Altbau und Neuinstallation

Diskutiere Altbau und Neuinstallation im Installation von Leitungen und Betriebsmitteln Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo, ich habe gleich eine ganze Reihe von Fragen Smile Ich fange mal ganz vorne an ...... Ich habe 3 Jahre Elektriker gelernt, habe dann...

  1. #1 Morpheusz, 14.03.2010
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    Hallo,
    ich habe gleich eine ganze Reihe von Fragen Smile
    Ich fange mal ganz vorne an ......
    Ich habe 3 Jahre Elektriker gelernt, habe dann abgebrochen (ich war jung und dumm) habe dann aber was anderes gelernt und abgeschlossen Smile
    Habe immer wieder nebenbei bei verschiedenen Elektriker gearbeitet, d.h. ich bin nie aus der Übung gekommen.
    Jetzt habe ich für einen Verwanten die Wohnung in einem 3 Fam. Haus komplett neu Installiert, bis auf die Verteilung die bei ihm in der Wohnung sitzt. In der Verteilung ist auch ein Zähler. Die Installation war ca. 25 Jahre alt.
    Wie ist das jetzt rechtlich ? Darf ich die Verteilung neu machen bis auf den Zähler ? Also alle Automaten austauschen, die Null und die PE Schiene erneuern, einen FI einbauen ?

    Da alles an Elektrik neu gemacht wurde ist es doch zu empfehlen einen FI einzubauen ? Das müsste dann ein 3 pol. sein und der kommt direkt nach dem Zähler, richtig ?

    Vielen Dank im voraus.

    Gruß
    Dominik
     
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  3. #2 kaffeeruler, 14.03.2010
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    rein rechtlich hättest du net mal die Inst bis zur VT machen dürfen ;)

    FI... seit geraumer zeit ist kompl. FI pflicht und dann auch net nur 1 FI ( bei neu Inst wie du sie ja gemacht hast )
    Die VT kann auch ohne Zählerwechsel erneuert werden, rechtlich gesehen aber net von dir...

    Eine messung nach VDE der neuen Inst. sollte gemacht werden, von einer EFK die es kann
     
  4. #3 Morpheusz, 14.03.2010
    Morpheusz

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    Danke schon mal für die Antwort. Wie muss das ganze mit den 2 FI`s aussehen ? Ein 2 pol. FI für das Bad richtig ? Für welchen Bereich den 2. FI ? Könnte ich einen 4 pol. FI für die komplette Wohnung nehmen ? Achja und dann wäre da noch das Problem, in der alten Verteilung wurden der Nulleiter und PE Leiter zusammen gelegt, also klassische Nullung !? Kann man in dem Fall einen FI betreiben ?
     
  5. s-p-s

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    Nach einem FI darf es keine Klassische Nullung mehr geben.
     
  6. #5 Morpheusz, 14.03.2010
    Morpheusz

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    Das bedeutet das ich einen Potentialausgleich in dem Haus schaffen muss wenn keiner vorhanden ist ?
     
  7. s-p-s

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    Das hat mit einem PA wenig zu tun.

    Ab Ausgang FI darf nur mit getrennten PE und N verlegt werden.

    Vor dem Eingang des FI ist Nullung also ein PEN möglich. Im Altbau noch Akzeptabel.
    Das ist jedoch nach neuen TAB nicht bei jedem Versorger zulässig. Also nichts für Neubau und umfangreichen Änderungen der Hautstromversorgung


    Ein PA sollte so oder so errichtet werden.

    Eine Empfehlung die Klassische Nullung im Endstromkreis in alten Wohnungen Anzupassen sollte eindringlich ausgesprochen werden.
     
  8. #7 Morpheusz, 14.03.2010
    Morpheusz

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    Also gehe ich vom Zähler auf den FI dann mit dem Null auf die Nullschiene in der Verteilung und von dort aus ganz normal auf die Zuleitungen von den Räumen verteilen. Aber wie mache ich das mit dem PE ? Die Zuleitung vom Hausanschlußkasten ist nur L1, L2, L3 und N
     
  9. s-p-s

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    Die Zuleitung wird L1,L2,L3 und PEN sein.
    Der PEN ist doch Grün Gelb oder Grau?
    Der PEN geht dann zur PEN/ PE Schiene und von da in Blau zu den FI eingang

    Oder du Verwendest einen 4 Pol. Klemmstein im Verteiler und Teilst von da auf. Das geht dann auch gut mit 2 4 Pol. FI

    Der FI ist doch im Verteiler und nicht über dem Zähler?


    Oder hast du ein TT Netz? das passt jedoch nicht zur Klassischen Nullung.
     
  10. Max60

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    Der ankommende "N"(ullleiter) geht auf die PE-Schiene. Von dort eine Brücke auf die N-Schiene (bzw. auf den oder die FIs). Den N nach dem(n) FI (s) dann auf eigene N-Schienen legen..

    Wie schon geschrieben wurde, am besten 2 4-Polige FIs einbauen und die Stromkreise darauf aufteilen. Ein Hauptschalter in der Verteilung ist auch nicht falsch.

    Und am besten auch aufpassen dass die FIs nicht überlastet werden. Nach einem 40A-Fi dürfen z.B. nur 2 B16-Automaten (32A) pro Außenleiter angeschlossen werden, es sei denn der FI ist kleiner gleich 40A vorgesichert..
     
  11. #10 Morpheusz, 14.03.2010
    Morpheusz

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    Ich kann nur sehen was von dem Zähler kommt und das ist L1-L3 und N.
    Gehe ich mal davon aus das es ein TN-System. Dann müsste es so aussehen, vom Zähler aus den blauen und die 3 schwarzen auf einen Klemmblock und von da aus den blauen auftrennen auf die PE Schiene und einen auf den FI und von dort aus auf die N Schiene ?
     
  12. #11 Morpheusz, 14.03.2010
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    ahhh okay, vielen Dank :) Jetzt ist es angekommen :)
     
  13. #12 Morpheusz, 19.03.2010
    Morpheusz

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    Also heißt das bei einem 40 A FI kann ich pro Phase 2 Sicherungen anschliessen ? Pro FI 6 * B16 Automaten ?
     
  14. s-p-s

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    Oder eine Vorsicherung <=40A


    Nach Siemens Handbuch ist auch noch ein Gleichzeitigkeitsfaktor möglich.
    Das sehen jedoch nicht alle Fachleute so.
     
  15. #14 Morpheusz, 19.03.2010
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    Das mit der Vorsicherung verstehe ich nicht so ganz. An welche Stelle kommt die und was für eine ist das ? Neozetelement ?
     
  16. s-p-s

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    Heute ist es ein SLS vor dem Zähler.In alten Anlagen kann es eine Schmelzsicherung nach dem Zähler sein.

    Mach ein Foto vom Zählerschrank
     
  17. #16 Morpheusz, 19.03.2010
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    Also könnte ich nach dem Zähler eine Schmelzsicherung mit 25A (?!) machen, danach kommt der 4 pol. FI mit 40A und von dort auf die LS, aber in dem Fall könnten es dann auch mehr als 6 Stück sein ? Sehe ich das jetzt so richtig ?
     
  18. s-p-s

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    Du brauchst den Wert der Vorsicherung.
    Es kann ja schon eine da sein.
    Sonst sind die Sicherungen in reihe und nicht selektiv.
    (Können beide ausfallen) Auch schränkst du mit 25A die mögliche Leistung ein.

    Du kannst auch 63A FI einbauen oder mehrere 40A mit je 6 mal 16A LS

    Was ist mit Foto vom Zählerschrank?
     
  19. #18 Morpheusz, 19.03.2010
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    Okay, danke erstmal.

    Foto kommt morgen !
     
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  21. s-p-s

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    Welchen Querschnitt hat die Leitung zum Verteiler?
     
  22. #20 Nullvolt, 20.03.2010
    Nullvolt

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    Mit Verlaub, Morpheusz, das ist doch Stuss. Die Kollegen haben Dir zwar schon die richtige Lösung gesagt, aber irgendwie hat keiner ausgesprochen, was offensichtlich ist: Du musst Dir dringend nochmal die so genannten "Systeme nach Art der Erdverbindung" anschauen. Du hast hier mehrere Aussagen getätigt, die ein Fachmann so nicht von sich geben darf. Bezüglich Schutzmaßnahmen darf es keine Wissenslücken geben, oder mal lässt die Finger von der Verteilung.

    Aber genug der Kritik, nicht dass Du denkst, ich wär ein Meckerprinz, jetzt nochmal zusammengefasst:

    Wenn vom Zähler nur L1-L3 und N (Neutralleiter) kommen, handelt es sich in der Regel um ein TT-System. Wenn L1-L3 und PEN (Nulleiter) geliefert werden, ist es zwangsläufig ein TN-C-System. Nach VDE sind Nulleiter noch bei Querschnitten 10mm² und höher erlaubt. In Hinblick auf Datenleitungen/Computernetzwerke wird heute generell empfohlen, in Gebäuden überhaupt keine Nulleiter mehr zu installieren. Viele VNB fordern sogar in den TAB eine Aufteilung bereits im HAK. In so einem Fall kann es nun sogar sein, dass der Schutzleiter direkt zur PAS/HES geführt wird und von dort für die UVen abgegriffen wird, so dass über den Zähler tatsächlich nur der Neutralleiter kommt. Das wäre dann ein TN-S-System. Die meisten TN-S-System, die ich in neuer Zeit sehe, werden aber so ausgeführt, dass ab HAK einfach alles fünfadrig ausgeführt wird. Dann kommen über den Zähler L1-L3, N und PE.

    FI sind für alle Steckdosenstromkreise vorzusehen. Die ehemalige Beschränkung auf Steckdosen in Badezimmern und Duschräumen war schwachsinnig und besteht nicht mehr.

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