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Aderendhülsen auf 3x1,5mm2 Gummileitung richtig pressen

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14816
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 18.12.2017 10:43    Titel: Antworten mit Zitat
Jeder Hersteller gibt zu seinen Klemmen was anderes an, deswegen ist das immer genau zu beachten.

Die DIN9001 verlangt nur Dokumentation aller Arbetisschritte zur Einhaltung einer gleichbleibenden Qualität.
Wenn ich mir als Unternehmen vornehme minderwertigen Müll zu produzieren geht das mit der Norm sehr gut es wird sogar verhindert, daß mal Teile mit höherer Qualität dazwischen rutschen.

Ich würde hier auch empfehlen entweder Stiftkabelschuhe zu verwenden (sofern das dann auch räumlich passt), oder mit einer Zwischenklemme Wago der Serie 221 (oder Vorgängerversion 222).
Auf Schraubklemme sollte man dringlich verzichten, insbesondere wegen der hier angedachten Beweglichkeit des Gesamtobjektes.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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Hallo!

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fuchsi
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Anmeldungsdatum: 15.05.2008
Beiträge: 2243

BeitragVerfasst am: 18.12.2017 13:07    Titel: Antworten mit Zitat
Habe nun Gira kontaktiert.

Zitat:

Guten Tag Herr Fuchs,

vielen dank für Ihre Anfrage.

In unsere Schalter dürfen nur starre Leitungen eingeführt werden.
Des Weiteren sind die für 230V bestimmt.
Bei Kleinspannung können die Kontakte sich nicht "freibrennen".

Feindrähtige Adern mit Aderendhülsen, Stiftkabelschuhe sind nicht zugelassen.
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bigdie
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6947

BeitragVerfasst am: 18.12.2017 13:38    Titel: Antworten mit Zitat
Und ich sage, ein Stiftkabelschuh ist ein starrer Leiter.
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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8636
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 18.12.2017 14:01    Titel: Antworten mit Zitat
Da muss ich dir jetzt aber leider widersprechen. Ein Kabelschuh - wie immer geartet - ist kein starrer Leiter. Außerdem hat der Hersteller es definitiv verneint. Und allein das ist maßgebend.
_________________
Gruß Werner
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kaffeeruler
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Anmeldungsdatum: 01.01.2008
Beiträge: 3104
Wohnort: Oldenburg(Oldb)

BeitragVerfasst am: 18.12.2017 15:38    Titel: Antworten mit Zitat
fuchsi hat folgendes geschrieben:


Gira mag überhaupt keine flexiblen Adern, B&J empfiehlt 12mm unisolierte AEH 1.5mm²

Und es gibt Schalterprogramme speziell für feindrähtige Adern.


Wobei dies bei BuJ auch nur an schalter/Steckdosen zugelassen ist die ein "r" auf dem Einsatz haben lt meiner Anfrage von 2010



Zitat:
Sehr geehrter Herr Kaffeeruler,

vielen Dank für Ihre freundliche Anfrage und Ihr hiermit verbundenes Interesse an unseren Produkten.

Durch die Aufschrift "r" auf den Busch-Jaeger Schaltern ( 2000... ) und Steckdosen ( 20 E... ) wird gekennzeichnet,
dass die Klemmen für starre eindrähtige und starre mehrdrähtige Leiter geeignet sind.

Der Anschluss von flexiblen ( feindrähtigen ) Leitern ist ohne besonderes Vorbereiten der Leiterenden nicht möglich
Hierzu empfehlen wir, nicht isolierte Aderendhülesn mit einem Querschnitt von 1,5 mm² zu verwenden. Die Länge sollte min. 12 mm betragen.


Hager sagt klares nogo
_________________
"Je mehr wir wissen, desto weniger scheinen wir weiter-zu-wissen." - Bernhard von Mutius

Wir geben nur Hilfestellungen und keine Garantie
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6947

BeitragVerfasst am: 19.12.2017 06:05    Titel: Antworten mit Zitat
werner_1 hat folgendes geschrieben:
Da muss ich dir jetzt aber leider widersprechen. Ein Kabelschuh - wie immer geartet - ist kein starrer Leiter. Außerdem hat der Hersteller es definitiv verneint. Und allein das ist maßgebend.

Ein Stiftkabelschuh ist vorn ein starres Stück Kupfer
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Moorkate
Inventar
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Anmeldungsdatum: 06.07.2014
Beiträge: 2014

BeitragVerfasst am: 19.12.2017 06:41    Titel: Antworten mit Zitat
Notfalls verzinnen - ist auch starr. Ist zwar wegen der Flieseigenschaft nicht zulässig, aber die Schalter und Steckdosen haben heutzutage alle Federklemmen - wobei ich von diesen auch nicht so richtig überzeugt bin. Bei hoher Dauerbelastung sind Schraubklemmen einfach besser, da die Federeigenschaft bei Wärme stark nachlässt und wegbrennen.

Wie will man es denn sonst machen? Stück Kupfer mit einem Stoßverbinder ranbasteln? So ein Stiftkabelschuh ist letztendlich auch nur ein stück verzinntes Kupfer, du hast aber bei beiden Lösungen immer zwei Werkstoffübergänge mit unnötigen Übergangswiderständen, die warm werden können.
Ich benutze da lieber isolierte Aderendhüsen in 18mm Länge, die man entsprechend abkneift, da meist länger als 12mm benötigt wird. In den Federklemmen passen bis 2,5mm" rein, da geht denn eine 1,5er Aderendhülse auch.

Und das da einer dabei sämtliche Arbeitsschritte dokomentiert gehört für mich in den Bereich der Fabeln und Märchen.

mfG
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FabiJ
Newbie
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Anmeldungsdatum: 14.12.2017
Beiträge: 7
Wohnort: Freiburg i. Breisgau

BeitragVerfasst am: 11.01.2018 23:07    Titel: Antworten mit Zitat
Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen und Informationen.
Mittlerweile habe ich eine Antwort von Busch-Jähger bekommen:
Zitat:
Der Anschluß von flexiblen, feindrähtigen Leitern in schraubenlosen Steckklemmen unserer Schalter oder Steckdosen ist nach VDE nicht zulässig. Eine ortsfeste Verkabelung erfordert immer die Installation von massiven Leitermaterial-Kabeln. Somit scheiden flexible, feindrähtige Kabel für diese Installationsart ohnehin aus.
In der Praxis ist aber ein entsprechendes Herrichten des Leiterendes, z.B. mittels Stiftkabelschuh von geeignetem Querschnitt seitens Installateur im Einzelfall möglich, um dieses in die Steckklemme einzuführen. Dies wird jedoch von Busch-Jaeger nicht geprüft und ist auch von der VDE-Vorschriftenlage nicht abgedeckt!
Zulässig ist dagegen der Anschluß von massiv mehrdrähtigen Leitern, da hier ohne besonderes Herrichten die notwendige Stabilität beim Leiterende durch Verdrillen erreicht wird, um ein sicheres Einführen in die bzw. ein Halten in der Steckklemme zu gewährleisten. Dieses Leitermaterial darf laut VDE in unsere Steckklemmen eingeführt werden.


Ich habe mich nun dazu entschieden, die Übergänge mit WAGO 221 oder 222 zu gestalten: feinadrige Adern rein, starre raus und rein in Schalter/Steckdose.
Wo mehrere Steckdosen nebeneinander sind, gehe ich dann mit kurzem, starren Draht von der ersten zu den weiteren Dosen.

Glaubt ihr, dass bei den Federklemmen die Gefahr der Überhitzung besteht, weil der Widerstand zu hoch ist? Wir arbeiten mit einer 13A-Sicherung und durchschnittlich werden wohl nicht mehr als 1500kW fließen.
_________________
Wir bauen uns ein Tiny House: https://www.youtube.com/watch?v=WYNhmjozgI0&t=5s
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6947

BeitragVerfasst am: 11.01.2018 23:11    Titel: Antworten mit Zitat
Nö, dafür sind sie ja gemacht.
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Octavian1977
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14816
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 12.01.2018 10:11    Titel: Antworten mit Zitat
Nach VDE muß auf der Klemmen die Leiterart angegeben werden.
dazu dienen kleine Buchstaben, welche für was stehen hab ich gerade nicht auf dem Schirm.

Ist kein Buchstabe verzeichnet muß die Klemme für jede Leiterart(eindrähtig, Mehrdrähtig, Fein und Feinstdrähtig mit und ohne Aderendhülse) geeignet sein.
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