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neuer E-Herd an altes Netz

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation
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didy
Master Member
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Anmeldungsdatum: 13.07.2005
Beiträge: 138

BeitragVerfasst am: 11.08.2005 22:21    Titel: Antworten mit Zitat
Lüsterklemmen sind nur für den Übergang starr-flexibel erlaubt. Die die man meist zu kaufen kriegt, sind aber nur für 4 oder 6 A zugelassen. Nen Herd mit sowas keinesfalls anschließen!
Entweder die Klemmen in der Herdanschlußdose, oder Wago Leuchtenklemmen (auch wenn die Leuchtenklemmen heißen, sind die für 16A zugelassen) sofern absicherung nicht höher als 16A, oder die Wago 222 Serie.

Elektriker sollten zwar auch Geräteklemmen (Lüsterklemmen) für 16A herkriegen.... aber naja...

Wenn die Sicherungen tatsächlich 15A haben, müssten sie wohl aus den 60ern sein. Kenne zumindest aus anfang 60er H15-Automaten für "alte" schiene, wenige Jahre jünger schon H16 für Hutschiene.
Allerdings sollten dann doch eher noch die 380V draufstehen?!?!

Gruß
Didi
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Ahnungsloser
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Anmeldungsdatum: 12.08.2005
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 12.08.2005 11:11    Titel: Antworten mit Zitat
Bei einem Elektoherd ist nur noch Festanschluß mittels Herdanschlußdose zulässig! - Das sind zwar auch nur eine Art Lysterklemme - aber der Unterschied liegt im Detail - nämlich in der Belastbarkeit der Klemmen - wie vorher bereits erwähnt!
Offiziell kann ich nur sagen, das ein auftrennen des PEN-darum handelt es sich hierbei mit Sicherheit - erst ab 10 mm² zulässig ist.
Aber mal so als Frage an alle - was macht Ihr wenn eine Dose kaputt geht - die ganze Wand aufhacken ???
Leider habe ich das ganze VDE Vorschriftewerk hierzu nicht im Kopf, um sagen zu können ob es hier Ausnahmeregelungen gibt.
Der Praktiker nimmt jedenfalls eine geeignete Klemme(WAGO) und macht aus PEN einen PE und N - in den richtigen Farben versteht sich!
Das ganze wird erst bei Schaltern und Steckdosen im Bad kritisch hier herrscht nämlich definitiv Änderungspflicht!
Sollte ein VDE Experte mal anwesend sein - bitte um Info - interessiert mich mal die rechtliche Lage.
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Hemapri
Inventar
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Anmeldungsdatum: 28.06.2005
Beiträge: 1853
Wohnort: Thüringer Wald

BeitragVerfasst am: 12.08.2005 11:25    Titel: Antworten mit Zitat
Ahnungsloser hat folgendes geschrieben:
Offiziell kann ich nur sagen, das ein auftrennen des PEN-darum handelt es sich hierbei mit Sicherheit - erst ab 10 mm² zulässig ist.


Sofern es sich nicht um Anlagen handelt, die entgegen dieser Vorschrift, noch Bestandsschutz genießen.

Zitat:
Aber mal so als Frage an alle - was macht Ihr wenn eine Dose kaputt geht - die ganze Wand aufhacken ???


Genau das ist der Punkt. Wenn die Installation zum Zeitpunkt ihrer Errichtung den damals geltenden Bestimmungen entsprach, dann ist auch der PEN bis zur Dose noch zulässig. Eine Dose darf an solch einer Installation selbstverständlich auch heute noch gewechselt werden. Der PEN hat dabei auf den Schutzleiteranschluß zu gehen und von diesem eine Brücke zu N. Das wäre dann eine korrekte PEN-Aufteilung in der Dose. Auf keinen Fall darf der PEN mit einer Ader unter 10 Quadrat weitergeführt werden, auch nicht durch eine flexible Anschlußleitung. MfG
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Ahnungsloser
Member
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Anmeldungsdatum: 12.08.2005
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 12.08.2005 11:31    Titel: Antworten mit Zitat
Korrekt - da spricht der Praktiker!
aber einen 10 mm² in die Dose???
War ein Scherz!
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Hemapri
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 28.06.2005
Beiträge: 1853
Wohnort: Thüringer Wald

BeitragVerfasst am: 12.08.2005 12:18    Titel: Antworten mit Zitat
Ahnungsloser hat folgendes geschrieben:
aber einen 10 mm² in die Dose???War ein Scherz!


Mitnichten. So ist nun mal die Vorschrift. Und weil man 10 Quadrat in einer Dose logischerweise vergessen kann, ist es wohl klar, dass es da keinen PEN mehr geben kann und darf, Anlagen mit Bestandsschutz mal ausgenommen. Man kann ja z.B. einen Unterverteiler setzen und im TN-C-Netz diesen 4-adrig anfahren, also ohne getrennten N und PE. In solch einem Fall wäre ein PEN aktuell zulässig, wenn mindestens 10 Quadrat. MfG
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Ahnungsloser
Member
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Anmeldungsdatum: 12.08.2005
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 12.08.2005 12:22    Titel: Antworten mit Zitat
Ein LOB auf unsere lieben Vorschriften - da sind wir Deutschen eben Weltmeister - und das jetzt keiner meint ich habe was gegen Vorschriften - aber manchmal sind die eben nur von Theoretikern erstellt!
Sonst sind sie in Ordnung - und retten Leben!
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Fabso
Cool Newbie
Cool Newbie


Anmeldungsdatum: 08.08.2005
Beiträge: 11
Wohnort: Mitwitz

BeitragVerfasst am: 12.08.2005 19:11    Titel: Antworten mit Zitat
Mal nur so zur Info. Ich kann also Wagos der Serie 222 nehmen, und folgendermaßen anschließen:

An den PEN eine Klemme, einen 2,5mm²-Draht auf eine andere Wago-Klemme und dann an die 1. den PE des Herdes und an die zweite den N?

Wenn das richtig ist, bin ich froh, denn das ist mitunter das letzte, das in der Küche zu machen ist.

Fabian
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Hemapri
Inventar
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Anmeldungsdatum: 28.06.2005
Beiträge: 1853
Wohnort: Thüringer Wald

BeitragVerfasst am: 12.08.2005 20:23    Titel: Antworten mit Zitat
Fabso hat folgendes geschrieben:
An den PEN eine Klemme, einen 2,5mm²-Draht auf eine andere Wago-Klemme und dann an die 1. den PE des Herdes und an die zweite den N?


Warum eine zweite Wago-Klemme? Den PEN an die Wago und von dort aus eine grün/gelbe-Ader an die PE-Klemme dr Herdanschlußdose und eine blaue an die für den Neutralleiter. Eine 3-fach-Wago genügt. Oder willst du auf die Herdanschlußdose verzichten? Ein Herd ist grundsätzlich fest über eine solche anzuschließen, einschließlich der Zugentlastung.
Aber eigentlich gefällt mir das mit der Wago nicht sonderlich. Kann man an der Herdanschlußdose wirklich keine Brücke von PE nach N machen? Ich hab mir grad mal eine angeschaut, an dieser wäre es problemlos möglich, zwei Adern in die Klemme ankommend zu stecken, wie bei einer Dosenklemme. Aber wenn es bei dir nicht geht? Die sind ja nicht alle gleich. MfG
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