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Altbau neuinstalltion

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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tippex
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 05.11.2017
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 29.11.2017 14:57    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo,
der Potentialausgleich wurde vergessen... und jetzt nachgerüstet.

Die Schiene befindet sich jetzt unterm Dach, ist durch ein Erdungskabel mit dem Keller + Hauptsicherungskasten + Heizungsrohre etc verbunden und, wenn ich das recht gesehen habe, mit N des Dachständerst verbunden.

Und nun??
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Newbie
Hallo!

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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14845
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 29.11.2017 15:09    Titel: Antworten mit Zitat
Entweder erhältst Du vom Dachständer keinen N sondern einen PEN (TN-C) oder hier liegt ein gravierender Mangel der Anlage vor.
Der Neutralleiter ist isoliert zu führen und darf NICHT geerdet oder mit dem PA verbunden werden.
_________________
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tippex
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 05.11.2017
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 29.11.2017 15:18    Titel: Antworten mit Zitat
Wie finde ich das denn heraus?

Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Entweder erhältst Du vom Dachständer keinen N sondern einen PEN (TN-C) oder hier liegt ein gravierender Mangel der Anlage vor.
Der Neutralleiter ist isoliert zu führen und darf NICHT geerdet oder mit dem PA verbunden werden.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14845
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 29.11.2017 16:12    Titel: Antworten mit Zitat
Die Netzform gibt der VNB vor.
TT Netz - vom VNB kommen 3Phasen + Neutralleiter.
TN-C Netz vom VNB kommen 3Phasen + PEN

Auf die Farbgebung des vierten Leiters kann man sich nicht verlassen, da bei Umstellung von Netzen zwischen TN-Cund TT die Kabel eher nicht getauscht werden.
Somit kann der vierte Leiter entweder blau oder grüngelb sein egal was er beinhaltet.

Der PEN darf allerdings auch nicht auf die PA Schiene, erst am Aufteilungspunkt(ZEP) darf (muß) dieser mit dem PA verbunden werden, dort ist dann allerdings schon der PE daraus entstanden.
Nach aktueller Norm ist der ZEP im Hausanschlußkasten vor zu sehen. Ab dort ist die Leitung 5 adrig.
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Dipol
Inventar
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Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 627
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 29.11.2017 23:14    Titel: Re: Altbau neuinstalltion Antworten mit Zitat
tippex hat folgendes geschrieben:
Ist die Erdung pflicht ...

Antennenanlagen außerhalb von nach IEC 60728-11 für Haushaltsantennen und DIN VDE 0855-300 für Funksende-/empfangsantennen als sicher bezeichneten Fassadenbereichen sind mit min. 16 mm² Cu, 25 mm² Alu oder 50 mm² Blitzableiterdraht und nach Prüfnorm Klasse H = 100 kA zertifizierten Verbindern bzw. HES blitzstromtragfähig mit dem Schutzpotenzialausgleich und einem normkonformen Erder vom Typ A oder B zu verbinden.

Dachantennen unterliegen somit grundsätzlich der Erdungspflicht, es sein denn, dass diese in einer aufwändigen Risikoanalyse nach IEC 62305-2 mittels geschickter Parametereingabe ausgehebelt wird. Klappt praktisch nur mit einem DEHN Risk-Tool, selbst dann ist aber noch ein nicht blitzstromtragfähiger Potenzialausgleich auszuführen.

Mit Ausnahme der seit 2011 möglichen Befreiung von blitzstromtragfähiger Erdung ist das schon seit Jahrzehnten so, hat sich allerdings auch nicht zu jeder EFK herumgesprochen, die noch vertragstreu ein VDE-Auswahlabo vorweisen kann. Eine Firma mit einem eigenen Elektroplaner und 30 Angestellten war unlängst der abstrusen Meinung, dass man nur klassische Masten aber keine Dachsparrenhalter erden müsse. Nachzulesen in einem Bauforum. Rolling Eyes

tippex hat folgendes geschrieben:
... und sollte der Netzbetreiber bei inbetriebnahme des Zählerplatzes den Potentialausgleich überprüfen?

Die Verteilnetzbetreiber haben diesbezüglich grenzenloses Vertrauen in deutsche Elektrofachkräfte. Denn die meisten Elis verfügen sogar über (Fachausdruck) paranormale Fähigkeiten, um mit einem Blick auf eine Anschlussfahne in den Zähleranmeldungen nie gesehene Erdungsanlagen von Neubauten nach DIN 18014 für normkormform zu testieren. Wink

Elis die ohne Schuld sind, dürfen den ersten Stein werfen. Laughing

Bezüglich der Absicherung von Gebäuden mit Stromversorgung über Dachständer, lohnt es sich frei verfügbare Sekundärliteratur zur DIN VDE 0100-443:2016-10 und DIN VDE 0100-534:2016-10 zu lesen, die @Octavian bereits angedeutet hatte.

Aus meiner unmaßgeblichen Sicht als Nicht-EFK ist eine Anordnung der Haupterdungeschiene auch bei Dachständereinspeisung im Keller sinnvoller.
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