Auto über Unterverteilung in Garage laden

Diskutiere Auto über Unterverteilung in Garage laden im Forum E-Mobilität im Bereich DIVERSES - Ich habe mal ein paar Fragen für meine Planung, bevor ich den Elektriker beauftrage. Wir benötigen demnächst ein neues Familienfahrzeug und haben...
Ok. Verstanden.
Gehe ich recht in der Annahme, dass das zu vernachlässigen wäre, wenn ich vorübergehend nur mit kleiner Ladeleistung z.B. 1,4kw laden würde und nur ein Problem darstellt, wenn man schon nahe der 16A ist mit den 3% die 16A überschreiten würde?
 
Entgegenwirken kann man dem Verlust mit größerem Querschnitt, wenn das schon liegt und man es nicht austauschen kann muß man mit dem höheren Verlust eben leben.
wenn man da täglich 13kWh läd und das mal mit 10A aus einer Schuko Steckdose sind das 69W Verlust bei den maximalen 3% nach Norm an Spannungsfall bei 6 Stunden aufladen gehen dann einem täglich 0,4kWh verloren macht 150kWh im Jahr oder derzeit 60€

Ist der Spannungsfall höher wie meistens da die 3% nicht eingehalten wurde dann entsprechend mehr.

Ist nur eine Beispielrechnung.
 
Ja mit kleinerer Ladeleistung sinkt auch der Verlust, nur brauch das Teil dann natürlich auch deutlich länger zum Volladen.
 
Hier noch die versprochenen Bilder. Ich glaube, der Querschnitt vom Kabel ist nur 1,5mm², wenn ich mit das schwarze Kabel so ansehe.
 
Ja leider. Die "Beratung" beim Hausbau war irgendwas zwischen grottig und nicht existent.

Meinst du direkt eine blauer CEE Dose setzen oder was magst du direkt anklemmen?
 
Schukosteckdosen gelten als nicht 100% dauerlastfest. D.h. ein Ladeziegel besser direkt anklemmen.
 
Dauerlastfest ist eine Schukodose durchaus, aber nur für max 10A und nicht 16A
 
Deswegen schrieb ich ja ordentliche Steckdose für Dauerbetrieb. Soweit ich gelesen habe, gibt es die ja vereinzelt. (z.B. Legrand green up bzw. interbär mobility)


Um mal den Aufwand für die Neuverlegung von Kabel abzuschätzen.
Welches Kabel würde denn für meinen Anwendungsfall empfohlen. Die Garage ist eine Doppelgarage und ich gehe davon aus, dass das Verbrenneraus irgendwann kommt und wir mindestens 2 Autos laden müssen.
(Zukunftsfähig somit für (Doppel-)Wallbox und PV auf Garagendach /Netzwerkkabel )



Wir haben ein Haus auf Bodenplatte aus 36cm Porenbeton.
Waagerecht Durchbohren wie vielfach im Internet nachzulesen wäre damit relativ leicht.
Soweit ich gelesen habe, gibt es ja da spezielle Mauerdurchführungen, die dann waagerecht an der Wand rauskommen würden. Danach müsste das Kabel ja mehr oder weniger 90% nach unten gehen. Das ist irgendwie blöd, da das auch Laufweg ist. Ist Schrägdurchführung unüblich?

Als Alternative:
Wenn ich auf meinen Bildern vom Hausbau so schaue, habe ich 3 KG Rohre nach draußen. 1x Wasser 1x Strom 1x TK.
Bei Wasser schaut das KG Rohr aus den Fliesen raus und ich sehe eine Ringraumdichtung im inneren. TK und Strom ist überfliest, was da mit Estrich etc. ist, kann ich nicht genau sagen. Dazu müsste man die Fliese rausnehmen und alles öffnen. Sollte man versuchen das zu öffnen und dort mit rausziehen? Oder macht man da mehr Kaputt, als das es funktioniert?
Was erwartet mich da auf der Außenseite im Erdreich?

Bei dem KG Rohr für Strom kann ich nicht 100% sagen, wo das unter den Fliesen runter geht, da das Kabel nochmal quer verlegt ist. Hier sehe ich die Gefahr, dass ich was beschädige. Bei TK geht das Kabel gerade durch Fliese (und evtl. Estrich durch. Es wäre also deutlich einfacher. Dazu wäre in dem Rohr für TK vermutlich noch deutlich mehr Platz. Wäre das da sinnvoll oder vertragen sich Strom und TK nicht in einem Rohr?

Wenn ich das Netzwerkkabel mit zur Garage rausziehe, geht das vermutlich nur über ein Schutzrohr. Kann Strom und Kabel gemeinsam bis zur Garage in ein KG Rohr gelegt werden? Könnte dann da auch das Glasfaserkabel mit durchgezogen werden, wenn es soweit ist?

Ich weiß viele Fragen.. aber vielleicht könnt ihr die eine oder andere beantworten.
 
Ich pick' mir mal eine Frage raus und antworte mal wie folgt.
BEVOR (und das machst Du ja richtig) solltest Du Deinen möglichen maximalen Gesamtbedarf ermitteln.
Das gleichzeitige(!) schnelle(!) Laden von 2 Fahrzeugen ruft nach 2x22kW Ladekapazität. Das scheint mir nicht darstellbar für ein Einfamilienhaus. D.h. max. 1x 22kW oder 2x11kW (weil man ja 2 Stationen braucht).
Alles über 11kW ist meines Wissens genehmigungspflichtig (also demnach auch (2x11=22)) und sehr bald werden die Versorger die Pflicht zur Kommunikation zwischen Hauptzähler und Wallbox aufrufen. Ich habe mich im Detail mit dem Thema noch nicht beschäftigt, aber das sieht aus, als brauchst Du dann mindestens 1- 2 zusätzliche "Datenleitungen" (Anschlüsse verplombt durch Versorger) und zwar nicht für das Auslesen der Daten der Box per LAN (für Deine Wallbox-App) sondern für die separate Kommunikation mit dem Zähler.
Das ganze ruft schon fast nach 5x16mm² HV zu UV (Garage) um auch die Verluste (Wärme) zu minimieren.

1706898913919.png
Hier oben ist die Zuleitung zwischen (neu zu installierenden) UV (die in der Garage) und der Wallbox gemeint. Und nicht wie in vielen Foren gemeint die Meile von Hauptverteilung zur Garagenunterverteilung.
Im übrigen würde ich darauf achten, dass die Zuleitung zwischen Wallbox und "Autosteckdose" NICHT 7 Meter lang und nur 2,5mm² hat (wird so verkauft). Diese Leitung würde ich möglichst 4 mm² ausführen und max. 2 Meter lang. D.h. VOR Montage der Wallbox überlegen, wo das Auto steht beim Laden, wo ist der "Ladestutzen", damit die 2 Meter reichen. Evtl. auch mal überlegen, ob man nicht in der Garage lädt, sondern eine Ladesäule VOR die Garage macht. Diese Säule unterirdisch versorgen über Erdkabel.
 
Genehmigungspflicht fängt ab 12kVA an.
Ich persönlich sehe im elektrischen Antrieb mit Akku auch weiterhin nur eine Nische die zwar sinnvoll sein kann zu nutzen aber eben weiterhin nicht für mehr als 20% aller Fahrzeuge realistisch ist.

Zukunft wird der elektrische Antrieb mit der Stromerzeugung durch Brennstoffzelle werden, egal was man da jetzt durch die Zelle schickt, wird das ein Zeug sein was man aus überschüssigem Strom produziert, gemischt mit Energie aus Abfällen.

Die nötigen Leistungen um alle Autos zu laden kann das Netz derzeit nicht und wird es wohl auch nie liefern können.
Dazu bräuchte jede Tankstelle einen Stromanschluß von 10MW, was nicht realistisch ist.
Auch die Zeit ist ein Faktor.
Für Fahrzeuge die täglich maximal 200km fahren und danach 10-14 Stunden Zeit zum aufladen haben kann das was werden.
Da in Zukunft aber gerade nachts Strom aus Speicherquellen bereitgestellt werden muß ist das auch im Sinn sehr fraglich.
 
Die nötigen Leistungen um alle Autos zu laden kann das Netz derzeit nicht und wird es wohl auch nie liefern können.
Dazu bräuchte jede Tankstelle einen Stromanschluß von 10MW, was nicht realistisch ist.

Mit dem E-Antrieb gibt es tatsächlich etliche ungelegte Eier. Auf die, die mir einfallen, komme ich gleich zurück.

Aber der Energiebedarf der E-Fahrzeuge wird allgemein überschätzt - auch von mir, bis ich es nachgerechnet habe. Legt man die durchschnittliche tägliche Fahrleistung zu Grunde, so würden alle PKW (ohne LKW) zusammen das Stromnetz mit 8-10% seiner Leistungsfähigkeit belasten. D.h. ein E-Auto, das steht, gehört an eine Steckdose. Die EVUs laden dann, wie es ihnen passt. Damit hätte man wunderbare Möglichkeiten zur Lastregelung. Ist zuviel Strom da, geht er in die Akkus. Vor dem Hintergrund ist dann auch die Idee der Tankstelle tot. Die Idee das Auto an einer Tankstelle zu tanken, ist halt jahrzehntelang in uns hinein gesickert. Für eine gewisse Menge an Vielfahrern braucht man natürlich auch ensprechende Schnelllademöglichkeiten.

Soweit der ideale Blick. Jetzt zu den Haken und Ösen:
1) Die Steckdosen um alle parkenden Autos anzuschließen sind einfach nicht da.
2) Lustig wird es zu Urlaubsbeginn, wenn einige Millionen Deutsche, Holländer und weiß ich was gleichzeitig los wollen.
3) Mehr fällt mir erst mal nicht ein.

Das ist jetzt der reine Ladeaspekt. Dazu kommt noch, dass das ganze nur dann Sinn macht, wenn der Strom CO2-frei erzeugt wird.

zu 1 noch: es müssten auch nicht alle parkenden Autos gleichzeitig am Netz sein. Aber viele. Und wenn sie vollgeladen sind, müssten sie gegen leere getauscht werden.

zu 2 noch: man könnte der Sache die Spitze nehmen, wenn man es schafft, den Urlaubsverkehr gleichmäßig über die Woche zu verteilen. Aber ob das reicht, ich weiß es nicht.


So, damit möchte ich jetzt nicht alles schönreden. Es bleibt eine spannende Sache....


Wasserstoff hat auch etliche Tücken. Der verschwindet einfach aus dem Tank, weil er so "dünn" ist. Der Transport ist teuer. Die Verdichtung frißt große Energiemengen und die Tanksäulen sind auch aufwendig. Meines Wissens ist es auch ein (indirektes) Treibhausgas.


Die fossilen flüssigen Brennstoffe haben schon etliche Vorteile auf ihrer Seite - bis auf das "kleine" Problem, dass sie bei der Verbrennung CO2 freisetzen.



So, jetzt gehe ich mal vorsorglich in Deckung.
 
Ein E-Auto macht nur für den Bereich Sinn in dem es maximal 200km am Tag fährt und danach etliche Stunden wieder langsam aufgeladen werden kann.
z.B. der tägliche Einkauf, Kinder zum Fußball bringen etc und danach wieder an die Steckdose um 10-14 Stunden in aller Ruhe zu laden.

Für weitere Strecken, Urlaubsreise, Handelsreisende, ist ein solches Auto nicht passend.
Hier ist ein entsprechender Hybridantrieb mit Brennstroffzelle, Kondensator als Zwischenspeicher und rein elektrischem Antrieb erforderlich, den man dann mit Gas aus regenerativen Quellen oder auch anderen regenerativen Kraftstoffen wie gewohnt in wenigen Minuten auftanken kann.
 
Was hatte der TE eigentlich nochmal in seiner Eröffnung geschrieben und sich verbeten??
Keine (vor Allem keine dusseligen!!) Diskussionen über Sinn und Unsinn von Hybrid!!

Zum Nachlesen:
Vor- und Nachteile sind mir bewußt, da ich aktuell selbst einen Hybrid bisher als Firmenwagen habe, also keine Diskussionen darüber.
Scheint ja für Moderatoren mit Narrenfreiheit nicht zu gelten..... so sad.
Mach doch einfach einen eigenen Thread zum Thema auf, wenn Du ein diesbezügliches Mitteilungsbedürfnis hast!

Viel wichtiger, und das wurde überhaupt nicht berücksichtigt:
Der TE möchte sein Fahrzeug in der Regel NACHTS laden!
Also ist alles, was zu PV geschrieben wurde, UNABHÄNGIG davon zu sehen und zu bewerten, oder scheint bei Euch des Nächtens die Sonne?
 
Zum einen sind wir ja nicht soweit auseinander. Zum anderen, ist der eigentliche Fehler der hohe Anteil an Individualverkehr:
1708433914476.png
Quellenangabe: Allianz pro Schiene

Wenn man zu Gunsten des öffentlichen Verkehrs verschieben könnte. Und ehe jetzt die ganzen "Ja, aber" kommen:
Was wären denn die Vorteile?
Was müsste passieren, dass das auch praktisch einen Sinn ergibt? Wie könnte das klappen?
 
Was hatte der TE eigentlich nochmal in seiner Eröffnung geschrieben und sich verbeten??
Keine (vor Allem keine dusseligen!!) Diskussionen über Sinn und Unsinn von Hybrid!!

Zum Nachlesen:

Scheint ja für Moderatoren mit Narrenfreiheit nicht zu gelten..... so sad.
Mach doch einfach einen eigenen Thread zum Thema auf, wenn Du ein diesbezügliches Mitteilungsbedürfnis hast!

Viel wichtiger, und das wurde überhaupt nicht berücksichtigt:
Der TE möchte sein Fahrzeug in der Regel NACHTS laden!
Also ist alles, was zu PV geschrieben wurde, UNABHÄNGIG davon zu sehen und zu bewerten, oder scheint bei Euch des Nächtens die Sonne?

von mir aus kann das Thema gerne in eigenen thread.

Die Themenkomplexe PV und e-Antrieb werden schnell emotional. Deswegen: bitte Ruhe bewahren. Wenn einer kratzig reagiert, legt der nächste Schippe drauf und nimmt das Unheil seinen Lauf. Die sachliche ist dann dahin :-(
 
ich fahre jeden Tag mit der Bahn, also wenn die fährt...
Hätte ich allerdings eine Arbeitsstelle an der ich jeden Tag PÜNKTLICH auftauchen müsste, wäre das nicht machbar.
ständig fallen Züge aus, kommen erheblich zu spät, oder es geht auch mal wieder stundenlang gar nichts.
 
von mir aus kann das Thema gerne in eigenen thread.
So sollte es sein.
Mir geht es gar nicht um die Diskussion Hybrid/e-Auto ja/nein, sondern darum, dass ein Thread gekapert wird, um seine Befindlichkeiten unters Volk zu streuen, die aber dem TE in keiner Weise weiterhelfen.
Dass das sogar von einem MOD so praktiziert wird, ist um so trauriger.
 
Thema: Auto über Unterverteilung in Garage laden

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