Absicherung von WohnungsZuleitung 5x10qmm auf 20 Meter?

Diskutiere Absicherung von WohnungsZuleitung 5x10qmm auf 20 Meter? im Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo, wie sichere ich eine neu auszubauende Dachwohnung für 4 Personen ab? Ich dachte mir, damit wir keinen Neuanschluss beim RWE beantragen...

  1. #1 schrippe, 25.05.2005
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    Hallo,

    wie sichere ich eine neu auszubauende Dachwohnung für 4 Personen ab? Ich dachte mir, damit wir keinen Neuanschluss beim RWE beantragen müssen, hängen wir uns bei meinen Eltern hinter deren Zähler.
    Dafür muss ich einen Leitungsschutz haben, doch wie sieht der aus?
    Wir werden das Kabel auf etwa 10 m in Beton verlegen. Ich dachte mir jede Phase mit 50 A abzusichern, oder? Da gibts ja diese SLS Automaten.
    Die Leitung jeder Phase errechne ich doch mit: 50A*230V ~ 11KW. Es soll kein Wasser mit Strom erwärmt werden. Dafür haben wir Öl.

    Wäre für jede Antwort dankbar.
     
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  3. Gretel

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    Drehstromzählerlast

    Hallo schrippe , erstmal Willkommen im Forum !

    Was steht denn auf dem Zähler Deiner Eltern ?
    [... in der Art Drehstrom 10(60)A ]


    Gruß ,
    Gretel
     
  4. #3 schrippe, 25.05.2005
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    Ach so, meinste der könne dann nicht beide Wohnungen gleichzeitig zählen, wegen der LAST?

    ist denn meine brechnung der 11KW richtig? oder müsste man da 400V*50A rechnen?
     
  5. #4 schrippe, 26.05.2005
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    Ja, genau das steht drauf.
     
  6. Gretel

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    Drehstromzähler ausreichend für beide Verbrauchslasten ?

    Hallo schrippe ,

    dann also aufpassen , dass der Zähler nicht überlastet wird , denn er kann nur bis 60A Dauerlast belastet werden !
    -
    Drehstromleistung (hier Wirkleistung) berechnet man mit Verkettungsfaktor und natürlich Leiterspannung 400V:
    [​IMG]

    Gruß ,
    Gretel
     
  7. #6 schrippe, 27.05.2005
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    Verbrauchslasten, sind nur die "normalen". Also kein Durchlauferhitzer.
    Wenn ich nun meine Leitung mit 3x50A absichere und der dumme Zufall es so will, kann könnte es sein, das ich pro Phase mehr als 60A abziehe und so den Zähler schrotte? Ist denn 60A pro Phase angegeben und gibt es noch kräftigere Zähler die man sich einbauen lassen könnte?
     
  8. Gretel

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    Grösserer Zähler ?

    Hallo schrippe ,
    Du musst natürlich die elterlichen Verbraucher dazuzählen !

    Wie sind die denn abgesichert ?

    Bei Deinen Verbrauchslasten dann nur noch Differenz bis 60A möglich !
    -
    Es gibt größere Verbauchszähler , da aber die normale Zählerverdrahtung mit 10mm² erfolgt sein wird, ist es meistens nur bis 80A , in Ausnahmefällen bis 100A möglich ;

    Dann aber entsprechende Verdrahtung verstärken , oder die VNB/EVU schlagen gleich eine Wandlermessung vor - kommt dann natürlich in allen genannten Fällen auf die Hausanschlussleitung an !

    Die entsprechenden Tarife samt Grundgebühren bitte genau prüfen !

    Gruß ,
    Gretel
     
  9. #8 schrippe, 27.05.2005
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    Wandlermessung?

    Also es handelt sich um einen Bauernhof, bei dem die Hauptzuleitung mit 150A abgesichert ist.

    Da hängen bereits 4 Parteien dran. Wir wären die fünfte.
    Wir wollen es ja nur so machen, weil wir den Speicher ausbauen und keine haben, der für uns beim RWE unterschreibt. Sonst würde ja direkt ein Neuanschluss gemacht werden.

    Ist die Wandlermessung diese Hoch-/Tieflast Geschichte?
     
  10. Gretel

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    Zähler , die x-te....

    Nein , mit Hoch- und/oder Niedertarif hat das nichts zutun !

    Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten , wird aber normalerweise nur interessant bei Nachtspeicherheizöfen , Wärmepumpen , etc...

    Dann wird Rundsteuerempfänger oder plombierte Umschaltuhr , sowie Extrazähler und/oder Mehrtarifzähler seitens EVU/VNB installiert.

    Gruß ,
    Gretel
     
  11. #10 schrippe, 27.05.2005
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    also wandlermessung ist nicht tag-/nachtstrom?

    die haben sowas nämlich.
     
  12. Gretel

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    Wer hat sowas ?

    Gruß ,
    Gretel
     
  13. #12 blue_sea_32, 27.05.2005
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    Hallo,
    Wandlermessungen sind in Haushalten / Landwirtschaft sehr selten, sondern meist in Gewerbebetrieben mit hohem Leistungsbedarf zu finden,
    es gibt auch Nachtspeicherheizungen mit Wandlermessung ( über 50 KW)

    Für eine Dachgeschoßwohnung ohne elektrische Warmwasserbereitung oder Heizung sollte es genügen, die Hauptleitung mit 3 x 25 A abzusichern,
    so sind auch in unserem EVU die Wohneinheiten ( Zählerabgangssicherungen oder SHU) bis vor ca 15 Jahren abgesichert worden.
    Mittlerweile ist 3 x 35 A pro Wohneinheit Standard, wohl aber in der Praxis meist überdimensioniert.
    Viele Grüße
    Michael
     
  14. #13 schrippe, 30.05.2005
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    hey danke. wandlermessung haben glaube ich halt meine eltern.
    die haben eine zweitarifmessung und einen rundsteuerempfänger an ihrem zähler.
    könnte ich für 35A Absicherung auch noch 5*6qmm nehmen?
     
  15. Gretel

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    Bitte um Aufklärung bezgl. Zähler ?

    Hallo schrippe , jetzt mal Tatsachen :
    Für eine Verteilerzuleitung schreiben die TAB ( Technischen Anschlussbedingungen) der EVU/VNB/VDEW und auch die DIN VDE (z.Bsp. DIN 18015 ) nunmal 10mm² als Mindestquerschnitt vor.
    Hierbei sind Diskussionen überflüssig !

    Durch Spannungsfallrechnungen , Verlegearten , Häufungen , Temperaturbereiche , etc... kann es aber gegeben sein , die Leitung grösser zu dimensionieren !

    Also bleibe bei Mindestquerschnitt 10mm² , am besten 5-adrig als NYM-J oder NYY-J ausgeführt , und sichere erstmal auf den Zähler bezogen ab ! ->
    Der ist nun was genau :
    Ein Drehstromzähler 10(60)A ?
    oder
    Ein Wandlerzähler grösseren Kalibers - was steht denn da genau drauf ?
    -> Stimmt die Angabe vom vorigen Post mit "Drehstrom 10(60)A" ?
    oder steht da noch etwas über NT (Niedertarif) und HT (Hochtarif) ?
    -
    Es bleibt bei der Summierung (Addition) der Abgangssicherungen , denn falls die Eltern schon (z.Bsp.) 3x50A Diazed/Neozed gL Schmelzsicherungen oder ähnliches installiert haben , kannst Du nur noch 60A - 50A = 10A abgreifen , oder aber die elterliche Absicherung auf niedriger Werte setzen - soweit möglich !
    Sind es bei den eltern 3x35A Schmelzsicherungen , dann rechnen mit 60A -35A = 25A übrig für Deine Absicherung , das würde im Normalfall ohne Heizungsbedarf und Warmwassererzeugung ausreichen !
    -
    Der Zähler würde bei Über(be-)lastung tatsächlich kaputtgehen !
    -
    Das obige sind erstmal nur die Grundlagen .....
    -
    Für was genau wird der vorhandene Rundsteuerempfänger genutzt ?
    (Welche Geräte , und wem gehören die , werden mit Niedertarif versorgt ?)
    Was sagen die Stromversorgungsverträge genau aus ?
    Dort stehen die Bedingungen der Stromlieferung !
    Die liegen Euch vor - nicht hier im Forum (!)- deshalb erstmal dort lesen !

    Gruß ,
    Gretel
     
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  17. #15 schrippe, 30.05.2005
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    Danke für die Antwort

    Hallo,

    also dann bleibe ich bei 5x10qmm zum ersten.
    Es sind bei meinen Eltern keine typischen Niederlastverbraucher dran. Als die einen neuen Zähler bekamen hat das RWE diesen empfohlen. Tja, auf dem Zähler steht auf jeden Fall Drehstromzähler 10(60)A. Es ist ein elektronischer Zähler mit Display und darunter hängt, so steht es dran, Rundsteuerempfänger. Ich denke mal, das RWE holt sich damit die Verbauchsdaten.

    Ich denke mal, meine Eltern sind mit 3*35A abgesichert. Es sind neozed, daher kann ich es nicht so ohne weiteres ablesen.
    Würden für mich also ca. 25A beleiben.
    Da frage ich mich, wenn es einen Elektroherd habe, der wird doch mit 3*20A abgesichert, so 5x2,5qmm Anschlussleitung.
    Gesetz den Fall, ich habe den Ofen voll ausgeschöpft, bleiben dann für die Wohnung noch 3*5A übrig, ja?

    Ich habe die Stromrechnung meiner Eltern noch nicht eingesehen, doch da ist kein Spezielles Gerät, wie Nachspeicheröfen ..., im Haushalt angeschlossen.

    Ich bedanke mich erstmal für die ausführliche Antwort.
     
  18. Gretel

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    Zähler

    Hallo ,
    ein E-Herd wird nach seiner Leistung abgesichert , das wird bei haushaltüblichen Geräten (E-Herd) ca. 9 kW sein -> Rechnung dann :
    P = U x I x Sqr3 x cosphi , bei sym.Last heisst das cosphi=1 , Umstellung auf I = P / (U x Sqr3) = 9000 W / ( 400V x 1,72) = 12,98 A
    also reicht hierbei schon eine Absicherung mit 3poligem B16A Leitungsschutzschalter.
    Ob das 5x2,5 mm² in NYM-J ausreicht hängt von weiteren Faktoren wie
    - Spannungsfallrechnung (Leitungslängen ,etc ... )
    - Verlegeart
    - Häufung
    - Abschaltbedingungen vor Ort
    - Temperaturbereiche
    ab.
    -
    Zu den Sicherungseinsätzen : Es sollte der Grundsatz : "So niedrig wie möglich absichern!" gelten , aber es wird durch Unwissenheit meistens "grob nach Daumen" abgesichert !

    -> Das heisst also :
    Die Zuleitung der Unterverteilung der Eltern abchecken auf Leitungslänge, Art der Leitung , deren Querschnitt und dann in deren Unterverteilung reinschauen -> evtl. geht eine kleinere Zählerabgangsabsicherung (niedrigere Sicherungseinsätze) .
    (Es heisst nicht ,dass durch Sicherungseinsätze automatisch der Strom der eingestzten Sicherungseinsätze verbraucht wird !)

    Eine Mehrbelastung geht auch über Kennlinienschaubilder der Überstromschutzeinrichtungen über längere Zeit ,
    (- ist aber nicht empfehlenswert ),
    aber durch die Leitungsquerschnitte durchaus sicherheitstechnisch vertretbar , will heißen : es kann eigentlich wenig passieren !
    ( Ausser dass die Zähler-Abgangssicherungen bei richtiger Dimensionierung bzgl. Zählerbelastung dicke Backen machen ! )

    Gruß ,
    Gretel
     
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