Elektrikforum.de
   
   
 
FAQFAQ
SuchenSuchen
MitgliederlisteMitgliederliste
ImpressumImpressum

Willkommen auf Elektrikforum.de - dem Elektro Forum zur Elektroinstallation

Wir freuen uns, Sie als Gast auf unseren Seiten zu begrüßen. Die Mitgliedschaft im Forum ist natürlich kostenlos und bringt keinerlei Verpflichtungen mit sich. Um aktiv am Forengeschehen teilzunehmen und sämtliche Funktionen zu nutzen, können Sie sich jetzt hier registrieren.
Benutzername:
Passwort:

 RegistrierenRegistrieren  ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin    Bookmark

Strom im Garten

Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
cle
Newbie
Newbie


Anmeldungsdatum: 09.10.2017
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 09.10.2017 11:28    Titel: Strom im Garten Antworten mit Zitat
Hallo,
ich möchte im Garten Strom mit Erdkabel verlegen. Um das Kabel in den Garten zu führen, muss ich im Keller ein Loch durch die Wand bohren. Im Keller befindet sich in der Nähe eine Steckdose, von der ich abgreifen könnte.
Da der Garten als Feuchtraum behandelt wird, muss ein FI Schalter vorhanden sein. Im Sicherungskasten befindet sich bereits ein 30 mA Fehlerstrom-Schutzschalter für das gesamte Haus. Reicht dies aus oder muss ich für den Außenbereich im Verteiler einen eigenen Stromkreis mit eigener Sicherung und FI-Schutzschalter für den Garten legen?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Anzeige
Newbie
Hallo!

Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Antworten!


werner_1
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8425
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 09.10.2017 12:15    Titel: Antworten mit Zitat
Nein, musst du nicht. Aber im Fehlerfall ist dann das ganze Haus dunkel.

Wichtig ist für die Kabelauslegung die Längen zu beachten. Eine Fachkraft kann dies korrekt auslegen.
_________________
Gruß Werner
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Octavian1977
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14384
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 09.10.2017 12:27    Titel: Antworten mit Zitat
Versicherungen sehen das anders.
Denen gefällt das gar nicht wenn man von Außen praktisch das Haus dunkel schalten kann.

Abgesehen davon sind Erdkabel und Außenanlagen anfälliger für Schäden und somit ist es dringend zu empfehlen diese über separate Schutzschalter führen.

Außenanlagen werden nicht im Geringsten wie Feuchträume behandelt, sondern wie Außenanlagen.
Denn hier kommen Dinge wie Regen, UV-Licht, vielleicht auch Strahlwasser hinzu.
Ein Feuchtraum würde zunächst lediglich eine Schutzklasse IPX1 erfordern.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
cle
Newbie
Newbie


Anmeldungsdatum: 09.10.2017
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 10.10.2017 08:59    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo, vielen Dank für die Antworten. Wirklich weiter geholfen hat es mir nicht weil die Antworten widersprüchlich sind.

Ok, ich habe mal überlegt was ich jetzt machen könnte.
Entweder gehe ich aus die Steckdose und montiere bevor ich in den Garten gehe eine Aufputz Sicherung und Aufputz-FI. Somit wären dann 2 Sicherungen und FI in Reihe geschaltet.

Alternativ hätte ich noch folgende Möglichkeit: Zur Steckdose liegt ein 3-Adriges Kabel (NYM 3 X 1.5mm) Aufputz im Leerrohr. Dieses könnte ich gegen ein 5-Adriges austauschen. 1 Ader (schwarz, blau, gelb) die im Keller vorhandene Steckdose anklemmen und 1 Ader (braun, blau, gelb) für in den Garten. Der braune würde dann eine eigene Sicherung und FI bekommen. Ist das jetzt ein eigener Stromkreis? Immerhin nutze ich den blauen und gelben auf 2 unterschiedliche Sicherungen/FI’s.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fuchsi
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 15.05.2008
Beiträge: 2189

BeitragVerfasst am: 10.10.2017 09:06    Titel: Antworten mit Zitat
Da beide Stromkreise den selben N verwenden, müssen sie zwangsläufig am selben FI hängen.

Weiters müssen beiden Phasen unbedingt 2 verschiedenen Phasen des Drehstromes sein. Dann könnte man das als in Wechselstromkreise aufgetrennten Drehstromkreis werten.

'Schön' ist es auch nicht.

Wenn es auf Putz in einem Rohr liegt, passen eventuell 1x NYM 3x1.5 und 1x 3x2.5 rein.


Zuletzt bearbeitet von fuchsi am 10.10.2017 10:31, insgesamt 2-mal bearbeitet
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Octavian1977
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14384
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 10.10.2017 09:08    Titel: Antworten mit Zitat
Beides Unfug oder Unzulässig.

Ein FI hinter einem FI macht keinen Sinn da diese nicht selektiv sind.

Mehrere Stromkreise in einer Leitung zu führen ist Pfusch.

Dazu kommt noch, daß es sehr fraglich ist, daß die Leitung der Steckdose einfach so um ettliche Meter verlängert werden kann.
Ein 1,5mm² darf maximal 18m Gesamtlänge aufweisen sofern der Spannungsfall von 3% komplett über dieser Leitung abfallen darf.
Weitere Faktoren können die zulässige Leitungslänge weiter verkürzen.

Alles in Allem ist das eine Arbeit für eine Elektrofachkraft, die im Abschluß auch das Ganze prüfen kann.
Ich glaube kaum, daß ein paar beantwortete Fragen hier im Forum Dir das notwendige Wissen von 3,5 Jahren Ausbildung vermitteln.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
cle
Newbie
Newbie


Anmeldungsdatum: 09.10.2017
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 10.10.2017 09:46    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:

Alles in Allem ist das eine Arbeit für eine Elektrofachkraft, die im Abschluß auch das Ganze prüfen kann.
Ich glaube kaum, daß ein paar beantwortete Fragen hier im Forum Dir das notwendige Wissen von 3,5 Jahren Ausbildung vermitteln.


Hallo Octavian1977, ich habe eine 3 1/2 jährige Ausbildung als Energieelektroniker Fachrichtung Anlagentechnik. Das ganze liegt allerdings 30 Jahre zurück und ich habe nach der Ausbildung nie in dem Beruf gearbeitet. Ich habe anschließend noch einen anderen Beruf gelernt. Dementsprechend ist das ganze Wissen natürlich weg bzw. längst überholt. Dennoch habe ich einen Facharbeiterbrief und gelte als Elektrofachkraft der derartige Installationen selber durchführen darf. Mache ich natürlich nur im Hausgebrauch. Anschließendes prüfen kann ich natürlich nicht weil mir die Meßgeräte fehlen.

Es ist alles kompliziert geworden. Hänge ich ein 25 m Verlängerungskabel für den Außenbereich einfach an die Kellersteckdose und führe das Kabel durch’s Kellerfenster nach draußen ist alles gut.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
werner_1
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8425
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 10.10.2017 10:13    Titel: Antworten mit Zitat
Ich denke, die Antworten waren eindeutig. Ich habe geschrieben, was sein muss; Octavian hat geschrieben, was man machen sollte. Cool

Wenn du 25m Erdkabel verlegen willst, reicht die 1,5mm² Steckdosenzuleitung vom Querschnitt sowieso nicht aus. Du kannst doch die 1,5mm² Steckdosenzuleitung durch 2,5mm² ersetzen und Steckdose zusammen mit Garten an einem getrennten FI/LS betreiben. Very Happy

PS: An der Gartensteckdose möchtest du ja wahrscheinlich auch noch eine 25m Verlängerung betreiben.
_________________
Gruß Werner
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Octavian1977
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14384
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 10.10.2017 12:37    Titel: Antworten mit Zitat
Jemand der nach seiner Ausbildung 30 Jahre nicht mehr in diesem Beruf gearbeitet hat ist eben KEINE Elektrofachkraft.

Hier die Definition von Elektrofachkraft nach VDE 1000-10:

"3.2 Elektrofachkraft
Person, die aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung, Kenntnisse UND Erfahrungen SOWIE Kenntnis der einschlägigen Normen die ihr übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann."

Die VDE hat sich in 30 Jahren massiv geändert.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
cle
Newbie
Newbie


Anmeldungsdatum: 09.10.2017
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 11.10.2017 17:07    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:

Hier die Definition von Elektrofachkraft nach VDE 1000-10:

"3.2 Elektrofachkraft
Person, die aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung, Kenntnisse UND Erfahrungen SOWIE Kenntnis der einschlägigen Normen die ihr übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann."

Die VDE hat sich in 30 Jahren massiv geändert.


Hallo Octavian1977,
du hast natürlich Recht. Ich habe mich falsch ausgedrückt und wollte eigentlich damit sagen, dass ich nicht zu den Hobbybastlern gehöre welche die Gefahr von Strom nicht kennen. Ich besitze das technische Verständnis und weiß immer noch wie man verschiedene Sachen macht. Problem sind die Vorschriften. Und aus diesem Grund habe ich hier im Forum gefragt.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Seite 1 von 2

 
Gehe zu:  


Elektromaterial
Elektrikforum

Zur Ausführung elektrotechnischer Arbeiten wird ausdrücklich empfohlen, einen Fachmann zu beauftragen.
Nur so kann sichergestellt werden, dass die jeweils geltenden Vorschriften nach DIN VDE eingehalten werden.
SITE THEMA: ELEKTROFORUM | ELEKTRO HANDWERK | E-TECHNIK | ELEKTROINSTALLATION | ELEKTRIK FORUM | ELEKTROTECHNIK
Jetzt Erklärung von Funktion oder Schaltplan einer Schaltung anfragen und aktiv im Forum fragen und antworten.
Powered by phpBB- Page generated in 0.03 seconds
Elektroinstallation Haus Sat Board Amateurfunk