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Planung: Versorgung Garten und Schuppen mit Strom

Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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Herr_Jeh
Newbie
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Anmeldungsdatum: 26.10.2017
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 26.10.2017 13:08    Titel: Planung: Versorgung Garten und Schuppen mit Strom Antworten mit Zitat
Hallo!

Ich bin neu hier im Forum, da ich aber vor kurzem ein Haus gekauft habe, werde ich von nun an sicherlich öfter hier auftauchen. Wink

Ich habe vor, im Herbst meinen Garten und meine „Nebengelasse“ mit Strom zu versorgen. Da ich mich in der Größenordnung aber noch nicht an so etwas herangewagt habe, hoffe ich für mein Problem hier ein paar Meinungen und Tipps von Profis zu erhalten.
Was ich grundsätzlich vorhabe, habe ich mal in einer kurzen Skizze (siehe Anlage) aufgemalt.

Aus meiner Sicht gibt es hierzu aktuell folgende Fragen:

- ist das so überhaupt machbar? Es werden an dieser Leitung keine großen Leistungen abgenommen und es werden voraussichtlich nie an mehr als zwei Stationen Leistungsabnehmer gleichzeitig laufen.

- zwischen dem Sicherungskasten und der letzten Station liegen fast 50 Meter Luftlinie, was in einer entsprechend sehr langen Gesamtkabellänge resultieren wird. Was ist hier eventuell hinsichtlich Material, sowie zusätzlicher Sicherungen / Verteilungen empfehlenswert?

- Vom Verteilkasten in Richtung Dach läuft aktuell ein Innenraumkabel 3adrig mit 2,5mm² Leitungsquerschnitt. Kann ich das so fortführen (verlängern)

- wie würde ein Profi an die Sache rangehen? Was habe ich eventuell übersehen?

Schönen Dank so weit im Voraus an alle, die sich die Sache mal anschauen!

[img]https://s1.postimg.org/1tex5e3jnf/Schaltplan.jpg[/img]
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Newbie
Hallo!

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karo28
Inventar
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Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1212

BeitragVerfasst am: 26.10.2017 13:27    Titel: Re: Planung: Versorgung Garten und Schuppen mit Strom Antworten mit Zitat
Herr_Jeh hat folgendes geschrieben:

Was ich grundsätzlich vorhabe, habe ich mal in einer kurzen Skizze (siehe Anlage) aufgemalt.


Das kann man als Schatzsuchkarte für den Kindergeburtstag gut verwenden. Als Grundlage für eine Elektroplanung eher nicht.

Herr_Jeh hat folgendes geschrieben:

Aus meiner Sicht gibt es hierzu aktuell folgende Fragen:

- ist das so überhaupt machbar?


Nicht sinnvoll zu machen. Weder von der Leitungsfuehrung noch von anderen Aspekten aus. In D hat sich die sternförmige Verkabelung vom Verteiler zum Abnehmer durchgesetzt.

Herr_Jeh hat folgendes geschrieben:

- Vom Verteilkasten in Richtung Dach läuft aktuell ein Innenraumkabel 3adrig mit 2,5mm² Leitungsquerschnitt. Kann ich das so fortführen (verlängern)


Ein "Innenraumkabel" (vermutlich ist eine Leitung NYM-J 3x2,5 gemeint) hat im Aussenbereich nichts zu suchen.

Herr_Jeh hat folgendes geschrieben:

- wie würde ein Profi an die Sache rangehen?


(Leistungs-/Anschluss-)Bedarf an den jeweiligen Punkten ermitteln. Geeigneten Weg für Leitungsführung suchen. Standorte für UV suchen. Bestand sichten. Absicherung, Leitungen, Anschlüsse planen.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 26.10.2017 13:40    Titel: Antworten mit Zitat
An den Stromkreisen im Bestand ist der Spannugnsfall garantiert schon ausgereizt, wenn nicht sogar überschritten was leider der Realität entspricht.
Folglich ist am Besten vom Zählerverteiler aus, sofern dieser Platz dazu bietet ein neuer Stromkreis zu ziehen.

Die Leitungslänge von über 50m wird hier selbst für kleine Leistungen einen hohen Querschnitt erfordern

Ausgehend von 55m Kalbellänge(bis zum letzen Teil) und 3% verfügbarem Spannungsfall ergibt sich bei nur einem einfachen Steckdosenstromkreis mit 16A schon ein Leitungsquerschnitt von mindestens 6mm²

Sinn würde hier vielleicht eine dickere Leitung mit höher Abgesicherung Sinn machen und örtlich in Schuppen, garage etc dann ein Kleiner Verteiler mit örtlichen Sicherungen und FI.
Am Anschlußpunkt der Zuleitung im Haus wäre dann ein 30mA FI zusätzlich Pflicht den man als selektiven Typ ausführen müsste.

Zusätzlich ist hierfür auch Überspannungsschutz vor zu sehen.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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s-p-s
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 23.08.2007
Beiträge: 3040

BeitragVerfasst am: 26.10.2017 17:59    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:

Am Anschlußpunkt der Zuleitung im Haus wäre dann ein 30mA FI zusätzlich Pflicht den man als selektiven Typ ausführen müsste.



Selektiv gibt es erst als 100 mA RCD
_________________
Mit freundlichem Gruß sps
Grundlage für meine Antworten sind Fachbücher, Frei verfügbare Quellen im Netz, Hersteller Infos sowie ein Abo bei der Fachzeitschrift de. Sicherheitsrelevante Tips im Forum durch mehrere Quellen bzw. User bestätigen lassen. Geduld, viele Profis Arbeiten und schauen erst Abends hier rein.
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Octavian1977
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 27.10.2017 13:43    Titel: Antworten mit Zitat
Echt?
Nungut dann kann man sich die FIs in den UVs sparen und muß den am Hauptanschluß setzen.
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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8405
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 27.10.2017 16:05    Titel: Antworten mit Zitat
Die 2. Frage heute, zur der Antworten bezüglich FI gegeben werden, ohne die Netzform zu kennen. Rolling Eyes
_________________
Gruß Werner
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