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Dimensionierung des Querschnitts: welcher Nennstrom

Elektrikforum Foren-Übersicht -> Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation
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ridi
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Anmeldungsdatum: 26.06.2005
Beiträge: 83

BeitragVerfasst am: 20.07.2005 20:35    Titel: Dimensionierung des Querschnitts: welcher Nennstrom Antworten mit Zitat
Es ist die (Zu-)Leitung (ca. 45m) für eine Leuchte zu dimensionieren.
Mit welchem Nennstrom muss ich rechnen? mit dem der Sicherung (16A) oder mit der des Nennstroms der Leuchte (2,2A)? an dieser einen Leitung hängt nur die eine Leuchte; sonst nix.
Kleinere Sicherung geht nicht; da hängen noch andere Leuchten drauf.

Also im Fall 1 sind es 2,5² und im Fall 2 reichen 1,5² aus.
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Hemapri
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Anmeldungsdatum: 28.06.2005
Beiträge: 1853
Wohnort: Thüringer Wald

BeitragVerfasst am: 20.07.2005 22:00    Titel: Re: Dimensionierung des Querschnitts: welcher Nennstrom Antworten mit Zitat
ridi hat folgendes geschrieben:
Also im Fall 1 sind es 2,5² und im Fall 2 reichen 1,5² aus.


Weder Fall 1, noch Fall 2 sind dafür ausschlaggebend, sondern Leitungslänge, Verlegeart, Spannungsfall, Temperatur, Häufung, Leiterzahl usw. Eines ist schon jetzt klar, bei 16A wird es bei 45m mit 1,5 Quadrat nichts mehr. Allein der Spannungsfall wäre zu groß. MfG


Zuletzt bearbeitet von Hemapri am 21.07.2005 10:46, insgesamt einmal bearbeitet
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didy
Master Member
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Anmeldungsdatum: 13.07.2005
Beiträge: 138

BeitragVerfasst am: 20.07.2005 22:31    Titel: Antworten mit Zitat
Ich weiß nicht ob es offiziell so ist, aber ich meine bei festangeschlossenen Verbrauchern darf mit deren Strom gerechnet werden. Wobei das kritisch ist, wenn mal "aufgerüstet" wird.

Spannungsfall bei 45m/1,5mm²/2,2A zu groß? Hempari, was hast du gerechnet?

Allerdings könnte es mit den Abschaltbedingungen für B16 seeeehr haarig werden! Du brauchst immerhin noch minimum 80A Kurzschlußstrom am Leitungsende - und da geht ja mehr ein als der Widerstand der Endleitung!

Gruß
Didi
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Gretel
[Moderator]
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Anmeldungsdatum: 16.03.2005
Beiträge: 2110

BeitragVerfasst am: 21.07.2005 06:17    Titel: Spannungsfallrechnung 2~ Antworten mit Zitat
Hallo ,
bei Leitungslänge = 45 m und Nennstomstärke der vorgeschalteten Überstrom-Schutzeinrichtung mit 16A (nur die darf hierbei zur Spannungsfallrechnung herangenommen werden) , sowie einzuhaltendem Spannungsfall von 3% (6,9V) ist schon ein Querschnitt mit 3,86mm² , also 4 mm² nötig.

Damit ist nach Spannungsfallrechnung nur diese eine Leitungsstrecke berücksichtigt , die davorliegenden Spannungsfallrechnungen sind wie evtl. Abzweige nicht dabei !

Formel :


Gruß,
Gretel
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ridi
Member
Member


Anmeldungsdatum: 26.06.2005
Beiträge: 83

BeitragVerfasst am: 21.07.2005 09:09    Titel: Antworten mit Zitat
die 45m sind nur geschätzt; ich werde es noch genau nachmessen. Länger wirds aber nicht.

Bei 2,2A würde 1,5² (rechnerisch) schon reichen. Oder habe ich mich verrechnet? Bei 16A reichen die 2,5² natürlich nicht; sorry hab es nicht gerechnet, war geschätzt.


Zitat:
Ich weiß nicht ob es offiziell so ist, aber ich meine bei festangeschlossenen Verbrauchern darf mit deren Strom gerechnet werden. Wobei das kritisch ist, wenn mal "aufgerüstet" wird.



Das habe ich auch schon gehört. Was hat es also genau auf sich, mit diesem dummen Gerücht?
Bei Haushaltsgeräten (mit Schuko- oder Euro-Stecker) wird die Zuleitung aber auch kleiner dimensioniert (meist 0,75²) obwohl es in einer Steckdose eingesteckt wird, die mit 16A abgesichert wird. Es wird wohl davon ausgegangen, dass der Verbraucher nicht mehr aufnimmt.

Zitat:
Allerdings könnte es mit den Abschaltbedingungen für B16 seeeehr haarig werden! Du brauchst immerhin noch minimum 80A Kurzschlußstrom am Leitungsende - und da geht ja mehr ein als der Widerstand der Endleitung!


Es wurde ein C16 3p Leitungsschutzschalter verbaut. Die ganze Anlage läuft über einen 300mA RCD (Brandschutz). Der Kurzschlußstrom wird bei einem RCD doch garnicht gemessen (wenn ich das noch richtig weiß. Bin schon einige Jahre aus der Branche raus...)
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Gretel
[Moderator]
[Moderator]


Anmeldungsdatum: 16.03.2005
Beiträge: 2110

BeitragVerfasst am: 21.07.2005 10:22    Titel: Vorsicht ! Antworten mit Zitat
Hallo ridi ,

möchtest Du den Schleifenwiderstand einfach unterschlagen ?
->
Bei einem C16 LS-Schalter wird der Kurzschlußstrom (laut seiner Kennlinie 5 bis 10fachem Nennstrom) noch höher , also ungünstiger in Bezug auf die Abschaltbedingungen ausfallen !
->
Dass den RCD den möglichen Kurzschlußstrom kalt lässt ist schon bekannt - hilft hier aber nicht wirklich weiter !

Was soll der Vergleich mit Haushaltsgeräten ?

Gruß,
Gretel
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didy
Master Member
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Anmeldungsdatum: 13.07.2005
Beiträge: 138

BeitragVerfasst am: 21.07.2005 13:58    Titel: Antworten mit Zitat
Hi,

bei Haushaltsgeräten ist auch klar, daß diese nicht überlastet werden, die Leitung gehört ja zum Gerät bekannter Leistung. Ne Waschmaschine mit 3kW hat auch ne 1,5mm²-Zuleitung. Den Kurzschlußschutz übernimmt die 16A-Sicherung für den halben Meter 0,75mm² schon noch.

Nunja, die Abschaltung im Erdschlußfall wäre durch den 300mA-FI schon noch gewährleistet.
Aber im Kurzschlußfall solls ja auch noch abschalten!
Mit C16 wird das ganze noch haariger! Höchstens 1,29 Ohm Schleifenwiderstand (ich rechne immer mit 207V, untere Toleranzgrenze), allein 45m 1,5mm² machen schon 1,12 Ohm.

Es mag sein, daß für Kurzschluß bei Festangeschlossenen Betriebsmitteln weniger scharfe Abschaltkriterien gelten - so genau weiß ich das nicht. Außerdem müßte man da noch genauer rechnen (bzgl. wie schnell schaltet es wirklichi ab -> Netzinnenwiderstand messen....)

Wäre nicht ne eigene (Nach-)Sicherung für diese einzelne Leitung möglich (sind alle Lampenleitungen so lange?) - mit B6 sähe das schon anders aus Very Happy
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der-Schulz
Master Member
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Anmeldungsdatum: 11.07.2005
Beiträge: 100
Wohnort: Dallgow

BeitragVerfasst am: 21.07.2005 18:31    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo erstmal,

Zitat:
Der Kurzschlußstrom wird bei einem RCD doch garnicht gemessen (wenn ich das noch richtig weiß. Bin schon einige Jahre aus der Branche raus...)


Den Kurzschlussstrom konnte und kann ich über einen RCD messen, warum auch nicht, es geht hier um L und N.

Den Schleifenwiderstand (Schleifenimpedanz) kann ich auch messen -zwischen L und PE- ich darf aber nur eine Halbwelle zur Messung nutzen. Das Messgerät ist hier der "Flaschenhals", nicht alle können das. Welche Halbwelle genommen werden kann bzw. muss liegt am RCD, respektive seiner Vormagnetisierung.

Gruß
der-Schulz
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ridi
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Anmeldungsdatum: 26.06.2005
Beiträge: 83

BeitragVerfasst am: 21.07.2005 23:20    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:

möchtest Du den Schleifenwiderstand einfach unterschlagen ?

ehrlich gesagt ja das wollte ich. Ich dachte bei einem RCD braucht man das nicht. Helft mir mal bitte auf die Sprünge, wie das nochmal war mit dem Kurzschlußstrom und dem Schleifenwiderstand.

Zitat:

Wäre nicht ne eigene (Nach-)Sicherung für diese einzelne Leitung möglich (sind alle Lampenleitungen so lange?) - mit B6 sähe das schon anders aus

das ist die längste Leitung. Aber lieber lege ich 4,0² als den Verteiler umzubauen und die Pläne abzuändern.
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ridi
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Member


Anmeldungsdatum: 26.06.2005
Beiträge: 83

BeitragVerfasst am: 26.07.2005 14:52    Titel: Antworten mit Zitat
also die Leitung wird auch bei genauem Messen nicht kürzer Evil or Very Mad

wie bereits erwähnt laufen alle Lampenleitungen zum Verteiler (sternförmig) und werden dort zentral geschalten (u.A. auch alle auf einmal) bzw über den C16 3p abgesichert.

Addiere ich alle Leistungen der jeweiligen Leuchten, so komme ich auf 1,5 bis 2,0 kW pro Phase. Die Verbraucher sind Halogen- und Glühlampen, also rein ohmsch. Dies wäre ein Strom von 8,7A.

Wie siehts denn aus wenn ich den C16 3p gegen einen mit 13 oder gar 10A austausche? Vom Nennstrom her würde es reichen, aber die Leuchten haben ja auch einen Einschaltstrom (besonders wenns kalt ist; -->alle Leuchten sind im Außenbereich)
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