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Leitungsquerschnitt für 400V Drehstrom?

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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Gast






BeitragVerfasst am: 24.08.2007 16:42    Titel: Leitungsquerschnitt für 400V Drehstrom? Antworten mit Zitat
Hallo,

ich habe nun ein 5-Adriges Kabel mit 1,5mm Querschnitt verlegt für einen 16A 400V Drehstromanschluss.

Nun bin ich schon selbst darauf gekommen, dass ich wohl 2,5mm hätte nehmen müssen. Bei meiner suche im Internet bin ich dann aber auf folgendes gestossen:

Variante A1/A2 Verlegung in Wärmegedämmte Wand:
Querschnitt 1,5mm bis 13A
Querschnitt 2,5mm bis 16A

Variante B1/B2 Verlegung auf Putz in Mantelleitung:
Querschnitt 1,5mm bis 16A
Querschnitt 2,5mm bis 20A

Stimmt das?
Habe ich doch keinen Fehler gemacht? Meine Leitung läuft nämlich auf Putz in einer Mantelleitung!

Ach ja: Schwarz habe ich nun für L1 genommen. Wechle Leitung muss jeweils an grau und braun?

Danke



PS: Die Kabel sind alle nicht unter Strom! Der Stromanschluss am Verteiler wird von einem Fachmann hergestellt. Spätestens dann weiss ich, was ich alles falsch gemacht habe Smile
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Hallo!

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edi
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Anmeldungsdatum: 21.06.2005
Beiträge: 6405

BeitragVerfasst am: 24.08.2007 16:59    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Meine Leitung läuft nämlich auf Putz in einer Mantelleitung!


Was heisst das ? Ist deine Leitung eine Mantelleitung ( NYM ) oder wie meinst du das ?
_________________
MfG edi



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Gast






BeitragVerfasst am: 24.08.2007 17:04    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo!

Genau: NYM - J 5 x 1,5
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edi
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Anmeldungsdatum: 21.06.2005
Beiträge: 6405

BeitragVerfasst am: 24.08.2007 17:13    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo,

nach meiner Meinung hast du Verlegeart " C" ohne Häufung ( Sofern das wirklich nur die einzige Leitung ist und auch immer und überall Aufputz verläuft ).
Laut den einschlägigen Tabellen wäre hier 1,5mm² bis 16A zulässig. Es spielen aber auch noch einige andere Faktoren eine Rolle die für die einzuhaltenden Abschaltbedingungen relevant sind .

Nimmst du das 1,5 mm² und lastest es immer voll aus ( oder sicherst es mit 16 A ab so das es immer voll ausgelastet werden könnte ) ist das nach einer Meinung so , als ob du mit deinen Auto immer Vollgas fahren würdest,also ständig volle Auslastung.

Ich persönlich würde immer mindestens 2,5mm² nehmen...

Siehe auch diese Diskussion:

http://www.elektrikforum.de/ftopic8642.html

bzw

http://www.elektrikforum.de/ftopic8645.html
_________________
MfG edi



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Gast






BeitragVerfasst am: 24.08.2007 17:43    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo,

stimmt, es ist Verlegeart C.
Allerdings laufen tatsächlich 3 Kabel davon parallel...

Wobei in der Praxis wohl kaum soviel Strom darüber laufen würde, da der Hauptschalter SLS (vor dem Zähler) bei 35A absperren würde. Und ich habe dann doch ein paar Leitungen mehr im Hause verlegt Smile
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edi
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Anmeldungsdatum: 21.06.2005
Beiträge: 6405

BeitragVerfasst am: 24.08.2007 18:03    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
stimmt, es ist Verlegeart C.
Allerdings laufen tatsächlich 3 Kabel davon parallel...



Dann nur 13 A zulässig...
_________________
MfG edi



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Gast






BeitragVerfasst am: 24.08.2007 18:27    Titel: Antworten mit Zitat
Heul Crying or Very sad

Na gut, dann war meine Arbeit heute um sonst... ne, war sogar teuer Rolling Eyes

Werde ich mich mal nach 2,5mm Kabel umsehen. Dass reicht dann aber auch?
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edi
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Anmeldungsdatum: 21.06.2005
Beiträge: 6405

BeitragVerfasst am: 24.08.2007 18:38    Titel: Antworten mit Zitat
Das hängt von vielen Faktoren ab.

Wie lang ist die Leitung , welcher Sicherungstyp wird eingesetzt, welche Vorimpedanz liegt am Speiseort vor , welche Abschaltzeiten sind gefordet,
welcher Spannungfall ist einzuhalten , Verlegeart usw usw...

Am besten du sagts mal was es werden soll...
_________________
MfG edi



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Gast






BeitragVerfasst am: 24.08.2007 18:55    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo,

ok, bevor ich dann wieder Kabel neu verlegen muss Smile

Also ich plane einen Schuppen zu bauen, der direkt am Haus angrenzt. Nun hat man mir schon gesagt, dass man für Aussenstrom am Besten einen zweiten FI-Schalter (RCD?) nutzen soll. Also dachte ich mir, wenn dann richtig.

Im Verteilerschrank (Zählerschrank) soll also ein 2ter FI. Daran kommen dann 6 Leitungsschutzschalter B16 (1polig) und 2x B16 (3polig). Weil wenn ich da eh etwas neu machen muss, dann wollte ich mir gleich auch einen Drehstromanschluss im HWR und im Schuppen legen. Man weiss ja nie!

Dann soll dort noch eine Schaltzeituhr rein (16A!).
Da ich faul bin, wollte ich 2 Kabel (NYM-J 5x 1,5mm) zum Schuppen verlegen. Einmal um wirklich 400V zu haben und einmal um jeweils 230V zu haben (für Licht etc.). Einmal halt von der Zeitschaltuhr. Kabellänge bis zum Schuppen insgesamt jeweils 8m.

Ein weiteres NYM-J 5x1,5 soll im HWR mir einen 400V-Anschluss geben. Dieses Kabel läuft ebenfalls 4,5m parallel zum Schuppenkabel. Ist aber nur 6m lang.

Ein viertes NYM-J 5x 1,5mm Kabel soll ebenfalls 3 Phasen á 230V liefern, wobei dieses Kabel nur ein Reservekabel ist und zu einer Verteilerdose läuft. Kabellänge 2,5m.

Ich wollte alles soweit verkabeln und fertig machen. Dann soll ein Fachmann kommen und den notwendigen Anschluss ans Stromnetz machen. Vorher natürlich mein Konsturkt prüfen Smile

Ach ja, ganz wichtig. Der Bereich im Verteilerschrank, an dem ich meine arbeiten machen will enthält NULL Leitungen. Also ich kann absolut keinen Stromschlag bekommen oder alte Leitungen kaputt machen etc.! Alles eine Trockenübung!
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Fentanyl
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Anmeldungsdatum: 20.01.2007
Beiträge: 1755
Wohnort: Wetzlar (Hessen)

BeitragVerfasst am: 25.08.2007 05:36    Titel: Antworten mit Zitat
Also da müsste man eigentlich für alles 2,5mm² nehmen, wenn man es richtig machen will. Evtl wäre einiges in Ansätzen sogar gerade noch zulässig, aber nicht empfehlenswert.

Hättest du ein Erdkabel verlegt und den Graben zugeschüttet, hätte ich dir empfohlen, einfach die Sicherung runterzusetzen. Aber bei deinen kurzen längen würde ich neu verlegen! Ich würde 2,5 nehmen, ABER:

Die CEE16 von mir aus mit B16 absichern, die halten etwas mehr aus, als Schuko, da deutlich hochwertiger.

SO, nun zu den Schuko-Steckdosen: Schukosteckdosen schaffen meistens laut Spezifikation 16A. Wer etwas Erfahrung hat, weiß, dass auch hochwertige Exemplare oftmals ihre liebe Mühe mit 16A haben und nicht selten schmort eine zusammen. Für diese Dosen sollte man nie mehr als 13A nehmen, zumindest bei Charakteristik B, also LS B13! Erklärung:
LS der Charakteriistiken A, B, C und D dürfen abschalten ab dem 1,13-fachen des Nennstromes und müssen abschalten ab dem 1,45-fachen des Nennstromes (bei Überlast).

Nun die Rechenprobe:

B16 - LS schaltet frühestens bei 16Ax1,13, also 18,08A ab. Dies entspricht 4158W! Spätestens muss der LS ausschalten bei 1,45x16A, also bei 23,2A oder 5336W! Im Schnitt schaltet er AFAIK bei etwa 4500W ab.

B13 - LS schaltet frühestens bei 1,13x13A ab, also 14,69A oder 3379W! Er schaltet spätestens ab bei 18,58A, also 4335,5W! Schnitt AFAIK 3500-3800W!

Fazit: Eine Steckdose die Schon bei 3700W am absoluten Limit ist, kann beim einsatz eines B16-LS enorm überlastet werden (z.B. durch Gerätedefekt oder Benutzerfehler) ohne dass der LS auslöst. Die Steckdose ist unzureichend geschützt.

Beim Einsatz eines B13-LS hat man einen sehr guten Schutz, denn mehr als 3400W zieht man eh nie aus einer steckdose und bei Überlastung löst dieser LS zuverlässig aus!

Alternativ kann man auch B10 verwenden, hierbei wäre die Lastspanne zwischen 11,3A (2599W) und 14,5A (3335W), Schnitt bei etwa 2800-2900W. Das geht normalerweise auch, denn mehr als 2,6kW schließt man so gut wie nie an. Beim einestz dieser LS (3xB10 an einer 5-ader 5x1,5mm²) könnte diese Leitung erhalten bleiben! 13A geht sogar auch noch, wie es aussieht, aber da würde ich schon ein 2,5 nehmen wegen der geringen Häufung und vor allem dann, wenn dieser Stromkreis oft voll ausgelastet werden soll. Damit fährt man einfach besser.

Überlasten um ein paar Euro oder ein bisschen Arbeit zu sparen sollte man keinesfalls! Daran sollte man nicht mal denken, siehe dazu dieses hilfreiche Dokument!

Wenn du gute und günstige Verteilereinbaugeräte suchst, sieh dir die Serien PXL (Leitungsschutzschalter) und PXF (Fehlerstromschutzschalter) aus der Serie XPole von moeller an! Diese FI und LS sind qualitativ sehr hochwerig und kosten nur wenig: LS mit 10 oder 13A, einpolig und Char B kosten da je nach Händler zwischen 3,5 und 6 Euro pro Stück - bei anderen Herstellern/serien zahlt man meistens deutlich mehr! Und wie gesagt, das Zeug ist kein Billigschrott! Ich verwende die Serien selbst und bin total begeistert davon, da sie wirklich durchdacht und zuverlässig sind!

Übrigens: Von jetzt an muss man für alle Steckdosen FI-Schutz haben! Auch für innen! Ist aber ohnehin empfehlenswert.

Falls du bei Ih-bäh mal durch zufall einen dreipoligen oder drei einpolige "K16"-LS findest (sollte auch ein Markenhersteller sein) und der Preis okay ist, schlag zu! Charakteristik k hat einen starken Kurzschlussauslöser und lösen schon ab dem 1,05-1,2-fachen des Nennstromes bei Überlast aus (8-15 x Nennstrom bei Kurzschluss) und schützen die CEE damit optimal!

MfG; Fenta
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