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Erdung/PA Sat-Anlage

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 7078

BeitragVerfasst am: 11.01.2018 17:24    Titel: Antworten mit Zitat
Wenn du den Mast nicht direkt erdest, also mit Fangstange, dann kannst du das 16mm² als PA für Mast und Erdung der Koaxleitungen nehmen. Wenn du den Mast direkt erdest, dann das innere Kabel nicht anschließen und die Erdung der Leitungen und gegebenenfalls Multischalter vom Mast abnehemen.
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Hallo!

Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Antworten!


Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15179
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 11.01.2018 17:30    Titel: Antworten mit Zitat
Entweder man errichtet nach Norm eine Fang- und Ableiteinrichtung für Blitze oder man hat keine.

Eine Antenne zu Erden egal mit welchem Querschnitt ergibt keinen Blitzschutz. allein schon deshalb weil zum LNB und den Koaxialleitungen gar kein Trennungsabstand eingehalten werden kann.

Bei einer einzelnen Ableitung beträgt der Trennungsabstand zu anderen leitfähigen Teilen, Kabeln, etc 60cm freie Luft.
jetzt schaust Du Dir mal deine Antenne an und wirst feststellen, daß allein der LNB schon keine 60cm vom mit dem Mast verbundenen Reflektor hat und zusätzlich denke ich, daß Du auch die Koaxkabel so wie vorgesehen im Haltearm entlang zum Mast gelegt hast und dort dran herunter dann durchs Dach.
So nebenbei ist hier garantiert schon gleich der Fehler gemacht worden weiße Koaxkabel zu verwenden, welche nicht UV beständig sind, was jetzt aber mit PA und Blitz nix zu tun hat.
Also egal was Du machst wird kein Blitzschutz daraus sondern lediglich ein Potentialausgleich und Erdung der Empfangsanlage.

Einfach alles leitfähige auf dem Dach mit Blitzableitern in jede Richtung zu verbinden war früher mal Stand der Technik (so ca 1980?). Da dies nichts taugt hat man die entsprechenden Normen vor einigen Jahren schon geändert.

Um einen äußeren Blitzschutz zu erstellen ist über das Gebäude wie eine Art faradayscher Käfig zu bauen der das Haus sowie alle leitfähigen Aufbauten (Antennen, Stahlschornsteine, etc) vor Einschlägen schützt.
Dieser Käfig muß zu allem anderen leitfähigen einen Trennungsabstand aufweisen, der sich je nach Anzahl der Ableiter Verknüpfungspunkte etc verringert und maximal 60cm beträgt.
Um das exakt nach zu lesen empfiehlt sich der Dehn Blitzplaner den man kostenlos im Netz erhalten kann.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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bigdie
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 7078

BeitragVerfasst am: 11.01.2018 17:51    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian lass es sein. Ist Blödsinn, was du schreibst.
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Neubauer0815
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 11.01.2018
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 11.01.2018 17:53    Titel: Antworten mit Zitat
Ok, keine Fangstange wird favorisiert. Multischalter und Erdungswinkel auf eine Lochplatte, auf die Erdungswinkel kommen die KOAX-Kabel, alles wird mit dem Mast verbunden um es auf ein Potential zu bringen. Hierfür würde auch ein kleinerer Kabelquerschnitt als 16mm2 genügen, richtig?

Nun noch der Überspannungsschutz für die KOAX-Kabel und damit auch eine Antwort auf den letzten Beitrag von Octavian. Die Blitzschutzfachkraft sagt, es gebe einen Überspannungsschutz, der auch die Kaox-Leitungen gegen Blitzstrom schützen kann, so dass schon auf dem Dachboden das eindrigen des Blitzstroms verhindert wird.

Teilt ihr diese Meinung? Ansonsten wäre mit dieser Lösung ja nichts gewonnen und man wäre wieder bei einer äußeren Blitzschutzanlage, die ich nicht als die beste Lösung in Abrede stellen möchte.

Vielen Dank!
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bigdie
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 7078

BeitragVerfasst am: 11.01.2018 18:01    Titel: Antworten mit Zitat
Den Mantel erdest du, den Innenleiter aber nicht, das macht dann ein Überspannungsableiter bzw ein Überspannungsableiter pro Leitung Aber wie gesagt wenn du Außen zum Fundamenterder gehst, vergiss das innere Kabel, das kannst du zum Wäsche aufhängen verwenden, aber nicht an den Mast anschließen

PS die Überspannungsableiter dienen dem Geräteschutz, ist also kein Muss


Zuletzt bearbeitet von bigdie am 11.01.2018 18:03, insgesamt einmal bearbeitet
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Neubauer0815
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 11.01.2018
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 11.01.2018 18:03    Titel: Antworten mit Zitat
Ich bezweifle, dass Octavian hier nur Blödsinn erzählt. Vielmehr zeigt diese Diskussion den Zwiespalt auf, den es um dieses Thema gibt. Niemand bezweifelt, dass ein kompletter äußere Blitzschutz die beste Lösung ist. Was aber wenn das bautechnisch nicht mehr geht. Der Elektriker nagelt ein 16mm2 Kabel ins Haus ohne Plan und Verstand zu dem Thema. Und dann muss man sich wieder selbst mit dem Sch...... beschäftigen, das nächste Haus hat Kabelfernsehen. Very Happy
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 7078

BeitragVerfasst am: 11.01.2018 18:06    Titel: Antworten mit Zitat
Er erzählz Blödsinn, 1. Hängt der Trennungsabstand von der Gebäudehöhe ab und ist nicht 60cm
2. Brauchst du zum LNB bei einem direkt geerdeten Mast keinen Trennungsabstand, weil der Potentialausgleich der Leitungen ja am gleichen Mast stattfindet, man dort also auch gleiches Potential hat
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Neubauer0815
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Anmeldungsdatum: 11.01.2018
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 11.01.2018 18:08    Titel: Antworten mit Zitat
bigdie hat folgendes geschrieben:
Den Mantel erdest du, den Innenleiter aber nicht, das macht dann ein Überspannungsableiter bzw ein Überspannungsableiter pro Leitung Aber wie gesagt wenn du Außen zum Fundamenterder gehst, vergiss das innere Kabel, das kannst du zum Wäsche aufhängen verwenden, aber nicht an den Mast anschließen

PS die Überspannungsableiter dienen dem Geräteschutz, ist also kein Muss


Schon klar, dass ich das Kabel nicht mehr bis zur HES führe, aber ich verbinde schon noch den Multischalter auf dem Dachboden mit dem Mast, oder?
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Neubauer0815
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Anmeldungsdatum: 11.01.2018
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 11.01.2018 18:11    Titel: Antworten mit Zitat
bigdie hat folgendes geschrieben:
Er erzählz Blödsinn, 1. Hängt der Trennungsabstand von der Gebäudehöhe ab und ist nicht 60cm
2. Brauchst du zum LNB bei einem direkt geerdeten Mast keinen Trennungsabstand, weil der Potentialausgleich der Leitungen ja am gleichen Mast stattfindet, man dort also auch gleiches Potential hat


Macht Sinn und habe ich sogar kapiert. Entkräftet aber nicht das Argument, dass theoretisch auch ein Koax-Kabel einen Blitzstrom ins Haus einbringen kann.
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 7078

BeitragVerfasst am: 11.01.2018 18:18    Titel: Antworten mit Zitat
Ein Koaxkabel verdampft bei 40kA oder mehr.
Im übrigen ist das der Schwachpunkt der Direkterdung. Das ist halt nur ein Kompromiss. Deshalb hab ich ja geschrieben Fangstange ist besser. Die wird mit isolierenden Trennungshaltern mit Trennungsabstand an den Mast geschraubt. Und der Blitz schlägt dann dort ein. Und der PA am Mast und den Leitungen muss nur noch die Ströme abführen, die durch elektromagnetische Wirkungen des Blitzstroms auftreten.
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