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Netzinnenimpedanz Maschine

Elektrikforum Foren-Übersicht -> Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation
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Frdolin200
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Anmeldungsdatum: 10.01.2018
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 10.01.2018 10:55    Titel: Netzinnenimpedanz Maschine Antworten mit Zitat
Hallo Leute,

Bin noch in der Lehre und habe heute gemeinsam mit dem Gesellen eine große Drehmaschine angeschlossen und eingesessen.
Später sollte ich dann die Messung der Netzinnenimpedanz durchführen.
Ich habe alle 3 Phasen einzeln zum Neutralleiter gemessen.
Das Kabel hat einen Querschnitt von 4x50 Quadrat und ist um die 80m lang.
Es ist oben mit 3 50A NH-Sicherungen abgesichert.
Als Messwert kam bei mir raus: Zi: 0,1 Ohm
Der daraus errechnete Ik: 2,3 kA.

Nun meine Frage: Passt das?
Was sind die Richtwerte bei dieser Messung?

Danke
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Hallo!

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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15839
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 10.01.2018 11:12    Titel: Antworten mit Zitat
Um zu erkennen ob das passt benötigst Du die Charakteristik der Sicherung und die Netzform sowie die daraus resultierenden Abschaltzeiten.

Beispiel:

Endstromkreis im TN-S netz Sicherung B 10A

notwendige Abschaltzeit somit 0,4 Sekunden.
Um diese Zeit zu erfüllen benötigt der Automat mindestens 5xIn also 50A
Die VDE schreibt eine Berücksichtigung einer Toleranz von 50% vor, Meßwert muß damit dann mindestens 75A betragen.

Bei NH Sicherungen muß man sich meist die Kennlinien anschauen um den richtigen Wert zu ermitteln.
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 2624

BeitragVerfasst am: 10.01.2018 12:18    Titel: Antworten mit Zitat
Wenn du bei einer NH von 20 * IN ausgehst, hast du einen groben Richtwert Also 50A*20= 1000A +50 % ergeben 1500 A mit deinen gemessenen 2300 A liegst du deutlich drüber! Zur Sicherheit kannst du in der Tabelle bzw in der Kennlinie der Sicherung noch nachschauen welcher Strom erforderlich ist damit die Sicherung unter 0,4s bei TN- netzen und Strömen Kleiner = 32 A und unter 5s bei Strömen Größer 32 A Bleibt im TT netz gelten andere Abschaltzeiten !
Siehe https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=3&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwiXp7qIlc3YAhWQyaQKHQ-MD70QFgg4MAI&url=https%3A%2F%2Fwww.hensel-electric.de%2Fmedia%2Fdocs%2Fde%2Fservice%2Fder-elektro-tipp%2Fetipps%2F2007-4-elektrotipp.pdf&usg=AOvVaw2mwu9d3pE8JrltdO6Sml2d
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15839
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 10.01.2018 12:36    Titel: Antworten mit Zitat
Dazu mußt Du erst mal wissen was für eine NH Sicherung.
Selbst eine 50A aM Schmelzsicherung löst allerdings schon bei 800A innerhalb von 0,2 Sekunden aus.
Die üblicherweise verwendeten gG (gL) Sicherungen benötigen nur den 10fachen In.

Da es sich aber nicht um einen Stromkreis bis 32A handelt langen auch 5s Auslösezeit im TN Netz. (1s im TT Netz)

Ergibt dann ca 250A also nur den 5fachen Nennstrom, Messergebnis muß dann mindestens 375A betragen.

siehe hierzu auch VDE 0100-410
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Frdolin200
Newbie
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Anmeldungsdatum: 10.01.2018
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 10.01.2018 12:37    Titel: Antworten mit Zitat
Danke Schonmal für die schnellen Antworten!
Ist es bei der Messung eigentlich egal, ob der Hauptschalter der Maschine ein- oder ausgeschaltet ist? Klar, bei der Isolationswiderstandsmessumg sollte keine Verbindung zu den Bauteilen bestehen, aber beim Netzinnenwiderstand kann ja eigentlich nichts passieren, oder?

LG
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15839
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 10.01.2018 12:41    Titel: Antworten mit Zitat
solange die Maschine aus ist, ist das für die Messung egal.
Wenn die Maschine läuft kann das die Messung verfälschen wenn starke Lastschwankungen auftreten.
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