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Bauernhaus von 1890 mit desolater Anlage

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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Dipol
Inventar
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Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 19.10.2017 10:49    Titel: Antworten mit Zitat
bigdie hat folgendes geschrieben:
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Material für Erdfühlige Erder ist V4A ich hoffe Du hast das berücksichtigt.

Und wieder eine Oktavian Norm

Dass Octavian1977 die mehrfachen Ratschläge beherzigt, sich nur zu Normen zu äußern die er auch kennt, ist nicht zu erwarten. Profunde Unkenntnis der DIN 18014 hat er schon bewiesen, aber er ist nicht der einzige User, der sich zu nie gelesenen Normen auslässt. Wink

NIRO, Werkstoffnummer 1.4571 oder gleichwertig (V4A), ist seit Inkrafttreten der DIN 18014:2007-09 für alle vom Erdreich berührten Erder und Anschlussfahnen von Neubauten Pflicht, kann aber auch für ältere Bauten sinnvoll sein.

bigdie hat folgendes geschrieben:
Es gibt diese Kreuzprofilerder zum Einschlagen nur in Stahl verzinkt V4A ist also unmöglich und auch in keiner Norm gefordert.

Dass erweckt den Eindruck, als ob es zur tradionellen Einprügelmethode feuerverzinkter Kreuzerdern keine zeitgemäßere und korrosionsbeständige Alternative gäbe.

Die "Neuerungen" der nationalen DIN 18014:2007-09 sind in Italien nicht relevant, aber IEC 60728-11 und IEC 62305-x sind auch dort harmonisiert. Im allgemeinen sind nationale deutsche Normen strenger, aber wer kann in Unkenntnis italienischer Regelwerke wissen, ob dort nicht korrosionsbeständige Erder Pflicht sind?

Wo man eine Antennenerdung nicht für alle Zeit ausschließen kann, sollte man die Erdermaße dieser beiden Normen berücksichtigen und sich von einer Fachkraft mit Vibrationshammer, die auch weiß ab welcher Eintreibhemmung man aufhören muss, einen Tiefenerder primär aus korrosisonbeständigem NIRO setzen lassen.
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bigdie
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6763

BeitragVerfasst am: 19.10.2017 12:45    Titel: Antworten mit Zitat
Dipol hat folgendes geschrieben:
aber wer kann in Unkenntnis italienischer Regelwerke wissen, ob dort nicht korrosionsbeständige Erder Pflicht sind?

Uch kann das. Wenn Google und *e321* keinen Erder findet, aus V4A zum Einschlagen von Hand, dann wird es wohl auch in Italien keine geben Cool

Und nach Fotos einer Italienischen Anlage in einem anderen Forum, wo ein Stück Eisenrohr unbehandelt aus der Erde geschaut hat, wird es wohl mit den Standards und der Umsetzung selbiger auch nicht weit her sein.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14393
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 19.10.2017 12:47    Titel: Antworten mit Zitat
In Italien sind sicher andere Regelungen getroffen, allerdings sehe ich keinen Grund eine Anlage schlechter zu bauen als in VDE gefordert. Die Physik ist gleich.

nach 0100-540 sind Erder "ausreichend korrosionbeständig" für die Lebenszeit der Anlage aus zu legen.

welcher Zinkstahl hält so lange in Erde?
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6763

BeitragVerfasst am: 19.10.2017 13:12    Titel: Antworten mit Zitat
Bei uns im Betrieb liegt verzinkter Stahl seit 1960 und der ist völlig in ordnung. Wie lange ist denn die Lebenszeit einer Anlage ? Bei uns im Ort wurde letztens eine neue Trafostation gesetzt. Tiefenerder und Ringerder rundherum verzinkter Stahl.
Warum soll ich dann z.B. bei meinem Haus teures V4A nehmen. ich bin über 50 und in 30 Jahren lebe ich garantiert nicht mehr?
Heute bauen sie Häuser mit Folie, Klebeband und Styropor, die nach 20 Jahren ein Sanierungsfall sind, warum soll dann die Erde 1000 Jahre halten????
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14393
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 19.10.2017 13:18    Titel: Antworten mit Zitat
Es gibt ja durchaus heute noch Anlagen aus Vorkriegszeiten.

Mein Haus ist von 1927 und soll auch noch etliche Jahrzehnte halten.
Ob er Eigentümer so lange lebt ist nicht Bestandteil der Norm, sondern die Lebzeit der Anlage.
Für den Errichter ist das zunächst nicht ab zu sehen und so muß er von einer sehr großen Zeitspanne aus gehen.
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6763

BeitragVerfasst am: 19.10.2017 13:30    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Es gibt ja durchaus heute noch Anlagen aus Vorkriegszeiten.

Mein Haus ist von 1927 und soll auch noch etliche Jahrzehnte halten.
Ob er Eigentümer so lange lebt ist nicht Bestandteil der Norm, sondern die Lebzeit der Anlage.
Für den Errichter ist das zunächst nicht ab zu sehen und so muß er von einer sehr großen Zeitspanne aus gehen.

Es geht um die Haltbarkeit der Anlage, nicht des Gebäudes. Und ich kann nicht glauben, das du die Elektroanlage von 1927 drin hast.
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14393
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 19.10.2017 13:35    Titel: Antworten mit Zitat
Ich sicher nicht, ich bin aber auch kein representatives beispiel für alle Häuser.
In dem Haus meiner alten Wohnung waren noch etliche alte Installationen in anderen Wohnungen die ungefähr aus dieser Zeit stammen müssen.
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6763

BeitragVerfasst am: 19.10.2017 13:52    Titel: Antworten mit Zitat
Ich will damit nur ausdrücken, das die Normen immer nur zu Kosten des kleinsten großzügig sind.
Ich muss meine Kommunikationsleitungen in Leerrohr legen.
1992 wurden bei uns im Ort sämtliche Telefonleitungen erneuert. Das hätte wahrscheinlich 1% mehr gekostet die in Leerrohr zu ziehen und ich hätte heute Glasfaser. Die damalige Post musste das aber nicht.

Ich muss meine Anlage für 63A auslegen bis zum Stromkreisverteiler. Brauche ich nie, 35A würden mir dicke reichen und wenn es dann in 50 Jahren wieder erwarten doch nicht reicht, ist es ja dann auch mein Problem das zu ändern.
In unserem Wohnviertel liegt ein Ring aus 4x150mm² Al Kabel. Da hängen ca. 150 Wohnungen dran, gegliedert vom Bauernhof bis zum 8-Familienhaus.
Was glaubst du, wenn auch nur 10% die 63A wirklich mal länger brauchen, was dann passiert?

Genau das meine ich damit. Ich soll für die nächsten 500 Jahre mein Haus bauen und die, davor brauchen nicht mal für 10 Jahre Sicherheit planen. denn wenn da was daneben geht, bezahl ich dann wieder das öffnen der Straßen.
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Manuelk
Master Member
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Anmeldungsdatum: 26.10.2016
Beiträge: 217

BeitragVerfasst am: 19.10.2017 14:01    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
In unserem Wohnviertel liegt ein Ring aus 4x150mm² Al Kabel. Da hängen ca. 150 Wohnungen dran, gegliedert vom Bauernhof bis zum 8-Familienhaus.


Bei uns sind an einem 4x150mm² ca. 10-15 Häuser dran. Mehr nicht.

Der VNB kann verzinkte Erder nehmen, weil davon ausgegangen wird, dass diese Regelmäßig geprüft und erneuert werden.
Ob es nicht günstiger wäre gleich V4A zu nehmen weiss ich nicht.
IM privat Bereich gibt es glaub ich (fast) niemanden, der die Erdungsanlage prüfen lässt.

Bitte jetzt nicht schreiben, dass müsste aber usw. das ist Theorie.

Ich glaube in 90% der Häuser ist die elektrische Anlage IM Haus in den letzten 20 Jahren nicht geprüft worden. Nein, auch nicht nach Änderungen und Erweiterungen.
Da macht sich niemand Gedanken über Erdung.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14393
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 19.10.2017 14:15    Titel: Antworten mit Zitat
Bigdie Deine Armut nervt.
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