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Öltank messen

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conio
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Anmeldungsdatum: 22.02.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 22.02.2006 10:07    Titel: Öltank messen Antworten mit Zitat
Hallo,
vielleicht kann mir ja hier jemand helfen.
Ich habe folgendes Problem. Ich habe einen Öltank der jedes jahr zu unterschiedlicher zeit augefüllt werden muß,leider ist es meisten so, das die Mitarbeiter es vergessen den Füllstand zu kontrollieren und wir stehen einige Tage ohne Heizung da.Ich wollte dies durch ein Tankanzeige ändern,das bedeutet das der Füllstand des Tankes abgefragt werden so bzw. einfach nur 3 zustände ausgegeben werden sollen.Voll - halbvoll - leer und dies soll dann am besten über nen PC abgefragt werden.Hat jemand einen Tip wie ich das am besten anstellen kann?Also welche Bauteile ich brauch und was für Kosten auf mich zukommen.
Danke schonmal für die Hilfe
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Mithras
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Anmeldungsdatum: 10.02.2006
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 22.02.2006 11:51    Titel: Antworten mit Zitat
Füllstandsanzeige? hm... da gibts verschiedene Sachen, du kannst mit einem Schwimmerschalter Arbeiten... <--- Die musst du einfach nur in den Tank hängen.
Anleitung:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/franz/regenwasser.htm
Ist auch für Wasser, sollte aber im Prinzip gleich sein...


Ich kopiere dir gerade mal ne Anleitung für ne etwas schönere Variante über einen Differenz Drucksensor:
Es geht dabei zwar um Wasser aber das Prinzip sollte das gleiche sein.

hi,

im grunde genommen ist das ganz einfach:

der sensor und das modul wollen jeweils ne spannung,ich meine 5v(ggf nochmal im datenblatt nachschauen)
dazu benutzt du am einfachsten einen sog. festspannungsregler(bei 5v 7805,bei 9v 7809).das ist ein drei-bein-ic.pin1-eingang,pin2-masse,pin3-ausgang.dazu kommt noch jeweils ein kleiner kondensator(100nF) zwischen eingang und masse bzw. ausgang und masse möglichst nahe an dem ic.damit ist die stromversorgung deiner elektronik schon fertig.wenn du magst,dann kannst du ja vor den ic noch eine sicherung machen und eine diode,die dich vor falschpolung beim anschliessen schützt.als sicherung zb 200ma(mehr sollte die elektronik eigentlich nicht brauchen)und als diode zb ne 1N400x aus der ramschkiste(es geht jede,die etwa 100v und etwa 1a abkann)

der sensor selber hat auch 3 anschlüsse.plus,masse und einen spannungsausgang.
bei nenndruck(umgebungsdruck 0bar)ist der ausgang 0v,bei max-druck ist der ausgang 200mv(oder waren es 250mv?,steht auch im datenblatt)

der anzeigebaustein hat im wesentlichen auch 3 anschlüsse,plus,masse und den messeingang(es kann sein,das die masse vom messeingang von der versorgungsmasse getrennt ist.wenn ja,dann verbinde die zwei massen einfach).auf dem baustein selbst gibt es zumeist einen regler,um den nullpunkt zu justieren.der messbereich deines anzeigebausteins sollte in etwa in dem bereich liegen,den der sensor liefert.ich glaube,ich hatte dir ne anzeige rausgesucht,die bis 200mv geht.
die restlichen kontakte des anzeigebausteins sind zumeist da um zb. die dezimalpunkte anzuschalten oder die messgrösse oder um die hintergrundbeleuchtung zu versorgen etc.das sind aber alles nur für die darstellung relevante kontakte und steht im detail auch im datenblatt der anzeige.falls der nullabgleich nicht gleich auf der anzeige ist,dann steht im datenblatt auch genau an welchem anzeigekontakten der wie angeschlossen wird.

um den oberen grenzwert deiner anzeige einzustellen brauchst du einen sog. spannungsteiler.das ist im einfachsten fall(hier zb) ein poti.der mittelabgriff geht an den messeingang des anzeigebausteins,der obere endpunkt geht zum ausgang des sensors.der untere endpunkt zur masse.
nimm was um die 10kohm linear.die genaue grösse des widerstandes ist relativ egal.(es darf über ihn nur maximal der strom fliessen,den der sensor liefern kann und minimal der strom,den das anzeigemodul zum messen am eingang braucht.also wenn bei conrad die 10k grad aus sind,dann nimm zb 47k oder irgendwas dazwischen.)

mechanisch hast du den aufbau schon richtig beschrieben.der abgleich ist auch ganz einfach.wenn dein tank leer ist(oder sagen wir mal,noch ne pfütze von 5% drin,dann drehst du an dem null-abgleich-poti auf dem modul,bis 0 angezeigt wird.
dann füllst du deinen tank voll und drehst an dem anderen poti bis zb 100 (für hundert prozent)im display steht.falls du nicht bis hundert kommst(weil der sensor für mehr druck ausgelegt ist und zb nur 95mV liefert zb),dann verzichtest du eben auf eine 10erstelle und drehst zb die anzeige auf 10.oder lebst halt damit,das der tank bei zb 95 in der anzeige schon voll ist.

fertig

gruß rainer




So schwieriger wird es eigentlich nur wenn du das ganze am PC auslesen willst. Dazu brauchst du nen Wandler, sollte aber zumindest bei der zweiten Version nich so das Problem sein... bei der ersten... hm müsste man mal sehen Smile Sollte aber nicht so schwierig sein.

Jetzt kommen wir zum Knackpunkt, dafür müsstest du dir sowas bauen:

http://www.s-line.de/homepages/phoenix/index.html?http://www.s-line.de/homepages/phoenix/curios/ad-wandler/ad-wandler.html

Sowas ist relativ kompliziert... habe zwar auch fertige Sachen gefunden aber die sind verdammt teuer.


Ich würde dir Vorschlagen nicht unbedingt mit nem PC sondern mit ner Digitalanzeige oder einfach drei LEDs zu arbeiten.

MFG
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crnf
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Anmeldungsdatum: 17.05.2005
Beiträge: 129
Wohnort: NRW Münster

BeitragVerfasst am: 22.02.2006 15:00    Titel: Antworten mit Zitat
öhm, kann man nicht einfach mit irgendeinem Druckmessgerät den Druck auf dem Tankboden messen und diesen Wert dann auf den Füllstand umrechnen?

Ich finde es nämlich nicht allzu grandios elektrischen Strom im Öltank zu haben. Selbst mit 5V kann man schon einen zündenden Funken erzeugen.

Und die auslesbarkeit über den PC dürfte ja nicht allzu wichtig sein, solange der aktuelle Füllstand eingesehen werden kann.

Jetzt bitte ich nur noch darum meine Idee zu einer baufertigen variante weiterzuentwickeln Smile .
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400V Knippser
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Anmeldungsdatum: 07.02.2006
Beiträge: 10
Wohnort: Echternacherbrück

BeitragVerfasst am: 22.02.2006 17:29    Titel: Antworten mit Zitat
Wie wäre es wenn man einfach mal zwischendurch gucken geht, ob man noch Öl hat. Man weiß doch ca wie viel Öl man im Winter durchfeuert!!! Ansonsten google einfach mal nach Füllstandssensoren. Da gibt es unzählige Varianten. 5V im Öltank entzündet auch nicht direkt das ganze Haus. Dafür bräuchte es schon ein wenig mehr!!!
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Mithras
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Anmeldungsdatum: 10.02.2006
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 22.02.2006 17:31    Titel: Antworten mit Zitat
crnf hat folgendes geschrieben:
öhm, kann man nicht einfach mit irgendeinem Druckmessgerät den Druck auf dem Tankboden messen und diesen Wert dann auf den Füllstand umrechnen?

Ich finde es nämlich nicht allzu grandios elektrischen Strom im Öltank zu haben. Selbst mit 5V kann man schon einen zündenden Funken erzeugen.

Und die auslesbarkeit über den PC dürfte ja nicht allzu wichtig sein, solange der aktuelle Füllstand eingesehen werden kann.

Jetzt bitte ich nur noch darum meine Idee zu einer baufertigen variante weiterzuentwickeln Smile .



Klar... mein zweiter Vorschlag gibt das... aber Spannung ist immer drauf... und unter 5 V wirst du kaum kommen.
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firefox66
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Anmeldungsdatum: 01.11.2005
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 23.02.2006 08:04    Titel: [color=red]SEID IHR WAHNSINNIG???[/color] Antworten mit Zitat
Darf doch wohl nicht wahr sein.

Mit selbstgebastelten Sachen an nem Öltank rumbasteln.

ZUGELASSENES Gerät kaufen, einbauen. Es gibt welche die mit Fernanzeige ... die piepsen sogar wenn ein grenzwert unterschritten wird. Sofern ich weiß sind Öltanks immer noch EX Zone 0 und damit sollte man tunlichst mit selbstgebasteltem Kram (sei er auch noch so gut und durchdacht) wegbleiben. Es ist nicht das Öl was sich entzündet... es sind die gase die sich im tank bilden.
_________________
Wo ich bin herrscht Chaos...leider kann ich nicht überall sein.
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Fachmann
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.04.2005
Beiträge: 627
Wohnort: Hauptstadt

BeitragVerfasst am: 23.02.2006 08:54    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo Leute,

wenn ich allein die Sondervorschriften sehe, die hier zutreffen, wird ein „selbstgebautes“ Gerät immer eine Gefahr darstellen.
1. Seit 2006 ist eine Gefährdungsbeurteilung für EX Bereiche unabdingbar. (ganz nebenbei auch zum eigenen Schutz). Also erst mal schauen, ob ich nach Atex die Zone 0, Zone 1, Zone 21, oder was auch immer habe.
2. Die Beurteilung nach BGI 594, „Einsatz von elektrischen Betriebsmitteln bei erhöhter elektrischer Gefährdung“. Auch Kesselvorschrift genannt.

Also, das ist absolut nur etwas für Profis, da kann ein Laie ja noch einfacher eine Netzumstellung oder einen Hochhausinstallation selber machen.
Also conio, las lieber die Finger weg, das ist nur etwas für Spezialisten!

Gruß Fachmann
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edi
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Anmeldungsdatum: 21.06.2005
Beiträge: 6405

BeitragVerfasst am: 23.02.2006 20:01    Titel: Öltanks Antworten mit Zitat
Zitat:
Sofern ich weiß sind Öltanks immer noch EX Zone 0


Dann müsste es in jedem Haushalt in dem ein Öltank steht für diesen Raum eine Ex Installation geben.
Habe ich noch nirgens gesehen.......
_________________
MfG edi



Bitte keine technischen Anfragen per PN !
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Mithras
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 10.02.2006
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 23.02.2006 20:30    Titel: Re: Öltanks Antworten mit Zitat
edi hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Sofern ich weiß sind Öltanks immer noch EX Zone 0


Dann müsste es in jedem Haushalt in dem ein Öltank steht für diesen Raum eine Ex Installation geben.
Habe ich noch nirgens gesehen.......


Ich glaube er meint nur im Öltank selber.... ich weiß nicht wo das Problem sein soll da nen passiven Sensor rein zu hängen... alles wo sich irgendwie ein Funken bildne kann hängt doch ausserhalb...
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friends-bs
Ehrenmitglied
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Anmeldungsdatum: 08.07.2005
Beiträge: 2292

BeitragVerfasst am: 24.02.2006 07:18    Titel: Antworten mit Zitat
Richtige Füllstandssonden, die auch in Öltanks zugelassen sind gibt es zu Beispiel bei:
Endress & Hauser
allerdings nicht unbedingt zum Taschengeldpreis.
_________________
LG Bernhard
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