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Kabelverlegung in Leichtbauwand (Beispiel)

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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m01
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Anmeldungsdatum: 12.02.2018
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 12.02.2018 22:49    Titel: Kabelverlegung in Leichtbauwand (Beispiel) Antworten mit Zitat
Hallo,

über eine Google-Suche bin ich auf das Thema http://www.elektrikforum.de/ftopic24157-0.html und damit auf dieses Forum gestoßen. Das o.g. Thema wollte ich nun nicht wieder aus dem Grab ziehen, aber dennoch ein vielleicht interessantes Beispiel aus der Praxis liefern. Ich bin gespannt, wie Ihr sowas seht...

Wir sind kürzlich in einen Neubau eingezogen und haben dies beim Aufbau der Küche gleich mit einem Leitungstreffer gefeiert. Neutral Geplagt von Selbstzweifeln (ich hab doch alles zehnmal geprüft...) habe ich dann mal ein Endoskop in die Wand geschoben und bin auf allerlei Interessantes gestoßen.
Es handelt sich um CW75 Profile mit 2x12,5mm GK auf beiden Seiten. Im Hohlraum liegt neben der Verkabelung auch Dämmwolle.

Zum einen liegen mitten unter zahlreichen NYM-Kabeln (die so gedrängt sind, dass sie nicht ausweichen können) auch ein paar Cat7- und Koaxkabel ohne Leerrohr.
[img]https://s14.postimg.org/4azlptivx/IMG_0578.jpg[/img]

Die seitlichen Kanten der H-Profile in den CW-Ständern wurden natürlich nicht entgratet, die durch die Öffnungen gezwängten Kabel sehen teilweise so aus.
[img]https://s14.postimg.org/wb3pa3u25/IMG_0584.jpg[/img]

Aber mein Hauptproblem: die Kabel wurden ziemlich wahllos außerhalb der Installationszonen verlegt. Die Dübelmitte befindet sich hier exakt 103mm unter der Decke - und nur selten können die Kabel ausweichen wie an dieser Stelle, meist findet sich ein zwischen GK und Dämmung gepresstes Bündel - irgendwo in der Wand.
[img]https://s14.postimg.org/4nqzw0gl9/IMG_0591.jpg[/img]

Meisterwerk?

Danke fürs Lesen, ich musste das mal loswerden...
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m01
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Anmeldungsdatum: 12.02.2018
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 12.02.2018 23:24    Titel: Antworten mit Zitat
Was ich noch vergessen habe: Backofen, Kochfeld 3phasig und Geschirrspüler sind (natürlich) separat abgesichert. Die restlichen 10 Arbeitsplatten-Steckdosen, 2 Gerätedosen (für Kühlschrank und Mikro) und zusätzlich 18 Steckdosen in den beiden Kinderzimmern, insgesamt also 30 Schuko-Dosen, hängen an EINER B16A Sicherung.

Ich weiß nicht so ganz, wie ich das finden soll...
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TS0404
Master Member
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Anmeldungsdatum: 21.10.2009
Beiträge: 379

BeitragVerfasst am: 13.02.2018 09:36    Titel: Antworten mit Zitat
Die Installation ist grob mangelhaft.

Die Leitungen müssen innerhalb der Installationszonen verlegt werden, wenn keine Leerrohre verwendet werden müssen diese vor den Dosen zugentlastet werden.

Kabeldurchführungen sind zu entgraten und mit einem Schutz zu versehen.

30 Steckdosen sind ziemlich viel für eine Sicherung, aber grundsätzlich zulässig (solange die elektrischen Parameter eingehalten werden).

In der Küche sollten aber Großgeräte immer getrennt gesichert werden (auch Mikrowelle, Wasserkocher, Kaffeeautomat etc.).
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15835
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 13.02.2018 13:02    Titel: Antworten mit Zitat
Zugentlastung für Hohlwanddosen? Wie soll denn das aussehen?
Da dies eine feste Installation ist ist auch keine Zugentlastung notwendig.
Und wenn wäre diese unabhängig von der Verwendung von Leerrohren.

Installationszonen sind zwingend ein zu halten das ist sicher ein Mangel, auch die 30 Steckdosen an einer Sicherung, denn gerade in der Küche befinden sich üblicherweise Geräte mit hohem Stromverbrauch wie Kaffeemaschine und Wasserkocher. Folglich müssten die Arbeitssteckdosen in der Küche mindestens mal eine Eigene Sicherung haben.

Die Leitungsdurchführungen müssen auf jeden Fall so gestaltet sein, daß diese nicht beschädigt werden. Üblicherweise werden in den Profilen Löcher vorgegeben in denen dann auch durch umbiegen der Blechstreifen zumindest oben und unten ein Kantenschutz entsteht.
Seitlich wäre dieser dann noch durch entsprechende Kantenschutzprofile zu realisieren.
Entgraten allein ist nicht zielführend, da die dünnen Bleche allein genug für Schaden sorgen.
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TS0404
Master Member
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Anmeldungsdatum: 21.10.2009
Beiträge: 379

BeitragVerfasst am: 13.02.2018 13:09    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Zugentlastung für Hohlwanddosen? Wie soll denn das aussehen?



Besser gesagt: Die Leitungen müssen befestigt werden, sonst ist das keine feste Verlegung und NYM nicht zulässig. "Zugentlastung" ist hier missverständlich.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15835
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 13.02.2018 13:36    Titel: Antworten mit Zitat
Die sind in der Wand so befestigt wie auch in anderen Installationsweisen auf z.B. Pritschen, Kanälen oder in Sammelhaltern.
Befestigungen bzw Zugentlastungen kommen dort dann zum Einsatz wenn hier die Leitungen durch häufiges nachbelegen in Bewegung kommen.
In einer geschlossenen Wand eher unüblich.
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m01
Newbie
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Anmeldungsdatum: 12.02.2018
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 13.02.2018 14:12    Titel: Antworten mit Zitat
Leerrohr? Ist aber auch nicht so wichtig, hatte mal aufgeschnappt dass IuK oder RuK-Kabel in Leerrohre gelegt gehören. Seis drum.

Wichtiger ist mir momentan, neben der Reparatur der getroffenen Leitung einen sicheren Zustand herzustellen, vor allem hinsichtlich Installationszonen und ungeschützte „Kabelmesser“ im Ständerwerk. Eine Neuverkabelung dürfte einen Neuaufbau des kompletten Trockenbaus bedeuten. Wir sind grade erst eingezogen. Confused Wisst Ihr, wie man bei sowas üblicherweise vorgeht?

Danke für Eure Antworten!
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15835
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 13.02.2018 15:02    Titel: Antworten mit Zitat
Was ist IuK und RuK???

Wenn die Installation neu ist Mangel anzeigen und beheben lassen.
Allerdings kann der Elektriker hier zu Recht sagen, daß dieser Mangel schon im Verlauf der Arbeiten ersichtlich gewesen ist und dieser somit nicht rechtzeitig angezeigt wurde.
Entfernen und wieder Montieren der Wand könnte also zu Lasten des Bauherrn erfolgen.
Hat man eine Bauleitung beauftragt müsste diese dafür gerade stehen.
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15835
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 13.02.2018 15:06    Titel: Antworten mit Zitat
Leitungen für TV, und Netzwerk gehören selbstverständlich in Leerrohre.

Außerdem ist für diese ein Abstand zu Energieleitungen vor zu sehen.
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fuchsi
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Anmeldungsdatum: 15.05.2008
Beiträge: 2400

BeitragVerfasst am: 13.02.2018 15:10    Titel: Antworten mit Zitat
'gehören selbstverständlich' und 'muss sein' sind aber 2 Paar Schuhe.

Je nach Formulierung in der Auftragserteilung sind Regeln, die in einer DIN, aber nicht in der VDE, TAB usw. stehen nicht zwingend erforderlich.
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