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Homematic Schalt-Aktor in Altbau mit alter Verkabelung

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation
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Jane Blond
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 20.07.2015
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 27.11.2017 15:52    Titel: Homematic Schalt-Aktor in Altbau mit alter Verkabelung Antworten mit Zitat
Hallo,
bestimmt klopft man mir auf die Finger, das ich das doch bitte Profis überlassen soll. Aber ich kenne eben nur das Forum Sad
Daher mein Hilferuf:
Ich habe in meine Wohnung ein Homematic IP-Smarthome System integriert.
Nun habe ich hier Schaltaktoren vor mir liegen, die sollen anstelle der uralten Lichtschalter eingebaut werden. Mindestens genauso alt sind die Kabel. Wie man anhand des Bildes sehen kann, gibt es graue Kabel, aber auch versteckt hinten ein schwarzes und ein rotes.

Damit kann ich leider nicht viel anfangen, und mein eh schon grenzwertiges Basiswissen über Null-Leiter, Phasen und Schutzleiter stößt bei dieser Verkabelung und diesem Aktor leider an meine Grenzen.
Ich habe ein Bild der Anleitung angehängt.
Kurz gesagt: Wie gehört das ganze denn nun verkabelt? Fehlt mir hier nicht noch mindestens ein Kabel?

Liebe Grüße,
Jane Blond
[img]https://s7.postimg.org/hx1d7swaf/2017-11-26_16.22.45.jpg[/img]

[img]https://s7.postimg.org/sjv6d8jvb/2017-11-27_15.39.29.jpg[/img]
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Hallo!

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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14864
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 27.11.2017 16:04    Titel: Antworten mit Zitat
Gar nicht.
Das System benötigt einen Neutralleiter.
In dieser alten Installation wird es in der Schalterdose keinen Neutralleiter geben, es sei denn es währe zufällig dort auch eine Steckdose angeschlossen.

Der alte Schalter ist defekt und gehört ersetzt.
Ich würde Dir eher mal einen E-Check anraten anstatt an solch alten Anlagen noch was modernes dran zu pfuschen.
Sollte hier noch die klassische Nullung vorhanden sein währe eine generelle Sanierung der Anlage an zu streben.
Wenn man das dann macht kann man auch gleich eine gescheite Automatisierung integrieren anstatt mit solchen Krücken zu arbeiten. (KNX, EIB, SPS,...)
In einem Anderen Beitrag bekommt einer gerade für seinen Somfy Kram keine Wippen mehr...
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Jane Blond
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 20.07.2015
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 27.11.2017 16:12    Titel: Antworten mit Zitat
Bei 2 von den drei Dosen gibt es in der Tat auch eine Steckdose. Das Foto kommt von dem einsamen Lichtschalter. Anbei nun ein Bild von der Doppeldose, die andere ist ähnlich.
D.h. davon kann man dann den Nullleiter klauen?

[img]https://s7.postimg.org/bd36es7iv/2017-11-27_16.08.02.jpg[/img]
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14864
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 27.11.2017 16:35    Titel: Antworten mit Zitat
sofern es sich um eine Installation mit Nulleiter handelt (wäre typisch für das Baujahr) kann ich von einer Installation von so was nur abraten.
Ich würde dir eher zu einer Sanierung der Anlage raten, oder lass die Finger davon.

Der Aktor/Sensor benötigt einen Neutralleiter keinen Nulleiter.
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Jane Blond
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Anmeldungsdatum: 20.07.2015
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 27.11.2017 18:32    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo Octavian1977,

ich habe obige Doppeldose jetzt mal aufgeschraubt. Und lustigerweise sind da neuere Kabel drin. Siehe Bild.
Das sieht ja nun deutlich besser aus, oder? Lässt sich nun damit was anfangen?

[img]https://s7.postimg.org/3xd3kz6g7/2017-11-27_18.06.12.jpg[/img]
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Thelver
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Anmeldungsdatum: 28.11.2017
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 28.11.2017 22:43    Titel: Antworten mit Zitat
ich würde lieber die finger von lassen
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14864
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 29.11.2017 13:05    Titel: Antworten mit Zitat
je mehr Bilder du zeigst um so schlechter stellt sich mir die Anlage dar.

1. Der Schalter zeigt schon Schmauchspuren aufgrund defekter kOntakte
2. An den Klemmen sind die Adern größtenteils mangelahft aufgelegt. Die Schraubklemmen sind nur für je EINEN Draht zugelassen der so angebracht wird, daß er beim Zudrehen der Schraube in die Klemme gezogen wird.
3. Die Einsätze sind verschlissen
4. Die Anlage gehört saniert.

Lass es dort noch irgendwelche moderne Technik hinein zu basteln.
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TS0404
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Anmeldungsdatum: 21.10.2009
Beiträge: 339

BeitragVerfasst am: 29.11.2017 13:10    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Die Schraubklemmen sind nur für je EINEN Draht zugelassen der so angebracht wird, daß er beim Zudrehen der Schraube in die Klemme gezogen wird.



Wie soll man dann die Steckdose nullen bzw. wie wurde das früher dann gemacht?

Schön sind auch die beiden grauen Adern am Schalter : https://postimg.org/image/hx1d7swaf/
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14864
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 29.11.2017 13:22    Titel: Antworten mit Zitat
Dafür hatte eine Steckdose früher am Schutzleiterbügel meist zwei Schrauben gehabt. Ansonsten war es üblich den Nulleiter nicht zu schneiden sondern an einer Stelle Blank zu machen und um die Schraube des PE eine Öse zu biegen und dann weiter zur Neutralleiterklemme zu gehen.
(anfangs wurde in Anlagen mit Schutzerdung zuerst auf den N(Mp) und dann auf den Schutzleiter gelegt, später anders herum)

Wenn das alles nichts ist, kann man immer noch eine Klemme nehmen die vor der Steckdose den PEN aufteilt.
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TS0404
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Anmeldungsdatum: 21.10.2009
Beiträge: 339

BeitragVerfasst am: 29.11.2017 13:31    Titel: Antworten mit Zitat
Naja, solange die Adern denselben Querschnitt haben gehen sie auch unter eine Klemme.

Wurde doch in etlichen Installationen (Mehrfachkombinationen) so gemacht, dass die Steckdosen durchgeschleift wurden.

Aber meistens gab es ja auf beiden Seiten der Schraube dann dieses gebogene Blech, was ein Rausrutschen verhindert.

Das hier gezeigte Schaltermaterial hat aber lange seinen Dienst getan, ist doch weit über 50 Jahre verbaut.
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