Elektrikforum.de
   
   
 
FAQFAQ
SuchenSuchen
MitgliederlisteMitgliederliste
ImpressumImpressum

Willkommen auf Elektrikforum.de - dem Elektro Forum zur Elektroinstallation

Wir freuen uns, Sie als Gast auf unseren Seiten zu begrüßen. Die Mitgliedschaft im Forum ist natürlich kostenlos und bringt keinerlei Verpflichtungen mit sich. Um aktiv am Forengeschehen teilzunehmen und sämtliche Funktionen zu nutzen, können Sie sich jetzt hier registrieren.
Benutzername:
Passwort:

 RegistrierenRegistrieren  ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin    Bookmark

Neuinstallation im Altbau

Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4  Weiter
Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Joey5337
Master Member
Master Member


Anmeldungsdatum: 11.07.2006
Beiträge: 109

BeitragVerfasst am: 20.08.2007 23:20    Titel: Neuinstallation im Altbau Antworten mit Zitat
Hallo Forumsgemeinde,

Ich stehe vor der Aufgabe, eine Erdgeschoss-Wohnung mit ca. 80m^2 in einem Haus Baujahr 1955 neu zu verkabeln.
Die bestehende Verkabelung besteht zu großen Teilen aus 2-adrigen Stegleitungen, Netztyp ist TN-C. An vielen Stellen wurden nachträglich Steckdosen angestückelt, wobei dann immer korrekt 3-adrig weitergefahren wurde. (Zumindest soweit ich das geprüft habe).
Die LS-Schutzschalter für die 8 Kreise sind im Keller. Logischerweise kein RCD. Kein Drehstrom, d.h. "klassische" Neutralleiterüberlastung beim Herdanschluss. Schalter und Steckdosen verschiedenster Typen, auf unterschiedlichen Höhen.

Bevor jetzt Fragen kommen: Ich bin keine Elektrofachkraft, habe aber einiges Wissen und die Anlage wird selbstverständlich von einem eingetragenen Meisterbetrieb geprüft und in Betrieb genommen. Planen und Aufbauen möchte ich (aufgrund schlechter Erfahrungen) allerdings lieber selbst. Ich bitte hier um Kommentare, um sicher zu gehen, dass ich nicht irgendwas wichtiges vergessen habe.

Das möchte ich machen:
* alte Kabel vollständig stilllegen.
* Unterverteilung im Erdgeschoss (im Flur, Unterputz)
* Im Keller einen neuen Drehstromzähler vom EVU (Drehstom ist da).
* Absicherung mit 3 mal D0 gL 35A im Keller (mit passenden Passeinsätzen). Dort auch Aufteilung auf TN-S.
* Kabel 5x10 mm^2 zur Unterverteilung im EG. Länge 5m Verlegeart 2 Meter B2, Rest C
* parallel zu dem Kabel soll im EG ein Lehrrohr/Schacht vom Keller bis zur EG-Decke gemacht werden, da im DG die gleiche Arbeit in ein paar Jahren ebenfalls fällig wird.

Leitungsbelastbarkeit ist doch ok?
Spannungsfall < 0.3%, d.h. es bleiben mir noch 2.7% für Kabel nach der Unterverteilung.
Soweit bis zur Unterverteilung.

In der Unterverteilung sind geplant:
Ein gemeinsamer RCD (4-pol, 30mA, 40 A) für Bad und Küche.
daran angeschlossene Stromkreise, jeweils mit LS 16B abgesichert:
Küche:
* Herd (Drehstrom)
* Spülmaschine
* Beleuchtung & Steckdosen
Bad:
* Beleuchtung und Steckdosen
* Waschmaschine
* Trockner
Beim Anschluss würde ich darauf achten, dass Spülmaschine, Waschmaschine und Trockner auf andere Phasen kommen.
Verlegen möchte ich 3- und 5-adrige Mantelleitungen 1,5 mm^2 im Putz. Maximale Entfernung von der Unterverteilung: 14m. Damit bleibt der Spannungsfall mit 2,3% im grünen Bereich.
Zuleitung zur HAD natürlich 5 x 2,5 mm^2.

Restliche Wohnung: 1 RCD (auch 4pol, 40A) und mehrere LS, dazu jedoch morgen mehr in einem zweiten Beitrag.

Gibt es soweit schon Kommentare, Fehler oder Verbesserungsvorschläge?

mit freundlichen Grüßen,
Joey
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Anzeige
Newbie
Hallo!

Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Antworten!


freddy122
Cool Newbie
Cool Newbie


Anmeldungsdatum: 12.08.2007
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 21.08.2007 21:48    Titel: Antworten mit Zitat
also sieht soweit ganz gut aus du brauchst aber nur einen Fi für deine Wohnung nicht 2.

Was meinst du mit HAD? Heranschlussdose? wenn ja reicht auch 1,5².

Viel spass beim klopfen^^
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
drei_phasen_kaspar
Master Member
Master Member


Anmeldungsdatum: 06.05.2007
Beiträge: 287
Wohnort: Neuss

BeitragVerfasst am: 21.08.2007 22:48    Titel: Antworten mit Zitat
hi,

wenn man nicht mehr braucht als Strom und Licht würde ich das wohl auch so machen. In meinen Augen sieht das auch ganz gut aus Wink

Ich denke er meint den 2. RCD für die Wohnung obendrüber. Wohl schonmal im voraus...

Gruß Kaspar
_________________
Man prüft Spannung grundsätzlich mit angefeuchteten Fingern:
Leichtes Zucken= 230V
Hüpfen= 380V
Klimmzug= 500V
Dauerklimmzug= Hochspannung
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Joey5337
Master Member
Master Member


Anmeldungsdatum: 11.07.2006
Beiträge: 109

BeitragVerfasst am: 21.08.2007 22:50    Titel: Antworten mit Zitat
Vielen Dank für die Rückmeldung Smile
freddy122 hat folgendes geschrieben:
also sieht soweit ganz gut aus du brauchst aber nur einen Fi für deine Wohnung nicht 2.
Ja, ich weiß. Aber ich glaube es ist besser, wenn nicht gleich überall der Strom aus ist.
Zitat:
Was meinst du mit HAD? Heranschlussdose? wenn ja reicht auch 1,5².
Ja, Herdanschlussdose. Mit den 2,5² habe ich mich wohl geirrt. Schon klar, dass 1,5² praktisch reicht, ich dachte da wär irgendne Vorschrift gewesen.
Zitat:
Viel spass beim klopfen^^
Mauernutfräse und Bohrhammer - meine persönlichen Lieblingsgeräte Cool

Danke, Joey
(den Rest zu beschreiben schaff ich heut leider nicht mehr, als Arbeitnehmer muss man halt auch noch schlafen und arbeiten)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Joey5337
Master Member
Master Member


Anmeldungsdatum: 11.07.2006
Beiträge: 109

BeitragVerfasst am: 21.08.2007 22:55    Titel: Antworten mit Zitat
drei_phasen_kaspar hat folgendes geschrieben:
Ich denke er meint den 2. RCD für die Wohnung obendrüber. Wohl schonmal im voraus...
Nein, eigentlich nicht. Die Wohnung oben soll dann eine eigene Unterverteilung mit eigenem FI dort bekommen.
Aber wenn ihr das beide nicht machen würdet überleg ich es mir nochmal. Andererseteits, ein paar € mehr für Material sollten bei soviel Eigenleistung eigentlich schon drin sein.

Joey
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Teddygo
Master Member
Master Member


Anmeldungsdatum: 21.07.2007
Beiträge: 122
Wohnort: Teddygo

BeitragVerfasst am: 22.08.2007 03:35    Titel: Antworten mit Zitat
Joey5337 hat folgendes geschrieben:
drei_phasen_kaspar hat folgendes geschrieben:
Ich denke er meint den 2. RCD für die Wohnung obendrüber. Wohl schonmal im voraus...
Nein, eigentlich nicht. Die Wohnung oben soll dann eine eigene Unterverteilung mit eigenem FI dort bekommen.
Aber wenn ihr das beide nicht machen würdet überleg ich es mir nochmal. Andererseteits, ein paar € mehr für Material sollten bei soviel Eigenleistung eigentlich schon drin sein.

Joey


Moin Joey!

Der Trend geht deutlich zum Zweit-RCD Cool

Nein, im Ernst: ich würde es auch so machen, dann ist im Fehlerfall nicht die gesamte Wohnung ohne Strom!


Gruß Teddy


PS: Viel Spaß beim Stemmen Very Happy

.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden AIM-Name Yahoo Messenger MSN Messenger
elo22
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 17.03.2005
Beiträge: 4668
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 22.08.2007 05:28    Titel: Antworten mit Zitat
Joey5337 hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Was meinst du mit HAD? Heranschlussdose? wenn ja reicht auch 1,5².
Ja, Herdanschlussdose. Mit den 2,5² habe ich mich wohl geirrt. Schon klar, dass 1,5² praktisch reicht, ich dachte da wär irgendne Vorschrift gewesen.


Es ist.

Lutz
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
trekmann
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 07.07.2006
Beiträge: 1146
Wohnort: Mal hier und mal da ...

BeitragVerfasst am: 22.08.2007 08:20    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo,

also ich muss da auch noch mal mein Senf zu geben das kann man ja so nicht stehen lassen.

Zitat:
* Unterverteilung im Erdgeschoss (im Flur, Unterputz)


Gute Entscheidung, die UV sollte immer an den Punkt wo die größte Belastung auftritt um die Leitungswegen klein zu halten. Also möglichst nah an die Küche.

Zitat:
Im Keller einen neuen Drehstromzähler vom EVU (Drehstom ist da).
Kabel 5x10 mm^2 zur Unterverteilung im EG. Länge 5m Verlegeart 2 Meter B2, Rest C


Auch wenn das jetzt vielleicht etwas zu genau ist ABER:
Nach DIN 18015 muss eine Leitung von Zähler zum Stromkreisverteiler auf eine Belastbarkeit von 63A ausgelegt werden, egal was für eine Absicherung die Leitung hat.
10mm² hingegen ist nur bis 49A belastbar. Die folge davon ist das 16mm² verlegt werden muss. Ich würde das auch machen, ich persönlich schließe keine Wohnungen über 10mm² mehr an, da es einfach keine Reserven hat selbst 16mm² ist bei Verlegeart B2 mit 63A an seiner Belastungsgrenze.
Es handelt sich hierbei um Gesetzte und technische Richtlinien, ich glaube nicht das darüber diskutiert werden muss.



Zitat:
Leitungsbelastbarkeit ist doch ok?
Spannungsfall < 0.3%, d.h. es bleiben mir noch 2.7% für Kabel nach der Unterverteilung.
Soweit bis zur Unterverteilung.


Jup ist soweit ok.

Zitat:
In der Unterverteilung sind geplant:
Ein gemeinsamer RCD (4-pol, 30mA, 40 A) für Bad und Küche.
daran angeschlossene Stromkreise, jeweils mit LS 16B abgesichert:
Küche:
* Herd (Drehstrom)
* Spülmaschine
* Beleuchtung & Steckdosen
Bad:
* Beleuchtung und Steckdosen
* Waschmaschine
* Trockner
Beim Anschluss würde ich darauf achten, dass Spülmaschine, Waschmaschine und Trockner auf andere Phasen kommen.
Verlegen möchte ich 3- und 5-adrige Mantelleitungen 1,5 mm^2 im Putz. Maximale Entfernung von der Unterverteilung: 14m. Damit bleibt der Spannungsfall mit 2,3% im grünen Bereich.
Zuleitung zur HAD natürlich 5 x 2,5 mm^2.

Restliche Wohnung: 1 RCD (auch 4pol, 40A) und mehrere LS, dazu jedoch morgen mehr in einem zweiten Beitrag.


Also ich würde auf jeden fall zu denen Raum eine Extra Zuleitung verlegen. Wie man das hinterher mit Sicherungen absichert ist was anderes. Auch dort würde ich aber
z.b. Wohnzimmer, Kinderzimmer, Küche, Arbeitssteckdosen Küche, u.s.w alles trennen. Denn wir wissen alle wir viel Strom verbraucht werden kann. Man stelle sich eine Situation an einem Morgen vor in eine zwei Personen Haushalt. Die Frau möchte Staubsaugen und gleichzeitig wird das Frühstück zubereitet, die Frau ein Tee, der Mann ein Kaffee und gleichzeitig macht die Frau mich Krümel des Vortages Weg. Schon währe einige Stromkreise Restlos überlastet. Also immer ausreiche Sicherungen einplanen.
Des Weiteren möchte ich auch zu bedenken geben, dass es sicherer ist mehrer RCD´s zu setzten. Die Maschinen würde ich auf einen legen und die Räume für einen zweiten. Wenn eine Maschine ein defekt aufweist ist nicht gleich die ganze Bude tot.
Querschnitte scheinen auch ok zu sein, jedoch ist ohne persönliche Ansicht der Gegebenheiten keine genaue Aussage möglich. Trotzdem würde ich persönlich nur noch 3 x 2,5mm² für Steckdosen verlegen.
1. weniger Spannungsfall
2. höhere Reserven der Leitung bei einer ev. Überlastung durch viele Elektrogeräte und/oder Sommerlichen Temperaturen u.s.w.

Ähm 1,5mm² für ein Herdschluss? Sorry aber das ist nichts halbes und nichts ganzes. Der einzig wahre Querschnitt hierfür ist 2,5mm². Die Leitung hat einfach viel mehr Reserven.

Hierzu bitte folgendem Link folgen:

Leitungsschutz verhindert Brände

Mit freundlichen Grüßen Marcell
_________________
Eine Leitung berechnen? Nichts leichter als das:

http://www.mkfgf.de/Leitungsberechnung.pdf
http://www.dieleitungsberechnung.de/
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
freddy122
Cool Newbie
Cool Newbie


Anmeldungsdatum: 12.08.2007
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 22.08.2007 16:49    Titel: Antworten mit Zitat
hmm naja also überall 2,5 verlegen ist doch quatsch
was fürne riesenfummelei ist das bei 3fach steckdosen und dann erst die abzweigdosen, dass mit der Brandgefahr find ich auch viel zu übertrieben da müssen schon mehere Faktoren mit machen damit wirklich ein Brand entsteht.. und bei den Kupferpreisen ist 2,5 ja doppelt so teuer wie 1,5 und das ist schon sau teuer selbst im baumarkt..

Ich hab letztens eine 1 zimmer Studentenwohnung installiert mit alles drinn Küche, Schlafzimmer etc alleine da drinne hab ich schon 100m 1,5 verlegt wenn ich mir dann überlege 2,5 zu legen das kann ja keine sau bezahlen..
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
trekmann
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 07.07.2006
Beiträge: 1146
Wohnort: Mal hier und mal da ...

BeitragVerfasst am: 22.08.2007 17:06    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo,

Zitat:
hmm naja also überall 2,5 verlegen ist doch quatsch


da gebe ich dir recht. Lampenauslässen sind bei mir auch 1,5mm2 und Leitungen zu Schaltern auch. Ansonten ist bei mir alles 2,5mm².

Ansonten nur nochmal eine Frage: Was machst du in Hohlwänden? Auch 1,5mm² B16A?

MFG Marcell
_________________
Eine Leitung berechnen? Nichts leichter als das:

http://www.mkfgf.de/Leitungsberechnung.pdf
http://www.dieleitungsberechnung.de/
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4  Weiter
Seite 1 von 4

 
Gehe zu:  


Elektromaterial
Elektrikforum

Zur Ausführung elektrotechnischer Arbeiten wird ausdrücklich empfohlen, einen Fachmann zu beauftragen.
Nur so kann sichergestellt werden, dass die jeweils geltenden Vorschriften nach DIN VDE eingehalten werden.
SITE THEMA: ELEKTROFORUM | ELEKTRO HANDWERK | E-TECHNIK | ELEKTROINSTALLATION | ELEKTRIK FORUM | ELEKTROTECHNIK
Jetzt Erklärung von Funktion oder Schaltplan einer Schaltung anfragen und aktiv im Forum fragen und antworten.
Powered by phpBB- Page generated in 0.04 seconds
Elektroinstallation Haus Sat Board Amateurfunk