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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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fuchsi
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 15.05.2008
Beiträge: 2178

BeitragVerfasst am: 09.11.2017 06:57    Titel: Antworten mit Zitat
Pumukel hat folgendes geschrieben:
nein die 4mm² reichen da völlig aus. .


Nein reichen nicht.

Bei jeder Querschnittsverminderung ist ein Kurzschlussschutz vorzusehen. Den kann zwar eine nachgelagerte Sicherung übernehmen, aber nur wenn die Leitung Kurz- und Erdschlusssicher verlegt ist.

In Verteilungen darf man zwar die Querschnitte tatsächlich niedriger wählen, allerdings muss der Verteilerbauer darüber einen Nachweis der Sicherheit erbringen. Da bezweifle ich allerdings in dem Fall die Möglichkeiten des Verteilerbauers.
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KannNixRichtig
Master Member
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Anmeldungsdatum: 02.10.2017
Beiträge: 127

BeitragVerfasst am: 09.11.2017 09:05    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
bei denen gibt es seit langem sehr feinfühlig einstellbare Drehmomenteinstellung...

Gemäß der hier so oft angeführten Nachweise muss man beim Einsatz eines solchen Geräts natürlich auf das erforderliche Prüfprotokoll zur Einhaltung der Drehmomentwerte bestehen! Optionalerweise bietet sich natürlich auch die Nutzung eines dementsprechend geeichten Drehmomentschlüssels an.
Gibt es schon wissenschaftliche Untersuchungen über die Langzeithaltbarkeit von hand- und maschinenfixierter Klemmverbindungen im elektrohandwerklichen Umfeld, auf denen wir eine fundierte Diskussion stützen könnten?
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Mein Horizont ist wie ein Kreis mit Radius Null.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14338
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 09.11.2017 09:19    Titel: Antworten mit Zitat
Das man in Verteilern Querschnitte geringer wählen darf halte ich für ein Gerücht.
bis jetzt konnte mir noch keine die Stelle der VDE zeigen in der das steht.
Da man in Verteilern den Spannungsfall meist vernachlässigen kann ergeben sich lediglich keine Erhöhungen des Querschnittes durch diesen.
Die Strombelastbarkeit der Leitungen und Adern nach 0298-4 darf nicht überschritten werden, mehr noch aufgrund der Häufung im Verteiler ist eher noch über einen Größeren Querschnitt aufgrund der entstehenden Abwärme zu rechnen.

Ich hab schon so "reduzierte " Verteiler brennen sehen. In Wohnungen kommt man nur oft glücklich da herum weil die Last meist nur ein Bruchteil der gemäß Absicherung verfügbaren beträgt. In Wohnungen mit Elektrischen Heizungen sind dann oft die Überhitzungen an solchen Drähtchen zu sehen.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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sb
Master Member
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Anmeldungsdatum: 21.10.2017
Beiträge: 129

BeitragVerfasst am: 09.11.2017 10:18    Titel: Antworten mit Zitat
Da die Ansichten hier auseinandergehen zu scheinen werde ich sicherheitshalber die verbleibenden N's auch ver10mm^2en, auch wenn ich selbst jetzt noch keine Verteilung gesehen habe die ausschließlich aus 10mm^2 bestand. Egal, sicher ist sicher.

KannNixRichtig hat folgendes geschrieben:
Gemäß der hier so oft angeführten Nachweise muss man beim Einsatz eines solchen Geräts natürlich auf das erforderliche Prüfprotokoll zur Einhaltung der Drehmomentwerte bestehen!

Und nicht das Prüfprotokoll der Prüfung des Prüfgeräts vergessen, sonst kann man sich ja nicht der Verlässlichkeit der Prüfergebnisse sicher sein. Wobei das Prüfgerät-prüfgerät hoffentlich wiederum durch ein Prüfgerät-prüfgerät-prüfgerät geprüft wurde!
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KannNixRichtig
Master Member
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Anmeldungsdatum: 02.10.2017
Beiträge: 127

BeitragVerfasst am: 09.11.2017 10:50    Titel: Antworten mit Zitat
Da war er wieder..der Kreis mit dem Radius Null! Laughing
_________________
Mein Horizont ist wie ein Kreis mit Radius Null.
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Pumukel
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1602

BeitragVerfasst am: 09.11.2017 12:05    Titel: Antworten mit Zitat
Falsch lieber Fuchsi. Der Kurzschlussschutz ist selbst bei 1,5mm² und einer NH 63 A gegeben. Diese Leitung ist allerdings nicht gegen Überlast gesichert. Nachlesen kannst du das wenn dir der I²T Wert etwas sagt! Hier in diesem Fall übernimmt der nachfolgende LS den Überlastschutz. Und bei 16 A reicht in aller Regel schon 1,5mm² bzw je nach Länge und Verlegeart 2,5mm²
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fuchsi
Inventar
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Anmeldungsdatum: 15.05.2008
Beiträge: 2178

BeitragVerfasst am: 09.11.2017 12:23    Titel: Antworten mit Zitat
Ist zwar schon >30 Jahre her, dass ich mal im Verteilerbau tätig war, bin mir aber ziemlich sicher, dass ich nicht ganz unrecht habe.
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 1602

BeitragVerfasst am: 09.11.2017 12:54    Titel: Antworten mit Zitat
So mal ein Beispiel : Die Hauptleitung im Straßenzug ist mit 250 A oder Höher abgesichert. Deine Zuleitung zum HAK ist im Querschnitt in der Abzweigmuffe verringert.(nach deinem Verständnis müsste da schon die nötige Sicherung sitzen) Im Hak hast du eine 63 A NH. Die Zuleitung von der Hauptleitung zum Hak ist durch die 250A NH gegen Kurzschluss gesichert und durch die nachfolgende 63 A NH gegen Überlast. Überlastschutz stellt auch Kurzschlussschutz sicher. Also ist die Leitung bei einem Kurzschluss nach der 63 A NH auch noch mal geschützt.
Bei der Verteilung kannst du zb auch mit 2,5 mm² auf den nachfolgenden 16A LS fahren ohne das sich da etwas dran ändert. die 63 A NH übernimmt den Kurzschlusschutz und der 16A LS den Überlastschutz. Selbst wenn da der Kurzschluss vor dem 16 A LS auftritt und die 2,5mm² Leitung zu hoch belastet wird dann kann und darf die auch abbrennen , sofern da keine Gefährtung auftritt.
Hier in diesem Beispiel ist aber ein Kurzschluss vor dem 16A LS mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen. Noch Etwas die Fi sind bis auf wenige Ausnahmen alle mit 63 A Vorsicherbar. Für den TE kann ich nur sagen wenn er Halbwegs auf Nummer sicher gehen will dann alle Leitungen bis zu den LS in 16mm² ausführen. Und selbst dann erreicht er nie 100% Sicherheit. Siehe AKW >>> Gau größter anzunehmender Unfall. Was ist dann ein Supergau ? Oder für Leute die nicht denken können was kommt nach dem größten BH (Das schließt auch Übergrößen ein) ? Das Zirkuszelt.
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sb
Master Member
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Anmeldungsdatum: 21.10.2017
Beiträge: 129

BeitragVerfasst am: 09.11.2017 14:49    Titel: Antworten mit Zitat
Naja der GAU wird auch als Auslegunsstörfall bezeichnet.
Das soll nicht implizieren dass ein schlimmerer Unfall/Störfall nicht passieren kann, es beschreibt nur für welche Art von Katastrophen das Kraftwerk ausgelegt ist.

Pumukel hat folgendes geschrieben:
Für den TE kann ich nur sagen wenn er Halbwegs auf Nummer sicher gehen will dann alle Leitungen bis zu den LS in 16mm² ausführen.

Ich hoffe dass 10mm^2 ebenfalls unter "Halbwegs auf Nummer sicher" fällt. 16mm^2 wäre ja stärker als die Zuleitung...
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ego1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.11.2006
Beiträge: 4669
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 09.11.2017 19:04    Titel: Antworten mit Zitat
Man kann sich auch die Hose mit der Kneifzange zumachen!

Eigentlich wollte ich mich hier ja nicht mehr äußern. Nur soviel vielleicht: Könnte man dieses "Problem" eventuell "heilen" indem man den LS vor den FI setzt????
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