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Abnahme der Elektroinstallation

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation
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Ulfhednar
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Anmeldungsdatum: 14.10.2017
Beiträge: 7
Wohnort: Enzkreis

BeitragVerfasst am: 23.11.2017 13:48    Titel: Abnahme der Elektroinstallation Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,

ich habe in 2014 ein teil saniertes Haus gekauft, die Umstände haben es ergeben, dass ich mich erst jetzt darum kümmern kann. Leider ist der Vorbesitzer nicht mehr greifbar und ich kann ihn zu den Gegebenheiten nicht befragen. Die Sanierung wurde 2009 unterbrochen.

Die Elektrik wurde ab HAK neu gemacht, allerdings gibt es noch noch zwei Bereiche die in der noch die alten Leitungen liegen (Schuppen und Garage), weil die noch nicht saniert sind. Auch sind noch ein Bad und das Wohn-/Esszimmer im Rohbau.

Da ich keine Unterlagen habe, gehe ich davon aus, dass die Anlage nicht abgenommen wurde.
Das dürfte jetzt auch nicht möglich sein, da eben nicht alles erneuert wurde und es auch nicht ganz den Vorgaben entspricht. Da sind zum einen die RCD, die nicht durch entsprechende Vorsicherungen abgesichert sind und und auch nicht durch die nachfolgenden LS eine Überlastung nicht ausgeschlossen werden kann. Da kann ich zum einen kleinere LS verbauen, da nicht alle die 16A benötigen, bzw. einen RCD durch eine 63A Variante ersetzen, dass entspricht dann dem SLS Schalter.

Aber, mein Zählerschrank ist nur 950mm hoch, laut VDE-AR-N 4101:2015-09 dürfen aber nur noch Schrankhöhen ab 1100mm eingesetzt werden. Zudem erfolgt die PEN Aufteilung nicht frühstmöglich, sondern in der Stromkreisverteilung einzeln für jeden RCD (4 im Keller) und jeweils in der UV im OG und DG.

Bekommt man das mit dem Schrank und der PEN Aufteilung so überhaupt noch abgenommen?
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15622
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 23.11.2017 14:36    Titel: Antworten mit Zitat
Wenn ich das richtig sehe ist die Anlage nicht in Betrieb?
Wer soll da was abnehmen?

Die Frage ist ob man so was in Betrieb nehmen will und dann mit den möglichen Problemen einer mehrfachen PEN Aufteilung leben will.
Meiner Meinung nach sollte man das auf jeden Fall ändern und eine Aufteilung im HAK realisieren.
Weitergehend wird der Anlage auch der mittlerweile vorgeschriebene Überspannungsschutz fehlen.

Die Höhe des Zählerschrankes sehe ich jetzt nicht als so kritischen Punkt an, zumal es wohl auch Ausnahmen geben darf bei Platzmangel.(müsst isch jetzt noch mal genau lesen)
_________________
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Ulfhednar
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Anmeldungsdatum: 14.10.2017
Beiträge: 7
Wohnort: Enzkreis

BeitragVerfasst am: 23.11.2017 15:19    Titel: Antworten mit Zitat
Die Anlage ist in Betrieb, spätestens seit 2008, seit da läuft nämlich die PV Anlage.

An der Stelle muss ich auch kurz was zum Hintergrund loswerden. Der ursprüngliche Besitzer ist tödlich verunglückt, der Bruder hat dann das Haus verkauft. Es sah alles ordentlich gemacht aus, Gutachter hat das bestätigt.
Leider hat die Lebensgefährtin des verstorbenen noch in dem Haus gewohnt und bis wir dann einziehen konnten, hat es sich alles ein wenig verzögert. Kurz vor der drohenden Privatinsolvenz sind wir dann Anfang diesen Jahres in das Haus eingezogen. Jetzt muss ich diverse Versäumnisse aufarbeiten, leider mangelt es am finanziellen, sonst würde ich einfach alles machen lassen.

Ja der Überspannungsschutz fehlt auch.
Die PEN Aufteilung im HAK wird extrem viel Arbeit, immerhin sind das OG und DG und mit einer 4-adrigen Leitung versorgt Sad
Auch die Verlegung vom HAK zum Zählerschrank ist 4-adrig und nicht einfach zu ersetzen.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15622
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 23.11.2017 15:34    Titel: Antworten mit Zitat
Und wer soll da jetzt was abnehmen? Aus welchem Grund?

Die Anlage muß den zum Errichtungszeitpunkt gültigen Normen und Richtlinien entsprechen.
Auch mit kleineren Mängeln ändert sich daran nichts.
Anders wäre es wenn die Anlage nie in Betrieb genommen worden wäre, oder so aufgebaut wurde, daß sie auch zum Erstellungszeitpunkt massiv von den Normen abweicht.

Klar ist, daß Mängel beseitigt werden müssen.
Die Beseitigung der verPENnten Installation sollte man auf jeden Fall angehen. Eine Gefahr im Verzug sehe ich dabei zunächst nicht, es kann halt zu Störungen führen. Drahtgebundene Netzwerkverbindungnen zwischen Anlagenbereichen die separate PEN Brücken haben sollte man dabei auf jeden Fall vermeiden.
Überspannungsschutz ist somit auch nicht nach zu rüsten, auch wenn sinnvoll zur Vermeidung von Überspannungsschäden.

Die wichtigste Frage ist was die Messwerte der Anlage aussagen.
Sind die Isolationswerte in Ordnung?
Ik und auch Spannungsfall eingehalten?
Sonstige Schäden?
Klemmverbindugnen in Ordnung?
_________________
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Ulfhednar
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Anmeldungsdatum: 14.10.2017
Beiträge: 7
Wohnort: Enzkreis

BeitragVerfasst am: 23.11.2017 16:56    Titel: Antworten mit Zitat
Ok falschen Begriff verwendet, die Anlage wird verwendet.
Ob sie je durchgemessen wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.
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Strippe-HH
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Anmeldungsdatum: 04.04.2016
Beiträge: 1626
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 23.11.2017 17:13    Titel: Antworten mit Zitat
Ulfhednar hat folgendes geschrieben:
Die Anlage ist in Betrieb, spätestens seit 2008, seit da läuft nämlich die PV Anlage.
Ja der Überspannungsschutz fehlt auch.
Die PEN Aufteilung im HAK wird extrem viel Arbeit, immerhin sind das OG und DG und mit einer 4-adrigen Leitung versorgt
Auch die Verlegung vom HAK zum Zählerschrank ist 4-adrig und nicht einfach zu ersetzen.

Wenn diese vorhandene Anlage nach den Regelwerken von 2008 oder eher errichtet wurde, dann braucht diese auch nicht verändert zu werden und das betrifft auch den der Zähleranlage und 4-Poligen Steigleitungen zu den Etagenverteilern. Einen Überspannungsschutz kann man nachrüsten, das ist aber nur bei Neuanlagen Vorschrift.
Es sind nur die neu zu installierenden Anlagen nach den neuesten Vorschriften und Normen auszuführen.
_________________
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Ulfhednar
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Anmeldungsdatum: 14.10.2017
Beiträge: 7
Wohnort: Enzkreis

BeitragVerfasst am: 23.11.2017 17:42    Titel: Antworten mit Zitat
Und ab wann gilt die Anlage als errichtet?
Die Originale aus 1963 ist es nicht mehr, das ganze wurde schon irgendwann zwischen 2004 und 12/2007 aufgebaut, denn seit 12/2007 ist die PV Anlage aktiv. Vermutlich gab es aber zu dem Zeitpunkt deutlich weniger Stromkreise und es waren, und sind bis heute, nicht alle Stromkreise komplett erneuert.
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15622
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 23.11.2017 17:51    Titel: Antworten mit Zitat
Also möchtest Du die Anlage gerne auf aktuellen Stand anpassen?

Du kannst alles mit der Anlage machen was zum Errichtungszeitpunkt in den Normen nicht verboten war.
Es ergibt sich für Dich keine gesetzliche Pflicht die Anlage zu verändern, sofern sie für das genutzt wird für was sie gebaut wurde.

Ein Ford T darfst Du auch heute noch ohne Anschnallgurte verwenden, das ein nachrüsten möglicherweise Sinn macht ist ein anderes Thema. Sind Fehler am Auto z.B. falsche Bremsen verbaut mußt Du diese natürlich berichtigen.

Ich würde Dir Empfehlen einen E-Check durch führen zu lassen.
_________________
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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8998
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 23.11.2017 17:53    Titel: Antworten mit Zitat
Ulfhednar hat folgendes geschrieben:
Und ab wann gilt die Anlage als errichtet?

Es gilt der Errichtungszeitpunkt der "Teil"anlagen. Z.B. muss der Zählerschrank den Vorschriften zum Errichtungszeitpunkt des Zählerschrankes entsprechen.

Wenn z.B. eine neue Steckdose hinzukommt, muss ein 30mA FI vorhanden sein oder nachgerüstet werden (egal, was in der Verteilung vorhanden oder nicht vorhanden ist).
_________________
Gruß Werner
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ego1
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Anmeldungsdatum: 12.11.2006
Beiträge: 4813
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 23.11.2017 22:13    Titel: Antworten mit Zitat
Es macht aber keinen Sinn, ein ganzes Haus wieder aufzukloppen, nur weil in Octavians Welt ein PEN in einer Verteilerzuleitung Teufelswerk ist. Und nein, es kommt auch zu keinen Problemen, erst recht nicht in einem popeligem Wohnhaus!
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