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Badewannen-Erdung

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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Marsu
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Anmeldungsdatum: 21.05.2005
Beiträge: 469

BeitragVerfasst am: 19.03.2006 00:11    Titel: Antworten mit Zitat
Deutzose hat folgendes geschrieben:

Da sorge ich lieber dafür das mein FI abschaltet, danach kann ich dann die Scheidung einreichen.
Wenn Du es dann noch kannst. 230 mA lösen manches Problem schneller als man denkt.

Grüsse

Marsu
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Newbie
Hallo!

Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Antworten!


kawa
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.04.2005
Beiträge: 860
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 19.03.2006 00:27    Titel: Antworten mit Zitat
Marsu hat folgendes geschrieben:

230 mA lösen manches Problem schneller als man denkt.


Wo hast du diesen Wert denn her?

Der kann nur auftreten, wenn man den vorgeschriebenen 30mA RCD weglässt.

Gruß Kawa Very Happy
_________________
Elektriker, was wäre die Nacht ohne dich?
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Marsu
Master Member
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Anmeldungsdatum: 21.05.2005
Beiträge: 469

BeitragVerfasst am: 19.03.2006 00:33    Titel: Antworten mit Zitat
kawa hat folgendes geschrieben:
Marsu hat folgendes geschrieben:

230 mA lösen manches Problem schneller als man denkt.


Wo hast du diesen Wert denn her?

Der kann nur auftreten, wenn man den vorgeschriebenen 30mA RCD weglässt.

Gruß Kawa Very Happy
Ich teile die üblicherweise anliegende Nennspannung von 230 Volt durch den angenommenen Körperwiderstand von 1000 Ohm. Die sich daraus ergebenden 230 mA fließen durch den Körper, wenn der restliche Stromweg niederohmig ausgeführt ist.

Grüsse

Marsu


Zuletzt bearbeitet von Marsu am 19.03.2006 00:35, insgesamt einmal bearbeitet
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Deutzose
Master Member
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Anmeldungsdatum: 18.08.2005
Beiträge: 190
Wohnort: Hockenheim

BeitragVerfasst am: 19.03.2006 00:35    Titel: Antworten mit Zitat
Das 16qmm wird ungeschnitten geführt.

Die Vorgehensweise wurde vorher mit dem TÜV Karlsruhe abgestimmt.

Bevor ich solche Dinge mache hol ich mir immer erst die entsprechenden Leute ins Boot.
Das lohnt sich, es geht nicht nur um die 4 wohnungen, sondern um einiges mehr.
Es ist interessant wie man auf die Weise die Lesart der Vorschriften mitunter biegen, jedoch nicht brechen kann.
Ich könnte da einiges erzählen was Bestandsschutz bei sog. wesentlichen Änderungen und alter 2adriger Verlegung angeht.

Jedenfalls hab ich durch diese Vorgehensweise immer entsprechende Rückendeckung.

Nebenbei bemerkt habe ich auch festgestellt, das diese Leute eigentlich immer eine für den Kunden wohlwollende/ witschaftliche Lesart der Vorschriften haben.

Ich habe manchmal das Gefühl das wir Elektriker schlimmer sind als mancher TÜV-Beamter.
_________________
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Deutzose
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Anmeldungsdatum: 18.08.2005
Beiträge: 190
Wohnort: Hockenheim

BeitragVerfasst am: 19.03.2006 00:42    Titel: Antworten mit Zitat
Jau passt scho.

Vielleicht mache ich demnächst mal nen Thread auf wo ich schildere wie dort mit 2-adriger Verlegung umgegangen wird.

ich find interessant.

So, geh jetzt in HeiaBett

ciao
Uwe
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Deutzose
Master Member
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Anmeldungsdatum: 18.08.2005
Beiträge: 190
Wohnort: Hockenheim

BeitragVerfasst am: 19.03.2006 01:06    Titel: Antworten mit Zitat
Mann wollt eigentlich ins Bett,

habe dann Marsus Beitrag gelesen.

Ich habe damit ein kleines Problem.
Die Mathematik von Marsu ist sicherlich richtig, wobei mir höhere Körperwiderstände im Gedächtniss sind. mangels Literatur und keiner Lust zum googeln möchte ich dem nicht widersprechen.

Also folgendes,
wenn im Fehlerfall mathematische 230mA entstehen können, kommt doch auch der Auslösestrom von 30mA zum tragen.
ERGO Auslösung.
Ich möchte auch nicht unbedingt den 230mA widersprechen.
Hier ist mir jedoch noch was von einer physiologischen Strom/Zeitkennlinie im guten alten Kiefer (VDE-Fachbuch) in Erinnerung. Dies bedeudet das physiologische Wirkungen auch davon abhängig sind, wie lange welcher Körperstrom ansteht. habe leider wie gesagt keine Literatur zur Hand und kann das jetzt nicht erhärten.
Aber umsonst gibts auch die Definition der Auslösezeit von 400msec (früher 200msec) nicht.

Also wie man wohl lesen kann Marsu bin ich nicht sehr überzeugt von deiner Darlegung.

Aber für diese Nacht reichts jetzt wirklich, ich mache gerne wieder morgen weiter.
Aber jetzt reichts.

Gute Nacht
uwe
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Never say never.
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kawa
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.04.2005
Beiträge: 860
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 19.03.2006 08:59    Titel: Antworten mit Zitat
Marsu hat folgendes geschrieben:

Die sich daraus ergebenden 230 mA fließen durch den Körper, wenn der restliche Stromweg niederohmig ausgeführt ist.


das ist aber nur der Fall, wenn der vorgeschriebene 30mA RCD nicht eingesetzt ist. Shocked


Gruß Kawa Very Happy
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Deutzose
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Anmeldungsdatum: 18.08.2005
Beiträge: 190
Wohnort: Hockenheim

BeitragVerfasst am: 19.03.2006 10:02    Titel: Antworten mit Zitat
Nun ja,

Marsu hat in meinen Augen bedingt recht, damit das bei vorgeschaltetem FI 30mA höhere Körperströme fließen können.

Ob es zu 230mA kommen kann -- ??
Das sehe ich eher als theoretischen Wert.

Entscheident ist, innerhalb welcher Zeit bei welchem Strom der FI abschaltet.

Kommt beispielsweise ein Strom von 100mA zum tragen, hat der FI die Aufgabe noch vor der gefährlichen physiologischen Wirkung oder innerhalb der sog Loslasschwelle abzuschalten.
Das ist beim 30mA FI bis zu einem relativ hohen Wert gegeben. Ich meine irgendwie Abschaltung 5msec bei 500mA ??
Weiß nicht mehr so genau

Ein anderes Beispiel im Extrem betrachtet.
Mache ich bei vorgeschaltetem FI 30mA einen Schluß gegen PE kommt auch ein höherer Strom als 30mA zum fließen. Ich klammere hierbei die vorgeschaltete Sicherung geistig aus.

Also der FI begrenzt nicht unbedingt nur den Fehlerstrom sondern auch die Zeit des Fehlerstroms.

Oder bin ich jetzt total auf dem falschen Zug aufgesprungen??
Was ist denn mit den Meisterschülern im Forum??
Wenn ich doch nur meinen "Kiefer" noch hätte
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Never say never.
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schnuffi
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Anmeldungsdatum: 13.03.2006
Beiträge: 114
Wohnort: Meiningen Thüringen

BeitragVerfasst am: 19.03.2006 12:29    Titel: Antworten mit Zitat
darf ich auch noch meinen SENF dazugeben

Sicherungen Sichern Leitungen ab damit bei einem Fehler
Kurzschluß zwischen L-N oder L-L oder L-PE eine Sichere Abschaltung in der geforerten Zeit Schaffen

RCD interessiert dies in erster Linie nicht Sie vergleichen denStrom der durch eine Spule im RCD fließt
In der Spule keine Spannung induziert wird ist alles für den RCD ok.
Wenn aber eine Spannung nun induziert wird dann sind die Stöme die rein fließen nicht gleich den Strömen die raus fließen übersteigt er den angenommenen Wert löst der RCD aus.
G.S
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Marsu
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Anmeldungsdatum: 21.05.2005
Beiträge: 469

BeitragVerfasst am: 19.03.2006 13:31    Titel: Antworten mit Zitat
Deutzose hat folgendes geschrieben:
Nun ja,

Marsu hat in meinen Augen bedingt recht, damit das bei vorgeschaltetem FI 30mA höhere Körperströme fließen können.

Ob es zu 230mA kommen kann -- ??
Das sehe ich eher als theoretischen Wert.

Entscheident ist, innerhalb welcher Zeit bei welchem Strom der FI abschaltet.

Kommt beispielsweise ein Strom von 100mA zum tragen, hat der FI die Aufgabe noch vor der gefährlichen physiologischen Wirkung oder innerhalb der sog Loslasschwelle abzuschalten.
Das ist beim 30mA FI bis zu einem relativ hohen Wert gegeben. Ich meine irgendwie Abschaltung 5msec bei 500mA ??
Weiß nicht mehr so genau

Ein anderes Beispiel im Extrem betrachtet.
Mache ich bei vorgeschaltetem FI 30mA einen Schluß gegen PE kommt auch ein höherer Strom als 30mA zum fließen. Ich klammere hierbei die vorgeschaltete Sicherung geistig aus.

Also der FI begrenzt nicht unbedingt nur den Fehlerstrom sondern auch die Zeit des Fehlerstroms.


Der Fehlerstrom- Schutzschalter begrenzt den Fehlerstrom gar nicht. Ein Fehlerstrom- Schutzschalter mit einem Bemessungsdifferenzstrom von 30 mA schaltet innerhalb von 300 ms ab. Übersteigt der Fehlerstrom den Bemessungsdifferenzstrom um das Fünffache muss diese Abschaltung bereits nach 40 ms erfolgen. Innerhalb dieser Zeit fließt ein Fehlerstrom, der nur durch den Widerstand des menschlichen Körpers begrenzt wird, wenn der übrige Stromweg niederohmig ausgeführt ist.

Dieser Widerstand des menschlichen Körpers wird üblicherweise mit 1000 Ohm angegeben. Allerdings bezieht sich dieser Wert auf den üblichen Fall, dass eine Person mit der rechten Hand einen unter Spannung stehenden Leiter berührt und der Fehlerstrom durch den Körper zu beiden Füßen abfließt. Unter anderem Umständen sind andere, auch niedrigere, Körperwiderstände denkbar. Herzkammerflimmern kann, wenn der übliche Stromweg angenommen wird, bei Stromstärken ab 200 mA auftreten. Dies auch schon bei sehr kurzer Einwirkzeit, insbesondere in der vulnerablen Phase des Herzzyklus. Allerdings nimmt die Wahrscheinlichkeit des Flimmerns mit der Zeit zu. Fließt der Fehlerstrom nicht von der rechten Hand zu den Füssen, gelten andere Werte. So weist etwa der Stromweg von der rechten Hand zum Rücken einen so genannten Herzstromfaktor von 0,3 auf. Das heißt, bei diesem Stromweg besteht bereits bei 60 mA (200mA * 0,3) die Gefahr des Herzkammerflimmerns. Dementsprechend können bei ungünstigen Umständen selbst Ströme von 60mA, die nur sehr kurze Zeit einwirken, schon tödliche Folgen hervorrufen. Unterhalb dieser untersten Schwelle sind keine tödlichen Folgen zu erwarten.

Zusammenfassend kann man sagen, dass selbst kleine Ströme bei niedrigerer Einwirkzeit tödliche Auswirkungen haben können. Allerdings nimmt die Gefahr tödlicher Auswirkungen ab einer bestimmten unteren Grenze sowohl mit steigender Stromstärke als auch mit der Zeit zu. Dementsprechend würde ich die Empfehlung, die Badewanne niederohmig mit der HPA zu verbinden, noch einmal überdenken.

Für die angegebenen Werte siehe: DIN V VDE V 0140-479

Grüsse

Marsu
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