"Backofen" bauen - 210Grad Blitzschnell - im PKW

Diskutiere "Backofen" bauen - 210Grad Blitzschnell - im PKW im Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Guten Tag ich habe eine eher ungewöhnliche Frage... undzwar möchte ich eine "Art Backofen" bauen oder kaufen, der relativ schnell auf 210 Grad...

  1. #1 Misterx99, 09.01.2018
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    Guten Tag

    ich habe eine eher ungewöhnliche Frage... undzwar möchte ich eine "Art Backofen" bauen oder kaufen, der relativ schnell auf 210 Grad heizen kann für etwa 3 – 4 Minuten und dann wieder auf 50 Grad schaltet.

    Das ganze soll auch noch in einem Fahrzeug mit Bordstrom funkonieren.

    Also das ganze ist für ein Laborfahrzeug, also nicht erschrecken das ich jetzt Brötchen während der Fahrt backen will.

    Gibt es eine Idee dazu? Ich glaube, es wäre bei Gas möglich, aber dass ist mir zuviel Aufwand. Die Bestimmungen sind da enorm.

    Ist es überhaupt möglich? Scheitert es an der erforderlichen Energie?

    Grüße
     
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  3. #2 Pumukel, 09.01.2018
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    klar ich möchte mit einem PKW einen Hänger bergauf ziehen ist das möglich. Genau so ist deine Frage!
     
  4. #3 Misterx99, 09.01.2018
    Misterx99

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    Es gibt Backöfen für PKW Stromaschlüsse wie im Wohnmobil, jedoch brauchen diese ewig bis sie sich aufheizen. Wäre schön, wenn dass recht schnell gehen würde.

    Liegt es an der fehlenden Energie die die Batterie oder Lichtmaschine liefert ?

    So ist es vielleicht besser ausgedrückt.

    Vielleicht ist es rein technisch ja gar nicht möglich.
     
  5. Sparky

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    Alleine der Titel: Titel: "Backofen" bauen - 210Grad Blitzschnell - im PKW

    geht nicht mit PKW-Bordstrom, auch nicht, wenn du das "Blitzschnell" streichen würdest.
     
  6. #5 Pumukel, 09.01.2018
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    So dann mal Klartext: Backofen ist nicht Backofen. die unterscheiden sich zB in der Größe und auch in der Anschlussleistung.
    Weiter im Text ein Akku mit zB 12V und 100Ah kann eine elektrische Arbeit von 12V*100A*1h = 1200VAh = 1200Wh liefern . Das sind 1,2 kWh. Dein Herd Zuhause hat in etwa im Backrohr ca 2500 W mit Ober und Unterhitze Aber auch da schafft es die Heizung nur bei leerem Backrohr den Raum auf 210 Grad in wenigen Minuten auf zu heizen.
    Da in einem Wohnmobil die Energie begrenzt ist Dauert das wegen der geringen Anschlussleistung auch länger.
    Klar könntest du auch da leistungsstärkere Heizungen verbauen . ZB 12V 1500W aber dann zieht die Heizung ca 125 A und das macht dein Akku nicht lange mit ! Zum Vergleich ein Anlasser zieht in etwa 100 bis 150 A nun lass den mal 10 min Juckeln. Spätestens nach 3 min klackt der nur noch!
     
  7. Sparky

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    Ich lach´ mich gleich kaputt. Schwachsinn im Quadrat.
    Wie so vieles von dir.
    Diesen Akku muss du erst erfinden.
     
  8. #7 Misterx99, 09.01.2018
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    Danke an Pumukel, schon mal eine Antwort die mir hilft.

    Sparky, sicher gibt es Öfen für Wohnmobile die scheinbar deine Vorstellungskraft übertreffen und mit Bordstrom laufen. Genau wie Kühlzellen usw..
     
  9. Sparky

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    Na, dann mach mal, viel Spass...
     
  10. bigdie

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    1. war die Frage ja kann das im Auto funktionieren. Ein Auto hat ja auch eine Lichtmaschine, sodas man bei laufendem Motor kurzzeitig jede Menge Strom ziehen kann. Ist halt wegen der zu verlegenden Kabel relativ unpraktikabel. Außerdem dürfte es schwer fallen entsprechende Heizungen zu finden. Zuerst sollte man aber mal klären, wie groß der Rauminhalt sein muss, und welches Materiel und wieviel davon erhitzt werden soll.
     
  11. sb

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    Also ein 12V 100Ah Akku ist nun wirklich nichts aussergewoehnliches... :roll:
     
  12. #11 Pumukel, 09.01.2018
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    Naja die 1200 Wh Wirst du aus dem Akku selten ziehen können eher nur max 80% davon und darauf wollte Sparky wohl hin!
    Denn wenn der Akku restlos entladen wird ist er Hin! Die Angabe ist nur als Hinweis zu verstehen das eben die Arbeit die da Drin steckt begrenzt ist. Und was du entnehmen kannst hängt vom Entladestrom und der Entladezeit ab!
     
  13. bigdie

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    Nee, aber eine Autobatterie 12V 100Ah hat irgendwo noch einen Wert kleingedruckt meißt C20
    Und das bedeutet, die 100Ah bekommst du nur heraus, wenn du den Akku 20h mit 5A entlädst.
    Willst du den gleichen Akku mit 100A entladen, hält der keine Stunde sondern 30min oder kürzer. Er hat dann also nicht mehr 100Ah kapazität sondern 50Ah.
    Das gilt natürlich auch nur für einen neuen Akku bei 15-25°C.
     
  14. sb

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    Die Defizite realer Akkus sind mir bekannt, aber dass man von einem 100Ah Akku nicht 100Ah bekommt (was eine Herstellerspezifikation ist, die ermitteln nicht den theoretischen Maximalwert) waer mir neu. Das riecht ja nach Betrug.

    Dass der Entladestrom begrenzt ist ist mir ebenfalls klar, der angebliche Schwachsinn war ja die Energie...
     
  15. #14 Pumukel, 09.01.2018
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    Hallo die Energie (Arbeit) ist nun mal Spannung *Strom *Zeit So und die Angabe Ah sagt nur etwas zum Verhältnis von Strom zu Zeit aus!
    Theoretisch würde der Akku 100A eine Stunde lang liefern oder 1A eben 100h . Und da kommt die Chemie im Akku zum tragen den je kleiner der Strom ist um so länger kann der Akku diesen Strom liefern!
    Selbstentladung lassen wir mal außen vor den auch dieser Strom ist ein Endladestrom!
     
  16. bigdie

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    Ist kein Betrug, ist Physik und Chemie. Viele Hersteller werben sogar mit dem C100 Wert.
    Dann darfst du nur 1A ziehen bei einer 100Ah Batterie, wenn du die 100Ah auch entnehmen willst.
    Da steht dann 100Ah und klein irgendwo C100 und im Datenblatt findest du noch 75Ah C20.
    Ist ganz einfach so, das jede Batterie einen Innenwiderstand hat. dieser wird auch noch größer je leerer die Batterie wird. Und über diesem Widerstand hast du einen Stomabhängigen Spannungsfall. Spannung X Strom ist Leistung. Je höher der Strom, desto höher auch die Leistung, welche in der Batterie in Wärme umgesetzt wird und diese Leistung bzw Arbeit kannst du an der Klemme nicht mehr entnehmen.
    Als 2, Punkt kommt hinzu, das die Batterie als leer gilt, wenn die Entladeschlussspannung von 10,5V erreicht ist. Und wenn du bei 100A Stromentnahme schon 1V Spannungsfall über dem Innenwiderstand hast, dann bist du natürlich viel schneller bei der Entladeschlussspannung als bei 1A also 0,1V Spannungsfall.

    Und um das Ganze noch verwirrender zu machen, gelten die 10,5V nur in Europa. Wenn du ein US-Car fährst und dich wunderst, wieviel Ah die pro Gewicht und Größe haben, dann kannst du mal nachschauen, das die Entladeschlussspannung bei den Amis glaub 1V niedriger ist.
     
  17. sb

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    Habt ihr meinen Beitrag ueberhaupt gelesen? :roll:
     
  18. Sparky

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    Dann mach dich mal schlau über die entnehmbare Leistung von Bleiakkus, ohne ihn zu zerstören.

    Die Herstellerangaben sind rein theoretische Werte, wirst du in der Praxis nie erreichen.

    Du kannst froh sein, wenn du an 40-50% herankommst und das auchnur wenn der Akku bei >20°C steht.
     
  19. sb

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    Leute, es geht mir nicht um die Leistung sondern um die Energie :!:

    Ich verstehe nicht wieso hier so drauf rumgeritten wird dass man keine 100A fuer eine Stunde ziehen kann, das habe ich nie bestritten und davon war auch nie die Rede.

    Ich bins halt gewohnt dass die Spezifikationen zumindestens halbwegs stimmen, wenn die Hersteller bei Bleiakkus da in dieser Größenordnung (40-50%, ergo bis zu 100% Übertreibung) rumlügen dann okay, war mir nicht klar. Das geht bei mir als Betrug durch.

    Und nun warte ich gespannt darauf dass Pumukel wieder irgendwas redundantes blubbert und bigdie zum dritten mal den C Wert erklärt :roll:
     
  20. Sparky

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    Das ist doch Wortklauberei, wir wissen alle, dass die Energie gemeint ist.

    Man muss unterscheiden zwischen dem "Inhalt" der Verpackung unter optimalen Umgebungstemperaturen und der in der Praxis entnehmbaren Energie.

    Der Inhalt ist nur ein theoretischer Wert und unser Gesetzgeber macht keine Vorschriften, welchen Wert der Hersteller angeben muss.
     
  21. bigdie

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    Die Arbeit, die drauf steht, kann man auch entnehmen unter den angegebenen Bedingungen.
     
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