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Erdung SAT-Schüssel grundsätzlich

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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titus78
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Anmeldungsdatum: 02.05.2005
Beiträge: 237
Wohnort: Offenbach Land

BeitragVerfasst am: 14.05.2005 14:17    Titel: Antworten mit Zitat
Jasper hat folgendes geschrieben:
oklay, war ein Vertipper von mir:

muss nicht 2,5 m sondern 2 m heißen:

... mehr als 2m unterhalb der Dachkante und weniger als 1,5m vom Gebäude ...

Also: Warum darf's sie nicht dichter zum Dacxh hinsitzen?


hi,

du darfst die antenne schon höher inst. musst Sie aber dann in Den Blitzschutz mit einbeziehen...
Ween du aber unter dem Mass von 2 m bleibst dann
musst du die Schüssel nicht Erden.....
Darum geht es........
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Hallo!

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wolli1982
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Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 295
Wohnort: Lg

BeitragVerfasst am: 16.05.2005 15:24    Titel: Antworten mit Zitat
ich vemute es hat was damit zu tuhen das der blitz nachweißlich nicht mehr dort auf ein metalteiel einschlagen wird sondern eher im Dach! (Regen rinne Hängt da ja noch im weg vom blitz zur schüssel)
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titus78
Master Member
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Anmeldungsdatum: 02.05.2005
Beiträge: 237
Wohnort: Offenbach Land

BeitragVerfasst am: 16.05.2005 16:52    Titel: Antworten mit Zitat
Strom ist ja bekannter massen Faul..
Der geht immer den kürzesten weg..... Laughing
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Jasper
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 21
Wohnort: Stadthagen

BeitragVerfasst am: 16.05.2005 21:49    Titel: Antworten mit Zitat
... so, Resümee für mich:

Ich habe jetzt 'ne Vorstellung, was alles auf mich wegen dieser dämlichen Schüssel zukommt.

Also,

1. werde ich wohl den Garten aufbuddeln müssen, um 5 m langes Stahlband in 0,50 m Tiefe zu versenken im Abstand von 0,50 m von der Hauswand (oder 1 m?) (wie ich 2,5 m in die Erde kloppen soll, ist mir ein Rätsel) - Es sei denn, dass

2. der Elektriker, den ich mir suchen muss, mir überraschenderweise erzählt, wir hätten einen Blitzschutz...

3. werde ich 'nen Loch durch die Hauswand bohren müssen (durchbohren, außen hin nach unten, Plastikrohr rein, Kabel rein, Montageschaum rein, abdichten) um neben SAT-Kabel auch noch Kabel für Potenzialausgleich durchzujagen.

4. Wird's hoffentlich klappen, durchs vorhandene Kabelrohr 2 neue mit 120 dB Schirmung durchzukriegen, denn sonst werde ich

5. 'nen Loch für 2 Kabel vom Keller ins Wohnzimmer bohren müssen (an der Ecke liegen auch noch gute Steinfliesen (evtl. reicht ja die Fuge). Aber das grundsätzlich ärgerlich ist: am liebsten hätte ich es in der Wand hoch und dann 'ne Dose dran und nicht vom Boden hoch. Aber ein "Um-zwei-90-Grad-Ecke-Bohrgerät" gibt's wohl immer noch nicht...

6. Hat jemand eine bessere Idee als alles, was Kabel angeht, dem armen Elektriker so aufzudrücken?

7. Ich frage mich bloss, wie der Fernseh-Fach-TV-Mann mir das in 3 h hinfummeln wollte - ein anderer sogar nur in 1,5 h (bis hin zur Einstellung der Schüssel und Receiver). Allein für die Blitzschutzerdung und Potenzialausgleich (muss erst gefunden werden) würde ich 1,5 bis 2 h kalkulieren inkl. Graben für die Erdung. Dann Leitungen legen, Schüssel ranbringen, Empfang einstellen, 6 Dosen austauschen, Wand durchbohren...

Hätten die beiden TV-Fritzen gepfuscht? Oder bin ich der einzige Dumme, der sich um Blitzschutz und Erdung (Potenzialausgleich) von Schüsseln kümmert...

8. Fazit: Ich mach jetzt alles selber - und ihr seid schuld:-) : graben, bohren, Hardware anschaffen. Und lass die Finger von den beiden TV-Fritzen. Der Elektriker, den ich noch suchen und finden muss, soll sich um Erdung ünd Potenzialausgleich kümmern.

MfG Jasper

Warum muss nur ich die Vorschriften beachten?
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kawa
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Anmeldungsdatum: 24.04.2005
Beiträge: 860
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 16.05.2005 22:15    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo Jasper,
als Erder kannst du einen sogenannten Kreuzerder einsetzen. Üblicherweise nimmt man einen mit 1,5m Länge, der wird mit einem Vorschlaghammer senkrecht ins Erdreich geschlagen. Die Erdungsleitung (NYM-J 1x16qmm) legst du von der Schüssel nicht nach innen, sondern über die Außenfassade runter zum Kreuzerder.
Für das Koaxkabel sollten 105dB ausreichen.
Du hast aber Recht, dass die Angebote der Firmen etwas zweifelhaft sind. Hast du ein schriftliches Angebot? Dann handel einen Festpreis aus, mit dem Zusatz "Installation nach geltenden Richtlinien", dann muß der TV-Fritze auch erden. Bleibt er bei seinem Preis, kannst du Reibach machen.
Gruß Kawa
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Elektriker, was wäre die Nacht ohne dich?
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Jasper
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 21
Wohnort: Stadthagen

BeitragVerfasst am: 16.05.2005 23:07    Titel: Antworten mit Zitat
leider reichen 1,5 m nicht.

DIN EN 50 083 hervorgegangen aus VDE 0855 Teil 1/05.84

2,5 m...

Jasper
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kawa
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Anmeldungsdatum: 24.04.2005
Beiträge: 860
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 16.05.2005 23:30    Titel: Antworten mit Zitat
Hast Recht,

2,5m müssen es sein!
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staatl. gepr. Techniker
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Anmeldungsdatum: 04.06.2005
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 04.06.2005 20:18    Titel: Antworten mit Zitat
du kannst dir den erder ersparen, wenn an deiner potischiene z.b. ein fundamenterder, bereits vorhanden ist.sollte dies nicht der fall sein und du installierst einen seperaten erder für deine sat-schüssel, dann vergiß nicht, deine schüssel noch extra durch einem leiter, mindestens 4qmm2 cu, mit deinen potentialausgleich (potischiene) zu verbinden.aber ich glaube, daß meintest du wohl mit "kabel für potentialausgleich".
abstand zur hauswand, sollte mindestens 1 meter betragen.
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Dipol
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Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 03.08.2015 16:15    Titel: Re: SAT Antenne Schutzmassnahme Antworten mit Zitat
Bei dem Titel halte ich auch in diesem Fachforum eine Leichenschändung für angebracht. Über Google tauchen die unten stehenden Zitate 1:1 auch noch haufenweise in anderen Foren auf. Alle die ich bislang entdeckt habe, waren zum Zeitpunkt der Zitierung überholt.

Gretel hat folgendes geschrieben:
Bei Aussenantennen , welche sich mehr als 2m unterhalb der Dachkante und weniger als 1,5m vom Gebäude ; oder Antennenanlagen, die sich innerhalb von Gebäuden ; befinden ist keine Schutzmassnahme erforderlich.

2005 gab es bei nicht erdungspflichtiger Antennenmontage aber noch keine bedingte Befreiung vom Potenzialausgleich, diese Schutzmaßnahme war Pflicht und ist es auch heute noch wenn z. B. mehr als eine Wohneinheit angeschlossen ist.

Gretel hat folgendes geschrieben:
(Nach DIN VDE.0855.T1.(03-94).Abschnitt 10)
In allen anderen Fällen müssen Antennenanlagen nach Abschnitt 10.2 geerdet werden.
Als geeigneter Erdungsleiter gilt ein Einzelmassivdraht mit einem Mindestquerschnitt von 16 mm² Kupfer, isoliert oder blank , der auf kürzestem Weg mit einer Erdungsanlage verbunden werden soll.
-
Änderung in DIN VDE 0855-300 Abschnitt 12.3.3 (Juli 2002):
"Als geeigneter Erdungsleiter gilt ein Einzelmassivdraht mit einem Mindestquerschnitt von 16 mm² Kupfer, isoliert oder blank,...
Mehrdrähtige Leiter sind nur erlaubt, wenn die für diese Leiter vorgesehene Klemmvorrichtungen entsprechend der auftretenden Blitzstrombelastung von 100 kA geeignet ausgeführt sind".

Der Einfachheit halber Kopie der Antworten im anderen Forum:

TIPP: Immer erst prüfen ob gut gemeinte Normenzitierungen auch noch aktuell sind.

Die DIN EN 50083-1 (VDE 0855-1):1994-03 war zum Beitragszeitpunkt schon mehrfach durch neue Normen abgelöst, damals war die international harmonisierte DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2005-10 anzuwenden, aktuell gilt noch DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2011-06. DIN VDE 0855-300:2002-07 war damals noch gültig, ist aber nur nur für Funksende-/empfangsantennen (Mobil- und Amateurfunk) und nicht für Sat.-"Haushaltsantennen" zuständig.

Das Hin und Her um Erlaubnis und Verbot mehrdrähtiger Leiter ist zum Glück vorbei: Seit der DIN EN 50164-1 (VDE 0185-201):2000-04 (Aktuelle Prüfnorm: DIN EN 62561-1 (VDE 0185-561-1):2013-02) müssen Leiter und alle Verbindungsbauteile - auch bei Verwendung von Einzelmassivdraht - nach Prüfnorm Klasse H = 100 kA zertifiziert sein. Als Mindestquerschnitt für verseilte Erdleiteradern sind 1,7 mm Durchmesser (= 16 mm² "grob mehrdrähtig" mit 7 Adern) einzuhalten, es gibt auch mehrdrähtig mit 19 Adern.

Gretel hat folgendes geschrieben:
Die Ausführung kann entweder durch eine Verbindung zu einer vorhandenen Blitzschutzanlage, durch Verbindung mit dem Erdungssystem des Gebäudes oder durch Verbindung zu einer Erdungsanlage erfolgen, die aus wenigstens zwei horizontalen Erdern von mindestens 5m Länge oder einem vertikalen Erder von 2,5m besteht.
Der Mindestquerschnitt des Erders beträgt 50mm² Kupfer oder 80 mm² Stahl. Die Ausführung sollte durch ein Fachunternehmen erfolgen, dabei sollte auch ein entsprechender Schutz gegen Überspannungen und ein ordnungsgemäßer Potentialausgleich beachtet werden

Das aber nur durch eine qualifizierte Blitzschutzfachkraft, die zuvor die Normkonformität und Funktion der Blitzschutzanlage geprüft haben muss.

Neue Antennen sollen möglichst nur noch in geschützten Räumen wie der nicht erdungspflichtigen Schutzzone der Fassade oder in Blitzschutzzone LPZ 0B einer getrennten Fangeinrichtung montiert werden. Nur so sind Einkopplungen galvanischer Teilblitzströme in die Antennenanlage und die daran angeschlossenen Endgeräte zu vermeiden.

Direkterdungen sind nach den Anerkannten Regel der Technik (= Normen) weiterhin zulässig, Direkterdungen an Blitzschutzanlagen aber besonders nachteilig und nicht mehr zeitgemäß.

Mindestens zwei Erder sind nur für Blitzschutzanlagen gefordert. Nach den Normen sind für Banderder lediglich min. 5 m Länge einteilig und für Strahlenerder min. 2 x 2,5 m gefordert, siehe Anhang.

Erder aus Stahl oder NIRO müssen einen Querschnitt von min. 90 mm² haben.

BTW: Wer noch immer dem fatalen Mythos separater Antennenerdungen anhängt, sollte das ABB Merkblatt 10 lesen.

staatl. gepr. Techniker hat folgendes geschrieben:
sollte dies nicht der fall sein und du installierst einen seperaten erder für deine sat-schüssel, dann vergiß nicht, deine schüssel noch extra durch einem leiter, mindestens 4qmm2 cu, mit deinen potentialausgleich (potischiene) zu verbinden.

Feuerverzinkte Erder vergammeln bei galvanischer Verbindung mit einem Fundamenterder noch schneller. Verbindungen zwischen Zusatzerdern und der HES müssen einschließlich der Verbinder korrosionsverträglich und blitzstromtragfähig ausgeführt sein.

Für zusätzlichen Potenzialausgleich und den PA der Antennenleitungen reichen 2,5 mm² (geschützte Verlegung) bzw. 4 mm² (ungeschützt) Cu aus.
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