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Spannung am Gehäuse (und SchuKo)

Elektrikforum Foren-Übersicht -> Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation
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Schnatter
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Anmeldungsdatum: 04.08.2005
Beiträge: 2
Wohnort: Bonn

BeitragVerfasst am: 04.08.2005 20:56    Titel: Spannung am Gehäuse (und SchuKo) Antworten mit Zitat
Hallo,

ich habe ein sonderbares Problem: Wenn ich das Gehäuse meines PCs anfasse, fühle ich ein "Kribbeln". Also habe ich die (Wechsel-)Spannung zwischen Computergehäuse und Erde (Heizkörper) gemessen:

Sie liegt bei ca. 4 Volt.
Fasse ich nun das Gehäuse an, so steigt die Spannung rapide an. Und zwar umso mehr, je besser ich "geerdet" bin (sitze ich auf dem Stuhl ist der Messwert ca. 12V, stehe ich barfuß auf dem Boden ca. 35V und fasse ich Heizkörper und Computer gleichzeitig an, steigt die Spannung mitunter auf knapp über 100 Volt!

Und besonders Letzteres verstehe ich nicht, denn ich schalte doch quasi einen Widerstand (MICH!) parallel zum Voltmeter, da sollte man doch eigentlich meinen, dass die Spannung sinkt... (Ok, es ist kein Gleichstrom (DC-Spannung = 0) - vielleicht senke ich ja den Ohmschen Widerstand, erhöhe aber die Impedanz durch das Anfassen von Heizkörper und PC ??? )

Bei 100V-Spannung wird es übrigens arg unangenehm. Da könnte ich schon fast das Welteroberungsspiel aus "Dr. No" auf dem Rechner laufen lassen... :D
Aber mal Scherz beiseite: Ich würde das Problem gerne in den Griff kriegen, denn einmal habe ich ein furchtbares Brummen wenn ich PC-Töne über meine Stereoanlage abspiele und außerdem ist demletzt ein DSL-Modem kaputtgegangen (kann das daran liegen?). Wer weiß ob das nicht gefährlich werden könnte, wenn sich das Problem verschlimmert und mehr Leistung dahinter läge.

Habt Ihr irgendwelche Ideen, woran das liegen könnte? Im voraus besten Dank,

Gerd

PS: Es ist auch egal, ob der PC (AT-Netzteil) eingeschaltet ist oder nicht: Die Spannung bleibt so oder so...

PPS: Wenn ich den Audio-Klinkenstecker abziehe sinkt die Spannung übrigens noch weiter auf 1,1Volt. Verbinde ich den PC und noch einen anderen Computer mit der Stereoanlage, so verschwindet das Brummen, aber dafür "kribbelt" es dann auch beim Anfassen des Schutzkontakts an der Steckdosenleiste.

PPPS: Die Erdleitung ist anscheinend auch nicht unterbrochen, denn wenn ich mit einem Ohmmeter zwischen Nullleiter und Schutzkontakt messe, erhalte ich gut 0,2 Ohm. (Was m.W. OK ist... (oder?) - bin mit meinem Latein am Ende...)
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Hemapri
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Anmeldungsdatum: 28.06.2005
Beiträge: 1853
Wohnort: Thüringer Wald

BeitragVerfasst am: 04.08.2005 21:52    Titel: Re: Spannung am Gehäuse (und SchuKo) Antworten mit Zitat
[quote="Schnatter"]Habt Ihr irgendwelche Ideen, woran das liegen könnte?

TN-C-Netz? Klassisch genullte Steckdosen? Und vieleicht noch obendrein eine LAN- oder Audioverbindung zwischen Geräten an anderen Stromkreisen?

MfG
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Schnatter
Newbie
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Anmeldungsdatum: 04.08.2005
Beiträge: 2
Wohnort: Bonn

BeitragVerfasst am: 04.08.2005 22:53    Titel: Antworten mit Zitat
Hi!

Vermute mal, es ist eine klassische Nullung.
Ich habe nämlich den Widerstand zwischen den Leitungen des Kaltgeräte-Steckers, der normalerweise in den PC führt, mit meinem (Billig-)Multimeter gemessen. Und zwischen zwei Leitungen (wohl Erde und Nullleiter) zeigt es 0,1 Ohm. Also werden die beiden Leitungen wohl an der Steckdose oder an der Zählertafel miteinander verbunden sein. Oder?

Danke für die Hilfe,

Gerd

PS: Ich habe zwar ein bisschen Ahnung von theoretischer Elektrodynamik, aber von richtigen Schaltungen und der Praxis habe ich kaum Ahnung. So stammt z.B. mein komplettes Wissen über TN-C-Netze, von dem kurzen Wikipedia-Artikel, den ich vor 5 Minuten gelesen habe... :wink: :roll: :oops:

EDIT: Zur zweiten Frage: Meine komplette Wohnung (3 Zimmer) hängt nur an einer Sicherung (LS 16B glaub ich). Und die Stereoanlage sogar an derselben Mehrfachsteckdose. Auch wenn ich zur Fehlerdiagnose die Audio- und Internetkabel abziehe, liegt - wie gesagt - Spannung auf dem Gehäuse (1,1Volt und wenn ich anfasse bis zu 110V...)
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Hemapri
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 28.06.2005
Beiträge: 1853
Wohnort: Thüringer Wald

BeitragVerfasst am: 05.08.2005 11:14    Titel: Antworten mit Zitat
Schnatter hat folgendes geschrieben:
Vermute mal, es ist eine klassische Nullung.


Das siehst du, wenn du die steckdose öffnest und dort nur zwei Adern angeschlossen sind, ein Außenleiter an einem Steckdosenpol und der PEN (Nullleiter) am Schutzleiterkontakt mit Brücke zum anderen Steckdosenpol.

Zitat:
Also werden die beiden Leitungen wohl an der Steckdose oder an der Zählertafel miteinander verbunden sein. Oder?


Kommt ganz drauf an, ob das Netz TN-C oder TT ist. Auch, wenn du ein TN-C-S-Netz hast, gibt es irgendwo eine PEN-Aufteilung und die Verbindung N-PE ist sehr niederohmig.

Zitat:
Auch wenn ich zur Fehlerdiagnose die Audio- und Internetkabel abziehe, liegt - wie gesagt - Spannung auf dem Gehäuse (1,1Volt und wenn ich anfasse bis zu 110V...)


Schwer zu diagnostizieren, ohne mit den geeigneten Mitteln ranzugehen. Ich würde das mal über einen Elektriker abklären lassen. MfG
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