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ELEKTROMOTOR KAPUTT ?

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation
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weilercondor
Newbie
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Anmeldungsdatum: 07.02.2018
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 14:28    Titel: ELEKTROMOTOR KAPUTT ? Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,

bräuchte mal Eure Hilfe, habe mir eine Bridgeport Fräsmaschine gekauft, bei der der Antriebsmotor und andere Teile der Elektrik abgebaut sind. Da auf dem Motortorschild Normand Electrical Co London 380/420 Volt Ph3 Hz50 steht und 3 blaue und 3 schwarze Kabel ohne Beschriftung rauskommen,dachte ich dass es sich wohl um einen Drehstromasynchronmotor handelt. Um zu testen ob er defekt ist prüfte ich ob die 6 Kabel Verbindung zum Gehäuse haben. Keines hat Verbindung. Dann konnte ich 3 Paare mit je einem blauen und schwarzen Kabel finden, welche Durchgang haben. Das sind wohl die 3 Wicklungen u,v,w. Bisher soweit alles gut aber dann fing es an. 2 der Wicklungen haben 7,6 Ohm aber die dritte hat 13,4 Ohm und nicht wie ich glatt vermutet hätte auch 7,6 Ohm. Ausserdem haben alle 6 Kabel zueinander Durchgang, was mich total aus der Fassung brachte.
Leider kenne ich mich nicht allzugut in Elektrotechnik aus, deshalb hier die Frage: Ist dieser Motor defekt oder wohl noch funktionsfähig?

Wäre wirklich um jede Hilfe dankbar, viele Grüße Paul
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Hallo!

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hicom
Inventar
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Anmeldungsdatum: 28.11.2010
Beiträge: 923

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 14:47    Titel: Antworten mit Zitat
vllt. Motor in Dahlanderschaltung für zwei Drehzahlen. Zeig mal das Typenschild.

#Jürgen
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schick josef
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 20.02.2012
Beiträge: 1158

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 15:13    Titel: Antworten mit Zitat
hallo wenn nichts an den abgeklemmt ist wie etwa Schalter dann dürfen die einzelnen Wicklungen KEINE Verbindung zueinander haben ,
mfg sepp
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patois
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 8651

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 15:36    Titel: Antworten mit Zitat
Exclamation

Zeige mal ein Bild vom Klemmbrett mit Bezeichnungen.

Schaue nach, ob im Klemmkastendeckel ein Schaltbild eingeklebt ist.

.
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weilercondor
Newbie
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Anmeldungsdatum: 07.02.2018
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 16:25    Titel: Antworten mit Zitat
Zunächst vielen Dank für die Antworten. Am Motor war direkt ein Einausschaltergehäuse mit Schalter befestigt. Dieses wurde abmontiert, deshalb hängen die 6 Kabel lose aus einem Loch aus dem Motor heraus. Es ist kein Klemmbrettkasten und kein Klemmbrett am Motor vorhanden und auch leider keine abgeknipsten Kabel am Schalter. Am gesamten Motor gibt es nur ein Typenschild, ansonsten keinerlei weitere Angaben, auch keine Brücken oder irgendetwas das weiter helfen könnte. Da ich nicht nur wenig Ahnung von Elektromotoren habe sondern mich auch nicht wirklich mit Bilder hochladen auskenne nenne ich alle Angaben des Typenschilds, hoffe dies hilft.

Normand Electrical Co. Ltd London, Ser.nr. N02041/01, Frame 7, HP 2,0/1,0, Volts 380/420, Ph 3, Hz 50, Amps 3,8/2,8 , Rpm 2700/1420, Rating cont ins, Type SC E

Leider gibts die Firma nicht mehr.
Es ist zwar eine amerikanische Fräsmaschine, die auch in England verkauft wurden, deshalb wohl der englische Motor. Da die Maschine deutsche Beschriftung an den Maschinenschildern hat, müsste es wohl eine Maschine sein, die aus England kam aber werksseitig für den deutschen Markt umgerüstet wurde. Der Motor müsste also wohl mit deutschen 380 Volt funktionieren.

Falls Ihr mir irgendwie weiterhelfen könntet wie ich testen kann ob der Motor überhaupt noch funktioniert und wie ich die 6 Kabel an unseren 3 Phasen Wechselstrom anschließen muss würde mir das sehr weiterhelfen.
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Elektro-Blitz
Master Member
Master Member


Anmeldungsdatum: 12.10.2007
Beiträge: 304
Wohnort: qlb mit brockenblick

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 17:17    Titel: Antworten mit Zitat
Durch die Angabe der zwei Drehzahlen (Rpm 2700/1420)
ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch,
dass es wirklich eine "Dahlander-Schaltung" ist.
Dazu passt auch Deine Darstellung mit den Wicklungen.
Vom Grunde her ist das so in Ordnung, aber es
lässt sich schlecht das anklemmen beschreiben.
Der Schalter musste drei Stellungen haben (0-I-II)
und auch sechs Anschlussklemmen.
Grundlagen dazu kannst Du Gooog oder auch im Möller-
Schaltungsbuch, aber es bleibt recht kompliziert.-
Ist Dann Drehstrom 400V.
_________________
Mit Grußen aus dem Harz
-----------friwi--------
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patois
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 8651

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 17:25    Titel: Antworten mit Zitat
Arrow Unter folgendem LINK findet man eine Anleitung zum Hochladen von Bildern hier im Forum:

http://www.elektrikforum.de/ftopic16295.html

.
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patois
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 8651

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 17:36    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Der Schalter musste drei Stellungen haben (0-I-II) und auch sechs Anschlussklemmen.


Diese Aussage ist zwar richtig, läßt aber zuviel Spielraum für Irrtümer, weil es sehr unterschiedliche Abwicklungen für zwei-Stufen-Schalter gibt.

Du solltest also gezielt im Internet nach der Abwicklung eines II-Stufenschalters für die Dahlander-Schaltung suchen.

Es kann auch nichts schaden, wenn du dir die Schaltung der Wicklungen für eine Dahlander-Schaltung einmal anschaust, damit dir vielleicht klar wird, warum da sechs Adern aus dem Motor-Gehäuse herausgeführt sind.

.
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weilercondor
Newbie
Newbie


Anmeldungsdatum: 07.02.2018
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 17:46    Titel: Antworten mit Zitat
Vielen Dank für den Hinweis, das hilft mir schon mal viel weiter. Werde mich mal eingehend mit der Dahlanderschaltung beschäftigen, dann dürfte mir hoffentlich alles klar werden.

Noch eine Frage. Um die Drehzahlen der Maschine zu verändern muss man einen Keilriemen auf verschiedenen Riemenscheiben umsetzen. Die Öffnung an der Maschine zum Zugang für den Riemenwechsel wurde dauerhaft verschlossen, was optisch besser aussieht. Da der nötige Drehzahlwechsel so praktisch nur noch über einen Frequenzumrichter möglich ist dachte ich dass der Vorbesitzer den Motor vielleicht mit einem Frequenzumrichter betrieben hat. Der Motor ist ca. von 1976 und ich habe gehört dass ältere Motoren nicht dauerhaft mit FU betrieben werden dürfen da dann angeblich die Isolation der Wicklungen kaputt gehen. Bei diesem Motor haben alle Kabel untereinander Durchgang, ich dachte dass dieser mir nicht erklärliche Durchgang an allen Kabeln möglicherweise auf einen Isolationsschaden durch FU Betrieb hervorgerufen wurde. Kann dies sein oder ist dies eher eine Horrorvision durch elektrische Ahnungslosigkeit?

Werde mich auf jeden Fall mal mit Dahlander beschäftigen, denke mal das beseitigt alle meine Unklarheiten.
Viele Grüße Paul
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börni
Member
Member


Anmeldungsdatum: 15.06.2013
Beiträge: 56

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 17:47    Titel: Antworten mit Zitat
Ich werfe mal 2 Bilder dazu.



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