Amperemeter im Auto - Wie anschließen?

Diskutiere Amperemeter im Auto - Wie anschließen? im Forum Installation von Leitungen und Betriebsmitteln im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK - Hallo, zuerst einmal, klasse Forum hier, find ich toll :) Ich habe folgende Frage: ich möchte in mein Auto einige Geräte einbauen und zur...
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flxx

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Hallo,

zuerst einmal, klasse Forum hier, find ich toll :)

Ich habe folgende Frage:
ich möchte in mein Auto einige Geräte einbauen und zur Kontrolle damit nicht eines Tages meine Batterie "leer" ist, auch ein Volt- und Amperemeter.

Das Voltmeter schließe ich einfach mit + an + der Batterie und - an - der batterie an, richtig?

Aber wie muss ich das Amperemeter anschließen? Ich möchte das Amperemeter als Anzeige nutzen, um zu sehen, wieivel Strom gerade aus der Batterie, bzw. in die Batterie fließt.
Das Amperemeter hat einen Anzeigebereich von -60 bis +60A.
In der Aleitung vom Amperemeter steht, man solle mindesten ein Kabel mit 16mm² nehmen, muss das wirklich so dick sein, weil es sonst zu warum (besser gesagt zu heiß) wird, oder warum?

Vielen dank schonmal im Voraus,

mfg
flxx
 
Es ist schon notwendig, eine ziemlich dicke Leitung zu verlegen! Die Anzeige ist nicht Umsonst von +/- 60A ausgelegt. Auf jeden Fall muß das Amperemeter hinter dem Anlasser angeschlossen werden, weil der Strom beim Anlassen über 60 A liegt und es somit die Anzeige auflösen würde.

Kleiner Tip: Schau mal bei http://www.motor-talk.de rein und stelle Deine Frage dort noch einmal. Dort sind genug Bastler, die Dir bestimmt weiter helfen können.
 
alternativ ginge auch eine Strommessung mit einem Spannungsinstrument

Dabei wird in den Verbraucherkreis ein Meßwiderstand eingebaut und die daran abfallende Spannung mit einem "Voltmeter" gemessen.

Der Widerstand ist ein sehr geringer (ca. 0,1 Ohm) damit das Bordnetz noch genug Spannung hat.

Auf folgendem Bild ist mal eine Beispiellösung:
http://www.ewetel.net/~pharmaprom.reil/zb-3.jpg

auf dem Bild ist ein Motorklemmbrett zu sehen, dass ich kurzerhand zu einem Meßwiderstand umfunktioniert habe.
Die Batterieleitung (die rote rechts) geht erst auf eine Haupt(Streifen)sicherung und von da auf das Klemmbrett. Über die erste Messingbrücke messe ich die daran abfallende Spannung, von den weiteren gehen dann die Ableitungen zu den anderen Sicherungskästen.

Die Spannung messe ich mit den beiden dünnen Drähtchen, das hat den Vorteil, dass ich ohne dicke Leitungen legen zu müssen, an einem nahezu beliebigen Einbauplatz meinen "Strom" messen kann.
Natürlich sind in den dünnen Drähten Sicherungen eingelötet (einige wenige mA groß) denn es ist ja nicht ausgeschlossen, dass die Drähte verletzt werden

auf diesem Bild ist das Messinstrument zu sehen, maximale Spannung des Moduls ist 199,9 mV, als Vergleich ein in Reihe geschaltetes echtes Amperemeter. Mit dieser Schaltung ist es mir also theoretisch möglich, Ströme bis knapp 200 Ampere zu messen.

http://www.ewetel.net/~pharmaprom.reil/zb-4.jpg

Ich mache mir da keine Illusionen, ich habe da kein Präzisionsmessinstrument, die Präzision ist jenseits von Gut und Böse, aber es hilft mir abzuschätzen, wie hoch der Strom ist, der in bzw aus der Batterie fließt. (Fließt Ladestrom, sind die Glühkerzen in Ordnung oder Ähnliches)
 
Hallo,

natürlich gibt es auch professionelle (industrielle )Nebenwiderstände. Beispiel: Nennstrom 200A/60mV
Diese sind auch relativ genau.
Brauchst also nur noch ein mV Instrument.
 
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