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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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eliwan
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Anmeldungsdatum: 13.04.2017
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 01.01.2018 11:40    Titel: Antworten mit Zitat
@Pumukel
Danke nochmals für die Erklärung.
Ich konnte mir die vorhandene Anlage zwischenzeitlich nochmals ansehen und muss mich berichtigen: Tatsächlich gehen vom HV zu den UVs jeweils ein NYM-O 4x6 qmm sowie im gleichen Installationsrohr ein gelbgrünes H07V-U 1x6 als PE. Im UV-Kasten ging das NYM-O direkt an einen (alten) FI mit 0,5/25 A. Dieser wurde zwischenzeitlich in einen FI 0,03/40 A getauscht. Dies gilt jetzt für die vorhandenen 3 alten UVs. Die 3 alten Hauptschalter können dann bleiben?
Für die neue UV zum Anbau soll jetzt ein NYM-J 5x10 qmm mit einem selektiven FI 0,3/40 A als Vorsicherung installiert werden.
NH 00-Zählervorsicherungen (3x35A) werden dann wohl auch getauscht in SLS.
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EBC41
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Anmeldungsdatum: 12.04.2017
Beiträge: 104

BeitragVerfasst am: 01.01.2018 20:48    Titel: Antworten mit Zitat
Ja, das ist schon mal gut, wenn der lokale PE nicht in gemeinsamer Umhüllung im gleichen NYM sitzt.

Ich würde trotzdem nach dem Zähler eine selektive RCD 300mA setzen, die für alle Abgänge zuständig ist. Es hebt einfach die Sicherheit und minimiert die Gefahr, weil man nie weiß, ob durch einen blöden Umstand irgendwo trotzdem noch ein Schluss zwischen L und lokalem PE (auch anderen leitenden Gebäudeteilen, die am Potentialausgleich angeschlossen sind) passieren könnte. Die Hauptschalter zum Abschalten der einzelnen angeschlossenen Unterverteilungen sind auf alle Fälle recht nützlich.(Falls überhaupt noch genügend Platz im oberen Anschlussraum vorhanden ist. Manchmal hat auch der Versorger etwas gegen zu viel Geräte im oberen Anschlussraum). Ansonsten muss man die einzelnen Unterverteilungen eben mit den gleich eingangsseitig sitzenden RCDs 40/0,03A abschalten.
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eliwan
Member
Member


Anmeldungsdatum: 13.04.2017
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 02.01.2018 15:09    Titel: Antworten mit Zitat
Ok, als passenden selektiven RCD mit 300mA als Vorsicherung für alle abgehenden Leitungen zu den UVs habe ich folgenden ausgesucht, der hoffentlich passt:

https://www.hager.de/modulargeraete/fehlerstromschutzschalter/fi-schutzschalter-6-ka-selektiv/cpa463d/954983.htm?Suchbegriffe=Hager CPA463D

Die 4 Hauptschalter bleiben dann als bequeme Abschaltmöglichkeit für einzelne UVs.
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Pumukel
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 2101

BeitragVerfasst am: 02.01.2018 15:55    Titel: Antworten mit Zitat
Ein Fehlerstromschutzschalter ist keine Sicherung und auch keine Vorsicherung. In Deinem Fall (TT-Netz) sorgt er nur dafür das bei einem Erdschluss nach diesem FI, dieser rechtzeitig abschaltet.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14861
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 02.01.2018 17:18    Titel: Antworten mit Zitat
Genau gesagt ist es NICHT richtig wenn der PE separat gezogen wurde.
Dies war aber eine Zeit lang so vorgeschrieben im TT Netz (teilweise sogar auf separatem Weg) und ist in einer alten Anlage auch tolerierbar.
Nach aktueller Norm ist der Schutzleiter in gemeinsamer Umhüllung zu führen.
Für NYM-O gibt es in TN und TT Netzen keine mir bekannte Verwendung mehr, außer im TT Netz vom Versorger bis zum HAK
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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Leprechaun
Master Member
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Anmeldungsdatum: 03.09.2015
Beiträge: 247

BeitragVerfasst am: 02.01.2018 18:15    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Genau gesagt ist es NICHT richtig wenn der PE separat gezogen wurde.
Dies war aber eine Zeit lang so vorgeschrieben im TT Netz (teilweise sogar auf separatem Weg) und ist in einer alten Anlage auch tolerierbar.
Nach aktueller Norm ist der Schutzleiter in gemeinsamer Umhüllung zu führen.
Für NYM-O gibt es in TN und TT Netzen keine mir bekannte Verwendung mehr, außer im TT Netz vom Versorger bis zum HAK


Ich glaube kaum, dass Du davon, was Du so von Dir gibst, Ahnung hast.

Leprechaun
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Leprechaun
Master Member
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Anmeldungsdatum: 03.09.2015
Beiträge: 247

BeitragVerfasst am: 02.01.2018 18:15    Titel: Antworten mit Zitat
Leprechaun hat folgendes geschrieben:
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Genau gesagt ist es NICHT richtig wenn der PE separat gezogen wurde.
Dies war aber eine Zeit lang so vorgeschrieben im TT Netz (teilweise sogar auf separatem Weg) und ist in einer alten Anlage auch tolerierbar.
Nach aktueller Norm ist der Schutzleiter in gemeinsamer Umhüllung zu führen.
Für NYM-O gibt es in TN und TT Netzen keine mir bekannte Verwendung mehr, außer im TT Netz vom Versorger bis zum HAK


Ich glaube kaum, dass Du von dem , was Du so von Dir gibst, Ahnung hast.

Leprechaun
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EBC41
Master Member
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Anmeldungsdatum: 12.04.2017
Beiträge: 104

BeitragVerfasst am: 02.01.2018 22:23    Titel: Antworten mit Zitat
@Pumukel:

Ja, es ist richtig, dass der Fehlerstromschutzschalter keine Sicherung oder Vorsicherung ist.

Aber in diesem Fall hat er geschrieben, dass er 3x35A SLS bekommen soll? Dann kann er seine Unterverteilungs-RCDs 40/0,03A ja ohne weitere Vorsicherung anfahren. Zumindest in D und CH, wenn es "gescheite" sind. Die anderen RCDs würde ich als "Mogelpackung" bezeichnen. Welche Fabrikate waren das gleich wieder???


@ eliwan:

Ja dieser selektive RCD wäre hier geeignet, nach den SLS 3x35A und dem Zähler.
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 2101

BeitragVerfasst am: 02.01.2018 22:31    Titel: Antworten mit Zitat
Klar dann müssen aber die 40A/0,03A FI in die Hauptverteilung und nicht erst in die UV!
Deshalb der selektive FI in die Hauptverteilung und erst nach diesem FI geht es mit L1,L2.L3,N und PE zu den UV! Warum der PE bei einem TT-Netz nicht in dem selben Kabel oder der selben Leitung geführt werden soll habe ich auch geschrieben! Auch wenn es einigen Leuten nicht gefällt nach einem FI hast du den selben Schutz wie in einem TN-S-Netz!
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EBC41
Master Member
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Anmeldungsdatum: 12.04.2017
Beiträge: 104

BeitragVerfasst am: 02.01.2018 22:35    Titel: Antworten mit Zitat
@ Octavian und Leprechaun:

Meine Meinung ist auch, dass der lokale PE unbedingt separat, am besten mit räumlichem Abstand von den Außenleitern geführt werden muss, bei einem TT-System, vor der ersten RCD. Erst nach dieser RCD ist es nützlich und sinnvoll in einer NYM-Hülle.

Ich kann nicht verstehen, dass dies heute anders wäre als früher???

Die lokale Erdung wäre nie in der Lage, größere Sicherungen / LS oder SLS in angemessener Zeit zu werfen. In der Literatur steht, dass es mit höchstens 6A bei praxisüblichen Erdungswiderständen noch vertretbar wäre.
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