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Unterschiedliche Farbtemperaturen in der Küche

Elektrikforum Foren-Übersicht -> Licht & Beleuchtung
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Stone
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Anmeldungsdatum: 21.01.2018
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 21.01.2018 22:12    Titel: Unterschiedliche Farbtemperaturen in der Küche Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zur Lichtinstallation.
Zunächst einmal die Fakten zum Raum: Der gesamte Raum beträgt ca. 35 qm (7x5m Küche und Esszimmer in einem), davon entfallen ungefähr 15 qm auf die Küche.
Die Küchenzeile ist ein "L" (am kurzen Ende sind Hochschränke mit Spülmaschine, Ofen und Kühlschrank geplant, der Rest an der langen Seite). Dazu noch eine Kücheninsel, die die Abtrennung zum Essbereich darstellt.

Die Beleuchtung soll anhang von LED Einbauleuchten stattfinden.
In meiner geplanten Idee zur Lichtinstallation sind die Gänge zwischen Küchenzeile bzw. Hochschränke und der Kücheninsel auf Schaltkreis 1 und die Arbeitsflächen der Zeile und der Insel auf Schaltkreis 2.
Im Essbereich sind nochmal Spots (Schaltkreis 3) und eine Pendelleuchte über dem Tisch (Schaltkreis 4) angedacht.

Meine Vorstellung war, im "gemütlichen" Bereich (Schaltkreis 3 und 4) Leuchten mit 3000 Kelvin einzubauen. Im Arbeitsbereich (Schaltkreis 2) sollen eher hellere in neutralweiß hin. Nun bin ich unentschlossen, ob auf Schaltkreis 1 lieber auch 3000 Kelvin rein sollte oder ob sich das irgendwie mit der Arbeitsbeleuchtung beißt, die diesen Bereich ja quasi vollständig umschließt.

Habt Ihr da Tipps? Ich hoffe, die Darstellung war nun nicht zu verwirrend. Vielen Dank schonmal!
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Hallo!

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Moorkate
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Anmeldungsdatum: 06.07.2014
Beiträge: 2410

BeitragVerfasst am: 22.01.2018 00:09    Titel: Antworten mit Zitat
In einem Raum sollte man nur eine Lichttemperatur (-farbe) installieren, das andere beißt sich. Außer vielleicht Dekobeleuchtung, bzw Lichtkunstobjekte.

Außerdem ist der benötigte Lichtstrom auch von der gewählten Lichttemperatur abhängig.
Lohnt sich, in Wikipädia mal etwas durch das ganze Thema zu klicken.

mfG
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Normen haben kraft Entstehung, Trägerschaft, Inhalt und Anwendungsbereich den Charakter von Empfehlungen, deren Beachtung und Anwendung jedermann freisteht. Normen an sich haben keine rechtliche Verbindlichkeit.
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Stone
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Anmeldungsdatum: 21.01.2018
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 22.01.2018 00:55    Titel: Antworten mit Zitat
Danke für die schnelle Antwort.
Würdest Du dann in dem Fall also eher einheitlich 3000 Kelvin empfehlen? Ich habe nur etwas Sorge, dass die Arbeitsfläche dann zu schummrig sein könnte.
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hicom
Inventar
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Anmeldungsdatum: 28.11.2010
Beiträge: 923

BeitragVerfasst am: 22.01.2018 08:18    Titel: Antworten mit Zitat
Stone hat folgendes geschrieben:
Danke für die schnelle Antwort.
Würdest Du dann in dem Fall also eher einheitlich 3000 Kelvin empfehlen? Ich habe nur etwas Sorge, dass die Arbeitsfläche dann zu schummrig sein könnte.


3000K ist schon ok und wenn du überall 3000K hast wirkt das auch nicht zu warm. Das würde anders wirken, wenn du daneben 4000K oder mehr betreiben würdest. Deshalb bei einer Farbtemperatur bleiben.
Wichtig, gerade in der Küche, ist es auf den Farbwiedergabeindex (CRI oder Ra) zu achten damit die Farben besonders von Lebensmitteln gut wiedergegeben werden. Mindestens 85 sollte hier angestrebt werden.

#Jürgen
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15835
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 22.01.2018 08:26    Titel: Antworten mit Zitat
für gemütlich wären eher 2700K an zustreben.
Klar sollte auch sein, daß das menschliche Auge am Besten Grün und Gelb erkennt und somit gerade 2700K am Besten sichtbar ist.
Bei kälteren Farben ist mehr Licht notwendig um den gleichen Sichteffekt zu erzielen.
Für Wohnbereiche, auch die Küche, ist Kaltweiß nicht notwendig. Für Bereiche an denen lange und intensiv Gearbeitet wird (Büro, Heimarbeitsplatz) ist eine Temperatur von 4000 bis 6500 an zu streben aus gesundheitlichen Gründen.

Ansonsten würde ich keine Spots verbauen. Eine gleichmäßige Ausleuchtung ist so nicht möglich. gerichtetes Licht macht nur Sinn um einzelne Bereiche aus zu leuchten. z.B. Bilder anleuchten, Leselampen, etc.
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Besonders helle Erleuchtungen nennt man Verblendung
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Stone
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Anmeldungsdatum: 21.01.2018
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 22.01.2018 20:42    Titel: Antworten mit Zitat
Vielen Dank für die Tipps!

@Octavian:

Müsste mit einem Diffusor und entsprechend vielen Leuchten nicht eine gleichmäßige Beleuchtung im Raum ausschließlich mit Einbaustrahlern möglich sein?
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Moorkate
Inventar
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Anmeldungsdatum: 06.07.2014
Beiträge: 2410

BeitragVerfasst am: 22.01.2018 23:19    Titel: Antworten mit Zitat
Der schluckt aber Licht und wenn die Abstände der Einzelleuchten zu groß ist, wirkt er nur bedingt.

Und bei LED-Stipes unterm Oberschrank, sollte man bedenken, dass die einzelnen Lichtpunkte auf einer glatten Arbeitsoberfläche oder Edelstahlspüle blenden können.

mfG
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15835
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 26.01.2018 10:06    Titel: Antworten mit Zitat
mit "entsprechend vielen Leuchten" reihst Du im Endeffekt die Lichtkegel der Strahler an einander.
Das würde prinzipiell gehen, hat aber den Effekt, daß der Raum viel zu hell beleuchtet wird und die einzelnen Lichtpunkte blenden.

Streut man das Licht ergeben sich enorme Verluste.
Einzige Alternative wären Strahler mit einem hohen Abstrahlwinkel (z.B. 120°) die muß man allerdings finden, da dies kein Standard ist, der bewegt sich bei 15-38° vielleicht mal 60°.
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