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Wieviel Adern im Bad mit FI?

Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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_are_
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Anmeldungsdatum: 06.05.2005
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 06.05.2005 15:09    Titel: Wieviel Adern im Bad mit FI? Antworten mit Zitat
Hallo allerseits,

Ich renoviere gerade ein Haus Baujahr 1964 grösstenteils in Eigenleistung. Die Elektroverkabelung ist natürlich nicht mehr angemessen (2-Draht Stegleitungen, teilweise schon angekohlt).
Der Plan ist eigentlich, die Verkabelung selbst vorzunehmen und das dann am Ende abnehmen zu lassen. Erweitertes Elektrogrundwissen ist vorhanden und für ein Schlafzimmer mit Kreuzschalter, Rolladenschalter und ähnlichem reichts auch locker.
Aber im Bad soll (muss) jetzt ein FI drankommen, dass den selbst anzuschliessen keine gute Idee ist, hab ich hier schon mitbekommen, muss auch nicht sein. Aber ich würde doch gerne die Kabel schonmal legen. Der Elektriker meinte im Vorbeigehen, dazu müssten 5-adrige Kabel genutzt werden. Ok, kein Problem, hab ich. Aber so richtig verstehe ich nicht, was ich mit den Adern 4 und 5 nachher anfange. Der FI sitzt im Sicherungskasten (naja, wird da mal sitzen) und eine Steckdose hat eben nur drei Anschlüsse. Die Adern lose rumliegen zu lassen kann ja kaum Sinn der Aktion sein.
Ich würde jetzt ganz praktisch einfach mal alles 5-Adrig durchlegen, aber da auch wieder ein paar Schalter und Abzweigungen kommen, z.B. Spiegellicht und Spiegelheizung, und hinterher wieder auseinandernehmen lästig ist und ich ausserdem gerne verstehe, was ich da tue, wäre ein Hinweis nett.
Reicht eigentlich ein FI im Bad oder sollten da z.B. Licht und Steckdosen getrennt angeschlossen werden? Macht für mich einen Unterschied wie viele/große Löcher ich Richtung (zukünftigem) Sicherungskasten vorsehen muss, der ist eine Etage tiefer und die Decke ist stabil.

Tschoe,
Adrian
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Gretel
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Anmeldungsdatum: 16.03.2005
Beiträge: 2110

BeitragVerfasst am: 06.05.2005 15:46    Titel: Badrenovierung ... Antworten mit Zitat
Hallo Adrian (_are_) ,

erstmal Willkommen im Forum !

Die DIN schreibt bei Neuinstallation im häuslichen Bereich bei Geräten mit mehr als 2 kW Leistung einen separaten Stromkreis und im Badezimmer grundsätzlich einen Fehlerstromschutzschalter mit Nennfehlerstrom <= 30 mA vor.

Es reicht aber vollkommen je eine dreiadrige Leitung als Zuleitung , sofern kein separater Verbraucher (Wassererhitzer , Durchlauferhitzer , Warmwasserspeicherheizung) dazukommt .

Die örtliche Verdrahtung von der Abzweigdose zum Lichtschalter und evtl. Ventilator wird dann gegf. 5-adrig ausgeführt.

Wird ein Verbaucher mit grosser Leistung im Bad vorgesehen (Waschmaschine, Trockner , DLE , etc... ) ?

Die Licht- und Steckdosenstromkreise würde ich zusammen auf einen FI- und LS-Schalter auflegen , aber nenn uns doch noch die Länge der maximalen Leitunglänge , also zur letzten Steckdose oder Leuchte im Bad , und dann noch die Verlegeart zum Verteiler.
Dann können wir den zuverlegenden Querschnitt benennen !

Wie weit ist denn der Unterverteiler vom Zähler entfernt ?

Was liegt da für eine Leitung (Ader und Querschnitt und Verlegeart) ?

Wird ein örtlicher Potentialausgleich vorgesehen (das mal mit dem Elektriker besprechen!) ?

Werden die Steigleitungen (Zuleitungen zum Verteiler ?) auch erneuert ?
-
... dann sehen wir weiter !

Gruß ,
Gretel
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_are_
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Anmeldungsdatum: 06.05.2005
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 06.05.2005 17:38    Titel: Re: Badrenovierung ... Antworten mit Zitat
Gretel hat folgendes geschrieben:

Die DIN schreibt bei Neuinstallation im häuslichen Bereich bei Geräten mit mehr als 2 kW Leistung einen separaten Stromkreis und im Badezimmer grundsätzlich einen Fehlerstromschutzschalter mit Nennfehlerstrom <= 30 mA vor.

Das ist kein Problem, da ist nur ein Waschbecken, eine Dusche, 2 Lampen, die Spiegelheizung gegen beschlagende Scheiben (also auch nicht wirklich Leistung) und zwei Steckdosen. 2kW sind also noch weit weg. Dass der FI Pflicht ist, ist klar.

Gretel hat folgendes geschrieben:

Es reicht aber vollkommen je eine dreiadrige Leitung als Zuleitung , sofern kein separater Verbraucher (Wassererhitzer , Durchlauferhitzer , Warmwasserspeicherheizung) dazukommt .


Gut, ich hatte mich schon gewundert wo die ganzen Adern hin sollen. Smile

Gretel hat folgendes geschrieben:

Die örtliche Verdrahtung von der Abzweigdose zum Lichtschalter und evtl. Ventilator wird dann gegf. 5-adrig ausgeführt.

Das ist ja kein Problem und dann wohl eher wegen Wechselschaltern und ähnlichen Spielereien

Gretel hat folgendes geschrieben:

Die Licht- und Steckdosenstromkreise würde ich zusammen auf einen FI- und LS-Schalter auflegen , aber nenn uns doch noch die Länge der maximalen Leitunglänge , also zur letzten Steckdose oder Leuchte im Bad , und dann noch die Verlegeart zum Verteiler.
Dann können wir den zuverlegenden Querschnitt benennen !


Das Bad ist 2*2m, die Wand in der die Kabel sind ist die, in der der Unterverteiler ist, bei grosszügiger Schätzung ist die längste Länge ~3m

Gretel hat folgendes geschrieben:

Wie weit ist denn der Unterverteiler vom Zähler entfernt ?


ca. 5m

Gretel hat folgendes geschrieben:

Was liegt da für eine Leitung (Ader und Querschnitt und Verlegeart) ?


Uff, mit den Fachbegriffen hab ich so meine Probleme. Geplant sind Kupferkabel, NYM-J steht drauf und die sind wohl für den Zweck vorgesehen. Zumindest bei den dreiadrigen steht NYM-J drauf, die 5-adrigen sind die gleichen, aber eben 5-adrig. Beides 1.5^2, 2.5^2 ist vorhanden und kann verwendet werden, gelegt ist noch nichts, das kommt zum Schluss. Was eine kaputte Erdung mit einem Rechnernetzwerk anstellt durfte ich in meiner ersten Studentenbude erfahren. Die Idee die Rechner zu vernetzen war mit der klassischen Nullung eine Idee, die nur kurzfristig gut war. Zusammen mit der Eigenschaft, dass der damalige Vermieter 'Phase' auf dem Schutzleiter für eine gute Idee gehalten hat, ein Rechnergehäuese dann auch so schön bitzelt hat das damals ein Mainboard und eine Netzwerkkarte gekostet. Hätte schlimmer ausgehen können. Hat mir überhaupt klar gemacht *warum* 2-Drahtverkabelungen nicht mehr zeitgemäß sind. Paar Formeln angeschaut und dann war das auch klar. Aber Theorie ist nur die eine Seite.
Verlegeart: Teils Unterputz, teils Hohlraum. Hohlraum weil zum Nachbarhaus nicht geschlitzt werden darf (Brandschutzwand) und das ziemlich hellhörig ist, 5cm dick Steinwolle machen einen echten Unterschied.

Gretel hat folgendes geschrieben:

Wird ein örtlicher Potentialausgleich vorgesehen (das mal mit dem Elektriker besprechen!) ?

Eigentlich nicht, ein Heizkörper mit Kupferrohren ist aber vorhanden, wenn das extra Sinn macht.

Gretel hat folgendes geschrieben:

Werden die Steigleitungen (Zuleitungen zum Verteiler ?) auch erneuert ?

Ja, das Haus hat momentan nur eine Phase. Da werde ich mich aber wohl maximal mit Schlitzen schlagen und zuschmieren beteiligen. Den Rest wird der Elektriker zusammen mit dem Umbau des Hausanschlusses und der Verdrahtung der Sicherungskästen machen (sind zwei Wohnungen im Haus).

Tschoe,
Adrian
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Gretel
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Anmeldungsdatum: 16.03.2005
Beiträge: 2110

BeitragVerfasst am: 06.05.2005 18:10    Titel: Badezimmer 2te Antworten mit Zitat
Hallo Adrian (_are_) ,

Soweit so gut , die Leitungen mit NYM-J sind Feuchtraumleitungen , also Auf- sowie Unterputz geeignet.

Das mit dem örtlichen Potentialausgleich nochmals mit Elektriker besprechen , gegef. eine Erdleitung von den leitenden Geräte (Heizung, etc..) zur PA neu verlegen.

Nachlaufrelais für Lüfter beachten , benötigt neben dem Geschalteten auch eine Dauerphase .

Velegeart und Wandart (Wärmedämmung, etc...) noch nicht beantwortet !?

Zuleitungsquerschnitt und Verlegeart , sowie Aderzahl der Zuleitung vom Zähler zum Unterverteiler noch nicht genannt !?

Diese Angaben sind wichtig für die Abschaltbedinungen (Absicherungen) und Querschnitte der zuverlegenden Leitungen !

Gruß ,
Gretel
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_are_
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Anmeldungsdatum: 06.05.2005
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 06.05.2005 19:17    Titel: Re: Badezimmer 2te Antworten mit Zitat
Gretel hat folgendes geschrieben:

Nachlaufrelais für Lüfter beachten , benötigt neben dem Geschalteten auch eine Dauerphase .

Lüfter ist nicht vorgesehen, das Bad ist im Dachgeschoss und hat ein Dachflächenfenster.

Gretel hat folgendes geschrieben:

Velegeart und Wandart (Wärmedämmung, etc...) noch nicht beantwortet !?

Unterputz, bzw. Hohlraum hatte ich als Verlegeart verstanden. Laut Handbuch nennt sich das ansonsten TN-S, aber das dürfte mE mit den 3 Adern statt 2 auch ausgedrückt sein. Wenn es das nicht war, fehlt mir ein Link zu den verschiedenen Verlegearten.

Gretel hat folgendes geschrieben:

Zuleitungsquerschnitt und Verlegeart , sowie Aderzahl der Zuleitung vom Zähler zum Unterverteiler noch nicht genannt !?

Verlegeart: Unterputz
Zuleitungsquerschnitt: nach Belieben, was sinnvoll ist, der Elektriker meinte 5*1.5^2 für das Bad. Laut Handbuch ist dann eine Ader mit maximal 16A abzusichern und darf mit max. 3.6kW belastet werden. 3*1.5^2, oder 3*2.5^2 ist ebenfalls vorhanden. Das muss wie erwähnt noch verlegt werden, alles ist da, beide Arten sind auch 5-adrig vorhanden.
Vom Zähler im Keller zum Sicherungskasten der Wohnung im 1. Stock wird da wohl mehr benötigt werden. Der Kabelüberblick im Handbuch erwähnt als dickstes Kabel 4^2, das würde ich spontan wählen, habe hier allerdings auch schon von 6 und 10^2 gelesen. Diesen Teil macht aber komplett der Elektriker, ist wohl besser so.

Tschoe,
Adrian
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