Abklemmen eines E-Herdes

Diskutiere Abklemmen eines E-Herdes im Haustechnik Forum im Bereich DIVERSES; Hallo, ich ziehe grad aus und muss leider den Herd mitnehmen (so ein Gerät von AEG mit Kochfeld oben und eben Ofen unten). Das man solche Geräte...

  1. deaner

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    Hallo,
    ich ziehe grad aus und muss leider den Herd mitnehmen (so ein Gerät von AEG mit Kochfeld oben und eben Ofen unten). Das man solche Geräte nur durch Fachkräfte anschliessen lassen soll, habe ich nun schon öfter gelesen. Ist das eigentlich Pflicht oder nur empfohlen?

    Mir geht es jetzt speziell um das Abklemmen des Herdes. Wenn alle Sicherungen vorher entfernt bzw. ausgeschaltet werden, darf man den Herd dann selbst vom Netz trennen oder muss da extra ein Elektriker beauftragt werden? Also es geht wirklich nur um das Abklemmen. Ob das Gerät später überhaupt nochmal angeschlossen wird, steht noch nicht fest, da werde ich aber auf jeden Fall einen Fachmann rufen.

    Danke für ein paar Tipps.
     
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  3. Marsu

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    Wenn Du die Spannungsfreiheit des E- Herd- Stromkreises sicher feststellen kannst, spricht nichts gegen das Abklemmen. Du kannst das dann durchaus selbst erledigen.

    Grüsse

    Marsu
     
  4. sepp_s

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    Abklemmen eines E Herdes

    Wenn Du den Herd abklemmst unbedingt die nun freigewordenen (blanken) Drähte GUT isolieren.Das ausschalten alein genügt nicht!!!!! mfg sepp
     
  5. #4 mhs-leo, 12.01.2007
    mhs-leo

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    Re: Abklemmen eines E Herdes

    Hmmm, wenn es eine korrekte Installation bei ihm ist, gibt es keine blanken Drähte, weil dann eine Herdanschluss-Dose vorhanden ist und der Herd dort abgeklemmt wird. Da muß er nur wieder den Deckel draufsetzen.
    Es sei denn, es is so ne Schmodder-INstallation aus den 50ern, da kamen z.T. die Herdanschlußleitungen direkt aus nem Rohr, dafür war überm Herd so ein Kasten mit nem Hauptschalter, einer Schuko und ner 10er Diazed.... oder einfach nur ein Hauptschalter. Dann muss er natürlich die blanken Adern isolieren bzw. Wagos draufstecken wäre IMHO besser unbd sicherer.

    Micha
     
  6. #5 Heimwerker, 12.01.2007
    Heimwerker

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    Hallo,

    ein Foto von der Herdanschlussdose könnte helfen, dann sieht man vllt, ob alles im normalen Bereich ist.

    Ein 2-poliger Spannungsprüfer zur Prüfung auf Spannungsfreiheit sollte aber vorhanden sein.
     
  7. deaner

    deaner

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    Vielen dank schonmal. Es ist eine Anschlussdose mit Deckel vorhanden. Deckel kommt ja hinterher sowieso wieder drauf und da noch Kabel rausgucken sollten, werden wir es abisolieren, die separaten Sicherungen für den Herd rausnehmen und für evtl. Nachmieter noch einen Zettel schreiben. Damit sollte dann eigentlich nichts mehr schiefgehen können.
     
  8. Chriss

    Chriss

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    WAS :?: :?: :?:
     
  9. deaner

    deaner

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    Nicht?
    Vielleicht falsch ausgedrückt. Ich versuch es mal mit Foto. Im rechten Bild sieht man hoffentlich die Kabel aus der Wand kommen, die sind in der oberen Steckerleiste. Das was zum Herd geht, ist in der unteren Reihe. Also um das Gerät vom Netz zu trennen, vorher Sicherungen ausschalten, dann die Kabel rausziehen und Deckel wieder auf die Dose. Ich kann mir nicht vorstellen, das ich für diese 20-Sekunden-Sache jemanden kommen lassen müsste. Beim Anschliessen ist klar, aber lediglich um das Gerät vom Netz zu trennen ....

    [​IMG]
     
  10. #9 Heimwerker, 13.01.2007
    Heimwerker

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    Ich würde das so machen:

    Sicherungen ausschalten,
    auf Spannungsfreiheit (zwischen allen aktiven Leiter) prüfen ,
    die unteren Schrauben der Klemmen lösen
    und die Zugentlastung lösen.
    Dann würde ich die Leitung herausziehen und den Deckelt wieder aufschrauben.
     
  11. ego1

    ego1

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    Und bitte:
    Die Schrauben die da noch vorhanden sind, wollen auch noch von deinem nachmieter genutzt werden: Also nichts verlieren und die Zugentlastungsschelle wieder sauber anschrauben!

    Kaum zu glauben aber war: In 90% der Leerwohnungen die ich überprüfe fehlt irgendwas an der Herdose, und wenn es sogar die Schrauben des Klemmsteins sind!
     
  12. #11 Nullvolt, 13.01.2007
    Nullvolt

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    Und in meiner (Ver-)Mietwohnung fehlt bei Auszug außerdem regelmäßig die Tülle am Waschmaschinenabfluss!

    0V
     
  13. #12 Nullvolt, 13.01.2007
    Nullvolt

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    Schaut Euch den Klemmstein mal genau an! Die Klemme ganz rechts (L3) hat ihre besten Jahre auch hinter sich. Die ist deutlich verschmort!

    0V
     
  14. deaner

    deaner

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    Danke für den Hinweis, ist mir vorhin auch schon beim draufsehen aufgefallen. Werds an die Hausverwaltung weitergeben, dass sich jemand drum kümmern kann, wenn die Wohnung leer ist. Gut, das wir nachgesehen haben :wink:

     
  15. Bert

    Bert

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    À propos verschmort...
    Bei der Gelegenheit frage ich gleich: Ich habe im Rahmen meines Projektes "Betriebsmittelaustausch" wieder eine völlig funktionstüchtige Steckdose herausgeholt und durch eine neue ersetzt. Die alte gute hatte bestimmt etwas über 60 Jahre auf dem Buckel...
    Beim näheren Anschauen der Abdeckung sah ich, daß die Öffnung zur "Phase" leicht hitzeabgeschliffen war (kaum sichtbar leicht dunkel gefärbt, aber deutlich verform); um die Öffnung herum war ein angeschwollener Kreis. Innen drin alles OK, keine Spur von Hitzeschäden.

    Ich weiß nicht, ob da mal vor zig Jahren etwas gerummst hat, oder ob es gewöhnliche Langzeitschäden sind (Materialabnutzung...).
    Ich selbst bin schon recht betagt, aber mir ist noch NIE ein Betriebsmittel verschmort, da frage ich - wie passiert so was? Ich meine nicht den Vorgang per se, sondern welche Verbraucher und in welcher Art muß man da anhängen, damit eine Steckdose aus einem stabilen Qualitätsmaterial verschmort?
     
  16. 413xx

    413xx

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    Um das mal so zu beantworten:
    Das passiert zum Bleistift dann, wenn man (was in den 60 Jahren sicher öfter einmal vorgekommen ist), "ungeeignete Betriebsmittel" einsteckt.
    Es muss nämlich gar nicht so sein, dass die Stecker-Steckdosen-Verbindung sich erwärmt hat.
    Ebenso kann passiert sein, dass sich ein Stecker aufgeheizt hat und über den Kontaktstift (meist ein hervorragender Wärmeleiter) sich die Wärme auf die Abdeckung übertragen hat.

    Du glaubst gar nicht, wie viele Geräte, Steckdosenleisten und Verlängerungsleitungen massenhaft in Verkehr gebracht werden, die kein einziges der darauf angebrachten Güte-, Sicherheits- oder Prüfzertifikate verdient haben.
    Da kann es schon bei Belastung mit nur der halben angegebenen Dauerlast dazu kommen, dass sich etwas ganz gefährlich erwärmt!

    Was ich meine, sind
    - höchst unsachgemäß durchgeführte Lötverbindungen,
    - ohne Aderendhülse eingebrachte Litzen
    - oder nur mit halbem Querschnitt vercrimpte Hülsen, da der Rest weggebrochenen war,
    - schon ab Werk halb abgeknickte Litzen
    - Zugentlastungen, die als Guillotine eingesetzt wurden
    - oder auch einfach nur nicht richtig angezogene Schrauben.

    Da die meisten Stecker heutzutage angespritzt werden, Stecker und Kupplungen von Verlängerungen wie auch Mehrfachsteckdosen mit Sonderschrauben verschlossen werden oder so gebaut werden, dass man sie nicht zerstörungsfrei öffnen kann, bemerken das die Verbraucher meistens erst dann, wenn etwas versagt bzw. wirklich zu schmelzen oder zu brennen beginnt oder die Sicherung fliegt.
    Glücklich sind dann die, die zufällig gerade zuhause sind, hellwach und im selben Raum - den sie haben noch eine Chance...

    Ich habe hier noch ein paar von mir aus dem Verkehr gezogene, abschreckende Beispiele liegen, die hervorragend zeigen, wohin die "Geiz ist geil"-Mentalität der letzten Jahre führt und mit welcher Dreistigkeit manche fernöstlichen Hersteller Prüfzeichen auf lebensgefährlichen Produkten anbringen.

    Fazit:
    Die tatsächliche Überlastung der Steckdose bzw. des Anschlusses ist also gar nicht notwendig, um das Zerstörungsbild zu erzeugen.

    :arrow: Und um nun wieder die Kurve zum eigentlichen Thema des Threads zu kriegen:

    Auch bei deaner's Klemmstein der Herdanschlussdose muss es keine Überlastung dieses Außenleiters gewesen sein.
    Eine nicht richtig angezogene Schraube im Klemmstein oder das Gegenteil, ein mit der Schraube zu sehr "plattgedrehter" Leiter oder zerstörte Enden einer Litze ohne Aderendhülse reichen, um dort solche Spuren zu hinterlassen.
    Das kann schon lange vor ihm so gewesen sein und ist beim Anschluss vielleicht nur niemandem aufgefallen.

    Gruß

    Markus
     
  17. Bert

    Bert

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    Es muß nicht nur "Geiz ist geil" sein, die Zeiten haben sich geändert. Meine alte Steckdose (alte deutsche Markenware; Berker) war aus Keramik, schöne fette Schrauben, hat über 60 Jahre gut gedient. Die neue (deutsche Markenware; Berker) aus Kunstoff, Steckklemmen... schon die Isolierung scheint etwas schwächere Beine zu haben, aber ich glaube nicht, daß diese neue Steckdose auf 60 Jahre Dienste gebaut wurde.

    Heutzutage SOLLEN die Dinge schneller kaputt gehen, damit wir bald wieder neue Sachen kaufen, und dadurch die Wirtschaft am Laufen halten - was ich persönlich bedauere. Auf der einen Seite bin ich schon bereit, alle zwei Jahre einen neuen Laptop zu kaufen, um auf dem neusten Stand zu sein, aber auf der anderen Seite erwarte ich von einer Qualitätsware (Steckdose, Füllfederhalter, Taschenmesser...), daß sie zig Jahre hält.
     
  18. 413xx

    413xx

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    @Bert
    Ich weiß ja nicht, wo Berker fertigen lässt bzw. diese zukauft.
    Wie pflege ich zu behaupten: "In unserem Land geboren, aufgezogen und geschlachtet wird doch inzwischen nur noch Nutzvieh und noch nicht einmal das ist immer sicher." (©!)
    :lol:

    Was ich meine, sind nicht die Sachen der Hersteller, die wirklich noch etwas zu verlieren haben... auch wenn selbst dort nicht mehr alles so ist, wie es mal war. Gute Produkte in dem Bereich kosten nach wie vor ihr Geld. Manchmal gibt es die aber auch plötzlich nicht mehr, dank "shareholder value". ;-)

    Das, was ich oben ansprach, sind 8-fach Steckdosenleisten, die mit "3500Watt" beworben werden, dann aber als Kennzeichnung der Litze "3G1" tragen und ein kaum sichtbares 10(16) in einer der Steckdosen.
    Oder wie wäre es mit einer kalten Lötstelle bei einer Leiste mit Schalter. Noch dazu wurde die Litze nur angelehnt statt durchgefädelt und gesichert. Die fing bei 800W schon an zu knistern und zu stinken!
    Auch nicht schlecht sind Kupferlitzen, die nur mechanisch an die gelbnitrierten Blechstreifen im Inneren einer Dreifachdose gepresst wurden, in der Hoffnung, dass die dort ein Weilchen halten. Das andere Ende der Litzen war, um alles perfekt zu machen, einfach in eigentlich zum Löten ausgelegte Kontaktstifte gezwickt.

    Alle trugen natürlich VDE, TÜV-GS, ÖSE, ... das war alles unübersehbar groß.
    Bei einer weiß ich inzwischen, dass der TÜV das Zertifikat zurückgerufen hat.

    Als ich etwas davon neulich zwei Jungs von der Feuerwehr zeigte, meinte einer spontan: "Mir wird grad übel, weißt Du das? Ich möchte gar nicht wissen, wieviel Wohnungsbrände und Tote auf das Konto von so etwas gehen!"

    Recht hat er!
     
Thema:

Abklemmen eines E-Herdes

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