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Absicherung der Zuleitungen im TT-Netz

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14870
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 13.11.2017 15:37    Titel: Antworten mit Zitat
Auch Wandlermessungen werden in der TAB behandelt.

Die Schränke selbst sind vom Aufbau her nicht bis ins Detail in der TAB beschrieben, das findet sich dann in den individuellen Anhängen des VNB.

Direkt im Ersten Absatz wird der Geltungsbereich festgelegt, nämlich für alle Anschlüsse an das Niederspannungsnetz, egal welche Leistung egal ob Direkt oder Wandlerzähler.
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6960

BeitragVerfasst am: 13.11.2017 15:54    Titel: Antworten mit Zitat
Und deswegen gibt es aber trotzdem keine Vorschrift alle Adern in einem Kabel zu verlegen
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EBC41
Master Member
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Anmeldungsdatum: 12.04.2017
Beiträge: 107

BeitragVerfasst am: 13.11.2017 17:29    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo s-p-s,

die Schaltung von (Bild 1: e.on Bayern Variante 1), Link aus deinem letzten posting, halte ich für sehr gefährlich.

http://www.elektro.net/wp-content/archiv/2013/09/DE_2013_19_PP01.pdf


Es ist ein Unding, beim TT-System, den PE in gemeinsamer Umhüllung zu führen , wenn noch kein RCD vorgeschaltet ist.

Man überlege sich, was passiert, wenn in der Leitung vom Zählerschrank zur Unterverteilung ein Kurzschluss L-PE passiert, weil zum Beispiel jemand einen Nagel reinklopft. Da zieht es doch den gesamten lokalen PE des Anwesens fast auf Außenleiterpotential hoch, je nach lokalem Erdungswiderstand. Oder denke ich da falsch?
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14870
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 13.11.2017 17:56    Titel: Antworten mit Zitat
Ja da denkst Du falsch!
Die Vorgelagerte Sicherung muß hierfür Abschalten.
Für Hauptleitungen sind hier 5 Sekunden ausreichend, deswegen ist das im TT System auch ohne FI erreichbar.
In Endstromkreisen mit Abschaltzeiten von nur 0,2 Sekunden kann aufgrund des erfahrungsgemäß hohen Erdungswiderstandes un dem daraus folgenden geringeren Kurzschlußstrom im TT die Sicherung nicht rechtzeitig auslösen.

Folglich ist dort dann für alle Endstromkreise ein FI vor zu sehen der diese Zeit einhält.

Wenn ein solcher L-PE Schluß eine Spannung über 50V am PE erzeugt, ist Dein Erder spätestens nicht ausreichend.
Was würdest Du z.B. sonst machen wenn aufgrund eines Schadens eine Phase Kontakt mit einem nebendran verlegten Kupfer-Wasserrohr bekäme? Oder mit einem Moniereisen über einen eingeschlagenen Nagel?
Diese Dinge sind auch mit dem Potentialausgleich und somit dem PE verbunden.

Der Schutzleiter MUß in der Lage sein die Spannung eines solchen Schlußes ab zu Leiten und über einen hohen Stromfluß ein Auslösen der Vorsicherung herbei zu führen.
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ego1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.11.2006
Beiträge: 4722
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 13.11.2017 18:36    Titel: Antworten mit Zitat
Das bezweifekle ich, das er das können muß/bzw. immer können kann. Insofern sehe ich keinen Grund der dagegen spricht, denm PE eben nicht mit in der Hauptstromversorgungsleitung zu führen, eben genau so weie es auch im komplettem vorgelagertem Netz geschieht.

Das Argument "einfacherere umstellung" ist imho erst recht unpassend, da zumindest in der Leitung zum Zählerschrank kein PE vorhanden ist, und ein TN-System durch eine simple Verbindung HAK/Hauptpotentialausgleichschiene hergestellt wird.
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EBC41
Master Member
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Anmeldungsdatum: 12.04.2017
Beiträge: 107

BeitragVerfasst am: 13.11.2017 19:05    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo Octavian,

in der Praxis wird man den Erdungswiderstand kaum so niedrig hinbekommen, dass die Abschaltung in 5 sec erfolgt. Zum Beispiel: SLS 50A, Gebäude 40 x 20 m auf Lehmboden hatte Re = 1,5 Ohm; Netzseitig auch 1,5 Ohm, macht 230 / 3 = 77 A. Da hilft nur eine selektive RCD gleich nach dem Zähler. Alles andere halte ich für gefährlich.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14870
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 13.11.2017 21:31    Titel: Antworten mit Zitat
Netzimpedanz von 1,5Ohm???
wo lebst Du denn?
Da könntest Du selbst in einem TN Netz keinen B16A Automaten zum rechtzeitigen Auslösen bringen.

Netzimpedanz liegt im mOhm Bereich.
Für eine 63A Sicherung wird für 5 Sekunden ein Strom von ca 200A benötigt.
Einfach zu erreichen ist das sicher nicht, zeigt aber wie wichtig ein Erder ist.
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EBC41
Master Member
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Anmeldungsdatum: 12.04.2017
Beiträge: 107

BeitragVerfasst am: 13.11.2017 21:47    Titel: Antworten mit Zitat
Nein, nicht Netzimpedanz 1,5 Ohm, sondern damit meinte ich den Erdungswiderstand des vorgeschalteten Netzes. Die Netzimpedanz nach dem Zähler liegt bei 150 mOhm.

Das würde dann bei diesem Beispiel heissen: Wenn ich bei der Anlage theoretisch einen Erdungswiderstand hinbekomme, der gegen Null geht, reichts immer noch nicht. Da müsste erst der Versorger seinen Trafo besser erden.

Bzw. im Fehlerfall würde es den N des Versorgers hochziehen bis fast Außenleiterspannung.
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 2106

BeitragVerfasst am: 14.11.2017 07:46    Titel: Antworten mit Zitat
so dann mal Klartext: bei einer Netzimpedanz von 1,5 Ohm kann ein Kurzschlussstrom von 230V:1,5V:A = 153A fließen und das ist Ausreichend für einen B16! Der Löst bei diesem Strom unter 5s aus! Aber dabei ist zu bedenken , das der Trafo selbst noch einen Betriebserder hat und wenn dieser auch im Bereich von 1,5 Ohm liegt hast du da schon 3 Ohm Gesamtwiderstand und damit würde der B16 nicht mehr rechtzeitig auslösen! So und wenn ihr mal nachdenkt bei einem Kurzschluss zwischen L und lokalem PE beim TT-Netz wird nur der lokale PE hochgezogen, aber auf keinen Fall der N des Versorgers! So und dann rechnen wir mal wie hoch die Spannung des PE nach Erde wird wenn wir einen Strom von 600A an nehmen. U=R*I >>> 1,5V:A*600A= 900V Da die Netzspannung aber nur 230V beträgt kann der Strom nie 600A erreichen! Deshalb und nur deshalb ist der FI zwingend erforderlich. Eine 63 A NH würde bei diesem Strom erst nach rund 20min wegen Überlast abschalten!
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14870
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 14.11.2017 08:44    Titel: Antworten mit Zitat
Bei 1,5Ohm Netzimpedanz langt das hinten nicht mehr für den B16 wenn da noch die Leitungen im Gebäude hinzu kommen.

Lieber EBC41 auch ein Erdungswiderstand eines vorgeschalteten Netzes von 1,5Ohm ist weder üblich noch fachgerecht. Mit solchen Erdungswiderständen kann der Versorger sein Eigenes Netz erst recht nicht mehr schützen, bei dem noch höhere Absicherungen vorhanden sind und sicher KEINE FI Schutzschalter die ein schnelleres Auslösen erzeugen. Auch wird kein Fehlerfall den Neutralleiter des Versorger Trafos "hochziehen" was Du Da Schreibst ist völliger Nonsens.

Ein TT ohne ordentliche Netz Erdung ist in Deutschland nicht vorhanden. Ein TT Netz wird nur deshalb aufgebaut, wenn aufgrund von langen Zuleitungen der Versorger seinen PEN nicht mehr auf ein Potential gegenüber Erde bekommt was als Problemlos zu bewerten ist. mit der Erdung des Trafos hat das gar nichts zu tun. Ansonsten wäre ein IT Netz auf zu bauen.
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