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Erdung/PA Sat-Anlage

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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Neubauer0815
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 11.01.2018
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 11.01.2018 18:43    Titel: Antworten mit Zitat
Danke!

Und jetzt noch eine Frage zur Mutter aller Kompromisse:

Wenn wir es nun zunächst bei der Erdung "durchs Haus" belassen müssen und folgende Alternativen der Kabelführung des 16mm2 Kabels zur HES zur Verfügung haben:
1.vom unausgebauten Dachboden senkrecht in den Dremmpel des OGs von da im Fussboden zusammen mit ordentlich anderen Kabeln im Estrich quer durchs OG dann durch die Decke zur HES im Hwr.
2. Im unausgebauten Dachboden durch die Unterspannbahn, im Fußboden des Dachbodens den ganzen Dachboden queren. Senkrecht im Mauerwerk des Außengiebels zur HES. Mit deutlich weniger Nährungen zu anderen Kabeln.

Ist da eine Lösung besser als die andere oder macht das eigentlich keinen Unterschied?
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 7047

BeitragVerfasst am: 11.01.2018 18:52    Titel: Antworten mit Zitat
Na sicher ist die 2. besser. Aber auch alle Klemmen müssen Blitzstromtragfähig sein, einschließlich der PA-Schiene.
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Neubauer0815
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 11.01.2018
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 12.01.2018 09:21    Titel: Antworten mit Zitat
Super, vielen Dank. Jetzt wird gerade noch geklärt, wer die Nacharbeit bezahlen darf. Der Elektriker sagt, es wäre ein PA-LEITER, egal welcher Querschnitt. Demnach darf er das Kabel auch verlegen wie er will, auch mit anderen Kabeln zusammen. Umlegen mit Anfahrt soll 300 EUR kosten. Finde ich unverschämt.

Irgendwelche Ideen ob eine Norm der jetzigen Verlegung des 16mm2 Kabels entgegensteht? Ihm war von Anfang an bekannt, dass unser Haus keine äußere Blitzschutzanlage bekommt?
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15155
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 12.01.2018 09:51    Titel: Antworten mit Zitat
Der Trennungsabstand ist AUCH von der Gebäudehöhe abhängig bzw eigentlich von der Länge des Ableiters bis in Erde.
Aber auch von der Anzahl der Ableiter und der Vermaschung (die hier nicht vorhanden ist), dem Ableitermaterial und und und.
Um das Ganze anschaulich zu machen habe ich mit 60cm mal einen relativ üblichen Wert genommen, wenn man den genau ermitteln will ist das eine ziemliche Rechnerrei.

Das Koaxialkabel wird bei Blitzeinschlag sicher massiven Schaden nehmen. Bis es sich auflöst hat es allerdings genug Felder im Haus verteilt um weiteren Schaden zu verursachen.
Die Ableiter die es für Antennenleitungen gibt schützen nicht bei direktem Einschlag.

Für den Überspannugnsschutz ist ein Konzept für das ganze Haus zu erstellen. Dazu werden an allen Eintrittsstellen elektrischer Leitungen ins Haus Ableiter gesetzt. Weiter dann in den Unterverteilugnen Typ 2 Ableiter und an empfindlichen Geräten noch Typ 3 Ableiter.
Dazu gehört dann auch der Ableiter an der Antenne der die Komponenten Der Antenne vor Überspannungen schützt aber sicher nicht mehr bei Blitzeinschlag.
Bei neuen elektrischen Anlagen ist zum Schutz von Personen Überspannungsschutz vor zu sehen.

Ein Schutz bei direktem Einschlag kann nur ein äußerer Normgerechter Blitzschutz in Kombination mit einem Inneren Überspannungsschutz bieten.

Beschreiben kann man hier viel aber ich kann nur empfehlen den Blitzplaner zu lesen, dort sind auch genug Zeichnungen drin um zu verstehen wie das Ganze wirken soll und wo was wie zu installieren ist.
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 7047

BeitragVerfasst am: 12.01.2018 11:42    Titel: Antworten mit Zitat
Das die Antennenerdunk eine Krücke ist, die keinen Blitzschutz ersetzt bezweifelt keiner. Sie Schützt Geräte bei einem Einschlag in der Nähe und Personen bei einem Direkteinschlag.

Das aber auch nur, wenn der Blitz in die Antenne schlägt und nicht ins Edelstahl Kaminrohr, wenn man gerade Holz auflegt.
Trotzdem ist die Norm so, das der Mast blitzstromtragfähig geerdet werden muss bei Direkterdung und Das Kaminrohr kommt mit 6mm² an den PA. Normen sind oft nicht logisch.
Und ich weis auch nicht, warum kaum ein Haus einen äußeren Blitzschutz hat. Ich hab bei meinem trocken legen müssen und bei der Gelegenheit einen Ringerder reingelegt. Keine Ahnung, was das gekostet hat, waren jedenfalls Peanuts gegenüber der Trockenlegung. Oben das wollte ich eigentlich auch selber machen, als das Gerüst vom Dachdecker noch stand, hab aber trotzdem mal ein Angebot eingeholt. Und für die Kohle die mein Blitzschutz gekostet hat, bekommt man nicht mal das billigste Ifon x.
Letzteres ist in 3 Jahren alt und in 5 Jahren Schrott. Den Blitzschutz hab ich so lange ich lebe.
Ergo werd ich auch weiterhin billige 200€ Telefone nehmen und das gesparte Geld für sinnvolles ausgeben Smile
Na gut jetzt hab ich mal 230€ ausgegeben, dafür ist es aber Wasserdicht stoßfest und der Akku hält mindestens 2 Tage
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15155
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 12.01.2018 13:01    Titel: Antworten mit Zitat
wo steht denn das eigentlich mit den 16mm² Masterdung?
in der VDE zu Antennen und Kabelanschlüssen habe ich lediglich eine Forderung von 2,5mm² bzw 4mm² für die Antenne oder den Antennenmast gefunden.
_________________
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 7047

BeitragVerfasst am: 12.01.2018 13:59    Titel: Antworten mit Zitat
Schau mal hier seite 299
https://www.dehn.de/sites/default/files/uploads/dehn/pdf/Kataloge/Deutsch/blitzplaner.pdf
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