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Leitungsdimensionierung bei 180kW

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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karo28
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1213

BeitragVerfasst am: 08.11.2017 22:43    Titel: Antworten mit Zitat
Leprechaun hat folgendes geschrieben:
https://www.sab-kabel.de/kabel-konfektion-temperaturmesstechnik/technische-daten/kabel-leitungen/sicherheitsgerechte-verwendung-von-kabeln-und-leitungen/grenzbedingungen/kabelquerschnitt-berechnen-strombelastbarkeit-tabelle.html

Leprechaun.


Verlegeart auf oder an Flaechen =! B2

B2 heisst Verlegung im Rohr, Kanal oder dgl.

Bei 120qmm und 25Grad duerften das ca 218A sein.
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Hallo!

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Andy13
Newbie
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Anmeldungsdatum: 08.11.2017
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 08.11.2017 22:47    Titel: Antworten mit Zitat
Karo28 sehe ich genau so. Was bekommst du denn raus ?
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Leprechaun
Master Member
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Anmeldungsdatum: 03.09.2015
Beiträge: 203

BeitragVerfasst am: 08.11.2017 23:37    Titel: Antworten mit Zitat
Kein Wunder, daß sich karo28 in Schweigen hüllt.

Die Betriebs-Ströme müssen so bemessen sein, daß die Temperatur der Isolierstoffe, hier PVC, unter 70°C bleiben.

Die uns vorgegebenen Tabellen zur Strombelastbarkeit, zum Spannungsfall, etc, machen uns blind für die eigene Erfahrung, eigene Berechnungen und Versuche.

Meine 30-jährige Erfahrung sagt mir, für 180 kW ist ein 120 mm² bei 50 m Leitungslänge ausreichend. Egal ob das in a1 oder b2 verlegt ist.

Leprechaun
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14370
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 09.11.2017 03:11    Titel: Antworten mit Zitat
Die Tabellen und Formeln der VDE sind nicht grundlos so wie sie sind.
Meiner Meinung nach steckt in den Regeln der VDE deutlich mehr Erfahrung al s30 Jahre eines einzlenen sondern vielmehr die Erfahrung von Gernerationen von Fachleuten.
Trotzdem ist die VDE noch verbesserungswürdig.

Zu betrachten sind hier auch die Werte der Stromquelle, ohne dies ist eine Bemessung der Leitung nicht möglich und fehlerhaft.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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karo28
Inventar
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Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1213

BeitragVerfasst am: 09.11.2017 09:35    Titel: Antworten mit Zitat
Leprechaun hat folgendes geschrieben:
Kein Wunder, daß sich karo28 in Schweigen hüllt.

Die Betriebs-Ströme müssen so bemessen sein, daß die Temperatur der Isolierstoffe, hier PVC, unter 70°C bleiben.

Die uns vorgegebenen Tabellen zur Strombelastbarkeit, zum Spannungsfall, etc, machen uns blind für die eigene Erfahrung, eigene Berechnungen und Versuche.

Meine 30-jährige Erfahrung sagt mir, für 180 kW ist ein 120 mm² bei 50 m Leitungslänge ausreichend. Egal ob das in a1 oder b2 verlegt ist.

Leprechaun


Bei 180kW (cos phi =1) sind ca 260A Strom zu erwarten. D.h. Vorsicherung für diesen Abgang wäre mit 300A (z.B. NH 2) anzunehmen. Diese 300A sollte das Kabel als Iz schon aushalten. Das sehe ich bei einem 120mm² nicht.
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patois
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7990

BeitragVerfasst am: 09.11.2017 10:26    Titel: Antworten mit Zitat
Leprechaun hat folgendes geschrieben:

Meine 30-jährige Erfahrung sagt mir, für 180 kW ist ein 120 mm² bei 50 m Leitungslänge ausreichend. Egal ob das in a1 oder b2 verlegt ist.

Leprechaun


Sobald sich jemand auf "seine 30-jährige Erfahrung" beruft, läuten bei mir die Alarmglocken.

Dann frage ich mich nur noch, ob es derjenige nicht berechnen kann oder eventuell sogar weiß, das eine fachgerechte Berechnung seine Aussagen schlicht und ergreifend widerlegen würde.

MERKE: Dadurch, dass jemand etwas 30 Jahre lang falsch macht, wird es nicht automatisch Question richtig Question

Rolling Eyes OMG
.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14370
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 09.11.2017 16:52    Titel: Antworten mit Zitat
30 Jahre lang Glück haben hat auch nichts mit fachgerecht zu tun.

Nebenbei fehlen immer noch Angaben zur Stromquelle um den Querschnitt zu berechnen.

Die Sicherung müsste 315A mindestens betragen.

Man bekommt auch hier sicher keinen Spannungsfall heraus, sondern muß erst ermitteln wie hoch dieser sein darf, mit all diesen Werten kommt am Ende ein QUERSCHNITT heraus
_________________
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Andy13
Newbie
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Anmeldungsdatum: 08.11.2017
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 09.11.2017 18:13    Titel: Antworten mit Zitat
Was meinst du genau mir Angaben zur Stromquelle ?
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ElektroMeister94
Newbie
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Anmeldungsdatum: 09.11.2017
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 09.11.2017 20:25    Titel: Antworten mit Zitat
Ich bin mir nicht sicher ob die Auslegung hier Korrekt ist.... was ist es für ein Verbraucher? UV, HV oder Motor?

Wenn du z.b eine HV versorgen möchtest, musst du die Leitung nach deiner Absicherung auslegen d.h bei 185kW und einem cosPi von 1, hast du einen Strom von 259,8A.

Wenn du nun die Absicherung auslegen möchtest und bei
NH3 gG sind das nunmal 300A.

Also musst du die Leitung für 300A auslegen.

Den in der VDE gilt Betriebsstrom < Absicherungsstrom < Strombelastbarkeit.

259,8A < 300A < Leitung mit einer Strombelastbarkeit von über 300A.

Nach VDE 0298-4 Tabelle 3 hat 120qmm bei Verlegeart B2, eine Strombelastbarkeit von 206A und 185qmm eine Strombelastbarkeit von 255A.

Hier ist noch nicht die Häufung von Leitungen beachtet.

Die Tabelle 3 ist für fest Verlegung in Gebäuden, Betriebstemperatur am Leiter 70°C und einer Umgebungstemperatur von 30°C.

240qmm hat eine Strombelastbarkeit von 297A, da du eine Umgebungstemperatur von 25°C hast kannst du den Faktor 1,08 einrechnen und das ergibt 320,76A.

Vielleicht hat noch jemand eine Lösung.
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karo28
Inventar
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Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1213

BeitragVerfasst am: 09.11.2017 22:29    Titel: Antworten mit Zitat
ElektroMeister94 hat folgendes geschrieben:

Wenn du z.b eine HV versorgen möchtest, musst du die Leitung nach deiner Absicherung auslegen d.h bei 185kW und einem cosPi von 1, hast du einen Strom von 259,8A.

Wenn du nun die Absicherung auslegen möchtest und bei
NH3 gG sind das nunmal 300A.

Also musst du die Leitung für 300A auslegen.

Den in der VDE gilt Betriebsstrom < Absicherungsstrom < Strombelastbarkeit.

259,8A < 300A < Leitung mit einer Strombelastbarkeit von über 300A.

Nach VDE 0298-4 Tabelle 3 hat 120qmm bei Verlegeart B2, eine Strombelastbarkeit von 206A und 185qmm eine Strombelastbarkeit von 255A.

Hier ist noch nicht die Häufung von Leitungen beachtet.

Die Tabelle 3 ist für fest Verlegung in Gebäuden, Betriebstemperatur am Leiter 70°C und einer Umgebungstemperatur von 30°C.

240qmm hat eine Strombelastbarkeit von 297A, da du eine Umgebungstemperatur von 25°C hast kannst du den Faktor 1,08 einrechnen und das ergibt 320,76A.

Vielleicht hat noch jemand eine Lösung.


Nein, keine andere Loesung...nur noch eine Fleissaufgabe fuer den TE. Was aendert sich, wenn man statt NH2/3 Sicherung einen Leistungschalter einsetzen wuerde?
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