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Uralten Verteiler, Bj. 67 umbauen, wie vorgehen?

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation
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Knogle
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 15.02.2016
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 21.10.2017 15:12    Titel: Uralten Verteiler, Bj. 67 umbauen, wie vorgehen? Antworten mit Zitat
Ich gruesse euch liebe Community.

Nachdem ich nun den Verteiler in meiner Bude erfolgreich mit 2 FIs erweitert habe, moechte ich mich nun an den Kasten meiner Grossmutter wagen, da es dort wiederholt zu Problemen kommt.

Das Problem ist: Sicherungen fliegen immer wieder raus, auch beim Staubsauger, oder Foehn.

Weiterhin gibt es keinen FI, und es sieht schon ziemlich eigenartig aus, fast so als waere irgendwas da abgebrannt.

Von dem Verteiler geht noch eine Leitung zum Heizungskeller, in welchem sich eine UV mit FI befindet, jedoch nur fuer die Heizung.


Bin fuer Vorschlaege offen, da ich nicht ganz weiss wie ich das angehen soll.
Wuerde zuerst alles ausnahmslos abklemmen und dann mal schauen, da das halbe Haus an nur einer der Sicherungen haengt, und beim Rest nicht bekannt ist wofuer der ist.

Waere es eventuell sinvoller einen groesseren Verteiler zu nehmen? Leider sind beide Reihen schon voll besetzt, und ich denke mit FI wird es zu voll.

Ist es weiterhin sinvoller, da mehrere Kreise pro Sicherung dran sind, eventuell mehr Sicherungen einzubauen, um jeden Kreis einzeln abzusichern?

An der Verteilung wurde seit der Errichtung nichts mehr veraendert.

EDIT


[img]https://s1.postimg.org/404nwarwyz/20171021_140820.jpg[/img]

[img]https://s1.postimg.org/90wqnuzemz/20171021_141134.jpg[/img]

[img]https://s1.postimg.org/30okj4qvjf/20171021_141140.jpg[/img]
: Vorsicherung konnte ich keine vorfinden, ist es in dem Fall ueblich oder moeglich dass nur die NH-Sicherung davor ist?

Was wuerde es eventuell kosten, sowas von einem Betrieb machen zu lassen, neuer Verteiler, Kreise einzeln absichern, 3 FIs, Vorsicherung?
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creativex
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Anmeldungsdatum: 05.10.2016
Beiträge: 128

BeitragVerfasst am: 21.10.2017 16:43    Titel: Antworten mit Zitat
Ja die H Sicherungen sind etwa empfindlich. Wohne auch in nem alten Haus und da kann gern mal ne Sicherung fliegen bei höheren einschaltströmen.

Es kann durchaus sein dass es keinen Hauptschalter gibt. Ist bei mir auch so. Wenn ich was machen muss muss ich es unter Spannung machen. Aber das ist nicht ungefährlich. (Das solltest du wenn du es vermeiden kannst auch nicht tun)

Die neuen Sicherungsautomaten sind größer als die alten da die Anschlüsse nicht mehr offen liegen sondern unter Plastik versteckt sind. Diese würden in den alten teil meiner Verteilung gar nicht reinpassen. Da musst du vorher schauen ob das bei dir passt.

Ein Elektriker ist leider sehr teuer. Da kostet ne neue Steckdose schon 100€. Dann kannst du dir vorstellen was das kosten wird.
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Knogle
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 15.02.2016
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 21.10.2017 18:30    Titel: Antworten mit Zitat
Hmmm.... okay das macht das ganze nicht so einfach^^

Doofe Frage: Aber gibt es die Moeglichkeit den Zaehler woanders hinzutun, beispielsweise in den gleichen Raum, in welchem auch der HAK ist?

Denn dann wuerde ich diesen Verteiler durch einen anderen ohne Zaehlerfeld austauschen mit den gleichen Ausmassen, da wuerde einiges gehen.

Der Schrank ist 10m von dem HAK entfernt, welcher 2 Raeume entfernt ist. Waere toll wenn man da den Zaehler hinsetzen lassen koennte. Dort vielleicht eine Neozed 63A Vorsicherung und einen 63A FI, und von dort aus die 5 Adrige Zuleitung zum vorhandenen Verteiler. Ist sowas moeglich?
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Strippe-HH
Inventar
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Anmeldungsdatum: 04.04.2016
Beiträge: 1393
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 21.10.2017 19:25    Titel: Antworten mit Zitat
Also da was in Eigenregie zu erneuern, das scheitert schon an der Zählertafel wo der untere Anschlussraum verplombt ist.
Hier kann nur ein Eingetragener Fachbetrieb tätig werden aber nicht du als Heimwerker.
Es muss also einen den heutigen technischen Anforderungen entsprechender Zählerschrank montiert werden, auch sind 10 Meter ungezählte Leitung nach dem TAB nicht zulässig.
Auch wenn die Anlage recht kriminell aussieht, sie entspricht den damaligen Bestimmungen zum Zeitpunkt der Errichtung. Bei einer Änderung müssen die heutigen Normen eingehalten werden und das ist nicht so einfach mit solch alten Ding.
Und Oma mit ihrer kleinen Rente wird bestimmt sagen, wozu das überlebt mich noch, wie das bei alten Leuten oft so üblich ist
_________________
Immer das Beste draus machen
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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8405
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 21.10.2017 22:21    Titel: Antworten mit Zitat
Strippe-HH hat folgendes geschrieben:
..., auch sind 10 Meter ungezählte Leitung nach dem TAB nicht zulässig.
Wo steht denn der Blödsinn? Ganz sicher nicht in den TAB.
_________________
Gruß Werner
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TS0404
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Anmeldungsdatum: 21.10.2009
Beiträge: 292

BeitragVerfasst am: 22.10.2017 08:54    Titel: Antworten mit Zitat
Nach 1967 sieht der Verteiler jetzt nicht aus, eher 1977.

Aber egal, bei dem Zustand sollte gehandelt werden.

Wenn es ein Einfamilienhaus ist (mit nur dem einen Zähler) den Zähler versetzen lassen und den alten Verteiler gegen einen neuen austauschen.

Das sind aber alles Arbeiten für einen Elektriker, da hier plombierte Anlagenteile geöffnet werden müssen und die NH-Sicherungen entfernt werden.

Wenn der Betrieb seine Arbeit ordentlich macht, wird es auf einen Komplettcheck der Installation hinauslaufen, bevor die alten Stromkreise wieder ans Netz gehen.

Gerade aufgrund der verschmorten Automaten (Kontaktprobleme ?) sollte gehandelt werden
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creativex
Master Member
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Anmeldungsdatum: 05.10.2016
Beiträge: 128

BeitragVerfasst am: 22.10.2017 08:56    Titel: Antworten mit Zitat
Ja würde ich auch sagen. Wenn es nicht ganz akut ist, dass heißt dass jeden tag die Sicherung fällt würde ich es einfach lassen.

Das "abgebrannte" ist wahrscheinlich schon länger her. Da ist vielleicht beim montieren mal jemand mit dem Schraubenzieher abgerutscht bzw. es haben sich mal zwei Kabel berührt. Solltest du es doch unbedingt machen wollen musst du unbedingt schritt für schritt vorgehen.
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TS0404
Master Member
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Anmeldungsdatum: 21.10.2009
Beiträge: 292

BeitragVerfasst am: 23.10.2017 07:32    Titel: Antworten mit Zitat
Die H-Automaten sollten in jedem Fall raus.
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Manuelk
Master Member
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Anmeldungsdatum: 26.10.2016
Beiträge: 209

BeitragVerfasst am: 23.10.2017 07:59    Titel: Antworten mit Zitat
Wenn du dich an so eine Arbeit machen willst solltest du folgende Fragen aus dem Kopf beantworten können, bzw. wissen was sich dahinter verbirgt:

Schleifenimpedanz, Netzimpedanz, Querschnitt berechnen, Verlegearten, Backup Schutz, Selektivität, Fehlerstrom, Wo ist ein RCD vorgeschrieben? Was ist mit Überspannungsschutz?
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 23.10.2017 12:00    Titel: Antworten mit Zitat
Die Aderfarben gab es ab 1965, somit könnte 1967 richtig sein.

Grundlegend sollte man hier die Automaten dringend tauschen, da die neben dem nervigen Problem des geringen verträglichen Einschaltstromes leider im Überlastbereich nicht rechtzeitig auslösen.

Auch die Prüfung der Isolationswerte der Anlage wäre dringend zu empfehlen. Einfach einen FI hinein zu setzen führt bei solch alten Anlagen häufig dazu, daß der sich nicht einschalten lässt, da es unentdeckte Fehler gibt.

Frage ist auch die Netzform, da dies auch Einfluss auf die geforderten Abschaltzeiten sowie die Auswahl an welchen Stellen Fis erforderlich sind.
_________________
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