weitergeht? Verstehe ich da die Definition falsch? Ich meine, es bleibt per Definition auch dann immer ein TT-Netz?
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Pumukel
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 2101

BeitragVerfasst am: 30.11.2017 23:24    Titel: Antworten mit Zitat
Betrachte mal den Abgang des RCD als Ursprung der Spannung und nicht was davor ist. Dann hast du einen geerdeten N . Einen geerdeten Pe und beide sind Separat geführt! Ob der PE nun vor dem FI von einem PEN bei einem TN-C-Netz kommt oder Lokal von deinem Anlagenerder interessiert nicht . Es ist nur eine Definitionssache. Der PE ist ein geerdeter Schutzleiter ob der nun als Leiter zum Trafo über den Anlagenerder und den Betriebserder geführt wird oder eben als einzelner Leiter zum geerdeter Sternpunkt am Trafo oder als kombinierter Leiter als PEN ist da völlig wurscht. in jedem Fall aber muss ein unzulässiger Fehlerstrom auf dem PE zur Abschaltung führen . Und das Tut im TT-Netz der Fi auch über den lokalen Anlagenerder. Weil aber im TT-Netz der Fehlerstrom nicht ausreicht um die Abschaltung durch die Sicherung sicher zustellen ist es verboten den PE in der selben Leitung mitzuführen. Nach dem Fi dagegen ist die Abschaltung durch den FI gegeben und der PE darf und "muss" in der Leitung mitgeführt werden!
Edit: und wenn du die Netzform richtig angeben willst dann erscheint dort TT-Netz/TN-S-Netz genau wie bei einem TN-C-Netz die richtige Angabe TN-C-Netz/TN-S-Netz ist. Abgekürzt wird das Ganze aber in der Praxis als TN-C-S-Netz. Den in einem Teil der Anlage liegt ein TN-C-Netz vor und in einem anderem Teil ein TN-S-Netz !
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EBC41
Master Member
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Anmeldungsdatum: 12.04.2017
Beiträge: 104

BeitragVerfasst am: 02.12.2017 22:38    Titel: Antworten mit Zitat
Ja, das klingt schon plausibel. Aber für mich bedeutet das N bei der Bezeichnung TN, dass der PE immer hart mit dem N des Trafos verbunden ist. Aber was solls, ist ja nur Definitionssache, schaltungstechnisch sind wir uns ja einig.
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 2101

BeitragVerfasst am: 02.12.2017 23:08    Titel: Antworten mit Zitat
Nein das N bei TN -Netzen verweist nur darauf das eben der N normal über den Betriebserder geerdet ist . Das TN-C dagegen das auch der PE mit dem N verbunden ist . "Ohne" das der PE über den Betriebserder läuft. Beim TT-Netz verweist das 2 T darauf das der PE eben nicht mit dem N verbunden ist! Der Fehlerstrom beim TT-Netz muss also immer über den Betriebserder und den Anlagenerder fliesen! Beim TN-C-Netz teilt er sich auf in einen Strom über den PEN und einen Teilstrom über den Anlagenerder und den Betriebserder! Der Nachteil beim TN-C-Netz der PE führt auch Betriebsströme zu mindestens im Versorgungsnetz ! Was beim TT-Netz gar nicht möglich ist!
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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8658
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 03.12.2017 12:22    Titel: Antworten mit Zitat
EBC41 hat folgendes geschrieben:
Aber für mich bedeutet das N bei der Bezeichnung TN, dass der PE immer hart mit dem N des Trafos verbunden ist.

Das ist auch so!
Hier gibt es eben manche, die behaupten, dass "rot" durch eine klare Scheibe gesehen, "grün" ist. Sprich: Ein TT-Netz hinter einem FI ein TN-S-Netz ist. Auch wenn das schaltungstechnisch identisch ist, bleibt TT immer TT. Ein FI ist kein "Systemwandler".

Aber das wurde hier schon oft diskutiert. Manche meinen, ihre Meinung sei immer richtig.
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Gruß Werner
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Pumukel
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 2101

BeitragVerfasst am: 03.12.2017 13:08    Titel: Antworten mit Zitat
Klar doch und ein TN-Netz ist und bleibt immer ein TN-Netz Razz
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werner_1
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8658
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 03.12.2017 14:25    Titel: Antworten mit Zitat
Na klar! Mit den möglichen Varianten der Grundform TN.

Es wird nie TT oder IT daraus. Man kann zwar ein Unternetz in TT erstellen, aber nicht durch die Zwischenschaltung eines Gerätes.
_________________
Gruß Werner
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eliwan
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Anmeldungsdatum: 13.04.2017
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 04.12.2017 10:54    Titel: Antworten mit Zitat
Muss leider nochmals auf die Verdrahtung zwischen neuem Fundamenterder und alter Erdungsanlage zurückkommen. Vorgeschlagen wurde von Euch eine NYM 1x16, alternativ auch eine starre HO7V-U 1x16.

1) Ginge aus verlegetechnischen Gründen auch eine flexible H07V-K (Yf) 16mm² gelb/grün, PVC Verdrahtungsleitung?

2) Und für die Leitung HV zu UV: Gibt es da auch flexible statt starre NYM 5x10 Leitungen? Und überhaupt zulässig??
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14861
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 04.12.2017 11:01    Titel: Antworten mit Zitat
Warum willst du dort flexible verlegen? flexible hätten den Nachteil nicht unter oder im Putz verlegt werden zu dürfen.

Wenn es um die Starrheit der Leitungen geht empfiehlt sich statt 10mm² 16mm² NYM-J zu verwenden da NYM ab 16mm² mehrdrähtig ist und leichter zu biegen (NYY erst ab 25mm²), insbesondere die Adern im Verteiler.
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EBC41
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Anmeldungsdatum: 12.04.2017
Beiträge: 104

BeitragVerfasst am: 04.12.2017 18:16    Titel: Antworten mit Zitat
Die Leitungen sollen doch in Leerrohren verlegt warden oder?

Ich habe schon gesehen, dass Leute Ölflex 5x10 im Leerrohr verlegt haben, wenn das NYM nicht mehr durchging.

Denke, das ist aber eher nicht normkonform?

Aber physikalisch sehe ich da kein großes Problem, wenn es auf dem ganzen Weg wirklich in Leerrohren liegt.

Blöd, dass es keinen blauen für N hat. Aber man kann ja den Nr. 4 damit belegen. Und blauen Schrumpfschlauch zur Kennzeichnung dran machen.
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