Anschluss eines Gartens

Diskutiere Anschluss eines Gartens im Forum Installation von Leitungen und Betriebsmitteln im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK - Hallo, wir sind neu hier im Forum und haben ein paar Fragen bezüglich des Anschlusses unseres Gartens. Wir haben bereits mehrere Themen hierzu...
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juma

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  • Anschluss eines Gartens
  • #1
Hallo,

wir sind neu hier im Forum und haben ein paar Fragen bezüglich des Anschlusses unseres Gartens.
Wir haben bereits mehrere Themen hierzu gelesen, aber leider noch nicht die passende Antwort erhalten.
Fangen wir mal mit der vorhandenen Installation an:
Es sind alles 2adrige Alu Kabel und die Erdung des Ganzen geschieht über einen Metallpfosten in der Erde. Also heißt das für uns, alles raus!
Der Anschlusskasten ist ausserhalb des Hauses. Bis dahin liegt ein 4-Adriges (Kraftstrom?) Erdkabel, abgesichert mit 25A. Ab diesem Kasten geht ein 2 adriges Kabel ins Haus mit max. 2x1,5qmm.
Im Haus befindet sich ein Zählerkasten, von da ab geht es zu einer Kippsicherung (evtl. FI? -- habs noch nicht aufgeschraubt) und dann geht es in eine Unterverteilung mit 4 x 10A Sicherungen.

Jetzt zu unserem Vorhaben:
- Kabel vom Hausanschluss zum Zählerkasten erneuern (Erdkabel, 18m Länge, benötigen aber keinen Drehstrom im Haus)
- Zählerkasten bleibt vorhanden
- Unterverteiler wird ersetzt, 2-3 16A Kippsicherungen sollen verbaut werden
- der evtl. FI soll gegen einen richtigen FI getauscht werden
- Alle vorhandenen Steckdosen, Schalter und Kabel sollen von 2adrig Alu auf 3adrig Kupfer geändert werden
- Änderung der Erdung

Und nun zu den Fragen:
- welchen Querschnitt müssen wir in die Erde legen?
- welchen FI würden wir benötigen?
- geht das mit den Sicherungen wie wir das uns vorstellen?
- Wie bekommt man 380V auf 220V im dem Hausanschlusskasten?

So und nun noch ein paar Worte zum Schluss.
Wir wollen den Anschluss nicht selbst machen. Wir wollen lediglich schon mal alles vorbereiten, damit ein Elektriker dann nur noch alle Kabel anstecken muss.

vielen dank für die Antworten
Julia + Marco
 
  • Anschluss eines Gartens
  • #2
Meistens ist in Gartenanlagen nur Wechselstrom.
Erdkabel reicht 2,5².
Fi wäre ein 2 poliger 25A 30mA. LS könnt ihr 16er nehmen aber ich würde nich mehr als 2 nehmen ( Is halt mit 25A abgesichert). Besser sind 3x 10A. Da ihr nur den N und eine Phase nutzt habt ihr automatisch 230V. Erdung is richtig kompliziert: Graben buddeln, Kreuz- und Banderder rein. Datt müsst ihr aber vom Elektriker messen lassen was konkret gebraucht wird.

Wenn ihr Drehstrom am Haus habt: Nutzt ihn!!!
FI 4 pol, 3x LS 16A und schick. 230V habt ihr dann auch.is auch nich wesentlich teurer.
 
  • Anschluss eines Gartens
  • #3
juma schrieb:
wir sind neu hier im Forum und haben ein paar Fragen bezüglich des Anschlusses unseres Gartens.
Herzlich willkommen!
juma schrieb:
Fangen wir mal mit der vorhandenen Installation an:
Es sind alles 2adrige Alu Kabel und die Erdung des Ganzen geschieht über einen Metallpfosten in der Erde.
Hmm?! Versteh ich nicht. Welche Netzform liegt denn nun tatsächlich vor?

juma schrieb:
Im Haus befindet sich ein Zählerkasten, von da ab geht es zu einer Kippsicherung (evtl. FI? -- habs noch nicht aufgeschraubt) und dann geht es in eine Unterverteilung mit 4 x 10A Sicherungen.

Bitte nichts :!: aufschrauben!

juma schrieb:
Jetzt zu unserem Vorhaben:
- Kabel vom Hausanschluss zum Zählerkasten erneuern (Erdkabel, 18m Länge, benötigen aber keinen Drehstrom im Haus)

Bitte :shock: :?
Also vor dem Zähler solltet Ihr überhaupt nichts erneuern!

juma schrieb:
- Änderung der Erdung
Warum?!

juma schrieb:
Und nun zu den Fragen:
- welchen Querschnitt müssen wir in die Erde legen?
- welchen FI würden wir benötigen?
- geht das mit den Sicherungen wie wir das uns vorstellen?
- Wie bekommt man 380V auf 220V im dem Hausanschlusskasten?

Ich bin der Meinung, dass man sich mit entsprechendem Engagement in Vieles einarbeiten kann. Das erfordert mein heutiger regulärer Job auch täglich von mir. Aber bei Eurem Kenntnisstand habe ich den Eindruck, dass Ihr Euch da mächtig verhoben habt. Bitte nicht böse sein. Aber lasst auch diese Planungsarbeit einen Fachmann machen.

juma schrieb:
So und nun noch ein paar Worte zum Schluss.
Wir wollen den Anschluss nicht selbst machen.
Puh! Jetzt bin ich erleichtert. :)
juma schrieb:
Wir wollen lediglich schon mal alles vorbereiten, damit ein Elektriker dann nur noch alle Kabel anstecken muss.

"anstecken" heißt bei mir in der Gegend
= "in Brand setzen" :roll:

Trotzdem viele Grüße
0V
 
  • Anschluss eines Gartens
  • #4
Anstecken is gut gg. Der Zähler gehört garantiert der Sparte und nicht dem Versorger. Die Buddeleien
werden sicher auch mit dem Vorstand abgesprochen
 
  • Anschluss eines Gartens
  • #5
Hallo,

ich glaub wir sind ein wenig falsch verstanden worden.

jetzt will ich das alles nochmal etwas genauer erklären:
- am Garteneingang steht ein kleiner grauer Kasten. An diesem kommen 4 - Adern an (3x Phase + 1x Null und Schutzleiter kombiniert)
- ab diesem Kasten geht ein 2-adriges Kabel (1x Phase, 1x Nullleiter) ins Gartenhaus, wo sich der Zähler befindet
- die anderen beiden stromführenden Kabel enden vermutlich in dem grauen Kasten.
- In den Zählerkasten geht das 2-adrige Kabel rein und ist da mit einer 25A sicherung abgesichert, es sind aber noch 2 Plätze frei für weitere Sicherungen
- vom Zählerkasten geht ein Kabel zu einer schaltbaren Sicherung (zum Kippen), welche sich in einem Plastegehäuse befindet --- könnte ein FI sein
- zusätzlich geht ein kleines dünnes Kabel raus aus dem haus welches an einem in die Erde geschlagenen Eisenpfosten endet
- von dieser einen schaltbaren sicherung geht ein kabel in den Unterverteiler in welchem sich 4x 10A sicherungen befinden
- von da aus geht es über flugverdrahtung in die Räume

Ersetzt werden soll nun folgendes:
- die komplette Verkabelung im Haus ab Unterverteilung
- das 2-adrige Kabel welches von diesem grauen kasten an den Zählerkasten geht
- der unterverteiler soll auf kippsicherungen geändert werden
- dieses dünne Kabel, welches an den Eisenpfosten geht

vielleicht kann uns nun jemand helfen
achja vergessen: alles was wir ab dem grauen Kasten machen ist unsere sache, da gibt es keinen Gartenvorstand oder so. sind grade mal 5 gärten, von denen 2 noch intensiv genutzt werden.

vielen dank
Julia + Marco
 
  • Anschluss eines Gartens
  • #6
juma schrieb:
- am Garteneingang steht ein kleiner grauer Kasten. An diesem kommen 4 - Adern an (3x Phase + 1x Null und Schutzleiter kombiniert)

Damit wir uns alle verstehen, juma meint, dass am Hausanschlußkasten ein vieradriges Kabel ankommt mit drei Außenleitern und einem PEN-Leiter (Netzform TN-C). befinden sich in diesem Kasten keine Sicherungen?

ab diesem Kasten geht ein 2-adriges Kabel (1x Phase, 1x Nullleiter) ins Gartenhaus, wo sich der Zähler befindet

Hauptleitung zur Zähleinrichtung besteht also aus einem 2-adrigem Kabel, ebenfalls in der Netzform TN-C).

- vom Zählerkasten geht ein Kabel zu einer schaltbaren Sicherung (zum Kippen), welche sich in einem Plastegehäuse befindet --- könnte ein FI sein

Einen FI erkennt man an der vorhandenen Prüftaste und dem Aufdruck.

- zusätzlich geht ein kleines dünnes Kabel raus aus dem haus welches an einem in die Erde geschlagenen Eisenpfosten endet

Das soll sicherlich der Erder sein. Die Frage ist jetzt, welche Netzform besteht ab der Verteilung.
ist es ein TN-C oder ein TN-C-S-Netz, dann dient dieser "Erder" nur dem Potenzialausgleich. Wurde ein TT-Netz errichtet, dann kommt von diesem "Erder" der Schutzleiter, was jedoch nicht gerade vertrauenserweckend wäre.

vielleicht kann uns nun jemand helfen
achja vergessen: alles was wir ab dem grauen Kasten machen ist unsere sache

Grundsätzliche Frage: Handelt es sich um einen "Unterzähler" einer Hauptanlage oder gehört dieser Zähler einem Netzbetreiber? Wenn das eine Kundenanlage im Verantwortungsbereich eines VNB ist, dann muß man hinsichtlich der TAB vieles beachten. Bei einem Unterzähler muß lediglich nach DIN-VDE gearbeitet werden.

MfG
 
  • Anschluss eines Gartens
  • #7
@hemapri
vielen Dank, dass du mein wirres geschreibe mal etwas übersetzt hast.

Die Kippsicherung scheint tatsächlich ein FI zu sein, es gibt da drauf noch nen kleinen Taster zum auslösen, allerdings steht nix drauf und er ist nur 2-Polig.

Sollte der gegen einen 4poligen 40/0,03A ersetzt werden?

Woran erkennen wir ob es ein TN-C oder ein TT netz ist? Dann würden wir nochmal danach schauen.

Also der graue Kasten ist also der Hausanschlusskasten -- ab da wollen wir bis auf den vorhandenen Zähler alles erneuern. Was brauchen wir dafür? Welches Kabel müssten wir legen und wie das ganze absichern.

viele Grüße
Julia + Marco
 
  • Anschluss eines Gartens
  • #8
juma schrieb:
Die Kippsicherung scheint tatsächlich ein FI zu sein, es gibt da drauf noch nen kleinen Taster zum auslösen, allerdings steht nix drauf und er ist nur 2-Polig.

Klar ist er bei Einphasen-Wechselstrom zweipolig, je ein Durchgang für den Außenleiter (L) und den Neutralleiter (N). Und zumindest der maximale Strom und der Auslösestrom stehen drauf.

Sollte der gegen einen 4poligen 40/0,03A ersetzt werden?

Nur, wenn du statt des einen, die beiden anderen Außenleiter auch ins Haus holst, sprich, von Einphasen-Wechselstrom auf Drehstrom umstellst. da wird dann allerdings auch ein anderer Zähler nötig. Grundsätzlich würde ich aber dazu anraten, wenn schon alles neu gemacht wird. Bei Drehstrom werden die Leiter weniger belastet, da die Gesamtlast auf die drei Außenleiter verteilt werden kann. Zudem hätte man die Möglichkeit, bei Bedarf auch richtige Drehstromgeräte zu betreiben oder 400V abgreifen zu können.

Woran erkennen wir ob es ein TN-C oder ein TT netz ist?

An der Art und Weise der Ausführung der Überstromschutzeinrichtung. Beim TN-C-Netz wird neben den Außenleitern ein sogenannter PEN, früher Nullleiter, mitgeführt. Dieser ist zum einen Betriebsstromrückleiter und hat zum anderen eine Schutzfunktion. Durch eine sogenannte PEN-Aufteilung kann dieser Leiter in einen Neutralleiter (N) und einen Schutzleiter (PE) aufgeteilt werden. Der Neutralleiter ist dann für den Stromfluß zuständig und der Schutzleiter für die Schutzfunktion.
Beim TT-Netz kommen nur Außenleiter und ein Neutralleiter an. Ein Leiter mit Schutzfunktion fehlt also. Ein Schutzleiter (PE) ist durch einen geeigneten Erder an der Anlage selbst zu erstellen. Das funktioniert, weil der Transformator-Mittelpunkt, wo die Niederspannung herkommt, schutzgeerdet ist.
Ihr könntet also durchaus auch über ein TT-Netz verfügen und das auch schon ankommend. Dann wären die beiden Alu-Leiter L und N. Durch die schlechteren Abschaltbedingungen im TT-Netz ist der Einsatz eines FI-Schutzschalters in der Regel unbedingt nötig. Möglich, dass ihr auch deshalb den FI drin habt.
Also grob gesagt, bei einem TN-C-S-Netz entsteht der PE aus der Aufteilung eines PEN-Leiters in PE und N. Der PEN kann aus Gründen des Potenzialausgleiches durchaus geerdet sein. In neueren Anlagen ist das sogar vorgeschrieben.
Bei einem TT-Netz hat man bereits einen Neutralleiter (N). Der Schutzleiter (PE) geht unmittelbar über einen Erder in die Erde hinein.

Also der graue Kasten ist also der Hausanschlusskasten -- ab da wollen wir bis auf den vorhandenen Zähler alles erneuern. Was brauchen wir dafür? Welches Kabel müssten wir legen und wie das ganze absichern.

Wie hoch ist denn der HAK abgesichert? Welche Last wird an der Anlage letztlich erwartet? Soll auf Drehstrom umgerüstet werden? Wem gehört nun der hAk und der Zähler? Gartenverein ect. oder einem Energieversorger? Das ist für den Umbau extrem wichtig.

MfG
 
  • Anschluss eines Gartens
  • #9
Der HAK (Hausanschlußkasten)gehört dem Menschen, der im Grundbuch eingetragen ist, denn den kauft er dem EVU beim Setzen des HAK ab. Nur die unteren Klemmen im HAK gehören noch dem EVU, der Rest dem Kunden incl. darin enthaltener Sicherungen.

Zähler ist bei Euch natürlich noch fraglich, ob der einem EVU gehört oder nur ein Unterzähler ist, was ich mir nicht vorstellen kann, wenn es sich um einen richtigen HAK handelt.
Wenn dieser einem EVU gehört (muss ja draufstehen) dann dürft Ihr da leider gar nix machen, denn dazu bedarf es einer Konzession seitens des EVU`s.
Diese Konzession haben nur die Elektro-Fachfirmen in Eurem Umkreis.
Also, wenn dies der Fall ist, bitte Hände weg vom HAK und vom Zähler !! Was Ihr nach dem Zähler macht, obliegt Eurer eigenen Verantwortung und SICHERHEIT !
Daher bitte auf jeden Fall (zumindest auch nach Umbau) durch einen Fachbetrieb abnehmen lassen. :!:

Sorry, eigentlich wollte ich nur was zum HAK schreiben... :wink:
 
Marcel schrieb:
Der HAK (Hausanschlußkasten)gehört dem Menschen, der im Grundbuch eingetragen ist, denn den kauft er dem EVU beim Setzen des HAK ab. Nur die unteren Klemmen im HAK gehören noch dem EVU, der Rest dem Kunden incl. darin enthaltener Sicherungen.

Das ist natürlich rechtlich exakt, wenn es sich um den Hausanschluß in einem Niederspannungsnetz handelt. 8)
Sollte es sich um das Hausnetz eines Gartenvereins handeln, sieht das schon wieder ganz anders aus.

Zähler ist bei Euch natürlich noch fraglich, ob der einem EVU gehört oder nur ein Unterzähler ist, was ich mir nicht vorstellen kann, wenn es sich um einen richtigen HAK handelt.

Doch, die setzen hin und wieder sogar richtige (zivile) HAK.

Wenn dieser einem EVU gehört (muss ja draufstehen) dann dürft Ihr da leider gar nix machen, denn dazu bedarf es einer Konzession seitens des EVU`s.

Nicht nur das. Dann kommen die aktuellen TAB zur Geltung, was zumindest in diesem Fall dann auch einen neuen Zählerschrank mit einschließen dürfte.

MfG
 
Hallo,

@Marcel
also gehört der HAK in unserem Falle der Stadt. und alles was von dem HAK ins Grundstück geht sozusagen uns. Die Stadt hat aber an diesen Gärten kein Interesse und somit haben wir alle Möglichkeiten ab diesem Kasten das zu machen.

Ob der Zähler dem EVU gehört kann ich leider nicht sagen, das ding hängt da seit 1965. und ist mit der Möglichkeit 3 Sicherungen zu setzen versehen.

@hemapri
da wir jetzt eh alles gleich richtig neu machen wollten, sollen natürlich auch die beiden anderen Außenleiter ins haus, also an den Zähler und von da ab in die Unterverteilung.
Wie hoch der HAK abgesichert ist, kann ich leider nicht sagen, da ich diesen mit sicherheit nicht aufschrauben werde. Aber vom Vorbesitzer wurde was von 25A gesagt, aber ich schätze mal das zählt für die eine Leitung die ins Haus geht.
Es sollen ein paar Steckdosen und 3 Lampen installiert werden und wenn sich die Möglichkeit bietet auch noch eine Drehstromsteckdose.

freuen uns auf weitere antworten.
Vielen Dank
Julia + Marco
 
juma schrieb:
Hallo,
Ob der Zähler dem EVU gehört kann ich leider nicht sagen, das ding hängt da seit 1965. und ist mit der Möglichkeit 3 Sicherungen zu setzen versehen.

Na wer ist denn für den Zähler zuständig? Energieversorger? Gartenverein? Bürgermeister? Wer stellt euch eine Stromrechnung aus? Kommt der Strom aus dem Netz eines Energieversorgungsunternehmens oder hängt dieses Netz hinter dem Hauptzähler einer Kundenanlage, z.B. Siedlerverein ect.?

da wir jetzt eh alles gleich richtig neu machen wollten, sollen natürlich auch die beiden anderen Außenleiter ins haus, also an den Zähler und von da ab in die Unterverteilung.

Wenn es sich um den hausanschluß von einem Energieversorgungsunternehmen handelt, dann ist eine drehstromtaugliche Verbindung sogar vorgeschrieben. Und diese muß mindestens für 3x63A ausgelegt sein, unabhängig von der tatsächlichen last oder der Absicherung. Und dann sind, wie schon erwähnt, die aktuellen "Technischen Anschlußbedingungen (TAB)" einzuhalten. Damit dürfte wahrscheinlich ein neuer Zählerschrank einschließlich "Selektivem Hauptleitungsschalter" fällig werden. Aber das steht ja dann in den TAB.

MfG
 
hallo,

nach dem letzten Wochenende habe ich wieder neue Erkenntnisse bezüglich unserer Verkabelung im Garten.

Der Zähler ist ein Unterzähler. (Steht zumindest so drauf)
Am HAK kommt ein vieradriges Kabel an 3x Phase 1x Null und Schutzleiter in einem. Von da aus geht ein zwei Adriges zum Zähler (1x Phase, 1x Null und Schutzleiter) -- ist ein 2,5qmm kabel.
Vom Zähler geht ein zwei adriges Kabel in den FI, (ist ein 4-poliger mit 40/0,5A).
Am Ausgang des FI Schalters sind dann 3 Kabel angeschlossen. der FI ist sozusagen zusätzlich geerdet.
Der Unterverteiler ist ebenfalls 3 Adrig verkabelt.

Jetzt zu meinen Fragen.
Reicht dieser FI aus oder sollten wir einen neuen kaufen?
Kann ich die 2,5qmm Leitung am Zähler mit 16A absichern um dann in der Unterverteilung ein Stromkreis für Licht und ein Stromkreis für die Steckdosen zu machen (6A und 10A)?

Das Kabel vom HAK zum Zähler soll vorerst bleiben.

vielen Dank schonmal für die Antworten.
Julia + Marco
 
Am Ausgang des FI Schalters sind dann 3 Kabel angeschlossen. der FI ist sozusagen zusätzlich geerdet.
Wie muss ich mir das vorstellen? Ist der PEN über den Fi geschaltet?
 
juma schrieb:
Der Zähler ist ein Unterzähler. (Steht zumindest so drauf

Also handelt es sich um keinen Anschluß eines VNB. Das vereinfacht die Sache etwas. Das verteilnetz und der HAK gehören also zu einer übergeordneten Kundenanlage.

Am HAK kommt ein vieradriges Kabel an 3x Phase

Einigen wir und auf drei Außenleiter. Was die Phasen anbelangt, die müßten auf den einzelnen Außenleitern immer um 120° verschoben liegen.

1x Null und Schutzleiter in einem.

Du meinst sicher einen PEN-Leiter (kombinierter Schutz- und Neutralleiter, früher auch als Nullleiter bezeichnet). Ein Nullleiter ist also schon ein Leiter, welcher beide Funktionen in sich vereint.

Vom Zähler geht ein zwei adriges Kabel in den FI, (ist ein 4-poliger mit 40/0,5A).
Am Ausgang des FI Schalters sind dann 3 Kabel angeschlossen. der FI ist sozusagen zusätzlich geerdet.

Was soll das? Wo sind da welche Leiter angeschlossen?
Wenn ein PEN auf einen FI geht, dann verliert er seine Schutzfunktion. Am anderen Ende hat man da nur noch einen N. Den mit einem Erder zu verbinden, wäre absoluter Murks. Entweder man betreibt ein TN-C-S-Netz, dann wird der PEN noch vor dem FI in einen Neutralleiter (N) und einen Schutzleiter aufgeteilt. Außenleiter und Schutzleiter gehen durch den FI. Der PEN, nicht der N, kann zwecks Potenzialausgleich mit einem Erder verbunden werden. N und PE dürfen sich außen an der PEN-Aufteilung nie berühren!
Oder man errichtet ein TT-Netz, dann kann man es so wie bei dir machen, der Schutzleiter kommt aber dann vom Erder und darf ebenfalls keinerlei Verbindung zum N haben.

Der Unterverteiler ist ebenfalls 3 Adrig verkabelt.

Und wo kommt der Schutzleiter nun her?

Reicht dieser FI aus oder sollten wir einen neuen kaufen?

Zum einen ist es wohl nur ein zweipoliger FI. Ich würde auf Drehstrom umbauen und einen vierpoligen nehmen. Zum anderen sollte er für einen Nennfehlerstrom von 0,03A ausgelegt sein. Dann genügt er auch den Mindestanforderungen für den Personenschutz.

Kann ich die 2,5qmm Leitung am Zähler mit 16A absichern um dann in der Unterverteilung ein Stromkreis für Licht und ein Stromkreis für die Steckdosen zu machen (6A und 10A)?

16A wäre zu 10 oder 6A nicht selektiv.

MfG
 
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