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Stromkabel durch Wasserversorgungsschacht ziehen?

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation
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heuri
Newbie
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Anmeldungsdatum: 08.01.2018
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 08.01.2018 20:18    Titel: Antworten mit Zitat
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.
Bzgl. des Objektes handelt es sich um ein Reiheneckhaus, daher gibt es auch nur einen Verteiler im Keller und nicht im jeden Stockwerk. Ich habe mittlerweile die alten Fotos vom Rohbau gefunden und dort kann man gut erkennen, dass beim Bau selber sogar die Schächte für die Stromleitungen genutzt wurden/werden (EG noch ohne installierte Wasserleitungen - https://picload.org/view/ddlgadwi/eg.jpg.html

Die Leitungen werden erst ab dem EG dem Schacht zugeführt, ich denke das war damals so der Plan, da direkt vom Verteilerkasten horizontal die Kabel gezogen wurden, und erst in der Küche (EG) quasi zu OG1 und 2 weitergezogen werden (Dann über den Schacht).

Bzgl. der Brandschottung habe ich leider nichts bei den Fotos gefunden.
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15839
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 09.01.2018 11:10    Titel: Antworten mit Zitat
Auch für ein Einfamilenhaus ist es ziemlicher Pfusch wenn Etagenverteiler fehlen.
Leider wird dieser Murks oft so gemacht, um "Kosten zu sparen"
Üblicherweise ist davon aus zu gehen, daß Leitugnslängen damit überschritten wurden.
Würden die Leitungen dafür ausreichend dimensioniert ergäben sich Kosten die über dem Preis von Geschoßverteilern liegen.
_________________
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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 9129
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 09.01.2018 13:26    Titel: Antworten mit Zitat
Auch wenn du gebetsmühlenartig diesen Satz runterleierst wird er nicht richtiger.

Ein Großteil der Installationen in D sind zig Jahre alt und über die Zeit gewachsen. Nur wenn ich eine Installation komplett erneuere, lohnt es sich über Etagenverteiler nachzudenken. Und oftmals ist der Weg durch eine Geschossdecke kürzer als quer durch eine Etage. Desweiteren soll es auch noch Bungalows geben Wink , die nur eine Etage besitzen.
_________________
Gruß Werner
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15839
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 09.01.2018 15:10    Titel: Antworten mit Zitat
Spannugnsfall ist mit 3% ein zu halten und das schon seit jahrzehnten.
Wer das erreichen will legt kein 1,5mm² über 2-3 Geschosse und auch 2,5mm² wird da knapp, dazu kommt Häufung an Steigepunkten.

Wenn ich das alles ignoriere und vom Keller bis unter das Dach nur 1,5mm² ziehe ist es wirklich billiger, aber eben nicht fachgerecht.
erhöhe ich die Querschnitte auf ausreichende Maße ist der Mehrpreis schon drin.
_________________
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 7370

BeitragVerfasst am: 09.01.2018 16:16    Titel: Antworten mit Zitat
Zumindest sollte man darüber nachdenken, im Schacht 1 dickes Kabel zu verlegen und oben eine Verteilung zu setzen
Ansonsten, wie schon erwähnt müssen die Leitungen in Steigeschächten befestigt werden. Man müsste also den Schacht öffnen.
Theoretisch gibt es auch Spannkabel, das könnte man oben befestigen und frei hängen lassen.
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Strippe-HH
Inventar
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Anmeldungsdatum: 04.04.2016
Beiträge: 1677
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 09.01.2018 19:07    Titel: Antworten mit Zitat
bigdie hat folgendes geschrieben:
Ansonsten, wie schon erwähnt müssen die Leitungen in Steigeschächten befestigt werden. Man müsste also den Schacht öffnen.
Theoretisch gibt es auch Spannkabel, das könnte man oben befestigen und frei hängen lassen.


Wie oft wurden 5x10 Steigleitungen durch stillgelegte Schornsteinzüge gezogen und nichts befestigt (ja wie auch).
Wir hatten das bis vor 40 Jahren oft gemacht und je mehr Leitungen im Zug waren desto mehr stützten die sich gegenseitig an den Schachtwänden ab.
Vergeht der Weichmacher mit den Jahren, dann kann auch nichts daran passieren.
_________________
Immer das Beste draus machen
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H&O
Master Member
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Anmeldungsdatum: 16.11.2013
Beiträge: 362

BeitragVerfasst am: 09.01.2018 20:23    Titel: Antworten mit Zitat
bigdie hat folgendes geschrieben:
Zumindest sollte man darüber nachdenken, im Schacht 1 dickes Kabel zu verlegen und oben eine Verteilung zu setzen
Ansonsten, wie schon erwähnt müssen die Leitungen in Steigeschächten befestigt werden. Man müsste also den Schacht öffnen.
Theoretisch gibt es auch Spannkabel, das könnte man oben befestigen und frei hängen lassen.


Ich muss gleichfalls eine Leitung aus dem Keller zu einer UV im 1.Stock legen. Da der Schacht zusammen mit Kaltwasser noch offen ist, könnte ich die Leitung 5x16mm noch befestigen.
Allerdings wollte ich die Leitung austauschbar in einem größeren Steckrohr verlegen, in dem Platz für weitere Steuerleitungen ist (z.B. Verriegelung der DLE im OG-KG, Bewegungsmelder und Heizungsfühler von außen unterm Dach).

Es ist klar, dass eine freihängende Leitung unter ihrem Eigengewicht auf Zug belastet wird und sich bei entsprechender Länge längen oder im Grenzfall sogar reißen wird. Ähnliche Einsatzgrenzen existieren selbst für Stahlseile z.B. bei Hochhaus-Aufzügen oder in der Tiefseeforschung.

Um diese Belastung auszuschließen, habe ich vor, die Leitung im Keller uber einen unter der Decke befestigten Steckbogen einzuführen, so dass sie nicht frei im Rohr hängt, sonder unten in dem Bogen aufsteht. Auch oben sollen die Leitungen in einem Bogen ausgeführt werden, damit an der Austrittskante keine scharfen Knickstellen entstehen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei dieser Verlegeart die Leitung unzulässig belastet wird.

Ich würde diese Verlegung auch dem Fragesteller empfehlen, der sicher nicht daran interessiert ist, den Schacht in 2 Geschossen aufzureißen.
Allerdings hat er das Problem ein passendes Steckrohr in den Schacht zu bekommen, aus dem im EG und 1.OG je drei Wasserleitungen abzweigen und der u.U. auch noch mit Dämmmaterial verfüllt ist.

Dazu würde ich ein erstes Steckrohr mit einer Spitze versehen und versuchen diese 2m vom Keller aus in den Schacht einzuschieben. Danach mit verklebten Muffen (zum ggf. teilweisen Zurückziehen) weitere Rohrstücke nachschieben, in der Hoffnung, dass das Rohr sich seinen Weg an den Abzweigen vorbei bis ins 2.OG sucht.

In dieses Rohr eine nach Querschnitt, Spannungsfall und Verlegeart (in Dämmung?) passende Leitung einziehen und oben -wie schon vorgeschlagen- eine kleine UV setzen.

Wie heißt es so schön: Versuch macht klug Smile

Gruß H&O
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Leprechaun
Master Member
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Anmeldungsdatum: 03.09.2015
Beiträge: 266

BeitragVerfasst am: 09.01.2018 22:35    Titel: Antworten mit Zitat
H&O hat folgendes geschrieben:

Es ist klar, dass eine freihängende Leitung unter ihrem Eigengewicht auf Zug belastet wird und sich bei entsprechender Länge längen oder im Grenzfall sogar reißen wird. Ähnliche Einsatzgrenzen existieren selbst für Stahlseile z.B. bei Hochhaus-Aufzügen oder in der Tiefseeforschung.

Um diese Belastung auszuschließen, habe ich vor, die Leitung im Keller uber einen unter der Decke befestigten Steckbogen einzuführen, so dass sie nicht frei im Rohr hängt, sonder unten in dem Bogen aufsteht.

Gruß H&O


Das ist nicht praktikabel. Wie soll denn die Leitung unten in dem Steckbogen aufstehen können? Sind da besondere Haltevorrichtungen vorhanden oder machst Du etwa einen 90° Knick? Biegeradius beachten!

Im Allgemeinen und im Besonderen haben Leitungen in Schächten nichts verloren, sie sind immer nur waagerecht zu verlegen.

Leprechaun
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 2627

BeitragVerfasst am: 09.01.2018 22:39    Titel: Antworten mit Zitat
Leprechaun hat folgendes geschrieben:
H&O hat folgendes geschrieben:

Es ist klar, dass eine freihängende Leitung unter ihrem Eigengewicht auf Zug belastet wird und sich bei entsprechender Länge längen oder im Grenzfall sogar reißen wird. Ähnliche Einsatzgrenzen existieren selbst für Stahlseile z.B. bei Hochhaus-Aufzügen oder in der Tiefseeforschung.

Um diese Belastung auszuschließen, habe ich vor, die Leitung im Keller uber einen unter der Decke befestigten Steckbogen einzuführen, so dass sie nicht frei im Rohr hängt, sonder unten in dem Bogen aufsteht.

Gruß H&O


Das ist nicht praktikabel. Wie soll denn die Leitung unten in dem Steckbogen aufstehen können? Sind da besondere Haltevorrichtungen vorhanden oder machst Du etwa einen 90° Knick? Biegeradius beachten!

Im Allgemeinen und im Besonderen haben Leitungen in Schächten nichts verloren, sie sind immer nur waagerecht zu verlegen.

Leprechaun


Klar warum gibt es dann extra Steigschächte und warum werden da die Leitungen mit C-Schienen und Hammerfußschelle befestigt?

In einem Rohr hängt die Leitung auch frei und kann sich darin bewegen.
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H&O
Master Member
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Anmeldungsdatum: 16.11.2013
Beiträge: 362

BeitragVerfasst am: 09.01.2018 23:38    Titel: Antworten mit Zitat
Leprechaun hat folgendes geschrieben:

Im Allgemeinen und im Besonderen haben Leitungen in Schächten nichts verloren, sie sind immer nur waagerecht zu verlegen.


Das ist ja mal eine interessante Aussage!

Darf man fragen, wie dein Strom vom Keller in die oberen Geschosse kommt, WLAN?
Auch wäre interessant zu erfahren, wie du in einem Steckbogen einen 90°-Knick hinbekommst.Wink

Zu meinem Vorhaben:

Das 5x16mm ist so steif, dass es bei einer Steighöhe von max 3m mit Sicherheit nicht infolge seines Eigengewichts durch einen Rohrbogen durchrutscht. Im Gegenteil braucht es meist 2 Mann, -einer der unten schiebt und einen 2. der oben zieht-, damit es überhaupt durch den Bogen durchgeht. Wird zur Sicherheit noch ein Stück Rohr waagrecht ansteckt und mit entsprechenden Klemmen an der Decke befestigt, steht die Leitung stabil in dem Bogen unten auf.

H&O
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