Baustromverteiler erdung

Diskutiere Baustromverteiler erdung im Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo, ich kauf mir demnächst einen baustromverteiler. meine frage ist beim erden von dem teil... 1. Wie lang muss (soll) der staberder sein...

  1. willi4

    willi4

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    Hallo, ich kauf mir demnächst einen baustromverteiler. meine frage ist beim erden von dem teil...
    1. Wie lang muss (soll) der staberder sein (1,5 Meter)?

    2. erdungsleitung (verbindung Staberder Gehäuseanschlussklemme ausssen am BSV)wie lang? was für ein querschnitt(10mm2)? Was für eine ader fein-oder mehrdrähtig oder starr?

    wäre sehr hilfreich wenn ihr mir helfen könntet.
     
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  3. #2 Anonymous, 04.09.2009
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Hallo und Herzlich Willkommen im Forum.

    Also...
    Ein Kreuzerder mit 1,5/ 2m reicht aus.
    Nimm dann feindrähtige 10mm² (oder 16mm²)-Leitung, sie ist flexibel. Starre Adern können brechen, ist zwar unwarscheinlich da das Teil meist an einer Stelle steht, aber da biste sicherer bei. Des weiteren kann sich der Zählermonteur auch weigern das Teil mit nem Zähler zu bestücken.

    Ganz wichtig auch, links und rechts vom Verteiler Stäbe in die Erde rammen, damit er gegen umfallen gesichert ist. Die Stäbe dann am besten an den Haltegriffen befestigen.

    Mal ne andere Frage, baust Du ein Haus?
    Brauchst den Verteiler für etwas anderes?
    Die kann man nämlich auch sonst günstig mieten, oder man lässt ihn von einem Elektrobetrieb aufstellen. Der Betrieb kümmert sich dann auch um das Aufstellen, den Anschluß und die inbetriebnahme. Des weiteren muss er dann ja auch noch überprüft werden.

    Gruß Shadow
     
  4. s-p-s

    s-p-s

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    Die Frage ist nicht wie lang der Erder sein muß,sondern ob die Ohm Werte eingehalten werden.

    Auf den FI oder in der Anleitung stehen die Werte die min. eingehalten werden müssen.
     
  5. #4 Anonymous, 05.09.2009
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Stimmt, da war ja noch was. Hatte das im Hinterkopf gehabt, aber vergessen mit zu schreiben.
    In sandigem Boden kanns nämlich auch passieren, das der Erderstab 3m lang sein muss.

    Aber darum spielte ich ja auch auf ne Elektrofirma an, die haben die Möglichkeiten das durchzumessen. Und die kleben auch das Prüfsiegel auf den Schrank.
     
  6. willi4

    willi4

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    hallo will ich mich nochmal zu wort melden...
    der Baustromverteiler hat eine dreipolige Vorsicherung von 63A(also Drehstrom)...
    Dann langt also feindrähtige leitung 16mm2 (natürlich Grün/ Gelb) von 1m länge und ein Erdstab von 1,5m Länge (des Ding wird eh in Erde reingekloppt und zwar komplett)...
    klar Messung lass ich dann nach dem Aufstellen machen.
     
  7. s-p-s

    s-p-s

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  8. #7 elektroblitzer, 06.09.2009
    elektroblitzer

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    Für einen Baustromverteiler ist ein TT-Netz zwingend. Der Errichter hat hier besondere Massnahmen aufgrund der rauen Bedingungen zu treffen.
    Es müssen zwingend Erwiderstandswerte eingehalten werden die einen sicheren Betrieb zulassen. Ich übertreibe jetzt ein wenig. Es gibt Orte mit Kiesanschüttung in dem sichere Abschaltbedingungen mit Kreuzerdern nicht erreicht werden. Hierzu sind dann Massnahmen erforderlich die Widerstandswerte herunter zusetzen. Die Massnahmen sind im EInzelfall nachzuweisen. Da eh i.d.R. ein Zählerantrag benötigt wird in dem die Installationsfirma nachweist das das Gesamtsystem sicher ist braucht man sich doch keine Gedanken zu machen. Oder bist Du eine Firma?
     
  9. ego1

    ego1

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    Wo steht dass?

    Wir schliessen, wenn TN-System, immer über 5adrige Leitung an, ein Erder wird dann, wenn der Aufstellort das zulässt, gesetzt, wenn nicht, dann eben nicht.

    Ein Durchlesen der obigen Boeseker PDF bestätigt diese vorgehensweise.
     
  10. willi4

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    also ich hab mir die bosecker-pdf durchgelesen und es müsste das sein (zitat aus der pdf) 3.1.2 TN-C-System.
    Zuleitung 4adrig, (TN-C). Nach dem Speisepunkt: TN-S-System.
    Zusätzliche Erdung am Baustromverteiler.

    also es soll schon nachm bsv ein TN-S-System sein...
    und nein ich bin keine firma.
     
  11. #10 elektroblitzer, 06.09.2009
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    Dann ist ein ein TT-System. Für den Erder bist Du Verantwortlich.
     
  12. #11 pauline, 07.09.2009
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    Also ich kenne auf Baustellen nur noch BSV und sonstige Anlagen mit 30 mA RCD.
    Ich habe den Eindruck, anderes wird auch nicht mehr zugelassen. DER TÜV überprüft den FI ebenfalls mit einem besonderen Prüfgerät wenn z. B. eine Kranprüfung durchgeführt wird.

    Da sollte der Erdungswiderstand für die Auslösung des FI (fast) immer erreichbar sein.

    Das Netz ist natürlich ein TN-S-Netz ab Verteiler.
    Eben mit dem FI davor.

    Wo ist da noch das Problem??

    TT-Netz ist wohl ein Fehlgriff

    pauline
     
  13. #12 elektroblitzer, 07.09.2009
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    Baustromverteiler werden durch den Erder zum TT-Netz.
    Zum TT-Netz gehört der RCD.
     
  14. s-p-s

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    Leider so falsch.

    Lese dir doch auch mal die PDF des Herstellers von Baustromverteilern durch.

    Es gibt weiter verschiedene Lösungen als TT oder TN die mit dem Versorger Abzustimmen sind.

    Wenn ich mir den Zustand einiger Erder nach mehrfachen versetzen der Baustromverteiler ansehe, fühle ich mich im TN-S sicherer. Jedoch 5 Ader von Anfang an.
     
  15. #14 Nullvolt, 07.09.2009
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    Früher war für einen BSV sehr wohl das TT-System Pflicht. Seit einiger Zeit ist aber auch das TN-System zulässig. Einige haben hier einfach noch die alten Regeln im Kopf.

    0V
     
  16. willi4

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    hallo um mal das Thema abschliessen zu können..
    kurze zusammenfasung ob ich auch alles richtig verstanden habe.

    1. für den Erder bin ich selbst verantwortlich.

    2. Bsv mit stäben (Erdnägel) gegen umfallen sichern.

    3. 1m feindrähtige leitung 16mm2 (Grün/ Gelb)langt.

    4. Kreuzerder (Staberder) 1,5m komplett im Erdboden langt.
     
  17. s-p-s

    s-p-s

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    5) Messwerte bei der Erdungsmessung bzw. Ub müssen stimmen. Sonst weiterer Erder ...
     
  18. willi4

    willi4

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    Da anscheinend alles stimmt in meiner Aufzählung (mit punkt 5) erkläre ich diesen Beitrag für beendet.

    Vielen herzlichen Dank an eure kompetente Unterstützung und Hilfe bei meiner Frage. Ihr habt mir sehr weitergeholfen. Danke.
     
  19. #18 kurzschlussmechaniker, 18.05.2010
    kurzschlussmechaniker

    kurzschlussmechaniker

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    Hallo willi4,

    schau dir UNBEDINGT die BGI 608 an (von der Berufsgenossenschaft), da steht alles und gut beschrieben.

    Vergiss nicht, vor der ersten Benutzung des BSV den Erdstabwiderstand und die FI's zu prüfen und dann aufzuschreiben!
    Du MUST ein Prüfprotokoll machen nach der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
     
  20. #19 Anonymous, 18.05.2010
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Naja, auf einen Beitrag zu antworten, der vom letzten Jahr September ist halte ich für nicht so toll.. Aber besser spät als nie.. =))

    Aber sinnvoll war die Ergänzung allemal.
     
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