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Duspol Lastzuschaltung

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anger
Master Member
Master Member


Anmeldungsdatum: 15.07.2005
Beiträge: 325
Wohnort: Kronach/Bayern

BeitragVerfasst am: 02.08.2005 11:43    Titel: Duspol Lastzuschaltung Antworten mit Zitat
Hallo,

was bringt mir bei einem Duspol eigentlich die Lastzuschaltung ?
Bei der Herstellerfirma Benning hab ich folgendes gelesen:

"Fehlmessungen durch induktive und kapazitive Blindspannunen werden durch bewusste Lastzuschaltung über Drucktaster ausgeschlossen."

Ich weiß sehr wohl was induktive und kapazitive Blindwiderstände sind, jedoch kann ich hiermit nicht wirklich etwas anfangen.

MfG
Anger
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OEmer
Inventar
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Anmeldungsdatum: 13.03.2005
Beiträge: 1430
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 02.08.2005 12:02    Titel: Antworten mit Zitat
Z.B. durch eine parallel laufende Leitung kann auf eine Leitung eine Blindspannung induziert werden. Diese Spannung kann ausreichen, Phasenprüfer zum Leuchten zu bringen und ist mit hochohmigen Messgeräten wie z.B. Multimetern messbar. Unter Last bricht diese Blindspannung allerdings sofort zusammen, daher diese Funktion.

Nebenbei, Netzwerkleitungen können durch eine solche Blindspannung massiv gestört werden, und empfindliche Elektroniken sogar zerstört werden.
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Gretel
[Moderator]
[Moderator]


Anmeldungsdatum: 16.03.2005
Beiträge: 2110

BeitragVerfasst am: 02.08.2005 12:06    Titel: Technik der Duspole .... Antworten mit Zitat
Der Markt kennt grundsätzlich elektromagnetische und elektronische Spannungsprüfer !

Der Schaltungsaufbau elektromagnetischer Spannungsprüfer basiert auf einer Kupferspule , auch Tauchspule genannt. Bei Anlegen des Gerätes an eine Spannungsquelle baut sich in der Wicklung der Kupferspule ein Magnetfeld auf.

Der metallische Anzeigepegel wird vom Magnetfeld der Spule angezogen.

Je höher die anliegende Spannung , desto stärker ist das Magnetfeld der Spule, umso tiefer taucht dabei der Anzeigepegel in den Spulenkern ein, deshalb spricht man auch von einem "Tauschspulmeßwerk".

Durch die Stromaufnahme eines Tauchspulmeßwerkes (Eigenverbrauch der Kupferspule) werden Induktionsspannungen , sogenannte Blindspannungen , wie sie z.Bsp. durch magnetische Felder erzeugt werden können, absorbiert , das heißt , ein Tauschspulmeßwerk zeigt keine Blindspannung an.

Demgegenüber zeigen elektronische Spannungsprüfer auch die sogenannten Blindspannungen an , was bei Installationsarbeiten häufig zu Irretationen führen kann.

Z.Bsp. Der Duspol N (wird nicht mehr hergestellt !) hat einen Vorteil , der darin besteht , daß beim Zuschalten des Tauchspumeßwerkes ein Geräusch erzeugt wird, das Praktiker als sehr nützlich einstufen.

Oftmals will der Anwender nur wissen , ob Spannung ansteht oder nicht. Das Geräusch , das vom Meßwerk ausgeht, ist dafür ein zusätzliches Indiz für eine anstehende Spannung. Dem gegenüber ist die Funktion eine lektronischen Geräte geräuschlos.
--
Bei den elektroinischen Spannungsprüfern gibt es zwei unterschiedliche technische Systeme.
a.) das Kaltleiter-Prinzip (wird z.Bsp. seitens Fa. Steinel angewandt.)
Im Mittelpunkt dieser Schaltung steht ein Kaltleiter mit stromregulierender Wirkung, der im kalten Zustand einen hohen Strom und im erwärmten Zustand einen niedrigen Strom fließen läßt.
b.) das Schutzwiderstand-Prinzip ( Anwendung z.Bsp. seitens Fa. Benning)
Hierbei baut sich die Schaltung auf einen Brückengleichrichter mit Glättungskondensator und einer Widerstandskette auf. Die gesamte Spannung wird durch einen Schutzwiderstand gleichbleibend geschützt.

Gruß,
Gretel
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anger
Master Member
Master Member


Anmeldungsdatum: 15.07.2005
Beiträge: 325
Wohnort: Kronach/Bayern

BeitragVerfasst am: 02.08.2005 12:57    Titel: Antworten mit Zitat
Was würdet ihr mir empfehlen ?
Einen Spannungsprüfer der Firma Benning oder der Firma Steinel ?

MfG
Anger
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OEmer
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 13.03.2005
Beiträge: 1430
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 02.08.2005 15:41    Titel: Antworten mit Zitat
Von Steinel hatte ich noch kein Gerät in der Hand, aber zumindest Benning und Beha bieten beide qualitativ hochwertige Geräte.

Meine Meinung:
Die Duspole von Benning sind sehr robust, halten auch rauhen Umgang auf der Baustelle aus.
Die Spannungsprüfer von Beha sind dagegen sehr gut durchdacht und ermöglichen komfortableres Arbeiten.

Ist im Endeffekt Geschmackssache, ich arbeite lieber mit Beha
http://www.beha.de/ut_pruef_spannung.html
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edi
[Moderator]
[Moderator]


Anmeldungsdatum: 21.06.2005
Beiträge: 6405

BeitragVerfasst am: 02.08.2005 17:15    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo ,

es gibt da auch eine neue Norm , die EN 61243-3.
Hier mal die Unterschiede zur alten EN 61010 .

http://www.weidmueller.de/docs/products_asp_id~27434_domid~1031_sp~D_addlastid~0_m1~20086_m2~20092_m3~22686_m4~22798_m5~27434_suma~.htm
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