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Elektroinstallation EFH - Steckdosen mit 1,5mm² oder 2,5mm²?

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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Rukain
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 15.01.2018
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 15.01.2018 16:13    Titel: Elektroinstallation EFH - Steckdosen mit 1,5mm² oder 2,5mm²? Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,

wir sind derzeit in der Planung was die Sanierung unseres EFH angeht. Hierzu haben wir 2 Elektriker vor Ort gehabt die uns jeweils ein Angebot bzw Voranschlag unterbreitet haben.
Im wesentlichen Unterscheiden sich die Angebote darin, dass Firma a) sämtliche Stromleitungen mit 5x2,5mm² anfahren möchte, Firma b) mit 5x1,5mm².
Auf nachfragen bestätigen beide Firmen, dass ihre Methode entweder Zukunftsweisender bzw. absolut ausreichend ist.
Natürlich ist das Angebot der Firma a) mit 2,5mm², alleine schon wegen dem Kupferpreis um eine Stange teurer, was aber nicht unbedingt als ausschlaggebende Kriterium sein muss, wenn diese Variante wirklich die sinnvollere und logischere ist.

Wie würdet ihr dies Handhaben?
Zur Info, bei dem Haus handelt es sich um ein "normales" Haus mit ca. 150qm² Wohnfläche (+75 qm² Nutzfläche im Keller) auf 2 Stockwerken verteilt.
Hauptverteilung sitzt im Keller, UV (die noch installiert werden muss) im OG damit die jeweiligen Leitungslängen überschaubar bleiben.

Für eure Ratschläge und Tipps bin ich dankbar.

Beste Grüße,
Rukain
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Newbie
Hallo!

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fuchsi
Inventar
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Anmeldungsdatum: 15.05.2008
Beiträge: 2400

BeitragVerfasst am: 15.01.2018 16:24    Titel: Antworten mit Zitat
So generell kann man das nicht beurteilen.

Ich speise Steckdosen, welche mit 16A abgesichert sind, mit 2.5mm² (WaMa, Trockner, Geschirrspüle)

Steckdosen in normalen Wohnkreisen (im Regelfall mit 13A abgesichert) mit 1.5mm²

Weiteres muss man Häufung, Leitungslänge, Verlegeart berücksichtigen.
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T.Paul
[Moderator]
[Moderator]


Anmeldungsdatum: 14.01.2011
Beiträge: 11253

BeitragVerfasst am: 15.01.2018 16:25    Titel: Antworten mit Zitat
Eine derart pauschale Leitungsdimensionierung ohne weitere Angaben ist nicht möglich.
_________________
Hindernisse sind das was du siehst, wenn du den Blick von der Ziellinie nimmst (vince Lombardi).
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Rukain
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 15.01.2018
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 15.01.2018 17:30    Titel: Antworten mit Zitat
Ich danke euch für eure Antworten!

Als Angaben könnte ich folgendes nachreichen:
Leitungslänge beträgt ca. 15 maximal 20Meter, jeder Raum bekommt einen eigenen Stromkreis für jeweils Strom, Licht und elektr. Rollläden.
In den meisten normalen Wohn/Schlafräumen werden ca.12-15 Steckdosen verteilt sein.

Derzeit ist das Haus vollständig mit B16 Automaten bestückt, so kenne ich dies auch von unserem Elternhaus BJ1982.

Waschmaschine/Trockner und Co. sitzen im Keller und werden separat (gerne auch mit 2,5 mm2 angefahren..

Weitere konkrete Infos könnte ich bei Bedarf nachreichen.

Welche Option mir in den Sinn gekommen ist, aber ich weiß nicht ob sinnvoll und praktikabel:
Mit 2,5mm2 in den jeweiligen Raum an den ersten Verbraucher und von dort weiter mit 1,5mm2?
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LukasCGN
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 07.10.2017
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 15.01.2018 17:39    Titel: Antworten mit Zitat
Rukain hat folgendes geschrieben:


Welche Option mir in den Sinn gekommen ist, aber ich weiß nicht ob sinnvoll und praktikabel:
Mit 2,5mm2 in den jeweiligen Raum an den ersten Verbraucher und von dort weiter mit 1,5mm2?


Nein das wird so nicht gemacht..
Der Leitungsquerschnitt ist nach Verlegeart und Länge zu bestimmen, pauschal alle Steckdosen mit 2,5mm2 zu verlegen halte ich für quatsch.
Setze Zentrale Etagenverteiler das die Leitungslänge möglichst gering bleibt und verleg 1,5 wenn die Bedingungen es zulassen (ist auch leichter zu verlegen und anzuschließen).
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Rukain
Cool Newbie
Cool Newbie


Anmeldungsdatum: 15.01.2018
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 15.01.2018 17:55    Titel: Antworten mit Zitat
Ja, es gibt eine ziemlich zentrale UV im OG, was die Leitungslänge natürlich deutlich verkürzt.
Um diese entsprechend weiter zu „kürzen“ dachte ich an die Mischung aus 2,5 und 1,5 aber wenn die Quatsch ist, wird diese Idee gleich wieder begraben.

Habe gerade nochmal grob nachgemessen, im OG ist die maximal Leitungslänge 15 Meter, im EG ca 20 Meter.

Was die Verbraucher angeht, hieß es (seitens des Elektrikers) dass diese immer mehr steigern, was durchaus stimmt, aber der Verbrauch dieser sollte doch gesunken sein in den letzten Jahren? Confused
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15822
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 15.01.2018 18:04    Titel: Antworten mit Zitat
es sind 3% Spannungsfall ein zu halten ab Zähler.
mit 1,5mm² kommt das bis maximal 18m hin.

Man kann natürlich Teilstrecken mit höherem Querschnitt verlegen um das Ziel des Spannungsfalles zu erreichen.
Es macht keinen Sinn pauschal für Waschmaschine oder Trockner 2,5mm² zu verlegen.
Der Spannungsfall ist nach der Vorsicherung zu bemessen, da ist es egal was nachher hinten dran hängt, bzw in die Steckdose gesteckt wird.

Unterverteilungen sind je Etage eine zu setzen.
Im Keller langt am Zählerplatz ein seitlich angereihter Verteiler in dem dann auch die Vorsicherugnen für die UVs Platz finden
Bei 2 Geschossen gehe ich von EG und OG aus hier wäre dann jeweils ein Verteiler zu setzen.

Für neue Anlagen ist auch ein Überspannungsschutzkonzept um zu setzen, was die meisten Elektriker sicher vergessen und vor allem auch die Verlegung von 5 adriger Leitung (TN-S oder TT System) ab dem Hausanschlußkasten.

zu Überspannungsschutz lies Dir mal den Dehn Blitzplaner durch.
Sinn macht es entweder im Vorzählerbereich oder (bei mehr als 0,5m Leitungsweg) direkt neben dem HAK einen Typ I Ableiter zu setzen, in den Unterverteilungen dann den Typ II Ableiter. Typ III Ableiter dann nach Bedarf an empfindlichen Geräten.
_________________
Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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fuchsi
Inventar
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Anmeldungsdatum: 15.05.2008
Beiträge: 2400

BeitragVerfasst am: 16.01.2018 08:24    Titel: Antworten mit Zitat
Aussage 1 : Jeder raum bekommt einen eigenen Stromkreis für Licht, Steckdosen, Rolläden.

Aussage 2: Sämtliche Stromkreise werden 5pol. gespeist.


Nachfrage: wird in jedem Raum eine 5-pol. Drehstromleitung gelegt, und dort in die 3 Einzelkreise aufgeteilt?

Wenn ja, sehe ich das als unnötig an, da ein aufgeteilter Drehstromkreis am selben RCD hängen muss. Eine Trennung von Licht und Steckdosen ist imho nur dann sinnvoll, wenn sie auch auf verschiedenen RCD verteilt sind.
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Moorkate
Inventar
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Anmeldungsdatum: 06.07.2014
Beiträge: 2406

BeitragVerfasst am: 16.01.2018 09:15    Titel: Antworten mit Zitat
Wichtiger ist doch, dass sauber gearbeitet und verlegt wird.
Ein 2,5mm" NYM nützt dir nichts, wenn darüber kein Trittschutz angebracht wird und sämtliche Gewerke draum rumtreten oder sogar Leitern und Böcke darauf abstellen.
Ein 1,5mm" ist nicht erlaubt, wenn die Leitung komplett in der Fußbodenisolierung liegt, was bei einer Bündelung schnell der Fall ist - wir aber so gemacht. Von der Leitungslänge her kommst du mit einem 1,5er eigentlich immer hin, selbst wenn vom Keller ins OG gelegt wird.

Wenn ich mir so einige Installationen von Elektrofachbetrieben in Neubauten anschaue, wird mir nur schlecht - da ist Pfusch an der Tagesordnung.
Also, ich würde mir Referenzbauten der beiden Betriebe geben lassen und zwar solche, wo noch kein Putz drauf ist, da kann man besser beurteilen, welchen man nimmt.

Und Hand auf Herz: Bei einer Elektroinstallation unter 5k€ kann man nichts dolles erwarten, weder bei der Ausstattung noch bei der Ausführung, denn eine ordentliche Ausführung kostet Zeit und somit Geld.
Wenn man etwas mehr als Minimum und dies sauber verlegt haben möchte sollte man nicht unter 10k€ veranschlagen, bei etwas Hausautomation 15-20k€.

mfG
_________________
Normen haben kraft Entstehung, Trägerschaft, Inhalt und Anwendungsbereich den Charakter von Empfehlungen, deren Beachtung und Anwendung jedermann freisteht. Normen an sich haben keine rechtliche Verbindlichkeit.
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elektroblitzer
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.07.2007
Beiträge: 3867
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 16.01.2018 09:44    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Von der Leitungslänge her kommst du mit einem 1,5er eigentlich immer hin, selbst wenn vom Keller ins OG gelegt wird.


Der Spannungsfall wird wohl kaum eingehalten werden können.
Öhne Kenntnis der Vorimpedanz ist eine solche pauschale Aussage "Anstiftung" zur Baugefährdung. Die jedoch straffrei ist.
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