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Aussenbeleuchtung (dimmbar mit bewegungssensor)?

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Maschinenbauer
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Anmeldungsdatum: 08.12.2004
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 08.12.2004 21:00    Titel: Aussenbeleuchtung (dimmbar mit bewegungssensor)? Antworten mit Zitat
Hallo zusammen Very Happy ,

helft bitte einem verzweifeltem Maschinenbauer! Sad
Ich habe folgendes Problem:
Ich möchte meine Hauswand beleuchten. Und zwar von der Dachrinne (Höhe ca. 3,5m - 4m) aus nach unten die Wand entlang. Möglichst auch den Fussweg, der ca. 1,5m - 2m davor liegt.
Dabei sollen die Lampen ca. 8 - 10 Stück über 2 Bewgungssensoren geschlatet werden (ein Sensor für 4 - 5 Lampen). Die Lampen sollen wie folgt schalten:
Bei einsetzender Dämmerung auf ca. 30% der vollen Leistung. Wenn dann eine Person das Sensorfeld des Bewegungsmelders betritt, sollen die Lampen auf volle Leistung gehen, und nach einer eingestellten Zeit wieder auf 30% der Leistung abfallen. Wenn es morgens wieder hell wird, soll sich das Ganze wieder abschalten.
Ich habe unter der Dachrinne aber leider nur wenig Platz zum Einbau des Leuchtmittels.

Wer kann mir sagen, obe es eine Schaltung für so eine Aufgabe gibt.....ein Schaltplan für die Verkabelung (bin halt Maschinenbauer) und Bezugsquellen für die Komponenten der Schaltung wären sehr hilfreich. Ob die Lampen Halogen oder normale Lampen sind ist mir eigentlich egal.

Wäre sehr dankbar für eure Hilfe Exclamation
Bis dann Markus
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Hallo!

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Taliesin
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Anmeldungsdatum: 15.11.2004
Beiträge: 94
Wohnort: Ammerland/Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 10.12.2004 00:38    Titel: möglich ist vieles Antworten mit Zitat
hallo Markus

sicherlich ist das möglich
einfachste Möglichkeit:

Du nimmst einen Dimmer, um die Lampen runterzudimmen.
Der Bewegungsmelder überbrückt den Lampendraht des Dimmers und schaltet bei Erkennung auf 100%, danach wieder zurück.
Die Phase des Dimmers legst du über einen Dämmerungsschalter und/oder eine Schaltuhr, Problem gelöst.

Nachteil:
Ein Dimmer ist ein Stromfresser, die Leistung, die weniger leuchtet, muss der Dimmer in Wärme umwandeln
Außerdem musst du natürlich 2 Dimmer bei 2 Bewegungsmeldern vorsehen und die Leistung des Dimmers hoch genug wählen.

Leuchtstofflampen sind sparsamer, lassen sich aber nur sehr aufwändig dimmen.

Es gibt da noch die Möglichkeit der Reihenschaltung, ist schaltungstechnisch aber um einiges aufwändiger und mit 230V-Lampen würde ich solche Spielereien nicht empfehlen.

Mein Vorschlag:
Nimm ein paar wenige, leistungsarme Leuchtstofflampen ("Sparbirnen") als Nacht-Dauerbeleuchtung und lass dir vom Bewegungsmelder helle Leuchten dazuschalten.
Das ist schaltungstechnisch anspruchslos und du blutest auch nicht so sehr bei der Stromrechnung Wink

Gruß
Tali
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honkomat
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 08.12.2004
Beiträge: 20
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 10.12.2004 13:57    Titel: Antworten mit Zitat
Mahlzeit,

das is ja 'n Ding. Shocked Ich dachte immer, wenn ich eine Lampe runterdimme, dann verbraucht die auch wesendlich weniger Strom. Aber dann verbraucht der Dimmer den Rest, so daß es am Ende stromspartechnisch nix bringt?

Ich hatte angenommen, das ein Dimmer einfach ein Poti ist und dementsprechend bei mehr Dimmung auch insgesamt weniger Strom fließt - also auch weniger verbraucht wird.

Viele Grüße
Christian
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Taliesin
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Anmeldungsdatum: 15.11.2004
Beiträge: 94
Wohnort: Ammerland/Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 10.12.2004 16:21    Titel: Antworten mit Zitat
naja, sieh es mal so, wir haben beide Recht.

ein kleines Rechenbeispiel:

Lampe 1 Ohm, Spannung 10 V, Strom also 10 Ampere
Die Lampe hat eine Leistungsaufnahme von 100 Watt.

um den Gesamtstrom zu halbieren, muss der Dimmer
den gleichen Widerstand haben, also auch 1 Ohm.

Jetzt fließen durch die Schaltung 5 Ampere (10V/2 Ohm)

An der Lampe liegt jetzt noch 5 Volt an, weil sich die Gesamtspannung ja aufteilt. Sie hat also jetzt noch eine Leistung von 25 Watt, also nur noch ein Viertel.

Bei dem Dimmer das Gleiche, er muss jetzt 25 Watt in Wärme umsetzen (leuchten soll er ja nicht Wink )

Das meinte ich mit Stromfresser

Gruß
Tali
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honkomat
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Anmeldungsdatum: 08.12.2004
Beiträge: 20
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 10.12.2004 19:15    Titel: Antworten mit Zitat
Ein bischen kann ich Dir folgen, aber den Rest glaube ich Dir einfach mal. Das würde also heißen, daß der Dimmer immer das gleiche an Leistung verpulvert, was die gedimmte Lampe noch bringt? Confused Question Confused

Ja, mir fehlt wirklich etwas die Theorie...

Viele Grüße
Christian
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Taliesin
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Anmeldungsdatum: 15.11.2004
Beiträge: 94
Wohnort: Ammerland/Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 10.12.2004 20:37    Titel: Antworten mit Zitat
nein, ich schrieb ja, wenn man den Gesamtstrom halbieren will, muss der Dimmer auf den gleichen Widerstand wie die Lampe gedreht werden.

war nur angewandtes Ohmsches Gesetz.

verdoppelt man den Widerstand, halbiert sich der gesamtstrom, der einzelne Widerstand hat dann aber nur noch ein Viertel der ursprünglichen Leistung.

I = U/R
I/2 = U/2R

usw

Wenn du stattdessen den Gesamtstrom auf 75% drosselst, musst du deinen Nebenwiderstand (den Dimmer) auf
die Hälfte des Innenwiderstandes der Lampe drehen.

also ein weiteres Beispiel:

Spannung 30 V
Lampenwiderstand 10 Ohm

ohne Dimmer:
Gesamtstrom 3A,
Lampenleistung also 90 Watt

Dimmer auf halben Lampenwiderstand (5 Ohm)gedreht:
Gesamtwiderstand also 15 Ohm
Gesamtstrom 2 Ampere

Leistung der Lampe jetzt nur noch 40 Watt
der Dimmer verbrennt 20 Watt

soweit nachvollziehbar? Wink

die Leistung einer Lampe bezieht sich immer auf den Betrieb bei Nennspannung. Deswegen ist die Helligkeitsangabe einer Lampe in Watt etwas indirekt.

Gruß
Tali
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honkomat
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Anmeldungsdatum: 08.12.2004
Beiträge: 20
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 10.12.2004 22:19    Titel: Antworten mit Zitat
Hmm, theoretisch/rechnerisch leuchtet mir das ein. Ich kann es im Moment nur noch nicht gedanklich umsetzen. Aber ich lese mir Dein Beispiel noch ein paar mal durch, dann klappts bestimmt. Very Happy

Viele Grüße
Christian
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Debee
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Anmeldungsdatum: 14.08.2004
Beiträge: 425
Wohnort: Lausitz

BeitragVerfasst am: 10.12.2004 23:51    Titel: Dimmer Funktionsprinzip Phasenanschnitt Antworten mit Zitat
Hallo,

da die meisten Dimmer (z.B. von Busch-Jaeger) aus ebend diesen Stromspar-Gründen nach dem Prinzip Phasenanschnitt funktionieren, spart man mit diesen dann Energiekosten. (Sollte man drauf achten das man sich einen Dimmer mit Phasenanschnitt zulegt.)

Beim Phasenanschnitt wird die sinusförmige Netz-Spannung in der positiven sowie negativen Halbwelle in einem entsprechenden Winkel im ansteigenden Teil der Sinushalbwelle "abgeschnitten" bzw. "ausgeblendet". Je höher der Winkel am Regler eingestellt ist, desto mehr wird "abgeschnitten", desto geringer die Spannung und damit die Leistung an der Lampe. Ergo kein klassischer Spannungsteiler mehr.

Wird auch für Drehzahlstellung etc. genutzt.
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Gruß Debee
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honkomat
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Anmeldungsdatum: 08.12.2004
Beiträge: 20
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 11.12.2004 09:20    Titel: Antworten mit Zitat
Und ich hab mich gewundert, warum neben dem Dimmer (8,99 Eur), den ich für's Kinderzimmer gekauft habe so schweineteuere Teile hingen. Aber da liegt wahrscheinlich unter anderem der Unterschied.

Da ich ziemlich neugierig bin: Könntest Du mir das mit dem Phasenanschnitt noch etwas näher erklären? Die Sinuskurve der Netzspannung sagt mir etwas (ich hatte ja auch mal Physik). Aber was heißt "abgeschnitten" bzw. "ausgeblendet"? Wie sieht die Kurve denn hinterher aus? Und wieviel "Verlust" habe ich in etwa bei einem Dimmer mit Phasenanschnitt?

PS: Schon genervt? Cool

Viele Grüße
Christian
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Debee
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Anmeldungsdatum: 14.08.2004
Beiträge: 425
Wohnort: Lausitz

BeitragVerfasst am: 11.12.2004 10:31    Titel: Antworten mit Zitat
Re,

Kurzbeschreibung ist oben, hier kannst du es genau nachlesen.

Unter Pkt. 1.1. eine Dimmer-Auswahlhilfe wo Phasenanschnitt und Phasenabschnitt erklärt sind.

Und unter Pkt.1.4 bzw. 1.5 dann ganz genau mit Schaltung, Spannungsverlauf etc.

Hier klicken zum downloaden [Größe 3,6MB].

Viel Spass beim lesen Idea
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Gruß Debee
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