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AFDD / AFCI / Brandschutzschalter

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation
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kaffeeruler
Inventar
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Anmeldungsdatum: 01.01.2008
Beiträge: 3113
Wohnort: Oldenburg(Oldb)

BeitragVerfasst am: 04.01.2018 12:14    Titel: Antworten mit Zitat
@elektroblitzer

wie sonst will man sich erklären warum der Brandschutz Schalter so schnell "populär" gemacht wurde im vergleich z.B dem FI der in über 40Jahren wenig bis gar nicht gefo(e)rdert wurde obwohl auch dieser einen großen Anteil an Sicherheit bietet

Aber net denken das ich den Brandschutzschalter net will od ihn Boykottieren will Wink
_________________
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 2272

BeitragVerfasst am: 04.01.2018 12:41    Titel: Antworten mit Zitat
Davor gab es aber auch schon den Fehlerspannungsschalter (FU) ! Brandschutzschalter sollten da verwendet werden wo sie auch sinnvoll sind, aber erst dann wenn andere Schutzmaßnahmen nicht ausreichend sind, oder eben da wo wertvolle Güter zusätzlich geschützt werden müssen. Zu einem ordentlichen Betreiben gehört in erster Linie der fachgerechte Aufbau und die Wartung der Anlage und da hapert es von Anfang bis Ende. Daran ändert auch ein Brandschutzschalter nichts! Wenn ich mir überlege das selbst für Kindergärten oder in Schulen in der Ausschreibung noch nicht mal Steckdosen mit erhöhtem Berührungsschutz gefordert werden sagt mir das Alles. Selbst die Ausnahmen bei Schutz durch FI sind in meinem Augen einfach nur Schwachfug!
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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8794
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 04.01.2018 12:50    Titel: Antworten mit Zitat
Genau so, wie sich die FUs nicht bewährt haben, bzw durch was Besseres ersetzt wurden, kann es sein, dass sich die AFDDs in der heutigen Form nicht durchsetzen.
_________________
Gruß Werner
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elektroblitzer
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.07.2007
Beiträge: 3778
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 04.01.2018 14:13    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Genau so, wie sich die FUs nicht bewährt haben, bzw durch was Besseres ersetzt wurden, kann es sein, dass sich die AFDDs in der heutigen Form nicht durchsetzen.


Werner für dich nochmal zum Mitschreiben. Es ist eine Anerkannte Regel der Technik deren Nichteinhaltung Strafbewehrt ist.

Das hat der Bauverband noch nicht verstanden denn sonst würde er im Handwerksblatt den Boykott nicht fordern.
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werner_1
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8794
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 04.01.2018 14:37    Titel: Antworten mit Zitat
Erstens habe ich nicht gesagt, das man sie nicht einsetzen soll (zu Zeiten des FU gab es auch nichts Besseres und deshalb wurde er eingesetzt) und
zweitens gehört u.a. zu den aRdT, dass es sich bewährt hat. Und was bewährt ist, ist nicht definiert; bestimmt nicht, wenn ein Gerät nicht mal in 1% der el. Anlagen vohanden ist (über %-Sätze brauchen wir uns hier nicht streiten; ich habe keine Statistik vorliegen). Und wenn ich mir so'n Teil nicht ins Haus baue, ist das noch lange nicht strafbar, auch wenn du dich auf den Kopf stellst. Einen 30mA FI hatte ich schon für alles im Haus, als du ihn wahrscheinlich noch gar nicht kanntest.

So, jetzt kannst du mal mitschreiben!
_________________
Gruß Werner


Zuletzt bearbeitet von werner_1 am 04.01.2018 14:39, insgesamt einmal bearbeitet
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manuel82
Master Member
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Anmeldungsdatum: 25.02.2011
Beiträge: 163
Wohnort: Pyhra, Bezirk St.Pölten Land

BeitragVerfasst am: 04.01.2018 14:38    Titel: Re. Antworten mit Zitat
Ich kenne die genaue Gesetzeslage in Deutschland nicht, jedoch ergibt sich rein aus einer Norm kein gesetzlicher Zwang.

Wenn etwas den Status "Anerkannte Regel der Technik hat" ist es aber von zivilrechtlicher Sicht umzusetzen.
Ausnahme: Der Kunde wurde informiert und stimmt dem Wegfall zu.

Um ganz ehrlich zu sein: Wenn man alles umsetzen würde, was dem Stand der Technik entspricht, würden wir wohl keine Aufträge mehr bekommen. Ich denke, dass man in einigen Fällen eine Grenze ziehen muss bzw. die Sinnhaftigkeit abzuwägen ist. Solange der Kunde informiert ist, sollte es nachher keine Probleme geben!

Manuel
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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8794
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 04.01.2018 14:44    Titel: Antworten mit Zitat
Noch etwas:
Ein 30mA-FI entspricht ja nun ganz sicher den aRdT. Weshalb wird dann hier noch immer von einigen gesagt, dass er für fest angeschlossene Betriebsmittel nicht erforderlich ist? Shocked
_________________
Gruß Werner
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15190
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 04.01.2018 14:51    Titel: Antworten mit Zitat
Auch wenn der Kunde zustimmt ist eine Anlage noch lange nicht in Ordnung.
1. ist der Normstand nach Energiewirtschaftsgesetz um zu setzen und eine Energieanalge im sicheren Zustand zu betreiben.
2. Kann der Kunde als üblicherweise elektrischer Laie die Konsequenzen seiner Wünsche gar nicht abschätzen.
Üblicherweise kommen dann im Schadenfall so Sätze wie " Hätte ich das gewußt..."
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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elektroblitzer
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.07.2007
Beiträge: 3778
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 04.01.2018 14:56    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
zweitens gehört u.a. zu den aRdT, dass es sich bewährt hat.

Anerkannte Regeln der Technik sind die VDE Vorschriften. Was eine Vorschrift ist braucht man nicht zu diskutieren. Nicht zu verwechseln mit dem Stand der Technik.

Zitat:
Ich kenne die genaue Gesetzeslage in Deutschland nicht, jedoch ergibt sich rein aus einer Norm kein gesetzlicher Zwang.


(1) Energieanlagen sind so zu errichten und zu betreiben, dass die technische Sicherheit gewährleistet ist. Dabei sind vorbehaltlich sonstiger Rechtsvorschriften die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu beachten.
(2) Die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik wird vermutet, wenn bei Anlagen zur Erzeugung, Fortleitung und Abgabe von

1.
Elektrizität die technischen Regeln des Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.,
2.
Gas die technischen Regeln der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e. V.


Damit ist eindeuti klar was gemeint ist und woran sich Sachverständige und Richter halten werden.

Beim Brandschutzschalter AFDD ist es die VDE 100-430 die diesen vorschreibt.


Zitat:
Solange der Kunde informiert ist, sollte es nachher keine Probleme geben!


Wie naiv so etwas anzunehmen. Den Fehler kann nur der Errichter machen. Es handelt sich um eine Straftat gemäß §319 StGB. Dieses auch wenn noch nichts passiert ist. Die Vermutung ist in der Regel nicht zu beweisen, wenn man etwas unterlässt.
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elektroblitzer
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 12.07.2007
Beiträge: 3778
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 04.01.2018 14:56    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
zweitens gehört u.a. zu den aRdT, dass es sich bewährt hat.

Anerkannte Regeln der Technik sind die VDE Vorschriften. Was eine Vorschrift ist braucht man nicht zu diskutieren. Nicht zu verwechseln mit dem Stand der Technik.

Zitat:
Ich kenne die genaue Gesetzeslage in Deutschland nicht, jedoch ergibt sich rein aus einer Norm kein gesetzlicher Zwang.


(1) Energieanlagen sind so zu errichten und zu betreiben, dass die technische Sicherheit gewährleistet ist. Dabei sind vorbehaltlich sonstiger Rechtsvorschriften die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu beachten.
(2) Die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik wird vermutet, wenn bei Anlagen zur Erzeugung, Fortleitung und Abgabe von

1.
Elektrizität die technischen Regeln des Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.,
2.
Gas die technischen Regeln der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e. V.


Damit ist eindeuti klar was gemeint ist und woran sich Sachverständige und Richter halten werden.

Beim Brandschutzschalter AFDD ist es die VDE 100-430 die diesen vorschreibt.


Zitat:
Solange der Kunde informiert ist, sollte es nachher keine Probleme geben!


Wie naiv so etwas anzunehmen. Den Fehler kann nur der Errichter machen. Es handelt sich um eine Straftat gemäß §319 StGB. Dieses auch wenn noch nichts passiert ist. Die Vermutung ist in der Regel nicht zu beweisen, wenn man etwas unterlässt.
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