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Stromkabel durch Wasserversorgungsschacht ziehen?

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation
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heuri
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Anmeldungsdatum: 08.01.2018
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 08.01.2018 11:44    Titel: Stromkabel durch Wasserversorgungsschacht ziehen? Antworten mit Zitat
Guten Tag,

ich plane im 2.OG eine Küche einzubauen, hierzu benötige ich neben den Wasseranschlüssen auch noch drei Kabel für E-Herd, Backofen und Spülmaschine (1x NYM-J 5x2,5 "Drehstrom" + 2x NYM-J 3x2,5).

Wäre es denn erlaubt, die Stromkabel über den Wasserversorgungsschacht zu ziehen? (Dort ist aktuell die Abwasserleitung, Kalt, Warm und Warm-Zirkulation - https://picload.org/view/ddopddoi/20180108_095459.jpg.html
Oder spricht eine Brandschutzverordnung bzw. die VDE dagegen? (Bein leider in diesem Hinblick Laie)

Der Versorgungsschacht führt über Keller -> Küche EG -> Bad 1. OG -> "geplante Küche" 2. OG.

Vielen Dank!


Zuletzt bearbeitet von heuri am 08.01.2018 12:09, insgesamt einmal bearbeitet
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werner_1
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 9129
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 08.01.2018 12:00    Titel: Antworten mit Zitat
Die el. Leitungen zusammen mit anderen Medienleitungen zu verlegen ist kein Problem.
Achtung: Maximale Leitungslänge beachten; ggf, sind größere Querschnitte zu verwenden.
_________________
Gruß Werner
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heuri
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Anmeldungsdatum: 08.01.2018
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 08.01.2018 12:10    Titel: Antworten mit Zitat
Vielen Dank für Deine Antwort und den Tipp mit den maximalen Leitungslängen Smile.
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patois
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Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 8658

BeitragVerfasst am: 08.01.2018 12:16    Titel: Antworten mit Zitat
werner_1 hat folgendes geschrieben:
Die el. Leitungen zusammen mit anderen Medienleitungen zu verlegen ist kein Problem.
Achtung: Maximale Leitungslänge beachten; ggf, sind größere Querschnitte zu verwenden.


Ich wundere mich immer wieder wie so nonchalant das Thema des gemeinsamen Verlegens von el. Leitungen und Medienleitungen hier durchgewunken wird.

Da können einem die besorgten Fragesteller richtig leidtun ...
.
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heuri
Newbie
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Anmeldungsdatum: 08.01.2018
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 08.01.2018 12:22    Titel: Antworten mit Zitat
patois hat folgendes geschrieben:

Ich wundere mich immer wieder wie so nonchalant das Thema des gemeinsamen Verlegens von el. Leitungen und Medienleitungen hier durchgewunken wird.

Da können einem die besorgten Fragesteller richtig leidtun ...
.


Danke für den kritischen Einwand. Welche Risiken sollte man hierbei beachten? Grundsätzlich liegt es mir schon Nahe, die Verlegung Gesetzeskonform durchzuführen und selbst bei einem Versicherungsfall (Brand oder dergleichen) keine Probleme durch derartige Baumaßnahmen zu bekommen.
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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 9129
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 08.01.2018 12:28    Titel: Antworten mit Zitat
patois hat folgendes geschrieben:
Ich wundere mich immer wieder wie so nonchalant das Thema des gemeinsamen Verlegens von el. Leitungen und Medienleitungen hier durchgewunken wird.

Dann teile hier doch mit, wo das Problem liegt und lass den Fragesteller nicht in der Luft hängen.

Aber wahrscheinlich hast du das ja schon per PN gemacht. Wink
_________________
Gruß Werner
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patois
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 8658

BeitragVerfasst am: 08.01.2018 12:32    Titel: Antworten mit Zitat
heuri hat folgendes geschrieben:
patois hat folgendes geschrieben:

Ich wundere mich immer wieder wie so nonchalant das Thema des gemeinsamen Verlegens von el. Leitungen und Medienleitungen hier durchgewunken wird.

Da können einem die besorgten Fragesteller richtig leidtun ...
.


Danke für den kritischen Einwand. Welche Risiken sollte man hierbei beachten? Grundsätzlich liegt es mir schon Nahe, die Verlegung Gesetzeskonform durchzuführen und selbst bei einem Versicherungsfall (Brand oder dergleichen) keine Probleme durch derartige Baumaßnahmen zu bekommen.


Es dreht sich nicht um "Gesetzeskonformität", sondern um physikalische Gesetze, die es angebracht erscheinen lassen die Leitungen getrennt zu verlegen. In Industrie-Anlagen werden deratige Leitungen mit mindestens einem Abstand von 10cm verlegt, was oftmals in internen Betriebsvorschriften statuiert wird.

Warum also sollte man im privaten Bereich diese Vorsicht nicht walten lassen, wenn man die Möglichkeit (Neubau) dazu hat Question

Achtung, Schirm aufspannen, Shit storm ist zu erwarten! Mr. Green
.
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heuri
Newbie
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Anmeldungsdatum: 08.01.2018
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 08.01.2018 13:00    Titel: Antworten mit Zitat
Vielen Dank für die Aufklärung.
Bei einem Neubau würde ich natürlich diese Vorgehensweise über den Wasserversorgungsschacht nicht gehen, sondern das Haus grundsätzlich schon so geplant haben, dass im 2. OG eine Küche vorgesehen ist.

Bei meinem bestehenden Haus kann ich jedoch nicht einfach einen separaten Schacht durch das komplette Haus legen. Die Option über den Wasserversorungssschacht sehe ich somit als wirtschaftlich sinnvollste Option (wenn sonst nichts dagegen sprechen würde), da ich so oder so einen Deckendurchbruch beim Versorgungsschacht vom 1. OG zum 2.OG für die Wasserleitungen machen muss, und somit gleich die Stromleitungen noch nachziehen kann.
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karo28
Inventar
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Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1491

BeitragVerfasst am: 08.01.2018 14:33    Titel: Antworten mit Zitat
heuri hat folgendes geschrieben:
Die Option über den Wasserversorungssschacht sehe ich somit als wirtschaftlich sinnvollste Option (wenn sonst nichts dagegen sprechen würde), da ich so oder so einen Deckendurchbruch beim Versorgungsschacht vom 1. OG zum 2.OG für die Wasserleitungen machen muss, und somit gleich die Stromleitungen noch nachziehen kann.


Dagegen spricht technisch überhaupt nichts. Zu beachten ist allerdings der Aufbau des Schachtes hinsichtlich Brandschutzanforderungen (aus dem Baurecht). Je nach Gebäudeklasse könnte es sich um einen Installationsschacht als eigenen Brandabschnitt handeln, dann wäre innerhalb des Schachtes keinerlei Brandschottung bei Geschossdecken erforderlich, ausgehende Leitungen wären aber zu schotten, Schachtwände müssen entsprechende Anforderungen erfüllen (F30/60/90...)
Oder es handelt sich um einen Installationsschacht durch mehrere BA, dann waere an den Geschossdecken entsprechende Schottung vorzusehen.
Die Frage, was ist nun was, wäre wohl in einem Expertenforum Bau besser platziert...
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15835
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 08.01.2018 16:46    Titel: Antworten mit Zitat
Nunja für die Leitung wäre auch noch zu beachten, daß die nicht einfach da lose drin hängt sondern spätestens alle 50cm befestigt ist.
Die gegebenenfalls erhöhte Temperatur aufgrund von Heizungs- und Warmwasserleitungen ist zu bedenken.

Die Zuleitungen sind aus dem Verteiler der entsprechenden Etage zu ziehen, deshalb erschließt sich mir der Sinn einer Verlegung im Schacht nicht.
_________________
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