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Schutzleiterstrom zu hoch?

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Off-Topic & Sonstige Tipps und Probleme
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Jenne
Newbie
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Anmeldungsdatum: 06.02.2018
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 06.02.2018 13:45    Titel: Schutzleiterstrom zu hoch? Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,
bräuchte mal einen adäquaten Rat...
Folgendes Problem, ich prüfe zurzeit alle elektrischen Betriebsmittel in meiner Firma. Bei einer Ständerbohrmaschine habe ich "komische " Messwerte. Zu den technischen Daten:
Spannung 400V
Leistung 3kW

Jetzt muss ich ja den Schutzleiterstrom messen, dafür habe ich eine Strommesszange mit Messbereich 0,001mA.
Wenn ich jetzt im Differenzstromverfahren messe(also L1,L2,L3 und N) erhalte ich einen Messwert von 3,1mA, also im zulässigen Bereich.
Wenn ich den Strom aber direkt messe, also mit der Strommesszange nur den PE umfasse, erhalte ich einen Messwert von 150mA. Dieser ist ja viel zu hoch.

Was könnte dafür die Ursache sein? Entstörkondensatoren? Leider gibt es zu dieser Maschine keine Unterlagen mehr, muss wohl ein altes Relikt aus der DDR sein.

Vielen Dank für eure Hilfe
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patois
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 8351

BeitragVerfasst am: 06.02.2018 13:52    Titel: Antworten mit Zitat
Da tippe ich mal auf einen Denkfehler deinerseits.

Einerseits misst du nach deinen Angaben über L1,L2, L3 und N, was ja nun als Messung garnichts mit PE zu tun hat. Kein Wunder ein so "Schönes" Messergebnis, aber überhaupt nicht zielführend für die Bestimmung des Schutzleiterstroms ...
.
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Jenne
Newbie
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Anmeldungsdatum: 06.02.2018
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 06.02.2018 14:09    Titel: Antworten mit Zitat
hmm,

ich denke, nach dem Kirchoffschen Gesetz muss die Summe aller Ströme 0 sein.
Wenn ich jetzt die 3 Phasen und den N umfasse, habe ich ja alle hineinfließenden und hinausfließenden Ströme umfasst. Das Messgerät misst jetzt die Differenz, das sollte dann der Strom sein, der über PE abfließt.

Und wenn ich den PE einzeln umfasse, sollte ungefähr das gleiche Ergebnis rauskommen. Bei allen anderen bisherigen Messungen passte es auch (Drehbänke, Schleifsteine und eine weitere Ständerbohrmaschine).

Nur eben bei dieser nicht. In der Bedienungsanleitung der Strommesszange sind ebenfalls beide Messvarianten angegeben zur Bestimmung des Schutzleiterstroms.
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Zelmani
Inventar
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Anmeldungsdatum: 21.10.2010
Beiträge: 1022
Wohnort: Hofheim am Taunus

BeitragVerfasst am: 06.02.2018 14:12    Titel: Antworten mit Zitat
Steht die Bohrmaschine auf einem leitfähigen Untergrund? Dann könnten es auch vagabundierende Ströme sein, die nichts mit der Bohrmaschine selbst zu tun haben, sondern nur über sie abfließen. Ggf. mal mit einem Multimeter den Strom zwischen PE-Kontakt und Tisch messen? Bzw. einfach bei abgeschalteter Bohrmaschine mit der Zange den Strom auf dem PE messen?
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Jenne
Newbie
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Anmeldungsdatum: 06.02.2018
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 06.02.2018 14:16    Titel: Antworten mit Zitat
Bohrmaschine steht getrennt von anderen Maschinen auf Betonboden.

@Zelmani
ein RCD arbeitet übrigens genauso, er vergleicht die Ströme der 3 Phasen und des N. Wenn die Differenz zu groß ist, löst er aus, weil dann angenommen wird, das die Differenz über PE abfließt und es so zu einer gefährlichen Situation kommen könnte.
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Jenne
Newbie
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Anmeldungsdatum: 06.02.2018
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 06.02.2018 14:25    Titel: Antworten mit Zitat
Also hab nochmal gemessen. Eine andere Maschine an der gleichen Steckdose
L1,L2,L3 und N 8,1mA
nur PE 8,1mA

An der besagten Bohrmaschine
L1,L2,L3 und N 3,1mA
nur PE 150mA

bei ausgeschalteter Maschine
L1,L2,L3 und N 2,7mA
nur PE 200mA

Multimeter zwischen Tisch und PE 37,5mA

Also sehr verwirrend das ganze, ich würde sagen die Maschine ist hin....
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Zelmani
Inventar
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Anmeldungsdatum: 21.10.2010
Beiträge: 1022
Wohnort: Hofheim am Taunus

BeitragVerfasst am: 06.02.2018 15:19    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
@Zelmani
ein RCD arbeitet übrigens genauso, er vergleicht die Ströme der 3 Phasen und des N. Wenn die Differenz zu groß ist, löst er aus, weil dann angenommen wird, das die Differenz über PE abfließt und es so zu einer gefährlichen Situation kommen könnte.


Eben. Und weil bei Dir nur rund 3mA "verloren gehen", müssen die 150-200mA auf dem Schutzleiter irgendwo anders her kommen. Ich glaub eher, dass die Maschine nicht wirklich isoliert steht...
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15190
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 06.02.2018 15:50    Titel: Antworten mit Zitat
Solche Ableitströme sind leider nicht selten. Hier ist sicher noch ein TN-C Netz irgendwo welches diese vagabundierenden Ströme verursacht.
Beton ist nun mal kein wirklicher Isolator, vor allem da sich dort fast immer Stahl drin befindet der auch gerne Kontakt zu den Befestigungsschrauben der Maschine hat.

Auf jeden Fall sollte man dem vagabundierenden Strom nachgehen, und dessen Ursache beseitigen.

Kannst ja mal spaßeshalber in einer Wohnungs UV messen, wenn die Zuleitungen In TN-C ausgeführt sind.
Ableitströme von 100-300mA sind dort keine Seltenheit.
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 2272

BeitragVerfasst am: 06.02.2018 16:43    Titel: Antworten mit Zitat
Was sagt den die ISO-Messung!
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15190
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 06.02.2018 17:13    Titel: Antworten mit Zitat
Was soll dir denn die Iso Messung sagen?
Wenn der Summenstrom L1-3/N nur 2,7mA beträgt kann die Isolation kaum einen Schaden haben.
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