Batterieparallelschaltung

Diskutiere Batterieparallelschaltung im Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo, ich möchte 4 kleine USV Batterien Parallelschalten und damit Licht, Ladegeräte und einen Wechselrichter betreiben. Es handelt sich um 4...

  1. Biirno

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    Hallo,

    ich möchte 4 kleine USV Batterien Parallelschalten und damit Licht, Ladegeräte und einen Wechselrichter betreiben.

    Es handelt sich um 4 "Banner SBV12-18". All in sollte ich dadurch 72AH haben (Ja ich weiß, die habe ich natürlich nicht -> Verluste, Batteriezustand usw..)

    Die Batterien würde ich mit einem 16² verkabeln und mit 60A absichern.

    Wo ich mir jedoch nicht sicher bin, im Datenblatt selbst finde ich nicht wirklich was zu Stromabgabe, oder maximaler Belastung der Batterien? Kann ich da kurzzeitig 30,40,50A raussaugen? Je nachdem was der Wechselrichter braucht/was daran hängt.

    Natürlich wird das nicht der Normgebrauch sein, es geht mir nur darum, dass die Batterien keinen Schaden nehmen sollen.

    Anbei hab ich noch ein Foto vom "Datenblatt" angehängt.

    Danke schonmal!
     

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  3. #2 Octavian1977, 04.07.2019
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    Sollte für die Batterien kein Problem sein.
    Der Querschnitt könnte aber je nach Aufbau zu gering sein, je nach Umgebungstemperatur und Leitungslänge.
    60A ist vermutlich eine Sicherung aus dem KFZ Bereich?
    Ich würde hier Sicherungen wie Leitungsschutzschalter oder NH Trenner verwenden, zweipolige Absicherung.
    Gerade Leitungsschutzschalter haben den praktischen Effekt, daß man sie auch wieder einschalten kann und nicht dafür neue Elemente benötigt.
    Absicherung ergibt dann 63A
    Sollte mehr als ein Gerät an dem Wechselrichter Gleichzeitig betrieben werden ist eine Isolationsüberwachung und Potentialausgleich mit Erdung zu installieren.
     
  4. Biirno

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    Danke für die Antwort.

    Ich möchte einen ANL Sicherungshalter verwenden. Im Normalzustand möchte ich eine 20A Sicherung einsetzen und mit Wechselrichter dann eine 60A Sicherung. Derzeit habe ich noch keinen Wechselrichter und weiß auch noch nicht wann ich mir einen zulege.

    Das Kabel welches ich im Blick habe, hat laut Conrad eine max. Strombelastbarkeit von 80A. Selbstverständlich weiß ich dass die Verluste viel ausmachen. Darum werde ich auch die Kabellängen so kurz wie möglich halten um das Kabel richtig dimensioniert zu haben.

    Zur Absicherung:
    Wenn ich einen Wechselrichter mit FI Schalter verwende brauche ich trotzdem noch eine Isolationsüberwachung und PA Schiene?

    Ich habe zwar Elektrotechnik gelernt, jedoch hatte ich wenig mit KFZ beziehungsweise DC zu tun und frage deshalb hier so viel.

    Danke!
     
  5. #4 Octavian1977, 12.07.2019
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    Solche Angaben zur Stromtragfähikeit von Kabeln und Leitungen kannst Du getrost ignorieren, denn es fehlen völlig die Angaben zu den Bedingungen unter denen das Erfolgen darf.
    Passend wäre die Angabe der maximalen Leitertemperatur und des Querschnittes, danach kann man dann nach VDE den maximalen Strom ermitteln.
    Anders herum wird allerdings ein Schuh draus.
    Man ermittelt wie viel Strom man benötigt, wählt dann die passende Sicherung aus und nach deren Nennstrom dann die Leitung.

    Für 80A würde man bei 25°C Umgebungstemperatur mindestens einen Querschnitt von 16mm² benötigen in der Verlegeart C also direkt auf einer Wand oder Unterputz.
    In Rohren oder Kanälen wäre dann schon 25mm² notwendig.

    Auch zu bedenken ist die Leitertemperatur.
    nicht nur, das der Leiter seine maximale Temperatur nicht übersteigt, sondern auch, daß diese Temperatur kein Problem darstellt.
    Es ist schön wenn ein NYM bis 70°C heiß werden darf, wenn das einer anfasst wird er sich aber daran verbrennen!
    Die Batterie hat übrigens Temperaturen bis maximal 20°C gern, darüber altert diese extrem viel schneller, Frost sollte sie allerdings auch nicht bekommen.
     
  6. bigdie

    bigdie

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    Solche Akkus sollte man nie stärker entladen als C1 alsi 11 A eine Stunde.
    4x11 sind 44A. Wobei man beachten muss, das sich bei einer Parallelschaltung der Strom nie gleichmäßig aufteilt. Schon aus diesem Grund würde ich da nie mehr als 35A entnehmen. Im Allgemeinen ist parallelschaltung eh ein schlechter Kompromiss. Die Akkus sollten alle vom gleichen Typ und alle gleich alt sein. Besser ist aber du nimmst gleich einen 60Ah Akku. Wenn du aber öfter 60A entnehmen willst oder länger, dann ist auch der viel zu klein.
     
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  8. Biirno

    Biirno

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    Nochmals danke für eure Antworten:

    @Octavian1977
    Ja, mir ist durchaus bewusst das 80A angegeben nicht gleich 80A unter allen umständen bedeutet.
    Wie gesagt, absichern tu ich mit 60A.
    Weiters möchte ich auch nicht dauerhaft 30A oder gar mehr ziehen. Mir geht es hauptsächlich darum, dass ich bei hohen Spitzen auch gut abgesichert bin.

    Ich möchte mit dem Wechselrichter max. einen Bildschirm, Laptop betreiben. Keine Geräte wie Kaffeemaschinen oder so.

    @bigdie
    Danke, dass war die Antwort die ich eigentlich gesucht habe!
    Ich verwende die Batterien weil ich sie umsonst bekommen habe. Sie sind alle aus der gleichen charge und waren in einer USV verbaut und wurden deshalb auch ständig vollgeladen.

    Deshalb kann ich mir auch ziemlich sicher sein, dass sie miteinander harmonieren und sich nicht gegenseitig hinunter ziehen.

    Lg.
     
  9. bigdie

    bigdie

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    Kauf dir einen Bildschirm mit separatem Netzteil und mach das dann ohne Wechselrichter und beim laptop gilt das Gleiche auch da gibt es KFZ Netzteile, die das mit viel weniger Verlusten erledigen als ein Wechselrichter
     
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